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Wahrer Luxus

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Wer Oldtimer kennt bzw. liebt, der hat wahrscheinlich auch schon mal von einer Oldtimerausfahrt gehört. Oder vielleicht sogar schon mal eine mitgemacht. Das Problem dabei, solche Ausfahrten finden in aller Regel nicht direkt am Standort des Oldtimers statt.

Nun kann man natürlich ein Hotel buchen und mit dem Oldtimer dahinfahren, aber je nach Gefährt macht das nicht wirklich Spaß und da wir ja hier in der Mobil-Abteilung sind, möchte man vielleicht gar nicht im Hotel nächtigen.

Halber Luxus ist ja schon länger bekannt, der Smart oder ähnliches in der rollenden Heckgarage (wahlweise auch an der Seite, wenn ich mich recht erinnere).

Ganzer Luxus wird nun von Concorde geboten, da fährt das edle Teil in die durch ein flexibles System für verschiedenste Spurweiten geeignetes Heckteil. (–>). Elf Meter auf 2,48 Meter, 15 Tonnen, 299 PS, das sind die Eckwerte. Los geht’s bei gut 380.000 Euro. Nun denn.

Quelle: Promobil 5/2021

Caravan-Salon 2020

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Der Caravan-Salon 2020 wird wohl in die Geschichte eingehen, nämlich als die erste große Messe mit Publikumsverkehr nach bzw. während der Corona-Krise.

Auch wenn diverse Aussteller fehlten, so scheint sie doch insgesamt ein Erfolg gewesen zu sein.

Ein Highlight aus der aktuellen Promobil 10/2020:

Vario Mobil, Hersteller von Luxus-Pur-Vollintegrierten Wohnmobilen, stellt sein Schlachtschiff auf der Messe aus, das Vario Mobil Perfect 1200 Platinum.

Auf 12 Metern Länge, angetrieben von lockeren 530 PS, läßt es sich vortrefflich leben, wenn man das nötige Kleingeld hat: Schlappe Eine Millionundvierhundertfünzigtausendundvierhundertdreißig Euronen kostet das Teil. Dafür wird aber auch einiges geboten, zum Beispiel drei Slide-Outs, Batterien mit Sage und Schreibe 1200Ah, die fünfhundert Liter Frischwasser sind da schon fast als knapp zu bewerten. Hat doch ein normales Mobil auch über 100 Liter üblicherweise dabei. Dafür gibt es aber zwei Klimaanlagen und natürlich die Garage für den kleinen Flitzer.

Auf der negativen Seite urteilt Promobil: Sehr groß (ach) und unhandlich sowie ein exorbitanter Preis.

Vielleicht bekomme ich ja noch ein Foto ;.)

Morelo

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Morelo feierte auf der Stuttgarter CMT sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß gibt es Jubiläumsmodelle von Loft und Palace. Wer zuschlägt bei einem der Modelle soll 5stellige Beträge sparen können. Man muß sich allerdings beeilen, denn das Angebot gilt nur bis Ende Februar, wobei da ein Tag mehr drin ist, aufgrund des Schaltjahres.

Rakete auf vier Rädern

Wer schon immer mal mit seinem Kastenwagen Tempo 240 fahren möchte, der kann das nun mit dem Sprinter getunt von Drive-Dynamics (Waldmünchen) tun.

Mit wenigstens 590.000 Euronen ist man dabei und erhält dafür einen 12-Zylinder mit 622 PS.

Na dann Prost!

Quelle: promobil 7/2018

Slide-Out im Sprinter

Slide-Outs kennt man normalerweise ja nur von großen und ganz großen Wohnmobilen.

Hünerkopf baut tatsächlich bei einem “normalen” Mercedes-Sprinter-Kastenwagen einen Slide-Out ein. Da fährt dann das Sofa aus und der Platz wirkt zumindest auf dem Foto riesig. Klasse Sache das, aber auch nicht ganz billig. Ab 130.000 Euro ist man dabei.

Zu kaufen anscheinend ab März 2018.

Was toll ist: Die Duschtasse ist aus Edelstahl, da sollte es dann so bald keine der bekannten Risse geben, unter denen wohl mehr oder weniger alle Duschen über kurz oder lang leiden (siehe auch gerissene Duschwanne?).

Wer auf Sicherheit bedacht ist, Hünerkopf bietet auch hoch einbruchsichere Fenster an, verschiedene Standardmaße stehen dabei zur Verfügung, ebenso wie Sondergrößen auf Anfrage.

Protec Slideout

Slide-Outs kennt man eigentlich ja nur von Vollintegrierten.

Ab dem Sommer soll sich das ändern, denn der Protec, ein Teilintegrierter mit zwei Slideouts auf beiden Seiten, die sich über die gesamte Aufbaulänge erstrecken, geht dann anscheinend in Produktion. Bisher gibt es nur einen Prototypen, der an sich aber auch schon ziemlich lang ist, nämlich knapp 8 Meter.

Der 5Tonner auf Iveco Daily-Basis soll Platz für 3 bis 6 Personen bieten und wird bei ab etwa 200.000 Euronen liegen.

Mehr unter –> protecmobil.com.

Quelle: promobil 2/2017

Vario Mobil

Wenn Geld gar keine Rolle mehr spielt, dann kommt möglicherweise der neue Perfect Platinum 1200 SH ins Spiel, mit drei Achsen und drei Slide-Outs auf Mercedes Actros mit 428 PS und “gelenkter Nachlaufachse” auf 12 Metern Länge.

In der Parkgarage ruht der SL-Roadster, wenn man es doch mal etwas kleiner angehen lassen möchte…

Lassen wir die Pressemitteilung für sich sprechen:

VARIO Perfect 1200 SH auf MB Actros 2543 LLL
3 Achsen, 3 Erker, 12 m, 12 Räder, 25 t, 428 PS. Mercedes-Benz SL Roadster an Bord.

Präzision und Innovation vereinen sich im VARIO Perfect 1200 PLATINUM.
Die neue Dimension der Fahrdynamik zeigt sich handlich, wendig und doch superlativ auf dem vollluftgefederten Dreiachser Mercedes-Benz Actros 2543 LLL mit 12 m Aufbaulänge und perfekt darauf abgestimmter zwangsgelenkter Nachlaufachse.
Drei pneumatisch dichtende Wohnraumerker sind ebenso an Bord wie die XXL-PKW-Garage für ein Mercedes-Benz SL Cabrio mit automatischem Einzug auf frei tragender PKW-Plattform.

HighTech komfortabel verpackt in PLATINUM Design
Das Interieur in „bentART“ Design wurde kontrastreich in der Kombination satin-weiß mit amerikanischem Nussbaum Edelholzfurnier von Hand gefertigt. Diese Ausstattungslinie besticht durch sanft gerundete Form und bringt die helle Leder-Wohnlandschaft mit bequemen, elektrisch verstellbaren Captain’s Chairs erst richtig zur Geltung. Das Ambiente des großzügigen Reisemobil-Salons wird durch Relief Strukturmöbelwände interessant ergänzt und stilvoll indirekt beleuchtet. Ein mikroprozessorgesteuertes PLATINUM Lichtsystem sorgt mit Memory-Lichtszenen und diversen Dimmfunktionen für ein stimmungsvolles Ambiente. Auch in den Griffnischen der Türen und Auszüge geben LED-Spots sanftes Licht ab. Edel und durchdacht präsentiert sich auch der “cubeART” Küchenblock mit Seitenwangen und Arbeitsplatte als umlaufender Rahmen, indirekt beleuchteten Griffnischen, Schubladensystem “Push to Open” mit automatischer Verriegelung während der Fahrt, Geschirrspülmaschine und einer exklusiven Design-Küchenarmatur. Auch das großzügige Bad besticht durch ein exklusives “rustART”-Panel mit Design Dreiloch-Waschtisch-Armatur, indirekter Beleuchtung und STARON® Aufsatzwaschbecken.

Viele weitere technische Highlights überzeugen. Ob BOSE® Lifestyle Multimedia Entertainment, oder die selbstverriegelnde e-glide Schiebetürenanlage im Schlafzimmer.

Quellen: promobil 09/2016, Vario Mobil

Ach so, ganz vergessen, ab etwa 660.000 Euronen ist man dabei. Dann aber auch ein Induktionskochfeld dabei. Wenn es so funktioniert, wie meines, dann kann ich das nur empfehlen, solange man immer genügend Strom ab Board hat…

Der Alkoven ist tot, lang lebe der Alkoven!

Ich persönlich stehe ja voll auf Alkoven, aber irgendwie steht diese Modellreihe auf einem mehr oder weniger (wenn man von gelegentlichen Zuckern absieht) absteigenden Ast, entweder man nimmt gleich einen Integrierten oder wenigstens einen Teilintegrierten.

Der Alkoven ist einfach nicht mehr in, zu hoher Spritverbrauch, zu langsam, zu sperrig, um nur wenige der (Vor-)Urteile zu nennen.

Dabei gibt es vom Platz her eigentlich nix besseres.

Das Alkoven noch leben, zeigt eindrucksvoll Concorde mit seinen neuen Modellen, ab 8 Metern geht es los mit etwa 135.000 Euronen.

Der Cruiser 890 RRL (ab gut 148.000 Euro) hat eine um 90 Grad gedrehte Hecksitzgruppe (siehe Grundriss, draufklicken), der Alkoven ist gleichzeitig Fernsehzimmer.

Mit seinem Minidurchgang vom Führerhaus zum Wohnbereich ist eine Zielgruppe direkt erkennbar: Der Wintercamper, sowieso bekanntlich eine Domäne des Alkovens.

Cruiser Daily 890 RRL

Cruiser Daily 890 RRL

Bild: Concorde

Es werde Licht

Wenn ein Teelicht die elektrische Lampe betreibt, dann ist möglicherweise eine Joi-Laterne im Spiel.

Mittels eines thermoelektrischen Generators erzeugt die Laterne soviel Strom, daß ein durchschnittlicher Campingtisch voll ausgeleuchtet wird. Steht zumindest im Bericht. Ob das zum lesen in den Ecken reicht, keine Ahnung. (Hierzu genauer (auf einen Hinweis vom Importeur), um keine falschen Erwartungen zu wecken: Die Sache mit der Ausleuchtung liegt im Auge des Betrachters und was ein durchschnittlicher Campingtisch ist, steht vermutlich in keinem Lehrbuch.)

Auf alle Fälle eine schicke Sache, auch als tolles Weihnachtsgeschenk ideal. Gibt’s zur Zeit (nicht ausschließlich?) wohl bei Hornbach, bei Amazon (sehr teuer) und beim Importeur selber.

Nach den Angaben reicht ein Teelicht (wobei es da ja Unterschiede gibt) etwa 4 1/2 Stunden aus. Das Gewicht ist nicht ganz ohne, für den Rucksacktouristen eher nicht geeignet, aber im Wohnmobil findet sich sicherlich immer ein Plätzchen für die 1,7 Kilogramm schwere Joi-Laterne. Erfunden hat die aus Edelstahl gefertigte Laterne übrigens ein kanadischer Ingenieur.

Nachfolgend ein paar Bilder (mit freundlicher Genehmigung von Heigold & Partner, Direktimporteur).

Joi Licht

zu Tisch, der Deckel ist geschlossen, die Laterne ist etwa zwanzig cm hoch.

Joi mit Buch

Mit ausgefahrenem Deckel läßt es sich gut lesen, solange Wein im Glas ist und das Teelicht brennt

Das Innenleben

der Joi-Laterne. Man sieht den ausgefahrenen Teelichthalter und den thermoelektrischen Generator

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Bilder: Heigold/joi-laterne.de (2,3) bzw. Caframo/joi-laterne.de (1)

Die Idee erinnert mich an was anderes: Petroleumradio

Quellen: promobil 10/2015, Joi-Laterne.de