Monatsarchiv für Oktober 2007

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Umweltplakette

Wenn man mit seinem Auto durch den TÜV geht, wird man seit einiger Zeit auch gefragt, ob man die Umweltplakette auch haben möchte. Umweltplakette? Richtig, das war doch was.

Ab Januar 2008 werden in den Städten Umweltzonen eingerichtet und wer dann mit seinem Fahrzeug in so eine Zone fahren möchte, der benötigt eine solche Umweltplakette.

An dieser Umweltplakette kann man nämlich die Schadstoffklasse ablesen, der das Fahrzeug zugewiesen wurde. Wer keine hat oder keine bekommt, der bleibt draußen.

Anhand bestimmter Kennziffern in den Schlüsselnummern im Fahrzeugschein kann man erkennen, was für ein Fahrzeug man denn nun hat. Einen Saubermann oder doch eher eine Schadstoffschleuder.

Der TÜV-Nord hat eine Datenbank ins Internet gestellt, wo man relativ schnell seine Schadstoffklasse und damit die passende Umweltplakette erfahren kann.

Für Diesel – und hier sind wir dann beim Wohnmobil – gibt es Vorschläge für die Partikelfilter-Nachrüstung. Aber Vorsicht, manchmal muß bzw. kann man sein Wohnmobil auch umschlüsseln, damit es mit der Umweltplakette klappt.

Übrigens: Wohnmobile bis 2,8t zulässigem Gesamtgewicht werden wie PKWs behandelt, alles was darüber ist, gilt als LKW.

Klick

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Athens Taxifahrer

Über Taxifahrer im Allgemeinen und über Athener Taxifahrer wurde ja schon viel berichtet, über marode Taxis und mehr oder weniger unverschämte Abzocke der Touristen.

Der jetzt bekannt gewordene Fall allerdings überstieg wohl jedes Maß und endete vor dem Untersuchungsrichter, hatte doch ein Taxifahrer für eine gut 5 Kilometer lange Strecke knapp 1000 Euro haben wollen…

Quelle: KSTA v. 24.10.2007

Bei der Gelegenheit eine kleine Anekdote zu Taxifahrern in Athen: Als jemand vor vielen Jahren einmal mit einigen Freunden in Athen war, verliefen sie sich eines Tages total und fanden den Weg nicht mehr zurück ins Hotel. Sie wußten sich nicht anders zu helfen, als ein Taxi zu rufen, zumal sie sich zu erinnern meinten, taxifahren in Athen sei recht billig.

Der Taxifahrer brachte sie auch tatsächlich ans Ziel…

nach ungefähr 200 Meter Fahrstrecke immer gerade aus über zwei Kreuzungen für umgrechnet etwa 10 Pfennig und unter wüsten Geschimpfe in seinen imaginären Bart, das etwa so klang: „Scheiß Turistiki“

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Rutschige Dusche

Daß es in Duschen schon mal rutschig sein kann und man deshalb stürzen kann, diese Erfahrung mußte kürzlich ein Pauschalurlauber auf einer Rundreise durch Thailand machen.

Er forderte daraufhin Schadenerstaz und Schmerzensgeld in nicht geringer Höhe vom Veranstalter, der sich weigerte und somit die Angelegenheit vor Gericht landete.

Das Landgericht Koblenz belehrte ihn nun allerdings dahingehend, daß das ausrutschen in einer tropfnassen Dusche zum allgemeinen Lebensrisiko gehört.

Recht gesprochen!

Quelle: KSTA v. 24.10.2007

Wer nur das feinste für sich und seinen Alabasterkörper möchte, der kann auf einem Campingpark in Kärnten in Österreich ab sofort das ultimative Sonnenbad genießen.

Denn auf dem Campingplatz Burgstaller am Millstätter See gibt es den ersten um 180-Grad drehbaren Stellplatz für ein Wohnmobil und ein paar Sonnenliegen – und eine Palme.

Der Stellplatz dreht sich langsam mit der Sonne mit, sodaß man sich nicht mehr vom Fleck rühren muß, um immer schön braten zu können. Wem es dann doch mal zu heiß wird, der kann mit einer beweglichen Kunststoffpalme für Beschattung sorgen.

Wenn das mal kein Luxus ist .. wenn dann auch noch Sonne da ist.

–> http://www.burgstaller.co.at

Nachtrag 11.05.2010 Habe mal ein wenig auf der Website gestöbert, klingt alles ziemlich gut, aber was mich abstößt, ist das Plastikarmband, das man tragen soll. Dann kann ich ja gleich in ein All-Inclusive-Gedöns gehen. Nein Danke.

Nachtrag 8.09.2014 Jubiläum 50 Jahre?!

wird im Fortress Hotel in Kokala in Sri Lanka serviert.

Für schlappe 14.500 Dollar erhält man eine Zabaione-Creme, die mit goldenen und silbernen Blättern verziert ist und sozusagen als Tüpfelchen einen Aquamarin mit mal eben achzig Karat enthält.

Bisher, so heißt es, sei noch keinmal dieses Dessert bestellt worden, aber man rechne mit ein bis zwei Bestellungen noch bis zum Jahresende.

Na, dann man guten Appetit und eine gut gefüllte Geldbörse.

Quelle: KSTA v. 3.10.2007

Es lohnt sich immer mehr, sich in Italien als Autofahrer bzw. natürlich auch als Wohnmobil-Fahrer an die Regeln zu halten.

Denn Italien hat wieder an der Preisschraube für die Strafen für Verkehrssünder gedreht. Wird man zum Beispiel beim telefonieren am Steuer erwischt, sollte man von knapp 150 Euro bis zu knapp 600 Euro im Portemonaie haben, denn in dieser Spanne liegt die Strafe fürs mobil telefonieren während der Fahrt.

Wer 60 km/h zu schnell fährt und auffällt, ist mit 500 Euro bis zu 2000 Euro dabei. Hinzu kann ein Führerscheinentzug bis zu 12 Minaten kommen.

Alkohol am Steuer ist auch nicht ohne, wer mit 0,5 bis 0,8 Promille erwischt wird, darf bis zu 2000 Euro abdrücken und es kann sogar eine Haftstrafe verhängt werden.

Also, es lohnt sich, brav zu sein!

Quelle: ADAC 9/2007