Archiv für das Tag 'italien'

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Ligurien

Ligurien, eingezwängt zwischen Bergen und dem Meer, der italienischen Riviera, hat einiges zu bieten.

Deswegen an dieser Stelle sporadisch immer mal wieder das eine oder andere Ausflugsziel in Ligurien.

Den Anfang macht Colletta di Castelbianco, ein Bergdorf in der Riviera di Ponente.

Lange verlassen, wie so viele Dörfer in den ligurischen Bergen, drohte auch Colletta der völlige Verfall, wenn, ja, wenn nicht der aus Genua stammende Architekt Giancarlo De Carlo, gekommen wäre und den Ruinen wieder Leben eingehaucht hätte.

Nun hat Colletta die Castelbianco den Ruf als Liguriens modernstes Bergdorf. Nur die Seele, die ist irgendwohin mit den abgewanderten Bauern mitgewandert.

Es gibt keine Bauern mehr, die ihre Felder mühselig bestellen, heute sitzen die Bewohner vor ihren Bildschirmen und machen das mehr oder weniger große Geld im Internet. Für das Wohlbefinden nach harter Arbeit sorgen ein Zwanzigmeter-Pool, Liegewiese und die Osteria.

Einen Besuch lohnt das Dorf auf jeden Fall, nicht zuletzt, weil es von dort die eine oder andere Tour zu erwandern gibt.

Das nächste Dorf, Oresine, zeigt dann, wie es ohne Sanierung zum Vorzeigedorf weitergeht.

Weiterführnde Links:

http://www.colletta.it/

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Reschen

Wer in der Nähe vom Reschenpass bzw. Reschen am Reschenpaß ist, der sollte vielleicht mal dort vorbeischauen.

Denn der Stausee hat zur Zeit wohl Niedrigwasser und so kann man den Turm, der sonst nur mit der Spitze herausschaut aus dem Reschenstausee, komplett sehen – eingerüstet und mit einer Menge Leute drumherumwuseln.

Offenbar wird er wohl saniert. Er steht, wie gesagt, komplett sichtbar, sozusagen auf einer erhöhten Terasse, die aus dem See herausschaut. Man kann dort herumlaufen, wenn man mag, und den Arbeitern beim – Arbeiten zusehen.

Außer dem Turm sind sonst keinerlei Gebäudespuren mehr zu sehen.

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West-Nil-Virus in Italien

Man befürchtete es ja schon länger, ob mit oder ohne Klimaveränderung, gute und böse Tierchen breiten sich aus…

Wie auch immer, das West-Nil-Virus ist in Norditalien angekommen, erste Fälle wurden nachgewiesen. Vermutlich wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis es sich in Europa ausbreitet und in Deutschland ankommt.

Mehr zum West-Nil-Virus, einem Virus, der von verschiedenen Stechmückenarten übertragen wird und hauptsächlich Vögel betrifft, aber auch auf Menschen, Pferde und andere Säugetiere übergreift, hier. Die Erkrankung, die oft symptomlos ist, kann tödlich enden.

Quelle: Internisten im Netz, Wikipedia

Wer in Italien mit Alkohol im Blut am Steuer erwischt wird, der riskiert nicht nur seinen Führerschein, sondern auch gleich seinen fahrbaren Untersatz. Im konkreten Fall das Wohnmobil.

Ab 1,5 Promille wird das Fahrzeug beschlagnahmt, enteignet und anschließend versteigert.

Was früher in Italien mehr oder weniger ein Kavaliersdelikt war, kann nun also richtig teuer werden. Da heißt es dann, entweder fahren oder trinken.

Quelle: ADACmotorwelt 10/2008

Wer gerne mit dem Bogen schießt, also Camping und Bogenschießen in einem, egal, ob mit dem klassischen (Lang-)Bogen oder einem Hightechbogen mit Visier, der möchte natürlich auch gerne im Urlaub seinem Hobby frönen. Was dem einen Sein Tennisschläger, ist dem anderen halt sein Pfeil und Bogen…

Der ADAC hat ein paar Plätze ausfindig gemacht, wo es geeignete Einrichtungen gibt.

Ich selbst habe früher auch gerne auf die Strohscheibe gezielt, ab und an auch auf einem Campingplatz das Schild gesehen, aber es nie wirklich ausprobiert. Aber eine Idee ist es ja schon, mal im Vorfeld darauf zu achten.

Hier die Liste (nicht mehr nur ADAC-Ziele, wird fortgeführt):

In den Bergen

Tirol in Österreich, Ferienparadis Natterer See, A-6161 Natters, http://www.natterersee.com
Zwei wettkampfgeeignete Zielscheiben, die Entfernung ist einstellbar, es gibt Einführungen für Anfänger ins klassische Bogenschießen

Sportcamp Woferlgut am Großglockner, A-5671 Bruck/Großglocknerstraße, http://www.sportcamp.at
Hier wird der Bogensport nicht am Platz selbst angeboten, sondern bei einem Sportcenter in der Nähe. Dort stehen acht Zielscheiben zur Verfügung, geeignet für klassische Bogen wie auch für Hightech-Bogen
Anfängerkurse werden vermittelt für klassische Bogen.

Südtirol, oberes Vinschgau, Watles Wandergebiet, Bogensportanlage Wattles

Auf dem Hügel

Hegau Familien Camping, D-78250 Tengen, http://www.hegau-capming.de
Zwischen Schwarzwald und Bodensee liegt der frisch angelegte Platz und bietet dem klassischen Bogenschützen zehn Langbogen zum üben. Wer schon immer mal einen Bogen selbst herstellen wollte, der kann das auf diesem Campingplatz in Zusammenarbeit mit der Landesjagdschule. Bogen, Sehne und Pfeile werden gebaut.
Weitere Besonderheit des Platzes, wer die Nacht einmal in einem typischen Indianer-Tipi verbringen möchte, kann eins anmieten.

Auf der Insel und am See

Gardasee

Camping Bella Italia, I-37019 Peschiera, http://www.camping-bellaitalia.it
Eine 15-Meteranlage steht zur Verfügung, für Anfänger innerhalb des Animationsprogramms, für Profis auch so.

Fehmarn

Camping Wulfener Hals, D-23769 Wulfen/Gehmarn, http://www.wulfenerhals.de
Vier Scheiben mit einstellbarer Entfernung stehen zur Verfügung, im Rahmen des Animationsprogramms und für Profis auch außerhalb, Grundkurse für klassisches Bogenschießen werden angeboten

Am Meer

Union Lido Vacanze, I-30013 Cavallini-Treporti, http://www.unionlido.com
Der Top-Campingplatz bei Cavallino bietet ebenfalls eine Wettkampfanlage für Bogenschützen am nahegelegenen Sportcenter. Es stehen neun Zielscheiben zur Verfügung mit Entfernungen bis 90 Meter. Also etwas für die Olympia-Bogenschützen. Anfängern kann Material gestellt werden, es gibt regelmäßigen Unterricht von Profis.

Quelle: ADAC Freizeit mobil 9/2008

Weitere Campingplätze, wo man dem Bogenschieß-Sport frönen kann.

Ponyhof Zwergen, ein Campingplatz in der Nähe von Kassel, wo es ein paar Scheiben gibt, jeden Tag ab 15 Uhr kann man unter Beaufsichtigung kurze Distanzen schießen. Bogen werden gestellt, können aber auch mitgebrqacht werden. Wenn alle wieder weg sind, scheint es manchmal weitere private Schießübungen zu geben mit dem eigenen Bogen. (Stand 05.2011)

womo

Handy am Steuer

Wer sich in Italien mit dem Handy am Steuer erwischen läßt, der riskiert eine saftige Geldbuße. Davor warnt die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Ausgabe, denn Italien hat die maximale Höhe der Geldbuße für Telefonieren mit dem Handy während der Fahrt stark angehoben. So kann man nun mit bis zu 594 Euro dabeisein.

Zum verbotenen telefonieren gehört übrigens schon, wenn man das Telefon in die Hand nimmt, während der Motor läuft. Den Griff zum Handy an der roten Ampel sollte man also besser lassen. Selbstredend gehören Kurznachrichten lesen und schreiben auch zu den Tabudingen.

Manche Länder haben keine festen Sätze, da kann die Ordnungsmacht dann nach Ermessen entscheiden.

Übrigens in Deutschland ist man 40 Euro los und u.U. einen Punkt reicher in Flensburg.

Mal ganz von Strafen und anderen Schwierigkeiten abgesehen, ist das ganze wirklich gefährlich, also Finger weg während der Fahrt.

Quelle: Finanztest 9/2008

Der ADAC hat gefragt und etwa 100 Leser haben geantwortet.

Jeder kennt bestimmt jemanden oder wurde sogar selbst schon einmal Opfer einer Gaunerei, die im harmlosesten Fall nur ein paar Gepäckstücke kostete.

Mal sind es Taschendiebe, die den arglosen Touristen in die Tasche greifen, mal wird zu rabiateren Methoden gegriffen, wie das Zerstechen eines Autoreifens um anschließend seine Hilfe anzubieten, nur um dann bei nächstbester Gelegenheit mit irgendetwas Wertvollem abzuhauen.

Einige Beispiele, die die Leser erlebt haben:

In Catania auf Sizilien nutzen Diebe die Unkenntnis der Touristen. Diese halten mit dem Wagen an, fragen nach dem Weg und dann öffnet der Dieb mit Gewalt die Tür und ist mit dem Gepäck vom Rücksitz verschwunden. Dagegen hilft nur, was wir seit Jahren zelebrieren: Jede Tür eisern verschlossen halten und nur öffnen, wenn man auch aussteigt. Und sich vorher mal wachsam umschauen kann auch nicht schaden.

Auf der Rambla in Barcelona machen es die Diebe wie in Köln, zugreifen im Gedränge.

Valencia ist prädestiniert für den Reifenstechertrick. Da hat man dann kaum eine Chance außer sofort den Wagen zu verriegelen und mit dem Mobiltelefon Hilfe rufen.

Weitere Empfehlung immer wieder gerne ignoriert, nichts in Sichtweite im Auto liegen lassen. Und das Portemonaie in der Hosentasche oder sonstwo am Körper tragen.

Quelle: ADACMotorwelt 7/2008

womo

Sperrungen Gotthard-Tunnel

Der Gotthard-Tunnel, wichtige Verbindung auf dem Weg nach Italien, wird in 2008 an mehreren Tage bzw. eher Nächten für den Verkehr gesperrt werden. Aber ist ja kein Problem, weil die Strecke über den Pass sowieso viel schöner ist, zumindest tagsüber ;-)

vorgesehene Sperrungen im Gotthard-Tunnel:

vom 10.03.2008 bis 12.03.2008 jeweils von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens

in den Nächten von 16.06.2008 bis 20.06.2008 jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr

vom 23.06.2008 bis 27.06.2008 ebenfalls jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr

und vom 30.06.2008 bis 04.07.2008 von 20 Uhr bis 5 Uhr

Im September sind ebenfalls Sperrungen geplant, deren Termine noch nicht bekannt sind.

Alle Angaben natürlich wie immer ohne Gewähr.

Es lohnt sich immer mehr, sich in Italien als Autofahrer bzw. natürlich auch als Wohnmobil-Fahrer an die Regeln zu halten.

Denn Italien hat wieder an der Preisschraube für die Strafen für Verkehrssünder gedreht. Wird man zum Beispiel beim telefonieren am Steuer erwischt, sollte man von knapp 150 Euro bis zu knapp 600 Euro im Portemonaie haben, denn in dieser Spanne liegt die Strafe fürs mobil telefonieren während der Fahrt.

Wer 60 km/h zu schnell fährt und auffällt, ist mit 500 Euro bis zu 2000 Euro dabei. Hinzu kann ein Führerscheinentzug bis zu 12 Minaten kommen.

Alkohol am Steuer ist auch nicht ohne, wer mit 0,5 bis 0,8 Promille erwischt wird, darf bis zu 2000 Euro abdrücken und es kann sogar eine Haftstrafe verhängt werden.

Also, es lohnt sich, brav zu sein!

Quelle: ADAC 9/2007

Der Gotthard-Tunnel, beliebtes Einfallstor nach Italien, wird gewartet. Deshalb ist der Gotthard-Tunnel vom 10.09.2007 bis 14.09.2007, vom 17.09.2007 bis 21.09.2007 und vom 24.09.2007 bis 28.09.2007 abends von 20 Uhr bis 5 Uhr morgens in beide Richtungen komplett gesperrt.

Ausweichen kann man über den Pass, die sowieso viel schönere Strecke oder über den San-Bernardino.

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