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TÜV ohne Gasprüfung II

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Vor ein paar Monaten stand hier zu lesen, daß ab sofort der TÜV nicht mehr zwingend eine erfolgreiche Gasprüfung voraussetzt, um eine TÜV-Abnahme zu bekommen (TÜV ohne Gasprüfung).

Das scheint aber nicht ganz so zu sein, wie man in der Promobil 5/2020 nachlesen kann.

Da hat nämlich ein Leser besagter Zeitschrift beim TÜV Süd erfolglos eine Hauptuntersuchung ohne Gasplakette durchführen lassen wollen. Der TÜV weigerte sich, ohne Gasprüfung keine TÜV-Plakette.

Promobil hat nachgefragt, bei der DEKRA und beim TÜV (Nord/Süd). Tatsächlich scheint es so zu sein, daß da zweierlei Maß angelegt wird, der TÜV-Süd beharrt auf der Richtlinie 2001/56/EG bzw. UN-R122, die da nun besagt, zwingende Voraussetzung für den TÜV ist “die Verkehrssicherheit der Heizanlage” zu überprüfen. DEKRA und TÜV Nord dagegen halten sich an die Vorgabe des Bundesverkehrsministeriums.

Irgendwie albern.

TÜV ohne Gasprüfung

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Seit einigen Jahren war die turnusmäßige Gasprüfung (alle zwei Jahre) zwingender Punkt bei der TÜV-Abnahme.

Ohne Gasprüfung kein Tüv. So hieß es, seit Anfang des Jahres 2020 hat sich das geändert. Vorerst bis Ende 2022 ist die erfolgreiche Gasprüfung keine Voraussetzung mehr, um in den Genuß einer gültigen TÜV-Plakette zu gelangen.

Das teilte zumindest der Caravaning Industrie Verband mit. Natürlich liegt es aber im eigenen Interesse, auf eine funktionierende Gasanlage zu achten.

Zur Prüfung gehört u.a. eine Druckprüfung und die Funktion der Abschaltautomatik des Herdes. Zumindest das wurde bisher immer geprüft. Und der Schlauch von der Gasflasche zum Wandanschluß muß noch im Rahmen seiner Zehnjahreslebensdauer liegen.

Quelle: KSTA 8./9.02.2020

Gasflaschen im Auto transportieren

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Wer einen Wohnwagen hat, der muß sicher auch das eine oder andere mal eine Gasflasche im Auto transportieren, zwecks Wiederbefüllung oder Tausch leer gegen voll. Dabei stellt sich gerne die Frage, wie transportiert man eine Gasflasche richtig? Mit dem Wohnmobil ist das einfacher, die Flasche bleibt einfach bis zum Ziel in ihrer Halterung.

Wer seine Flasche im Auto ungesichert transportiert und am besten auch noch ohne die Schutzkappe, der riskiert bei starken Bremsmanövern oder schlimmer noch, bei einem Unfall, den Abriss des Gasabsperrventils.

Der Tüv Rheinland empfiehlt, die Gasflasche im Kofferraum quer zur Fahrtrichtung zu legen und sie dann mit Gurten so zu fixieren, daß sie nicht davonrollen kann.

Außerdem das Ventil schließen und wie gesagt, die Schutzkappe aufziehen. rauchen verboten, und beim Be- bzw. Entladen den Motor ausschalten, es könnte ja Gas austreten und sich möglicherweise entzünden, das gilt ja auch an Tankstellen…

Quelle: ksta Auto&Mobil, 13./14.07.2019

Was hier noch fehlt, ist die kleine schwarze Drehkappe, die auf den Anschluß für den Schlauch geschraubt wird, sie dient als zusätzliche Dichtung bei undichtem oder offenem Ventil.

Ich setze die Flasche gerne hinter einen Vordersitz auf den Boden des zugehörigen Rücksitzes, da ist sie dann gut verkeilt und haut nicht ab. Ob die Lehne allerdings einen Crash aushalten würde, keine Ahnung.

Füllstandsanzeige für Gasflaschen

Wer Wintercamping macht, der weiß, daß Gasflaschen grundsätzlich mitten in der Nacht zuende gehen. Ein mitunter bedrohlicher Zustand, wenn es zweistellige Minusgrade gibt, nicht nur für die wasserführenden Leitungen.

Wohl dem, der eine automatische Wechselanlage auf die zweite (hoffentlich volle) Flasche hat.

Für alle anderen gibt es bekanntlich mehr oder weniger funktionelle Anzeigetechniken, die den Überblick über die verbleibende Füllung bieten.

Eine drahtlose Technik, ganz ohne Anzeigeeinheit im Inneren der guten Stube bietet Brunner an. Eine Waage, auf der die Flasche steht, gibt ihre Meßwerte via Bluetooth an das Smartphone weiter.

Leider ist das Teil wohl noch so neu, daß ich keine Bezugsmöglichkeit finden konnte.

Eine weitere Möglichkeit, ebenfalls mit Waage und einer funkangesteuerten Fernanzeige gibt es von Cara-Control. Man muß im Menü den Flaschentypen angeben, dann reicht die Lebensdauer der Batterien angeblich zwei Jahre. Mir würde auch eine Saison reichen…

Auch hier habe ich noch keine Bezugsquelle, außer beim Anbieter selber, der in Tschechien sitzt: Klick.
Laut Distributorenliste gibt es die Waage auch bei Reimo, aber da habe ich sie nicht entdecken können.

Siehe auch: Test Gasflaschen-Füllstandsanzeigen.

Geschenkidee: Gasflaschen-Füllstandsanzeige

Truma Levelcheck Promobil hat getestet, fünf verschiedene Gasflaschen-Füllstandsanzeiger und aufgrund des Preises bei zwei gleichauf liegenden Geräten den Dometic Gas-Checker GC 100 (*) zum Testsieger gekürt. An zweiter Stelle folgt das Gerät von Truma, der Truma Levelcheck (*).

Die Meinungen, ob man so ein Gerät braucht, gehen auseinander, aber als Geschenkidee taugt das sicherlich.

Quelle: promobil 7/2015

Im Bild: Der Truma Levelcheck

Nachtrag 08.02.2017: Den Levelcheck und andere Gasflaschen-Füllstandsanzeiger gibt es auch bei Reimo: klick (*).

(*:Affiliate-Link)

Gasfüllstand

Wer keine Duomatik hat, kennt das Problem wohl: Die Gasflasche geht immer mitten in der Nacht leer, bevorzugt, wenn es eisekalt ist.

Promobil hat in ihrer Oktoberausgabe Meßgeräte getestet, die durch anlegen den Füllstand einer Gasflasche mehr oder weniger genau anzeigen.

Volle Punktzahl wurde nie vergeben, aber zwei Füllstandsanzeiger heben sich doch ab, das wären einmal der Dometic Gas-Checker GC 100 und zum anderen der Truma Levelcheck, wobei der Dometic ungefähr die Hälfte des Truma kostet. Beide arbeiten auf Ultraschallbasis und liefern ein gutes Meßergebnis. Der Trumamesser ist wahrscheinlich so viel teurer, weil er eine Taschenlampe beinhaltet, damit man auch im Dunkeln munkeln kann.

Vielleicht ist das ja auch ein Weihnachtsgeschenk?!

Nachtrag: von gaslock.de gibt es für um die 80 Euro einen Melder mit Fernbedienung. Man befestigt den Sensor einfach in der gewünschten Höhe und mittels drei Meter langem Kabel kann man dann im Innenraum ablesen, wann der entsprechende Füllstand erreicht ist.

Gasflaschen im Winterbetrieb

Bisher kannte ich Gasflaschen klassisch aus Stahl und die leichtgewichtigere Alternative aus Aluminium.

Anscheinend gibt es aber mittlerweile auch Gasflaschen aus Kunststoff. Mir wäre bei diesem Material eher unwohl, aber darum soll es hier nicht gehen, sondern um die Wintertauglichkeit. Um es kurz zu machen, die Flasche aus Plastik ist eher nicht wintertauglich, weil das Gas anscheinend nicht genügend in die Dampfphase übertreten kann, bei niedrigen Temperaturen.

Irgendwann kommt also kein Gas mehr, obwohl die Flasche nicht leer ist. Wärmt man sie auf, klappts auch wieder mit der Gasentnahme.

Soweit ein Leserbrief und die Beantwortung vom Promobil-Team (4/2013)