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Umweltzonen und Madrid

Wer demnächst nach Madrid fahren möchte, dem empfiehlt der ADAC, sein Fahrzeug vor den “Stadtmauern” abzustellen und anschließend auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Warum?

Weil es in Madrid für das Zentrum ab sofort eine permanente Umweltzone gibt, für die man eine Umweltplakette benötigt, die auf den Namen “Distintivo Ambiental” hört. Das Dumme dabei, für Ausländer gibt es sie offenbar (noch) nicht zu kaufen.

Quelle: ksta 1./2.12.2018 Reisebeilage

Wohnmobil und die Umweltzone

Wer ein Wohnmobil sein eigen nennt, welches nicht mehr umrüstbar ist, um eine grüne Plakette zu erlangen, darf nicht einfach in eine Umweltzone hineinfahren. Das dürfte eigentlich jedem klar sein.

Um trotzdem hineinzukommen, bedarf es einer Ausnahmegenehmigung, die es aber wiederum nur ausnahmsweise gibt. Zum Beispiel dann, wenn der Kauf eines Ersatzfahrzeugs unzumutbar wäre. Und das ist nur dann der Fall, wenn das Einkommen des armen Besitzers unterhalb der Pfändungsgrenze liegt.

Für alle anderen heißt es dann wohl: Pech gehabt.

So lautet das Recht, gesprochen im Urteil des Verwaltungsgerichts Gießen.

AZ: 6 K 4419/16

Quelle: ksta 10/11.02.2018

Partikelfilter die dritte

Wie berichtet, habe ich das Formular zur Subventionierung des Partikelfiltereinbaus beim BAFA eingereicht. Wenige Tage später schon kam eine Antwort mit der Ankündigung, daß das Geld binnen zweier Wochen etwa auf dem Konto eingehen würde – nicht ohne zu drohen, daß etwaige Gründe, die gegen eine Auszahlung bzw. für eine Rücktransferierung sprechen würden, sofort mitzuteilen sein würden.

Wie auch immer, das Geld ist eingegangen und es prangt nun eine grüne Plakette an der Scheibe.

Partikelfilter die zweite

Wie bereits berichtet, gibt es zur Zeit wieder eine Förderung für Partikelfilter für PKW und kleine Nutzfahrzeuge. Natürlich nur, solange der Vorrat reicht und maximal bis irgendwann 2016. Und natürlich nur, wenn alle Bedingungen erfüllt sind.

Nachdem ich einige Werkstätten abgefragt habe, wurde mein toller Filter vom Bergischen Caravanservice montiert, innerhalb eines Tages war die Sache gegessen. Zumindest fahren tut mein Töf auch noch.

Das Formular ist eingereicht beim BAFA und nun bin ich gespannt, ob und wann es Geld regnet.

Der bergische Caravanservice ist wohl ganz neu auf dem Markt und nicht wirklich bergisch, sondern eher Köln-Porzerisch, aber zur Zeit auf alle Fälle eine Empfehlung!

Bis zum 30.04.2015 gibt es 25% auf alle Verschleißteile bei Einbau/Montage.

Umweltzone Köln

In Köln gilt ab sofort: Einfahrt in die Umweltzonen nur noch mit der grünen Plakette. Für Besitzer von Fahrzeugen mit roter oder gar keiner Plakette gibt es unter Umständen Ausnahmegenehmigungen.

Wer eine gelbe Plakette hat, für den gilt folgender Notnagel:Wenn das Fahrzeug vor 2008 auf den derzeitigen Halter zugelassen wurde und keine Umrüstung auf Grün möglich ist, kann vom TÜV eine Bescheinigung ausgestellt werden, die man dann innerhalb der Umweltzone sichtbar hinter der Windschutzscheibe mitzuführen ist.

Nicht nur in Köln gilt nur mehr die grüne Plakette, sondern auch im Ruhrgebiet, Bonn, Mönchengladbach, Neuss, Langenfeld, Düsseldorf, Wuppertal, Remscheid. In Münster kommt sie wohl zum Jahreswechsel.

Quelle: KSTA 1.07.2014

Umweltzonen und der Stellplatz in Köln

Köln gehört seit einiger Zeit zum Club der Gelb-Grün-Umweltzonern.

Will heißen, die rote Plakette bleibt im Kölner Stadtgebiet außen vor.

Und damit wurde Anfang diesen Jahres für Wohnmobile der Stellplatz am Rhein legal unerreichbar, die entweder gar keine Plakette tragen dürfen oder nur eine rote.

Denn ein paar hundert Meter sind für solche Fahrzeuge gesperrt. Aber nun wurde seitens der Behörden eine Ausnahmegenehmigung erteilt, der schnöde Mammon macht es mal wieder möglich. Denn die Wohnmobilisten lassen jährlich einiges im Ort, so ein FDP-Mann, der den Deal miteingefädelt hat: “Schließlich lassen Campingplatzbenutzer 1,5 bis zwei Millionen Euro jährlich in der Stadt und zahlen zudem Bettensteuer auf Übernachtungen.”

Wo es also um Geld geht, ist Umweltschutz nicht so wichtig, oder wie jetzt? Aber den Skandal finde ich ja eher in der Bettensteuer. Ich bringe mein eigenes Bett mit und muß dafür noch zahlen – oder wie jetzt?

Wie auch immer, der Reisemobilhafen in Riehl ist per Erlaß für alle offen. Bedingung ist die direkte Anfahrt und Abfahrt ohne Umwege, was ja eigentlich selbstverständlich ist.

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Quelle: KSTA 9.05.2013

Reisemobilhafen Köln
An der Schanz
50735 Köln

GPS: Breite E 6.98325, Länge N 50.96275

(Daten der Homepage entnommen)

Umweltzonen

An die Umweltzonen, deren Sinn ja nach wievor umstritten ist, hat man sich mittlerweile gewöhnt.

In Köln, wo dieser Blog zu Hause ist 😉 gilt ab Januar das Aus für die rote Plakette, ebenso für viele andere Städte. Mit der Roten kommt man nun wohl nirgendwo mehr in die Innenstädte Umweltzonen.

Folgende Städte erlauben noch die gelbe Plakette:

Bonn, Düsseldorf, Hagen, Köln, Langenfeld, Mönchengladbach, Münster, Neuss, Neu-Ulm, Remscheid, das Ruhrgebiet, Schramberg, Wuppertal.

Bei den meisten der genannten Städte bzw. Umweltzonenverbünde ist dann auch irgendwann in 2012 Schluß mit Gelb. In Köln z.B. zum 1.07.2014.

Städte, die nur noch die grüne Plakette dulden, sind:

Augsburg, Berlin, Bremen, Dinslaken, Erfurt, Frankfurt am Main, Freiburg, Halle (Saale), Hannover, Heidelberg, Heidenheim, Heilbronn, Herrenberg, Ilsfeld, Karlsruhe, Krefeld, Leipzig, Leonberg, Ludwigsburg, Magdeburg, Mannheim, Mühlacker, München, Osnabrück, Pfinztal, Pforzheim, Reutlingen, Schwäbisch Gmünd, Stuttgart, Tubingen, Ulm, Urbach.

Zum 1.02.2013 Schluß mit Gelb ist in Mainz und in Wiesbaden, zum 1.04.2013 in Wendlingen.

Für die vielen Gelb- und Rot-Fahrer heißt es dann wohl raus aus der Umweltzone, verschrotten, ins Ausland versilbern oder umrüsten mittels Feinstaubfilter.

Im letzten Jahr gab es übrigens noch 330 Euro Förderungsbeitrag, nun sind es noch 260 Euro, aber besser als gar nichts, oder?

Quelle: promobil 01/2013