Monatsarchiv für Januar 2017

womo

Camping.Info Awards 2017

Wieder ein Jahr herum, wieder eine Abstimmung des Portals Camping.Info über die Topcampingplätze der Leser.

Hier sind sie nun, die Topplätze des camping Awards 2017, gewählt von 58.000 Besuchern mit gut 112.000 Bewertungen:

Camping Grubhof in St. Martin bei Lofer: Maria und Robert Stainer Bild: Walter Schweinšster An Platz eins steht zum ersten mal der Grubhof aus Österreich. Er kletterte offenbar von Jahr zu Jahr weiter nach oben, bis er es dieses Jahr geschafft hat. Wir gratulieren! Die Freude sieht man ihnen wohl an. Den Betreibern vermutlich?

Im Bild Camping Grubhof in St. Martin bei Lofer: Maria und Robert Stainer
Bild: Walter Schweinster

Auf Platz zwei steht Camping Marina di Venezia. Zu finden an der Landzunge vor Venedig, wo es gefühlt so viele Campingplätze gibt auf einen Haufen, wie sonst nirgendwo. Erstmalig steht mit diesem Platz wohl einer der stellplatzmäßig gesehen ganz großen auf den vordersten Rängen.

Platz drei geht nach Südtirol, einem alten Bekannten: Genießer- & Komfortcamping Schlosshof (Vorjahr Platz 3)

Platz Vier ist der beste deutsche Platz: Camping- & Freizeitpark LuxOase (Vorjahr 2).

Die Seiser Alm ist auf Platz sieben abgerutscht (Vorjahr 1).

Caravan Park Sexten Platz 9 (Vorjahr 6).

Camping Residence Sägemühle taucht gar nicht mehr auf (Vorjahr 56).

Auf Platz 100 (Vorjahr 87) steht der Camping – und Ferienpark Wulfener Hals noch ganz knapp in der Liste.

Südsee-Camp ist immer noch abgetaucht.

Die Eifel ist auch relativ hoch vertreten, Platz 21, Prümtal Camping Oberweis (Vorjahr 59).

In Todtmoos gibt am 28.01.2017 und 29.01.2017 „Internationale Schlittenhunderennen“, siehe hierzu unter Schlittenhunderennen.

womo

alter Brauch in Bernau

Wer mich kennt, weiß, daß ich alte Bräuche und Feuer mag.

Hier kommt nun ein Reiseziel-Tipp, der beides vereint:

Vermutlich bereits seit tausend Jahren oder länger gibt es in Bernau im Hochschwarzwald einen Brauch, der keine Reklame für sich macht und auch kein großes Brimborium, insofern vermutlich kaum ein Außenstehender davon weiß.

Ähnliche Bräuche gibt es in verschiedenen Gegenden, auch in Tirol und in der Steiermark, aber da wird das ganze nur einmalig pro Jahr abgehalten, hier hingegen mehrere Tage lang oder besser Nächtens.

Worum es geht? Um das Schleudern von glühenden Holzscheiben, die man dann mehr oder weniger gekonnt mithilfe eines Steckens von einem Abhang schleudert, auf daß sie funkensprühend zu Tal fliegen, bis sie irgendwann im Schnee landen und verglühen.

Noch mal zum Alter des Brauchs: Urkundlich erwähnt ist ein Vorfall aus dem Jahre 1090 durch eine brennende Scheibe, die ein Nebengebäude von Kloster Lorsch in Brand setzte.

Überwiegend gibt es das Scheibenschlagen, so der Name für diesen Brauch, am ersten Sonntag oder in der Nach zum ersten Sonntag in der Fastenzeit, nur eben nicht bernau, da gibt es die Scheibenfeuer wie schon erwähnt, länger, in diesem Jahr vom 26.02.2017 bis 5.03.2017.

Stellplätze und einen Campingplatz gibt es natürlich auch: Klick.

Mehr zum Scheibenschlagen: Klack.

Schnee gibt es zur Zeit auch:

Aktuelle Schneelage
Schneehöhe: 40-70
Letzter Schneefall: 16.01.2017
Pistenzustand: sehr gut
Straßenzustand: Winterausrüstung erforderlich!

Quelle/Zitate: KSTA 25.01.2017 und Website Bernau-Schwarzwald.de

womo

Neue Regeln in 2017

Das neue Jahr ist jetzt auch schon wieder bald drei Wochen alt und das Blättern in der ADAC hilft, neue Regeln zumindest mal gehört zu haben.

Als da wären zum Beispiel die Radler: die müssen jetzt die Autofahrerampeln beachten, wenn keine Radlerlichtzeichen vorhanden sind. Bisher galt es in einem solchen Fall, sich an die Fußgängerampeln zu halten.

Wichtig für die Kraftfahrzeugnutzer, die Rettungsgasse. Da gibt es auch eine Änderung, die soll immer zwischen dem „äußersten linken und dem daneben liegenden Fahrstreifen gebildet werden“, Wie der ADAC schreibt, ist das hauptsächlich für Autobahnen mit vier und mehr Streifen relevant.

Und nun noch was zu Italien: Es sind mal wieder zwei Jahre rum, und die turnusmäßige Anhebung der Geldbußen ist fällig. Telefonieren am Steuer (ohne Freisprechanlage) wird mit Führerscheinentzug von 15 Tagen bis zu zwei Monaten belohnt. Deutschen Autofahrern droht somit ein sofortiges Fahrverbot!

Quelle / Zitate: ADAC motorwelt 12/2016

Wer in Italien als Fahrer mit dem Handy am Ohr erwischt wird, also ohne Freisprechanlage, der muß mit relativ saftigen Geldstrafen rechnen, bis zu 646 Euronen nämlich.

Das war schon länger so, neu ist ab Januar 2017 auch der mögliche Führerscheinentzug von bis zu 2 Monaten. Bei einem Unfall mit Handy am Ohr, kann das Handy auch eingezogen werden.

Wer seinen Führerschein abgeben muß, tut gut daran, einen Ersatzfahrer dabei zu haben, zumindest auf italienischem Staatsgebiet, in Deutschland darf er sich dann wieder selbst ans Steuer setzen, der Souveränität sei es gedankt.

Wie der Führerschein allerdings wieder in die Hand des Besitzers kommt, wurde er doch eingezogen, keine Ahnung.

Und ob das Tippen auf dem Handy ebenfalls verboten ist, oder nur das telefonieren, k.a.

Quelle: KSTA 21.12.2016