Archiv der Kategorie: fundgrube

Dosenfutter

Werbung

Mal eine Anzeige, die aus dem üblichen Rahmen fällt. Eine Dosenmanufaktur aus der Pfalz bietet ihre Produkte an, als da wären Hauptgerichte (mit und ohne Fleisch), Suppen, lokale Wurst sowie Brot und Kuchen.

Kuchen aus der Dose? Nun ja. –>.

Außerdem im Angebot Milchpulver (Bio) und Butter, Trockenbutter? Muß man dann Wasser zugeben, oder wie? Ja, muß man.

Laut der Anzeige sind die Sachen ohne Kühlung mindestens drei Jahre haltbar (steht auch so bei den einzelnen Artikeln, jedoch nicht zum Beispiel bei Rinderbraten Burgunder Art und vor allem nicht, daß es sich um eine Dose handelt, dafür sind andere Produkte 15 Jahre haltbar).

Gesehen in der Promobil 8/2021.

Nachfolgend eine Auswahl der angeboten Artikel…

Chili con Carne

Chilli Dose

Chilli Serviervorschlag

Grünkernsuppe

Grünkernsuppe Dose

Grünkernsuppe Serviervorschlag

Hirschgulasch

Hirschgulasch Dose

Hirschgulasch Serviervotschlag

Kohlroulade, vermutlich mit Speck?!

Kohlroulade Dose

Kohlroulade Serviervorschlag

Kürbiskernsuppe

Kürbissuppe Dose

Kürbissuppe Serviervorschlag

Paprikagulasch

Paprikagulasch Dose

Paprikagulasch Serviervorschlag

Rinderbraten

Rinderbraten Burgunder Art Dose

Rinderbraten Burgunder Art Serviervorschlag

Rindfleischsuppe

Rindfleischsuppe Dose

Rindfleischsuppe Serviervorschlag

Für den einen eine Delikatesse, für den anderen, naja: Der Saumagen Bekannt durch einen ehemaligen langedienten Bundeskanzler… Und um was es sich da genau handelt, sagt uns Wikipedia –>

Pfälzer Saumagen

Saumagen Serviervorschlag

Faltstuhl mal anders.

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ich habe so Klappstühle aus Platzgründen, die etwa so aussehen: –>, nennen sich, wie man im Link unschwer erkennen kann, wohl auch Anglerstühle.

Man kann da ganz gut drauf sitzen, aber so wirklich bequem ist das nicht. Einzig die Halterungen fürs (hoffentlich) eisgekühlte Getränk sind ganz nett.

Bei Berger gibt es nun Stühle, die den normalen Klappstühlen sehr ähnlich sind, aber eben ein deutlich kleineres Packmaß haben. Gerade in der promobil 8/2021 entdeckt.

Es gibt den Stuhl, der auf den Namen Siena hört, in vier verschiedenen Farben und das Testurteil bei Promobil ist ganz gut. Hauptsächlich wird das doch deutlich höhere Gewicht gegenüber normalen Klappstühlen bemängelt.

Highlight ist sicherlich die Verstellbarkeit der Lehne in mehreren Stufen und die Belastbarkeit liegt bei 120 Kilogramm, laut Angaben, das sollte für den Normalfall wohl ausreichen. Die Bewertungen bei Berger sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache.

Zum Stuhl: –> (Affiliate-Link)

Der Preis ist natürlich höher als bei so einem Anglerfaltstuhl, aber wiederum nicht wesentlich höher als der normal verstellbarer Klappstühle. Die kommen auf jeden Fall auf die Wunschliste.

Und was ist mit Tee?

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Gerade eben per Zufall entdeckt, eine ganz witzige (digitale) Eieruhr speziell für Teetrinker.

In Form eines Würfels sind vier fest einprogrammierte Zeiten (3-6 Minuten), einfach durch Auswahl der jeweiligen Würfelseite wählbar. Wenn ich nicht schon eine normale Eieruhr hätte 😉

Interesse?

P.S. Der Titel stammt aus einer Werbung, Giotto sagt das Internetz. Das sind runde Plätzchen oder sowas?!

P.P.S. Gerade gesehen, es gibt unterschiedliche Varianten des Würfels, also nicht nur was für Teetrinker…

Plastik klebrig

Das hat jetzt nicht direkt was mit dem Thema zu tun, aber der eine oder andere kennt es wohl trotzdem:

So manches Teil aus Kunststoff wird irgendwann mehr oder weniger ziemlich klebrig. Gerne trifft das zum Beispiel Uhren mit Plastikarmband oder auch in älteren Autos kann man es spüren, ziemlich fies fühlt sich die Oberfläche an.

Ich habe solch eine betroffene Uhr schon mal versucht, mit allen möglichen Mitteln zu säubern, aber keine Chance.

Nun steht in der test 5/2021 etwas darüber: Das Problem, so kann man lesen, trete “meist auf, wenn Bakterien die Polymerketten im Plastik” auffressen. Lecker! Um so mehr die Oberfläche mit der Haut in Kontakt gerät, vulgo man am Knopf dreht zum Beispiel, desto schneller der Abbauprozeß oder wohl eher Auffreßprozeß.

Die empfohlene Lösung: Aceton aus dem Baumarkt (kennt man vom Nagellackentferner, aber soweit ich weiß, ist Aceton in modernen Produkten nicht mehr enthalten) oder hochprozentiger Alkohol. Achtung, es wird davor gewarnt, bei der Verwendung der vorgenannten Flüssigkeiten, dieselbigen einzuatmen und desweiteren seien (sind) sie “leicht entzündlich”.

Und natürlich, alle Angaben ohne Gewähr, hier der Standard-Tipp: Am besten, man probiert es zuerst einmal an einer kleinen Stelle an der Rückseite oder so, nicht, daß der verwendete Reiniger die Oberfläche nachhaltig beschädigt.

Kein E-Bike – oder doch?

Immer, wenn man denkt, da fährt wieder einer an dir vorbei, ohne ersichtliche Anstrengung, dann fällt der zweite Blick auf den Akku und man denkt, aha, wieder so ein Pfuscher 😉

Dem kann nun abgeholfen werden, durch ein Radl, dem man seine “inneren” Werte nicht ansieht, denn äußerlich ist es ganz normales Fahrrad mit Trinkflasche, innerlich verbirgt sich in der Flasche aber ein Akku…

Das Modell heißt Capri und gibt es in verschiedenen Ausführungen, ganz billig ist es nicht, aber man gönnt sich ja sonst nichts 😉

Gefunden habe ich das Fahrrad in einem Magazin (März/April 2020), da wurde es für etwa 1275 Euro aufgerufen, gefunden habe ich das hier (Klick), deutlich teurer für um 2200 Euro. Keine Ahnung, ob es die günstigere Version auch noch gibt…

Flora Incognita: Pflanzen bestimmen

Wer viel in der Natur herumwandert, sieht immer auch die eine oder andere Pflanze am Wegesrand und oftmals stellt sich dann die Frage, was ist das eigentlich für eine.

Für (fast) alles gibt es ja mittlerweile Apps fürs Handy und so natürlich auch eine für die Pflanzenbestimmung.

Soeben habe ich sie testweise installiert und nun muß nur noch die Praxis zeigen, was das Programm taugt.

Die App heißt “Flora incongnita” –> und gefunden habe ich sie in einer Zeitschrift, deren Titel ich noch nachliefere.

Sie stammt von der Technischen Universität Ilmenau und dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie (was das wohl sein mag?).

Was mir auf Anhieb nicht gefällt: Ich habe die Datenschutzbestimmungen nicht gelesen, aber die App wünscht genaue Standortdaten.

Bogenschießen im Mittelalter

Langbogen Das die Engländer mit ihren Langbögen im Mittelalter sehr erfolgreich waren, ist wohl Allgemeingut. Wie durchschlagend die Wirkung eines Pfeiltreffers aus einem der üblicherweise aus Eibenholz gefertigten Bögen war, konnte man bisher aber nur vermuten. Gab es doch kaum Belege am lebenden bzw. toten Objekt.

Berichtet wurde in überlieferten zeitgenössischen Beschreibungen nur von Rüstungsdurchschüssen und dicken Holztoren, die durchschlagen wurden.

Nun hat man auf einem Friedhof in Exeter aber in einem Bereich durcheinanderliegende Knochen gefunden mit vermutlich von Pfeiltreffern verursachten Beschädigungen. Unter anderem einen Schädel, der eine kleinere Eintrittsöffnung im Bereich eines Auges hat und auf der gegenüberliegenden Seite eine größere.

Indiz für einen Durchschuß, ähnlich wie bei heutigen Schußwunden durch Kugeln. Weitere Untersuchungen haben zudem ergeben, daß die Pfeile wohl einen Drall im Flug aufwiesen, was bedeutet, daß die Pfeile sich in der Luft um die eigene Achse gedreht haben, hier wohl im Uhrzeigersinn.

Das ergibt eine deutlich höhere Flugstabilität sowie höhere Zielgenauigkeit. Heute Läufe sind ebenso mit Windungen versehen, die die Kugel beim Abschuß in Drehungen versetzt. Kennt der eine oder andere vielleicht auch vom Luftgewehr, da kann man das gut beim abgeklappten Lauf sehen.

Nachzulesen bei Wissenschaft.de.

Schreibtisch aufräumen…

Gerade beim Schreibtisch aufräumen gefunden, eine Visitenkarte von der Leiterin Personal der Firma REICH GmbH. Sie, also die Firma, nicht die Leiterin Personal, beschäftigt sich unter anderem mit der mobilen Wasserversorgung. Nach eigenen Aussagen hat die Firma es sogar zum “europäischer Marktführer im Bereich Armaturen und Pumpen für Freizeitfahrzeuge” gebracht.

Außerdem (aber nicht nur) im Programm Wasserentkeimung und elektrische Versorgung.

Link.

Keine Ahnung übrigens, wo die Visitenkarte herkommt, aber zum entsorgen ist die Adresse dann doch zu schade…

EIS-KALTE SCHÖNHEIT

“Eis-kalte Schönheit”, so ist das winterliche Bild in der Promobil 3/2020 betitelt, welches einen See zeigt, irgendwo in Nord-Norwegen. Geschossen hat es ein Paar, das mit einem geländegängigen Camping-Bus unterwegs ist.

Über ihre Touren berichten sie dann in ihrem Blog. Natürlich habe ich da auch etwas gestöbert und der Grund für diesen Beitrag hier ist die Entdeckung des Fattore Amico. Ich bin jetzt noch nicht sicher, wie das genau zusammenhängt, aber auf alle Fälle ist das eine Sammlung ähnlich wie die Agritorismo-Betriebe, nur für Wohnmobile: Agricamper Italia. Genaueres muß noch eruiert werden: Klick.

Auf alle Fälle ist das einen Linktipp wert. Mit bestem Dank an die Herumkommer!