08.11.2010
Mein Favorit Sunlight im Test
Der aufmerksame Leser weiß es, den anderen sage ich es hiermit. Mein Topfavorit für ein neues Wohnmobil wäre zur Zeit ein Fahrzeug aus der Reihe Sunlight von Dethleffs.
Wenn denn Geld dafür da wäre…
Wie auch immer, die promobil hat den kleinsten Sunlight unter die Lupe genommen und berichtet darüber im aktuellen Heft.
Mal lesen.
Schlichtes Aussehen = altmodisch erscheinend. Schlicht, ja, aber altmodisch finde ich nicht. Aber egal, nicht wichtig.
Der erste Härtetest findet in meiner Lieblingsjahreszeit statt, nämlich im Winter bei Eis und Schnee. (Ich freue mich schon auf Silvester im Schnee mit meinem kleinen alten.)
Die Isolierung ist Modelltypisch – nicht allzugut, aber die Heizung richtet es, bei entsprechendem Gasverbrauch vermutlich.
Wenig lustig war, daß die Verschlüsse der Außenklappen zufroren und damit einen Gasflaschenwechsel zumindest deutlich erschweren würden. Enteiser sollte also immer dabei sein. Und die Lüftung des Gaskastens ließ Salzwasser ins Innere, woraufhin die Verriegelungen der Befestigungsgurte Rost ansetzten und nicht mehr zu öffnen waren. Dumm das. Zum Vergleich, bei meinem Fahrzeug ist das eine simple Kunststofftechnik, der es völlig egal ist, ob Wasser eindringt, was aber nicht passiert. Die Lüftung geht da irgendwie anders.
Die elektrische Eintrittsstufe verrichtete ihre Dienste im Winter wohl nur zähflüssig. Hatte ich auch mal, solche Trittstufen, zuerst mechanisch, dann elektrisch, funktionierte beides, aber viel praktischer bei zugegeben etwas Raumverlust finde ich es, wenn gar keine nötig ist.
Im Inneren waren die Prüfer voll des Lobes über die geräumige Sitzgruppe, weniger aber über die Polsterung, die wohl relativ schnell mürbe wurde.
Daß der Kühlschrank, auf Gasbetrieb während der Fahrt ausgepustet wird, ist natürlich auch nicht lustig. Schon manchesmal hatte ich elektrische Probleme und nur noch das Gas ging noch am Kühlschrank. Früher mit AES wäre das wohl unproblematisch gewesen (wenn denn Strom dafür da wäre), aber so?!
Die äußere Dekorierung des Sunlight verdünnisierte sich offenbar binnen kurzer Zeit. Das ist natürlich nicht nett, aber wohl zu verschmerzen.
Alles in allem bietet der Sunlight aber einiges für sein Geld. Wenn in der nächsten Version noch die paar Kinderkrankheiten verschwunden sind, dann könnte man zuschlagen.
Quelle: promobil 12/2010
In der Sunlight Reihe Deutsche Qualität unschlagbar günstig, soweit der Werbespruch, gibt es Wohnwagen, Teilintegrierte und auch Alkoven. Dabei stehen 4 Alkovenmodelle sieben Teilintegrierte gegenüber.
Der Nachteil einer Heckküche zeigt sich in absolut mangelndem Abstellplatz. Üblicherweise kann man meist gegenüber der Küche auf dem Tisch benötigte Dinge deponieren, aber beim vorliegenden Grundriß ist das kaum möglich. Insofern das Modell nur was für Leute ist, die eher wenig kochen. Wenigstens gibt es eine kleine Ablage gegenüber.
Der A 68 hat im Heck Stockbetten und ist ebenfalls (mit Sonderausstattung) für bis zu sechs Personen zugelassen. Knapp 7 Meter ist er lang und bietet ausreichend Stauraum in der Küchenzeile und auf dem gegenüber liegenden Tisch. In dem Zusammenhang noch was zu meckern: Die Spüle hat keine Glasabdeckung mit Scharnieren zum hochklappen, sondern ein Brett, was man wohl auch zum schneiden benützen soll. Erstens ist das dann immer im Weg und zweitens, wie bei Schneidbrettern üblich, werden bald Gebrauchsspuren zu sehen sein. Da ließe sich sicherlich eine bessere Lösung finden.
Der A 69 ist genau so lang wie der A 68, hat aber Stockbetten an der hinteren Seite im Heck angrenzend ist das Bad.
Als Zusatzpakete gibt es wie bei den anderen Herstellern das Fiat Chassis-Paket mit Klima, Tempomat, Antenne und anderem mehr oder weniger nützlichen Zubehör.
Allen Aufbauten gemeinsam ist die drehbare Toilette, die meiner Meinung nach (falls sie so ausgeführt ist, wie bei einem der Euras, die ich mal hatte), im Winter ziemlich unpraktisch ist, da die Spülung mit der zentralen Wasserversorung gekoppelt ist. Will heißen, man muß immer Wasser dabei haben, auch wenn man nur mal eine Nacht unterwegs ist und eigentlich Wasser im Toilettenspültank völlig ausreichen würde, schnell rein und schnell wieder raus ohne viel Wasserverschwendung.
Wohnmobile sind üblicherweise in Weiß gehalten mit diversen farblichen Ver
Sandfarben, helles Grün oder blau und andere Farben gibt es da zu bestaunen.
