Archiv für die Kategorie 'Reise Nachrichten'

in der Schweiz bzw. im Trentino.

In der Schweiz findet vom 13.06.2015 bis zum 21.06.2015 die Tour de Suisse statt. Über tausend Kilometer sind in neun Etappen zu meistern – per Fahrrad. Da kommt es dann immer mal wieder zu Sperrungen bzw. Staus.

Mehr Informationen zu Streckenführungen bzw. Behinderungen unter: Tour de Suisse. (Quelle ksta 10.06.2015)

Im Trentino, Oberitalien, Südtirol, findet die ADAC Trentino Classic Ende August statt. Vom 31.08.2015 bis zum 04.09.2015 ist auch hier mit Behinderungen zu rechnen.

Mehr Informationen: Trentino Classic. (Quelle: ADAC Motorwelt 6/2015)

Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß das ganz schön streßig sein kann, mit dem Wohnmobil entweder hinter einer Gruppe Fahrräder herzuzockeln oder überholt zu werden oder selber überholen zu müssen. Und vor und hinter Oldtimern ist das auch kein Vergnügen. Beides auf einer Tour in den Alpen erlebt.

Nachtrag: Links auf 2016 geändert
Nachtrag: Links auf 2017 geändert (18.09.2017 – 22.09.2017)

womo

Post aus Kroatien?!

Immer häufiger haben in den letzten Jahren wohl Kroatienurlauber Post aus Kroatien bekommen, in Form eines notariellen Vollstreckungsbescheides, sofern nicht gleich gezahlt wurde. Garniert mit heftigen Notargebühren.

Warum? Weil sie einen Bußgeldbescheid bekommen haben, wegen falschparkens u.a. in Pula, Zagreb bzw. Dubrovnik. Teilweise wohl auch noch, ohne überhaupt zu merken, daß illegal geparkt wurde.

Tipp vom ADAC: Wer so einen Brief erhält, sollte sofort Einspruch einlegen, bevorzugt mit einem Anwalt, gerne natürlich einer vor Ort via ADAC organisiert (denn daher stammt die Meldung ja). Einspruch deswegen, weil der ADAC in einem Musterprozeß gesiegt hat vor dem Europäischen Gerichtshof. Dieser hat entschieden, daß Vollstreckungsbescheide nur von einem Gericht ausgestellt werden dürfen, nicht aber von irgendso einem dahergelaufenen Notar.

Allerdings gibt es auch andere Wege, einen Bußgeldbescheid aus Kroatien in Deutschland einzutreiben, so der ADAC.

AZ: C-551/15
Quelle: ADAC motorwelt 4/2017

Siehe auch: Vollstreckungsbescheide aus Kroatien

Wer in Italien als Fahrer mit dem Handy am Ohr erwischt wird, also ohne Freisprechanlage, der muß mit relativ saftigen Geldstrafen rechnen, bis zu 646 Euronen nämlich.

Das war schon länger so, neu ist ab Januar 2017 auch der mögliche Führerscheinentzug von bis zu 2 Monaten. Bei einem Unfall mit Handy am Ohr, kann das Handy auch eingezogen werden.

Wer seinen Führerschein abgeben muß, tut gut daran, einen Ersatzfahrer dabei zu haben, zumindest auf italienischem Staatsgebiet, in Deutschland darf er sich dann wieder selbst ans Steuer setzen, der Souveränität sei es gedankt.

Wie der Führerschein allerdings wieder in die Hand des Besitzers kommt, wurde er doch eingezogen, keine Ahnung.

Und ob das Tippen auf dem Handy ebenfalls verboten ist, oder nur das telefonieren, k.a.

Quelle: KSTA 21.12.2016

Wer auf einem Privatparkplatz parkt, erkenntlich durch ein entsprechendes Schild (oder manchmal anscheinend auch gar nicht erkennbar!), macht sich der Besitzstörung schuldig und bekommt eine Besitzstörungsklage an den Hals, wenn eine entsprechende Unterlassungserklärung nicht unterzeichnet wird, bzw. die Anwaltskosten nicht beglichen werden.

Laut ADAC-Jurist Michael Nissen ist das wohl rechtens, wenn auch nicht besonders nett.

Quelle: ADAC motorwelt 7/8 2016

will heißen, Autos, die vor 1997 zugelassen worden sind, dürfen ab sofort nicht mehr die Innenstadt von Paris hineinfahren.

Wie es heißt, soll die Regelung 2020 dahingehend verschärft werden, daß Autos, die mehr als zehn Jahre auf dem Buckel haben, dann auch ausgegrenzt werden.

Irgendwie klingt das aber trotzdem nach Umwelt light, wenn man an die Plaketterei hierzulande denkt. Bin gespannt, wann die blaue Plakette kommt und mneine mühsam erkaufte grüne Plakette nicht mehr ernst genommen wird.

Quelle: ADAC motorwelt 7/8 2016

P.S. Anscheinend gibt es im Sommer ein ADAC motorwelt-Heft für zwei Monate, oder wie jetzt?

womo

Slowakei und die Vignette

Die Slowakei ist jetzt auch auf den Zug der elektronischen Vignetten aufgesprungen (für Leichtgewichte).

Für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen gibt es ab Anfang des Jahres nur noch das E-Ticket. Zu erhalten unter eznamka.sk und an Tankstellen und SB-Automaten im Grenzbereich.

Zehn Tage kosten 10 Euro, 30 Tage vergleichsweise günstige 14 Euro und die Jahresvignette beläuft sich auf 50 Euronen.

Eindeutiger Vorteil der E-Vignette: Man muß nichts mehr aufkleben, geht das ganze doch rein elektronisch. Sogar auf dem Handy:

„Die mobile Applikation mit dem Namen „eznamka“ ist für Mobiltelefone/Geräte und Tabletcomputer mit Betriebssystemen iOS 6.0 und höher (bei Apple AppStore) und Android 2.3.3 und höher (bei Google PlayStore) erhältlich. Am einfachsten finden Sie diese direkt im mobilen Gerät nach dem Öffnen des einschlägigen Online-Geschäfts nach Eingabe des Suchbegriffs „eznamka“.“ (Zitat eznamka)

Bleibt nur zu hoffen, daß die elektronischen Vignetten-Bytes sich nicht mal eben so verflüchtigen.

Quelle promobil 3/2016

Auf Raststätten an der A3 in NRW, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern soll ein Bande aus drei Personen bestehend, 45 Wohnmobile aufgebrochen haben und dabei etwa 60.000 Euro in Geld und Naturalien erbeutet haben.

In den Fahrzeugen befindliche Bewohner sollen teilweise chloroformiert worden sein.

Gefaßt wurde die Bande, als sie von Zeugen, die sich an die Polizei gewandt haben, beobachtet wurde. Eine Großfahndung war dann erfolgreich und nun sitzen ein 18-Jähriger und zwei 42-Jährige in Untersuchungshaft.

Sein Fahrzeug abstellen zum Essen oder so, macht man natürlich an einer Autobahnraststätte, aber drin schlafen ist offenbar nicht nur im Ausland gefährlich. Man kann davor also anscheinend nicht oft genug warnen.

Quelle: KSTA 16.12.2015

für die Schweiz und Tschechien.

Ab 1.10.2015 zahlt man für die Jahresvignette für die Schweiz 38,50 Euro, somit 1,50 Euro weniger als letztes Jahr, dem Wechselkurs sei es gedankt.

Tschechien hingegen legt zu, jeweils 50 Cent bei Monats- bzw. Jahresvignetten. Somit kostet die Monatsvignette für Tschechien 17 Euro und die Jahresvignette 57 Euro.

Quelle: KSTA R1 vom 30.09.2015

womo

Diebstahl-Risiko Brescello

Immer wieder liest man von Aufbrüchen von Wohnmobilen auf Autobahnraststätten, das kennt man, aber auf Stellplätzen für Wohnmobile habe ich das noch nicht gelesen.

Aber das war wohl nur eine Frage der Zeit.

In Bresecello (Norditalien), so schreibt ein Lesebriefschreiber, habe das Fahrzeug, ein eher unauffälliges Wohnmobil, kaum eine Stunde lang während der Ortsbesichtigung auf dem Stellplatz gestanden. Das reichte aus, um die „elektronische Tür- und Wegfahrsperre“ zu überwinden, desweiteren den mechanischen Sperr-Riegel aus den Angeln zu heben, nicht ohne dabei die Türrahmen zu verbiegen, und mit dem Wohnmobil wegzufahren, um es in aller Ruhe leerräumen zu können.

Eine Scheibe wurde dabei nicht eingeschlagen, was auf Profis schließen läßt.

Der Leserbriefschreiber sinniert nun darüber nach, ob er verfolgt wurde, oder systematisch Stellplätze überwacht werden. Wie auch immer, er möchte andere warnen, dort stehen zu bleiben.

Quelle: promobil 168

Keine Ahnung, aber vielleicht war es dieser Stellplatz

Nachtrag: Auch in Dänemark scheint man Wohnmobile als leichte Beute zu betrachten: Klick (via Womo-Verlag).

Und hier meinte es einer besonders gut, in dem er das Fahrzeug gleich gar nicht abschloß.

Nachtrag 12.02.2016: Tippfehler korrigiert und festgestellt, daß die Quelle unsinnig angegeben ist und dem letzten Satz wohl der Link fehlt?!

Der SuperDuper-Campingplatz vor den Toren Venedigs feiert seinen 60sten Geburtstag (15.05.2015).

Wir gratulieren.

Mehr.

Quelle: promobil 6/2015

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