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Die unbekannte Gefahr im Reisegepäck

Vorsicht im Reisegepäck: Warum Pflanzen aus dem Urlaub heimische Ökosysteme gefährden können

Sie haben im Urlaub wunderschöne Pflanzen entdeckt, leckere Früchte probiert oder ein besonderes Blumenbouquet gekauft. Die Versuchung ist groß, ein Stück dieser Reise mit nach Hause zu nehmen. Doch was für Sie ein schönes Souvenir ist, kann für unsere heimische Landwirtschaft und Natur eine echte Gefahr bedeuten.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BMLEH) warnt ausdrücklich davor, Pflanzen, Samen, Obst, Gemüse oder Schnittblumen aus Ländern außerhalb der EU mit nach Hause zu bringen. Der Grund: Diese können Schädlinge oder Krankheiten enthalten, die für unsere heimischen Pflanzen verheerende Folgen haben.

Welche Gefahren lauern im Reisegepäck?

Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse können eine Vielzahl von Organismen transportieren, die für unsere Nutz- und Wildpflanzen schädlich sind:

  • Insekten und deren Larven: Oft unbemerkt in Blättern oder Rinde verborgen
  • Pilze: Können sich rasch ausbreiten und ganze Bestände infizieren
  • Bakterien: Wie das gefürchtete Feuerbakterium, das über 300 Obst-, Wein- und Zierpflanzenarten befällt
  • Viren und andere Pathogene: Oft erst sichtbar, nachdem sie sich bereits ausgebreitet haben

Ein besonders gefährliches Beispiel ist das Feuerbakterium (Erwinia amylovora –>). Dieser Erreger befällt mehr als 300 Pflanzenarten und kann ganze Obstanlagen vernichten. Die Symptome treten oft erst Wochen oder Monate nach dem Einschleppen auf – dann ist es meist zu spät, die Ausbreitung zu stoppen.

Warum sind Schädlinge oft unsichtbar?

Ein zentrales Problem ist, dass viele Schädlinge und Krankheitserreger nicht mit bloßem Auge sichtbar sind. Sie können in Samen, Erde oder im Inneren von Pflanzenteilen verborgen sein. Erst wenn die Pflanze am neuen Standort ankommt und sich die Bedingungen ändern, brechen die Krankheiten aus.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) betont in ihrer Kampagne #PlantHealth4Life, dass Reisende sich bewusst sein müssen: „Mit der Pflanze oder dem Pflanzenerzeugnis können Schädlinge oder Krankheiten eingetragen werden, die erst später sichtbar werden.

Die rechtliche Lage: Pflanzengesundheitszeugnis erforderlich

Für die Einfuhr lebender Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse in die EU gilt eine klare Regelung:

  • Pflanzengesundheitszeugnis erforderlich: Für alle lebenden Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse – einschließlich Schnittblumen und Saatgut – ist ein offizielles Pflanzengesundheitszeugnis für die Einfuhr in die EU notwendig.
  • Ohne Zertifikat: Wenn Sie von Reisen aus Ländern außerhalb der EU kommen, sollten Sie Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse lieber dort lassen, sofern Sie kein solches Zertifikat haben.
  • Kontrollen: Der Zoll und das Bundesamt für Ernährungssicherheit führen phytosanitäre Kontrollen durch, um gefährliche Einschleppungen zu verhindern.

Was bedeutet das für Reisende im Allgemeinen und Camper im Besonderen?

Als Wohnmobilist sind Sie besonders gefordert, da Sie oft längere Strecken zurücklegen und verschiedene Regionen besuchen (und viel Platz für die Sammlung haben). Hier einige praktische Tipps:

  1. Keine Pflanzen aus Nicht-EU-Ländern: Lassen Sie Pflanzen, Obst, Gemüse und Blumen aus Ländern außerhalb der EU da, wo sie hingehören: im Urlaubsland.
  2. Auch innerhalb der EU vorsichtig sein: Selbst Pflanzen aus anderen EU-Ländern können unerwünschte Schädlinge beherbergen.
  3. Informieren Sie sich vor der Abreise: Beim Amtlichen Pflanzenschutzdienst oder auf den Websites des BMLEH und des Zolls finden Sie aktuelle Informationen.
  4. Teilen Sie Fotos, keine Pflanzen: Machen Sie Ihre Follower neugierig mit Urlaubsfotos aus dem Naturbereich, aber teilen Sie keine lebenden Pflanzen.

Warum lohnt sich der Verzicht?

Der Schutz unserer heimischen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Biodiversität liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen. Wenn wir gemeinsam darauf achten, keine gefährlichen Pflanzenkrankheiten einzuschleppen, schützen wir:

  • Unsere Nahrungsmittelproduktion: Obstplantagen, Weinberge und Gemüsegärten
  • Unsere Wälder: Vor neuen Schädlingen und Krankheiten
  • Unsere Artenvielfalt: Heimische Wildpflanzen bleiben gesund
  • Unsere Wirtschaft: Vermeidung hoher Kosten durch Seuchenbekämpfung

Fazit: Das schönste Souvenir ist die Erinnerung

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung faßt es treffend zusammen: „Bringen Sie bitte keine Pflanzen von außerhalb der EU mit.“ Das Risiko, das Sie mit dem Reisegepäck transportieren, ist zu groß.

Das schönste Andenken an Ihren Urlaub ist nicht eine Pflanze, die möglicherweise Schaden anrichtet, sondern die Erinnerung an die schönen Momente. Machen Sie Fotos, sammeln Sie Erinnerungen – aber lassen Sie die Pflanzen dort, wo sie hingehören.

Quellen:

  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMLEH): –>
  • EFSA Kampagne #PlantHealth4Life: –>
  • Zoll Deutschland: –>

Der Artikel wurde inspiriert von einem sogenannten „Pocket – Maxi Wissen im Mini-Format“ und unter Zuhilfenahme von KI erstellt. Hand aufs Herz, wer hat nicht auch schon mal die eine oder andere Pflanze vom Urlaubsort mitgebracht?

Camping Jobs

Gerade gelesen, eine neue Plattform will anscheinend Campingplatzbetreiber und Arbeitswillige zusammenführen. Anscheinend, weil die Seite sich nicht aufrufen läßt und somit man auch nicht reinschauen kann. Mal wieder ein Problem mit den Zertifikaten.

Aber OBACHT, ruft man die Seite mit http:// (ohne s) auf, dann springt sofort der Virenwächter in die Höhe und blockiert die Anzeige.

Also ist die Plattform entweder von Anfang an auf Betrug aus gewesen, wohl eher unwahrscheinlich, oder sie wurde irgendwie korrumpiert oder doch nur ein Zertifikatsfehler und die Virenwarnung war falsch positiv.

Unter metajob finden sich einige Anzeigen von camping-job.de, auch aktuelle, somit scheint das Problem frisch zu sein. Nun ja, vorerst verzichte ich mal auf die Verlinkung.

Nachtrag 23.04.2026: Der Link geht weiterhin nicht.

Mal was anderes

KI ist ja in aller Munde, nachfolgend ein Beispiel von Google (wer findet den Fehler?):

wieviele minuten 13.12.2025 4:00 – 17.12.2025 12:43

Übersicht mit KI
Zwischen dem 13.12.2025 um 4:00 Uhr und dem 17.12.2025 um 12:43 Uhr liegen insgesamt
5.923 Minuten.
Hier ist die Berechnung:

Tage berechnen:
Vom 13.12. 04:00 Uhr bis 17.12. 04:00 Uhr sind es genau 4 Tage.
4 Tage
24 Stunden/Tag = 96 Stunden.
Restliche Stunden und Minuten:
Von 17.12. 04:00 Uhr bis 17.12. 12:43 Uhr sind es 8 Stunden und 43 Minuten.
Gesamtzeit in Stunden:
96 Stunden + 8 Stunden = 104 Stunden.
104 Stunden + 43 Minuten.
Umrechnung in Minuten:
104 Stunden
60 Minuten/Stunde = 6.240 Minuten.
6.240 Minuten + 43 Minuten = 5.923 Minuten.

Hinweis: Dies entspricht 98 Stunden und 43 Minuten.

Und hier noch mal als Bildschirmabdruck:

Googles KI rechnet

Wenn man das ganze noch mal macht, eben getestet, dann rechnet die KI richtig…Bei genauerem Betrachten aber doch nicht. Man beachte die ersten Zeilen und die letzten…

Übersicht mit KI
Die Zeitspanne vom 13.12.2025 um 04:00 Uhr bis zum 17.12.2025 um 12:43 Uhr beträgt
5.923 Minuten.
Berechnung:

Tage: Vom 13.12. 04:00 bis zum 17.12. 04:00 Uhr sind es 4 volle Tage (4 x 24 Std. = 96 Stunden).
Stunden: Vom 17.12. 04:00 Uhr bis 12:00 Uhr sind es weitere 8 Stunden.
Minuten: Von 12:00 Uhr bis 12:43 Uhr sind es 43 Minuten.

Gesamtstunden: 96 + 8 = 104 Stunden und 43 Minuten.
Gesamtminuten: (104 Stunden x 60 Minuten/Std.) + 43 Minuten = 6.240 + 43 = 6.283 Minuten.
Korrektur der manuellen Rechnung:

13.12. 04:00 bis 17.12. 04:00 = 4 Tage = 96 Stunden
17.12. 04:00 bis 17.12. 12:43 = 8 Stunden und 43 Minuten
Gesamt: 104 Stunden und 43 Minuten = (104 * 60) + 43 = 6.240 + 43 = 6.283 Minuten.

Die genaue Dauer beträgt 6.283 Minuten.

Wasserfilterung

Ein Wohnmobil bzw. Campervan ist ja kein echter Camper, wenn er nicht einen Wassertank im Bauch hat…nun ist es aber leider auch ein Fakt, daß Wasser verkeimen kann, wenn es länger steht. Dagegen gibt es diverse Lösungen. Filtern, mit Silber beschießen oder mit UV-C bestrahlen (–>).

Ich selbst nutze die Silberkugeln, früher auch die Tropflösung aus der Plastikflasche.

Eine vielleicht sinnvolle Alternative ist möglicherweise das hier: –>. Billig ist das nicht, aber auf alle Fälle eine Überlegung wert, wobei man natürlich auch daran glauben muß, an die WerbeVersprechungen.

Die Firma bietet auch ein Reinigungszeugs an, auf Basis von aktivem Sauerstoff: –>. Einen Einhundertlitertank soll man mit dem Pulver dreimal reinigen können.

Kleben, Kleben, Keben

Dichten, dichten, dichten. Wer ein Wohnmobil hat und das schon länger, der kennt das Problem vielleicht. Überall sind Nähte und die wollen dicht sein. Sind sie aber irgendwann nicht mehr. Gerne auf dem Dach an den Kanten oder bei Querträgern, oder, oder, oder.

Dachluken werden auch gerne mal undicht. Wie gut, das es da Silikon und andere Dichtmaterialien aus der Kartusche gibt. Für jeden Zweck das Allheilmittel sozusagen. Bloß, was ist denn nun das richtige Mittel zum Zweck?!

Wie gut, daß es da einen Ratgeber von DEKA gibt, mit über einhundert Seiten geballtem Wissen rund ums kleben.

–>

Akku Espressomaker

Pocket Coffee ist eine schicke Sache für unterwegs und seit vielen Jahren immer dabei, wenn nicht gerade Sommerpause ist, so ähnlich wie bei Mon Chéri. Da heißt es dann, einen Vorrat anlegen und den Kühlschrank nutzen…

Eine Alternative dazu, also zu Pocket Coffee, nicht den Kirschen, wäre vielleicht die akkubetriebene Espressomaschine, die angeblich bis zu fünf Tassen schafft mit einer Ladung. Befüllt wird das Teil wahlweise mit gemahlenem Kaffee oder mit den Nespresso-Kapseln. Hier ist natürlich der kapsellose Kaffee vorzuziehen…

Leider ist das Ding (Nano Portable Espresso Machine) nicht gerade billig, knapp 150 Euronen wird man quitt bei zum Beispiel Amazonien.

Auf alle Fälle sicher möglicherweise (s.u.) ein gutes Weihnachtsgeschenk. Ist zwar noch ein halbes Jahr bis dahin, aber man kennt das ja…

Die Bewertungen sind durchwachsen, von Super bis Finger weg ist alles dabei. Da muß man sich dann wohl ein eigenes Bild machen…

Frontscheibenabzieher mit Speicher

Was dem einen sein Fensterleder, ist dem anderen sein Frosch. Beim diesjährigen Campfire-Finale hat der Frosch die meisten Stimmen erhalten. Es handelt sich dabei um einen Abzieher mit integriertem Wassersammler. Man erspart sich also das Auswringen des Fensterleders. Ob einem das der Preis wert ist, muß man natürlich selbst entscheiden.

–>

Bierdosen und Konsorten

Bier- oder auch andere Getränkedosen belieben ja gerne mal überzuschäumen, wenn man sie öffnet. Anscheinend gibt es da das Gerücht, gegen die Dose zu klopfen, gerne drei mal, könnte helfen.

Das correctiv.org hat sich im Rahmen seiner Reihe Gerüchtekiller der Sache im März diesen Jahres angenommen und nachgefragt. Hier der Beitrag: Dosenschäumen.

Ich finde ja ein anderes Phänomen viel spannender: Man befreit eine Flasche von ihrem Kronkorken, stellt sie ab, widmet sich anderen Dingen, um dann aus dem Augenwinkel mitzubekommen, wie Schaum aus dem Hals kommt, mal mehr, mal weniger, aber fast immer überlaufend. Da heißt es dann schnell sein, sonst wird’s klebrig.

Capi aus Holz

So eine verrückte Idee kann wohl nur ein Grödner Bildhauer haben„: Eine Base(ball)cap(–>) aus Holz.

Mehr dazu inklusive Online-Shop: –>. Auch bestens geeignet als Geschenkidee, der Preis ist eindeutig heiß.

Was auffällt, da wird immer wiederholt, daß die Dinger – übrigens auch Gürtel, Portemonnaie und mehr – in Italien hergestellt werden. Designed wurden sie in Südtirol, was, wie jeder weiß, mitnichten in Italien liegt 😉 Aber vielleicht werden sie ja außerhalb Südtirols produziert. Keine Ahnung.

Quelle: ksta 27.06.2024