Archiv der Kategorie: sicherheit

Campen mit dem Wohnmobil für Anfänger

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Dethleffs bietet im Oktober (9.10.-12.10.2020) zum vierten mal eine besondere Veranstaltung, deren Ziel es ist, potentiellen Neueinsteigern in Sachen Wohnmobil die Scheu zu nehmen.

Fünfzehn “voll ausgestattete” werden dafür bereit gestellt und mit 479 Euro ist man dann dabei (zwei Personen je Fahrzeug), Rangieren, Parken, Fahren, Bordelektrik stehen ebenso auf dem Programm wie der Besuch im Museum, eine Werksführung bei Dethleffs in Isny im Allgäu, wo auch die Veranstaltung stattfindet. Für die Verpflegung ist gesorgt.

Anmeldung bis zum 31.07.2020 bei dethleffs.de.

Quelle: promobil 7/2020

GPS Tracker

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Es gibt einige Original GPS-Tracker und viele Nachbauten. Die Steuerbefehle werden per SMS auf das jeweilige Gerät geschickt. Soweit so gut, oder auch schlecht, denn die Befehle unterscheiden sich oft in Kleinigkeiten.

Eine Auflistung der möglichen Befehle (leider nicht vollständig, forward zum Beispiel fehlt) gibt es hier: Klicki.

TÜV III

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Solange es die Corona-Einschränkungen gibt und man es nicht zu TÜV schafft, innerhalb der Zwei-Monats-Frist, der kann sich nun bis zu vier Monate Zeit lassen, wurde im Radio verkündet – also natürlich ohne Gewähr.

TÜV ohne Gasprüfung II

Vor ein paar Monaten stand hier zu lesen, daß ab sofort der TÜV nicht mehr zwingend eine erfolgreiche Gasprüfung voraussetzt, um eine TÜV-Abnahme zu bekommen (TÜV ohne Gasprüfung).

Das scheint aber nicht ganz so zu sein, wie man in der Promobil 5/2020 nachlesen kann.

Da hat nämlich ein Leser besagter Zeitschrift beim TÜV Süd erfolglos eine Hauptuntersuchung ohne Gasplakette durchführen lassen wollen. Der TÜV weigerte sich, ohne Gasprüfung keine TÜV-Plakette.

Promobil hat nachgefragt, bei der DEKRA und beim TÜV (Nord/Süd). Tatsächlich scheint es so zu sein, daß da zweierlei Maß angelegt wird, der TÜV-Süd beharrt auf der Richtlinie 2001/56/EG bzw. UN-R122, die da nun besagt, zwingende Voraussetzung für den TÜV ist “die Verkehrssicherheit der Heizanlage” zu überprüfen. DEKRA und TÜV Nord dagegen halten sich an die Vorgabe des Bundesverkehrsministeriums.

Irgendwie albern.

3.5-Tonner überladen…

… macht man sich dann als Klasse-B-Führerscheininhaber des Fahrens ohne gültige Erlaubnis schuldig?

Quatsch, oder? Anscheinend nicht, sonst wäre das nicht öfter mal Thema (zuletzt gelesen in Promobil 1/2020).

Es gilt, daß die Überladung nur eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Denn die Führerscheinklasse richtet sich nach dem zulässigen Gesamtgewicht (§6 Fahrerlaubnisverordnung) und nicht nach dem, was die Waage anzeigt.

Wenn man in eine Kontrolle gerät und die sagen was anderes, dann Ruhe bewahren und auf den Paragraphen verweisen oder fragen Sie Ihren Anwalt oder …

TÜV ohne Gasprüfung

Seit einigen Jahren war die turnusmäßige Gasprüfung (alle zwei Jahre) zwingender Punkt bei der TÜV-Abnahme.

Ohne Gasprüfung kein Tüv. So hieß es, seit Anfang des Jahres 2020 hat sich das geändert. Vorerst bis Ende 2022 ist die erfolgreiche Gasprüfung keine Voraussetzung mehr, um in den Genuß einer gültigen TÜV-Plakette zu gelangen.

Das teilte zumindest der Caravaning Industrie Verband mit. Natürlich liegt es aber im eigenen Interesse, auf eine funktionierende Gasanlage zu achten.

Zur Prüfung gehört u.a. eine Druckprüfung und die Funktion der Abschaltautomatik des Herdes. Zumindest das wurde bisher immer geprüft. Und der Schlauch von der Gasflasche zum Wandanschluß muß noch im Rahmen seiner Zehnjahreslebensdauer liegen.

Quelle: KSTA 8./9.02.2020

Rückruf Omnistor Markisen

Zwei Markisenmodelle werden von Thule Omnistor zurückgerufen, es handelt sich zum einen um

Thule Omnistor TO 8000

zum anderen um

Thule Omnistor TO 9200,

jeweils mit eingebautem (aber auch nachgerüstetem) Markisenmotor 220-V-Nice-Markisenmotor.

Der Produktionszeitraum erstreckt sich von Juni 2016 bis Juli 2019.

Weitere Informationen unter recall230V.

Ist mir erst gar nicht aufgefallen, was macht ein 220V-Motor für einen Sinn? Kann ich die dann auf dem Stellplatz ohne Strom nicht ausfahren oder wie jetzt?

Das Problem ist tatsächlich übel. Die Markise kann sich anscheinend unmotiviert öffnen, auch während der Fahrt!

Die betroffenen Wohnmobileigner werden wohl angeschrieben, aber bis dahin würde ich nicht warten.

Quelle: promobil 03/2020

Eine neue Laterne

hat das Licht der Welt erblickt und zwar nicht in China oder sonstwo, sondern in Solingen.

Die ML4 kann man aufhängen oder hinstellen und dann liefert sie stundenlang Licht, wobei die Lichtstärke in vier Stufen regelbar ist, dazu gibt es ein Flackerlicht, ala Kerze am Nachttisch und eine Rotlichtfunktion.

–> Mehr.

Auch prima als Geschenkidee, nicht nur zu Weihnachten…

Gefunden im ksta.

Gasflaschen im Auto transportieren

Wer einen Wohnwagen hat, der muß sicher auch das eine oder andere mal eine Gasflasche im Auto transportieren, zwecks Wiederbefüllung oder Tausch leer gegen voll. Dabei stellt sich gerne die Frage, wie transportiert man eine Gasflasche richtig? Mit dem Wohnmobil ist das einfacher, die Flasche bleibt einfach bis zum Ziel in ihrer Halterung.

Wer seine Flasche im Auto ungesichert transportiert und am besten auch noch ohne die Schutzkappe, der riskiert bei starken Bremsmanövern oder schlimmer noch, bei einem Unfall, den Abriss des Gasabsperrventils.

Der Tüv Rheinland empfiehlt, die Gasflasche im Kofferraum quer zur Fahrtrichtung zu legen und sie dann mit Gurten so zu fixieren, daß sie nicht davonrollen kann.

Außerdem das Ventil schließen und wie gesagt, die Schutzkappe aufziehen. rauchen verboten, und beim Be- bzw. Entladen den Motor ausschalten, es könnte ja Gas austreten und sich möglicherweise entzünden, das gilt ja auch an Tankstellen…

Quelle: ksta Auto&Mobil, 13./14.07.2019

Was hier noch fehlt, ist die kleine schwarze Drehkappe, die auf den Anschluß für den Schlauch geschraubt wird, sie dient als zusätzliche Dichtung bei undichtem oder offenem Ventil.

Ich setze die Flasche gerne hinter einen Vordersitz auf den Boden des zugehörigen Rücksitzes, da ist sie dann gut verkeilt und haut nicht ab. Ob die Lehne allerdings einen Crash aushalten würde, keine Ahnung.

Urlaubszeit – Zeit für Gauner

In der Urlaubszeit, wo viele mit ihrem Auto oder Womo unterwegs sind, haben auch die bösen Buben wieder Hochkonjunktur.

Der ADAC hat in seiner Juniausgabe 2019 ein paar Beispiele präsentiert.

Auf Sizilien: Ein Moped blockiert den Fahrweg eines deutschen Fahrzeugs, von hinten öffnet eine zweite Person blitzschnell den Kofferraum, und Zack, der Rucksack ist weg, darin eine Kamera.

Berichte über solche und andere Tricks gibt es oftmals aus Italien, Spanien und Frankreich. Im obigen Fall empfiehlt sich wohl, die Zentralverriegelung zu nutzen, insbesondere in der Stadt. Sonst kann an jeder Ampel was passieren.

Natürlich geht das auch anders. Man ist mal eben in einem Restaurant oder sonstwo und in aller Öffentlichkeit wird das Auto aufgebrochen und das Gepäck entwendet (so geschehen “mitten in Grenoble”).

Wohnmobile sind auch gerne gesehene Selbstbedienungsläden, zum Beispiel in der Champagne, des Nachts wird das Womo so leise geöffnet, daß niemand wach wird, anschließend sind Bargeld und Handy weg.

Der Klassiker ist aber immer wieder der Rastplatz (hier in Südfrankreich), während die Besitzer mit ihrem Hund Gassi gehen, räumen die Diebe das Gepäck aus, samt Handy, Kamera und, man glaubt es kaum, auch Schuhe finden ihren neuen Besitzer.

Dann gibt es da noch den Spiegeltrick, ein Auto fährt vorbei, es gibt einen lauten Knall und dann ist angeblich der Seitenspiegel kaputt und oh Wunder, am eigenen Spiegel ist ein Strich, der als Beweis dienen soll. Dann wird eine Geldsumme verlangt und meist gezahlt, wenn auch nicht in geforderter Höhe, man läßt mit sich handeln. In diesem Beispiel hat das Opfer angehalten und statt der geforderten 200 Euro immerhin (nur) noch 100 Euro gezahlt.

In einem anderen Fall hat das Opfer nicht angehalten, sondern ist einfach weitergefahren, aber an der nächsten Raststelle waren die Gauner auch da, sie sind dem Fahrzeug wohl gefolgt. Hier wurden mehrere Hundert Euro gefordert, aber nur 50 Euro wechselten den Besitzer, einfach, um schlimmeres zu verhüten.

Den Pannentrick sollte mittlerweile nun wirklich jeder kennen. Man zwingt das Opfer zum bremsen, zeigt auf irgendwas vermeintlich defektes (hier eine heruntergerissene Radkappe) und fordert zum Aussteigen auf. Die Opfer weigern sich und verriegeln die Türen, die Bösewichte geben auf. Glück gehabt.

Dann gibt es noch die echte Panne, hervorgerufen durch einen Stich in einen Reifen. Wenn man dann auf dem Seitenstreifen hält, ist Hilfe schnell in Sicht, die den Reifen wechselt und als Dank Laptop und diverse Wertsachen mitgehen läßt… So geschehen auf einer Autobahn in der Nähe von Saragossa.

Nun die üblichen Sicherheitstipps: Nichts offen sichtbar liegen lassen, Türen immer verriegeln (Kofferraum natürlich auch) während der Fahrt und natürlich auch im Stand.

Wenn man wodurch auch immer zum anhalten gezwungen wird, im Auto bleiben und sichtbar mit dem Handy Hilfe rufen. Wobei das natürlich auch wieder Begehrlichkeiten wecken könnte.

Natürlich kennt man das meiste davon schon, aber ab und an eine Erinnerung kann bestimmt nicht schaden.