Über die sogenannten Zona a traffico limitato in Italien wurde hier schon mal geschrieben, insofern also nix neues, theoretisch.
Praktisch aber hat diese Falle Regelwirdrigkeit ein besonderes Geschmäckle: Wer auf der Suche nach einem Parkplatz immer wieder an der Video-/Kamera-Überwachung vorbeikommt, darf sich auch immer wieder über einen neuen Strafzettel freuen…
Gefunden in der aktuellen ADAC Motorwelt (02-2020).
Und im gleichen Artikel findet sich dann auch noch was über Londons Low Emission Zone: Wer da hineinfahren möchte, muß sich zuvor registrieren lassen. Denn je nach Emissionsklasse muß man zahlen, und wer sich nicht registrieren läßt und eigentlich zahlungspflichtig wäre, darf dann bis zu 1500, in Worten eintausendundfünfhundert, Pfund berappen.
Wie berichtet, hat der Schmetterlingsgarten EIALIA in der Nähe von Blankenheim wieder geöffnet, nach der durch Corona erzwungenen Schließung.
Seit 2016 gibt es diesen Schmetterlingsgarten, der tropische Schnmetterlinge in einem ansprechend eingerichteten Tropenhaus präsentiert.
Die Durchschnittstemperaturen liegen in dem Glashaus zwischen 25 und 30 Grad, somit kann der Wintermantel im Auto bleiben. Dafür gibt es vielleicht 10 Parkplätze hinter dem Haus.
Viele der zahlreich vorhandenen Pflanzen sind beschriftet, und die Schmetterlings selbst werden natürlich ebenfalls auf einer großen Schautafel (oder waren es zwei?) beschrieben.
Wer sich die Schmetterlings angeschaut, und vielleicht den einen oder anderen gefüttert hat, kann anschließend in den Außenanlagen flanieren und noch so einiges lernen. Hat man dann noch nicht genug, gibt es eine Kapelle, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu finden ist. Leider waren bei meinem Besuch beide Eingänge verschlossen, aber immerhin gibt es eine Tafel mit einer Erklärung zum Bau der Kapelle.
Kaffee und frisch zubereitete Waffeln gibt es in EIFALIA ebenfalls, dafür sollte man allerdings etwas Zeit mitbringen, die Dame am Steuer nimmt sich alle Zeit der Welt für die Zubereitung 😉
Und die Kinder können sich bei schönen Wetter auf einem Spielplatz mit ein paar Geräten und einer Seilbahn austoben – Derweil die Eltern den Nachbarn bei ihrer feiertäglichen Arbeit zusehen können. Eifler halt 😉
Seit etwa 20 Jahren gibt es an jedem 3. Juni-Wochenende Ritterspiele in Horb im Nordschwarzwald, nur dieses Jahr nicht, Corona ist schuld.
Der passende Campingplatz findet sich oberhalb von Horb in Form vom Camping-Schüttehof, wo man, wenn man Lust aufs Bogenschießen bekommen hat, dort gleich anfangen kann mit dem Bogenschießsport.
Wer nur einen Wohnmobilstellplatz benötigt, der findet diesen direkt in Horb beim Neckarbad an der Mühlener Straße 90, allerdings ohne Ver- und Entsorgung. Aber man ist ja mehr oder weniger autark…
Während seine Altersgenossen bei Rekordhitze feiern, trinken und unbedingt noch ein Mädchen klarmachen wollen, taumelt der 17-jährige Léonard alleine und übermüdet durch die letzten Stunden seiner Sommerferien auf einem französischen Campingplatz. Die Nacht zuvor steckt ihm in den Knochen: Er hat einem Jungen reglos beim Selbstmord zugesehen, ist dessen Tod also seine Schuld? Zugleich verwirrt ihn die verführerische Luce, hilflos und hingerissen ist er ihren schamlosen Spielchen ausgesetzt. Gefangen in seinen komplexen und gegensätzlichen Gefühlen, vermag Léonard seinem Delirium kaum zu entrinnen.
Furioses Roman-Debüt eines 25jährigen französischen Drehbuchautors
Auch die Eifel war touristisch gesehen in der Corona-Hochzeit abgeschaltet. Nun öffnen nach und nach die bekannteren und auch eher unbekannten Ausflugsziele wieder ihre Pforten.
Zu den bekannten Tagesausflugszielen zählt sicherlich die Greifvogelstation Hellenthal, ebenso wie die Ordensburg Vogelsang, mir völlig unbekannt ist dagegen der Schmetterlingsgarten „Eifalia“ bei Blankenheim. –>, dieser öffnete pünktlich zu Muttertag wieder. (Schmetterlingsgarten Eifalia Am Hammerwerk 2 (fürs Navi ggf. Ahrtal 13) 53945 Ahrhütte)
Nachtrag 02.07.2020: Link zum Schmetterlingsgarten repariert, Link zu Nordeifeltourismus entfernt, link führt nicht mehr zum Ziel
Die Technik Caravane Rallye 2020 findet nicht wie geplant im Juni statt, aufgrund der Corona-Krise, sondern vom 8.10.2020 bis zum 11.10.2020. Start ist in Aulendorf (Carthago Reisemobilbau) und die zu meisternde Strecke beträgt, wie gehabt, 250 Kilometer.
Der freie Hund: Commissario Morello ermittelt in Venedig
Commissario Antonio Morello, genannt »Der freie Hund«, hat in Sizilien korrupte Politiker verhaftet und steht nun auf der Todesliste der Mafia. Um ihn zu schützen, wird er nach Venedig versetzt. Er hasst die Stadt vom ersten Augenblick an. Zu viele Menschen, trübes Wasser, Kreuzfahrtschiffe, die die Luft verpesten und die Stadt gefährden – selbst der Espresso doppio, ohne den er nicht leben kann, schmeckt ihm in Sizilien besser. Doch Venedig ist eine große Verführerin. Unaufhaltsam entwickelt sie ihre Anziehungskraft. Als Silvia, die schöne Nachbarin, ihm ihr persönliches, verborgenes Venedig zeigt, werden Morellos Widerstandskräfte auf eine harte Probe gestellt. Da wird der junge Anführer einer Bürgerinitiative gegen die Kreuzfahrtschiffe ermordet, und der freie Hund hat seinen ersten Fall, der ihn tief in die Verstrickungen von italienischer Politik und Verbrechen führt.
Der freie Hund: Commissario Morello ermittelt in Venedig, Wolfgang Schorlau, Claudio Caiolo, KiWi-Paperback, März 2020, ISBN:978-3462052459, amazon, ebook.de, Thalia. (Affiliate-Links)
Wolfgang Schorlau hat unter anderem Georg Dengler (–>wikipedia)erfunden, Claudio Caiolo ist gebürtiger Sizilianer und wurde in Venedig zum Schauspieler ausgebildet (Amazon).
Der freie Hund soll der Auftakt einer neuen Reihe rund um den sizilianischen Ermittler werden.
von Thomas Erle ist eine Trilogie, alle drei Bände sind erschienen. Nach einer atomaren Tragödie im Schwarzwald ist rund um den Belchen nichts mehr so, wie es zuvor war.
Im zweiten Teil hat Felix seine Eltern wiedergesehen, mußte dafür aber Chiara verlassen, eine Nachgeborene der Katastrophe. Im dritten Teil nun erfährt er, daß Chiara gefangen genommen wurde vom Militär und wissenschaftlichen Zwecken dienen soll. Felix beschließt, Chiara zu retten, was ihm mit Hilfe auch gelingt, jedoch ist Chiara nicht mehr die selbe, sie hat sich in ein Schneckenhaus zurückgezogen, zu dem Felix keinen Zugang findet. Da hört er von einem seltsamen Professor, der sich der Erforschung der besonderen Umstände im Schwarzwald gewidmet hat. Kann er helfen?
Der dritte Teil ist weiterhin spannend zu lesen, wird allerdings auch recht metaphysisch und liefert einige Hinweise, was tatsächlich rund um den Belchen geschehen sein könnte. Und, um es mit den Worten der Kritik von Anja S. gelistet bei Amazon zu sagen: „Das Ende: Am Ende stehen wir am Anfang… Der Anfang von etwas Neuem und der Autor lässt uns mit einer Aussicht auf eine Zukunft zurück, die wir alle nur erahnen können.“ Was in den aktuellen Zeiten von Corona – das Leben steht praktisch still – uns schneller einholen könnte, als man wohl dachte. Was wird nach Corona, lernt man daraus oder ist alsbald alles wieder wie gehabt?
Nach vielen Irrwegen glaubt sich Felix endlich am Ziel seiner abenteuerlichen Reise – er hat seine Eltern gefunden, die vor 16 Jahren bei einer Atomkatastrophe verschwunden sind. Doch die Rätsel des Waldes lassen ihn nicht los und so begibt er sich noch einmal auf die Suche nach Antworten. Was er unterwegs erlebt, erschüttert ihn derart, dass er kurz davor ist aufzugeben. Aber ein unerwartetes Wiedersehen zwingt ihn weiter voran.
An den Hängen des mystischen Schwarzwaldbergs kommt es schließlich zu einer schicksalhaften Entscheidung, die sein Leben für immer verändern wird
Das Lied der Wächter – Das Gesetz, Fantasy, Thomas Erle, Gmeiner, Oktober 2019, ISBN:978-3839223604, ansehen & bestellen.
P.S. Wer über den Link bestellt, gönnt uns ein paar Prozent, siehe dazu auch das Impressum
Letzte Woche stand ein recht großer Artikel im Kölner Stadtanzeiger über die widrigen Verhältnisse, Schnee betreffend, in der Eifel und da speziell im Skigebiet Udenbreth, Hellental.
Der Betreiber, seit elf Jahren mit Herz und Seele am weißen Stein dabei, hoffte für das Wochenende auf viel Schnee. Bisher sah es ja total mau aus damit, aber die vergangenen Tage fiel er dann doch endlich, etwa 25 cm. Nach den Vorhersagen sollte es noch mehr schneien. Auch wenn es am Wochenende dann doch wieder wärmer werden würde, der Schnee sollte endlich reichen, um die Buden zu öffnen und den Lift in Gang zu bringen.
Soweit so gut.
Da schalte ich gestern das Radio ein und bin geradewegs in einer Livesendung aus Hellental. Langer Rede kurzer Sinn, von Schnee nicht mehr viel zu sehen, aber viel schlimmer: Der Lift wurde planmäßig am Samstag in Gang gesetzt, nur um eine Stunde später den Dienst zu quittieren.
Aus, Ende, Applaus. Die Gemeinde ist der Meinung, es lohnt sich nicht mehr. Der Betreiber sieht das allerdings ganz anders, geschätzte Reparaturkosten in Höhe von etwa 3500 Euro sollten doch irgendwie zu stemmen sein.
In den sozialen Medien gibt es laut Radiobericht bereits Spendenaufrufe bzw. Sponsorensuchen. Ich würde jedenfalls auch spenden. Wenn ich nur wüßte, wohin…
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