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Der erste Trip im Wohnmobil

Der erste eigene Trip im Wohnmobil – so wird er bestimmt zum Erfolg

Über eine halbe Million Wohnmobile fahren in Deutschland über die Straßen – und es werden immer mehr. Kein Wunder, denn diese Art, die Welt zu entdecken, versprüht den Charme von Individualität und Freiheit. Und man wird einige ganz neue Seiten an sich entdecken…

Gerade für die erste längere Reise mit einem Wohnmobil sollten einige Dinge beachtet werden, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt. Wir haben einige Tipps zusammengetragen, damit man gut gewappnet in das Abenteuer Wohnmobilurlaub starten kann.

Der benötigte Führerschein

Das „Bürokratische“ ist in Sachen Führerschein erfreulich unproblematisch: Der deutsche Führerschein Klasse B ist völlig ausreichend, wenn man das Gebiet der Europäischen Union nicht verlässt. Doch Achtung: Liegt das Gesamtgewicht des Wohnmobils über 3,5 t, ist die Klasse C1 erforderlich. Für außereuropäische Fahrten wird darüber hinaus die Mitnahme des sogenannten „Internationalen Führerscheins“ empfohlen (Kosten je nach Region: 15 – 20 EUR).

Sich mit der neuen Fahrdynamik vertraut machen

Dies ist wohl das Thema, vor dem man Anfänger gar nicht genug warnen kann. Die Aussage, dass sich ein Wohnmobil anders als ein normaler PKW auf der Straße verhält, wäre noch untertrieben: Im Vergleich sieht man nicht nur deutlich weniger, auch wenn die Sitzposition höher ist, das Wohnmobil ist auch um einiges breiter und länger. Daraus ergeben sich u.a. ein größerer Kurvenradius und längere Bremswege. Man ist gut beraten, wenn vor der ersten größeren Reise das sichere Steuern auf einer abgetrennten Fahrstrecke ausgiebig trainiert wird. So kann man sich ohne Gefahr mit der Fahrdynamik vertraut machen – am besten auch im voll beladenen Zustand.

Mit diesen Kosten muss gerechnet werden

Aller Spontanität und dem Freiheitsgedanken zum Trotz: Eine Urlaubsreise mit dem Camper kann teurer werden, als man meinen mag. Denn zu den fixen Kosten, z.B. dem Mietpreis, gesellen sich noch viele weitere Faktoren.

Weiß man den durchschnittlichen Verbrauch seines Wohnmobils, den derzeitigen Spritpreis und die Streckenlänge, lassen sich die gesamten Kraftstoffkosten recht gut abschätzen. Führt der Weg durch fremde Länder, sollte man sich schon im Vorhinein über die jeweiligen Benzinpreise informieren. Nicht zu vernachlässigen sind bei der Rechnung aber auch Mautgebühren, die je nach Land unterschiedlich teuer sind und gehörig ins Gewicht fallen können.

Camping-Stellplätze reißen je nach Lage, Komfort und Jahreszeit ein richtig großes Loch in die Urlaubskasse. Zeitiges Buchen sichert hier die besten Sparpotenziale. Im Übrigen bieten viele Campingplätze abseits der Hochsaison attraktive Angebote. Hier gilt es, fleißig zu vergleichen und dann ggf. schnell zuzuschlagen.

In Bezug auf die Lebensmittelversorgung ist ein längerer Trip im Wohnmobil natürlich nicht so luxuriös wie ein Aufenthalt im 5 Sterne-Hotel. Größtenteils wird Selbstversorgung angesagt sein, die aber glücklicherweise recht günstig ausfallen kann. Die Preise für die grundlegenden Lebensmittel sollten schon vor Reiseantritt bekannt sein. Hier am besten ein wenig mehr Geld mitnehmen, damit man sich hin und wieder ein gutes Essen im Restaurant leisten kann.

Darüber hinaus gilt natürlich, was man mitführt, muss man nicht vor Ort kaufen. Allerdings sollte man auch berücksichtigen, dass die einheimische Wirtschaft auch leben will…

Für das Zubereiten der Speisen im Camper braucht man Gas. Am besten vor Reiseantritt den Füllstand der Gasflaschen prüfen und gegebenenfalls austauschen, sodass diese im besten Fall für die gesamte Reise reichen. Im Winter wird das nicht funktionieren, aber in den wärmeren Jahreszeiten sollte das kein Problem sein. Achtung: In vielen Ländern sind das Nachfüllen des Frischwasser- und das Entleeren des Abwassertanks gebührenpflichtig. Auch diese Kosten müssen mit eingeplant werden.

Ausstattung auf Vollständigkeit und Mängel prüfen

Insbesondere angemietete Wohnmobile müssen vor Reiseantritt ausgiebig kontrolliert werden, ob alles Wichtige vorrätig ist und ob den gesetzlichen Vorgaben Genüge getan wird. Dazu gehören u.a. die richtige Bereifung (Reifendruck prüfen, in der kalten Jahreszeit Winterreifen, Schneeketten), Sicherungen und Anschlüsse, Adapter für Steckdosen auf dem Stellplatz (CEE-Anschluss), Kabeltrommel, Warnweste, Werkzeugsatz, Warndreieck, Wassertank, Toilette etc. Ganz wichtig: Das TÜV-Siegel an der Flüssiggasanlage darf nicht älter als zwei Jahre sein. Aus Gründen der Sicherheit kann bei längeren Routen fernab der Zivilisation außerdem ein mitgeführter mobiler Stromerzeuger hilfreich sein. Dieser kann im Fall der Fälle eine entladene Batterie wieder nachladen, was die Gefahr eines Liegenbleibens minimiert. Auch im Winter auf einsamen Stellplätzen, wo es keinen Stromanschluss gibt, empfehlenswert.


Richtiges Beladen des Wohnmobiles

Geschirr, Besteck und zerbrechliche Gegenstände gehören sicher verstaut in einen abschließbaren Schrank. Die Zwischenräume können mit Stofftüchern usw. ausgestopft werden, so wird alles schön stabilisiert. Im Allgemeinen gilt in Wohnmobilen diese goldene Regel: Schwere Ladung (z.B. Wasserkanister, Dosen, Getränke- und Gasflaschen) gehören unbedingt nach unten in Achsnähe, während leichtere Gepäckstücke ruhig unter dem Dach gelagert werden können.

Zu beachten ist unbedingt die maximal zulässige Zuladung, denn in manchen Ländern wird man gerne schon mal auf die Waage gebeten und dann darf man erst weiterfahren, wenn soviel Last ausgepackt ist, bis das zulässige Gesamtgewicht wieder erreicht ist. Es kann hilfreich sein, einfach schon mal zuhause auf eine öffentliche Waage zu fahren, vielleicht gibt es ja auch ein LKW-Depot in der Nähe, die eine Waage haben. Gegen einen kleinen Obolus haben die Betreiber sicher nichts einzuwenden. So bekommt man ein Gefühl für die Gewichte, die man später mit sich herumspazieren fährt.

Das ist sicher kein allumfassender Tipp, aber auf alle Fälle ein erster Ansatz, der gerne in den Kommentaren ausgebaut werden kann…

Zum Schluss noch ein letzter Tipp: Es fährt sich viel entspannter, wenn niemand die Karte studieren muss, sondern das Navi einem die Richtung vorgibt. Allerdings sollte man Karten trotzdem immer mit haben, denn man weiß ja nie…

Siehe hierzu auch Navigation fürs Handy im speziellen und Navigation fürs Wohnmobil im allgemeinen

Hinweis: (erweiterter) Gastbeitrag.

Ich persönlich stehe ja voll auf Alkoven, aber irgendwie steht diese Modellreihe auf einem mehr oder weniger (wenn man von gelegentlichen Zuckern absieht) absteigenden Ast, entweder man nimmt gleich einen Integrierten oder wenigstens einen Teilintegrierten.

Der Alkoven ist einfach nicht mehr in, zu hoher Spritverbrauch, zu langsam, zu sperrig, um nur wenige der (Vor-)Urteile zu nennen.

Dabei gibt es vom Platz her eigentlich nix besseres.

Das Alkoven noch leben, zeigt eindrucksvoll Concorde mit seinen neuen Modellen, ab 8 Metern geht es los mit etwa 135.000 Euronen.

Der Cruiser 890 RRL (ab gut 148.000 Euro) hat eine um 90 Grad gedrehte Hecksitzgruppe (siehe Grundriss, draufklicken), der Alkoven ist gleichzeitig Fernsehzimmer.

Mit seinem Minidurchgang vom Führerhaus zum Wohnbereich ist eine Zielgruppe direkt erkennbar: Der Wintercamper, sowieso bekanntlich eine Domäne des Alkovens.

Cruiser Daily 890 RRL

Cruiser Daily 890 RRL

Bild: Concorde

Mal wieder ein paar Statistiken:

Betrachtet wird der Zeitraum Januar bis Juli 2015.

Gut zehn Prozent mehr Neuzulassungen bei Wohnwagen und Wohnmobilen, in Zahlen: Gesamt 36.646 Neuzulassungen, Wohnwagen 14.248 (plus 9,9 Prozent), Wohnmobile 22.398 (plus 10,8).

Es scheint die Sonne über den Herstellern, würde ich mal sagen.

Quelle: KSTA 20.08.2015

In Grevenbroich vor den Toren Kölns wird am 9.05.2015 die Laika-Reisemobilwelt neu eröffnet. Das wird gefeiert – von 10 Uhr bis 18 Uhr.

Mehr unter dasisthartmann.de und http://www.camper-nrw.de (wobei letzteres noch nicht viel hergibt).

Quelle: promobil 6/2015

Nachtrag 23.03.2017: laika24 wurde ersetzt durch camper-nrw.de und gibt nun deutlich mehr her, der Link unter dasisthartmann.de existiert scheints nicht mehr

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Reisemobilzulassungen

Mal wieder eine Statistik:

Dieses Jahr wurden bis März bereits 7139 Reisemobile neu zugelassen, offenbar ein Rekord (bestes Ergebnis überhaupt) für Deutsche Unternehmen.

Quelle: promobil 6/2015

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50 Jahre Adria

Nicht die Meeresküste, sondern der Wohnmobilhersteller Adria feiert 50sten Geburtstag.

Zur Feier des Tages legt Adria eine Silver Collection auf, eigentlich sollte es ja eine Gold-Kollektion sein, aber die Marktforscher fanden das wohl nicht ganz so toll. Nun also Silbermetallic-Look, garniert mit schwarzen Aplikationen, schwarzem Kühlergrill und schwarz-silber-gehaltene Alufelgen.

Dazu kommen diverse inbegriffene Extras, ein Spareffekt, der sich im Tausenderbereich tummelt.

Quelle: promobil 5/2015

So sieht ein Wohnmobil aus, wenn es als Fackel benutzt wird. Zum Glück gab es keine Verletzten oder schlimmeres.

http://www.mdr.de/sachsen/dresden/wohnmobilbrand-loschwitz100_showImage-1_zc-c500d572.html (link existiert nicht mehr, 8.11.2016)

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Mal wieder etwas Statistik

Im Jahr 2013 wurden knapp 25.000 Wohnmobile zugelassen und damit wieder mehr als 2012 als in 2011 als in 2010…

Quelle: ADAC Moterwelt 8/2014

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Gratulation an

Bawemo, einen Reisemöbilhersteller aus dem fränkischen.

Gefeiert werden 40 Jahre Bawemo Wohnmobile und der siebzigste Geburtstag des Gründers Theo Barnickel.

Im Fordergrund der Fahrzeuge standen und stehen vermutlich noch u.a. hochgradige (oder vielleicht eher niedergradige) Wintertauglichkeit.

Die Firma hat sich mittlerweile auf Einzelanfertigungen auf Kundenwunsch spezialisiert.

Quelle: promobil 4/2014

Mal wieder ein paar Zahlen zu den Zulassungen in 2013.

Die Halbjahresbilanz fällt ganz gut aus, die Hersteller scheinen ganz zufrieden. Alle Segmente vom einfachen bis zum Luxusmobil sind gefragt.

Allerdings macht der Export den Herstellern zu schaffen, denn in Europa gingen die Neuzulassungen für das erste Halbjahr um knapp 4 Prozent zurück, im Gegensatz zu einem Plus in Deutschland, in Zahlen sind das 17.026 Neufahrzeuge.

Für die Caravane sieht das in Europa wohl auch nicht so gut aus.

Quelle: promobil 10/2013

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