Archiv für das Tag 'wohnwagen'

Mal wieder ein paar Statistiken:

Betrachtet wird der Zeitraum Januar bis Juli 2015.

Gut zehn Prozent mehr Neuzulassungen bei Wohnwagen und Wohnmobilen, in Zahlen: Gesamt 36.646 Neuzulassungen, Wohnwagen 14.248 (plus 9,9 Prozent), Wohnmobile 22.398 (plus 10,8).

Es scheint die Sonne über den Herstellern, würde ich mal sagen.

Quelle: KSTA 20.08.2015

womo

Wohnwagen und Wohngeld?

Geht das? Einen Wohnwagen als „wechselnden Wohnsitz“ anmelden und dann Wohngeld kassieren?

Nein, das geht nicht, ist zumindest das Verwaltungsgericht Trier der Meinung. Begründung: Ein Wohnwagen ist nicht zur dauerhaften Benutzung gedacht und damit fehlt dann auch die „Wohnraumeigenschaft“, ohne die es kein Wohngeld gibt.

Wäre der Wohnwagen „ortsfest installiert“, vermutlich am besten auch mit stationärer Ver- und Entsorgung, dann sähe die Sache vielleicht anders aus, aber so gibt es leider kein Geld.

Verwaltungsgericht Trier, AZ: 2 K 1082/10

Quelle: ksta 8.04.2014

Mal wieder ein paar Zahlen zu den Zulassungen in 2013.

Die Halbjahresbilanz fällt ganz gut aus, die Hersteller scheinen ganz zufrieden. Alle Segmente vom einfachen bis zum Luxusmobil sind gefragt.

Allerdings macht der Export den Herstellern zu schaffen, denn in Europa gingen die Neuzulassungen für das erste Halbjahr um knapp 4 Prozent zurück, im Gegensatz zu einem Plus in Deutschland, in Zahlen sind das 17.026 Neufahrzeuge.

Für die Caravane sieht das in Europa wohl auch nicht so gut aus.

Quelle: promobil 10/2013

womo

Statistiken

Mal wieder ein paar Zahlen.

Es geht diesmal um die Frage: Wohnmobil oder Wohnwagen.

Bisher lautete die Antwort wohl immer, mehr Wohnwagen werden gekauft, als Wohnmobile.

Nicht zuletzt natürlich eine Preisfrage.

Aber dennoch sind offenbar die Wohnmobile nun auf der Überholspur.

Wie man munkelt, sollen dieses Jahr 25.000 Womos neu zugelassen werden (eigentlich steht im Artikel registriert, aber ich vermute mal, das ist etwa das gleiche). Wieviele Wohnwagen in Verkehr gebracht werden, steht aber irgendwie nicht im Artikel, wo ist dann der Trend?

Aha: im ersten Halbjahr 2013 wurden 16.777 Caravans vom Band gelassen, was einem Minus von über 25 Prozent entspricht (vermutlich gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und 22.779 Wohnmobile (ein Minus von knapp 4 Prozent).

Also wie auch immer deutlich mehr Wohnmobile als Wohnwagen.

Quelle: KSTA 22.08.2013

womo

Jette Joop

macht aus einem normalen Fendt-Wohnwagen einen Joop-Caravan.

Für knapp 1500 Euro mehr gegenüber dem Serienpreis wird der gewisse Leuchtfaktor wahr.

–> http://www.fendt-caravan.com/caravans/tendenza-by-jette-joop/wohnen.html (Link nicht mehr vorhanden, 26.03.2013)

womo

Verkaufszahlen Wohnmobile

Mal wieder ein paar Statistiken, wie jedes Jahr.

In 2011 lief es wohl sehr gut für die Wohnmobilbranche.

2011 wurden 21.791 Wohnmobile verkauft (respektive genauer: neu zugelassen), das sind dann etwa 20 Prozent mehr als im Vorjahr.

Produziert wurden in 2011 37.986 Wohnmobile, gut 20 Prozent mehr, als im Vergleichszeitraum, 17.422 davon gingen ins Ausland. Aber im Ausland ist nicht alles Gold, was glänzt, in Außerdeutschland wurden nämlich nur knapp 5 Prozent mehr neu zugelassene Fahrzeuge gezählt.

Auch der Handel mit gebrauchten Wohnmobilen und Wohnwagen legte zu, um knapp 25 Prozent.

Quelle: promobil 3/2012

Habe gerade mal in den Statistiken gestöbert und dabei ist mir folgende Suchkombination aufgefallen:

vorteil pickup gegenüber wohnwagen

Hier habe ich schon was dazu geschrieben: Pickup.

Eigentlich ist es ja so: Der große Unterschied zwischen Wohnmobil und Wohnwagen ist die Zugmaschine, richtig?

In dem einen Fall zockele ich mit 80 oder 100 (oder auch mal schneller, was mir immer ein leichtes Kopfschütteln entlockt) über die Autobahn, an Steigungen je nach PS-Leistung auch mal gerne langsamer, muß beim Rückwärts fahren immer auch den Anhänger beachten, bei kurzen Pausen kann man nicht mal eben die Toilette besuchen oder was aus dem laufenden Kühlschrank nehmen. usw. usw.

Mit dem Wohnmobil habe ich je nach Gewichtsklasse keine solche Maximalgeschwindigkeit zu beachten, es gibt Fahrzeuge, die fahren 170 (auch wenn mir da um den Aufbau Angst und Bange würde), das rückwärtige fahren ist keine große Kunst, solange immer jemand hinten steht und auf Hindernisse (gerne in Form von Kindern) achtet (alternativ gibts auch die Rückfahrkamera).

Dafür habe ich dann am Zielort mit dem Gespann aus PKW und Wohnwagen den großen Vorteil, ein motorisiertes Fahrzeug mitzuhaben, um auch mal weiter entfernt einkaufen zu können (besonders, wenn es vor Ort nichts gibt) oder Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

Allerdings muß ich den Wohnwagen erst mal an Ort und Stelle rangieren, was schon ein mittlerer Kraftakt sein kann. Dafür gibt es nun zwar auch technisches Spielzeug (Rangiersysteme für Wohnwagen), aber das hat noch längst nicht jeder Wohnwagen an Board.

Das Wohnmobil stelle ich ab, packe u.U. noch die Alumatten vor die Fahrerhausscheiben, koppele Strom an (oder auch nicht) und gut ist. Wenn man von Stützen absieht und die Markise drin läßt. 😉

Aber dann liegen immer Sachen herum, und man hat die Markise doch ausgefahren und abgespannt und so hat man eher keine Lust, mal eben für eine Shopping-Tour alles wieder einzuräumen.

Für die ganz armen gibts natürlich die Lösung, Smart oder (für die noch ärmeren) den Porsche in der Garage, aber solche Wohnmobile lassen wir bei dieser Betrachtung mal außen vor.

Egal, was man nun sein Eigen nennt, entweder ist die Fahrt entspannter oder der Aufenthalt. Grundsätzlich kann man wohl sagen, je länger der Aufenthalt an einem Ort, desto eher überwiegen die Vorzüge des Wohnwagens.

Und nun kommen wir wieder zur Ausgangsfrage:

vorteil pickup gegenüber wohnwagen

Nun, beim Pickup hat man eine Zugmaschine, und dort aufgesattelt ist eine Wohnkabine, die mehr oder weniger groß ausfallen kann. Entweder hat sie gar keine eigenen Räder, dann fährt sich das Teil fast wie ein ganz normaler PKW oder sie schaut größer aus, dann ist sie aber immer noch handlicher zu fahren, als das Gespann aus Wohnwagen und PKW (wobei letzteres eine Vermutung ist, keine gesicherte Erkenntnis).

Und am Zielort setzt man die Kabine ab, hat einen PKW zum herumfahren und eine Art Wohnwagen zum wohnen. Ist doch praktisch, oder?

Wenn man bei der Zugmaschine auf Geländegängigkeit achtet (Vier-Radantrieb etc.) und auch die Kabine entsprechend ausgerüstet ist, zum Beispiel mit abgeschrägtem Heckteil, dann kann man sogar Wüstentouren oder ähnliches unternehmen, ohne Angst haben zu müssen, am nächsten Loch im Straßenbelag stecken zu bleiben.

Meinungen dazu?

womo

Verkaufszahlen Wohnmobil

Die Verkaufszahlen beim Wohnmobil sind, der Wirtschaftskrise ist es geschuldet, ziemlich zurückgegangen.

Von Januar bis Juni 2009 wurden knapp 12.000 Wohnmobile neu zugelassen, etwa 20 Prozent weniger als im letzten Jahr. Allerdings war 2008 wohl auch ein Rekordjahr.

Wohnwagen wurden etwa 12 Prozent weniger an den Mann/die Frau gebracht, ungefähr 11.000 Caravans in absoluten Zahlen.

womo

Caravansalon 2009 die erste

Übrigens der Salon in Düsseldorf geht noch bis 6.9.2009 (vom 29.8.)

Jede Menge Luxus, aber auch genügsames werden geboten.

Da zur Zeit PKWs der Rubrik – mindestens – eine Nummer kleiner gekauft werden, dies der Abwrackprämie geschuldet, geht der Trend bei den Wohnwagen auch zu kleineren Modellen, die etwa auch ein Fiat 500 ziehen können soll. Vorstellen kann ich mir das irgendwie nicht so recht.

Auch Umweltschutz hat Einzug gehalten, in Form von Energie sparenden Maßnahmen.

Luxus pur by VolknerWer allerdings gerne seinen Porsche mit in Urlaub nimmt, dem sei das wohl diesjährig teuerste Mobil auf der Messe von Volkner in Wuppertal empfohlen, mit 1,7 Millionen ist man dabei. Erhält dafür aber auch 12 Meter Bus…

Und eine Edelstahlspülmaschine, und eine Arbeitsplatte aus Echtholz, und Parkett unter den Füßen, …

Bild: Volkner

womo

Wirtschaftskrise

Die Wirtschaftskrise macht auch vor der Wohnmobilbranche nicht halt, wen wundert es also, wenn der CIVD (Caravaning-Industrie-Verband) von einbrechenden Verkaufszahlen im ersten Quartal 2009 berichtet.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden gut 17 Prozent weniger Wohnwagen verkauft, nämlich 3519, und bei den Wohnmobilen sind gut 30 Prozent weniger verkauft worden. In Zahlen: 3889.

Klar, wer seinen Job wackeln sieht oder auch rein vorsorglich, der stürzt sich nicht in hohe Kosten (Wohnwagen) oder noch höhere Kosten (Wohnmobile).

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