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Ein Foto kann die Freiheit kosten: Was passiert, wenn man Verbotszonen ignoriert? Teil 3

📱 OsmAnd: Die kostenlose Alternative für sichere Routen

Auch OsmAnd bietet eine solche Funktion (Fotografierverbotszonen anzeigen)! Da OsmAnd auf den offenen Daten von OpenStreetMap (OSM) basiert, sind dort viele militärische Einrichtungen und gesperrte Zonen als POI (Point of Interest) oder geschlossene Bereiche eingetragen.

1. Die Kategorie „Militär“ aktivieren

In OsmAnd gibt es einen spezifischen Layer für militärische Objekte:

  1. Öffnen Sie die App → Tippen Sie auf das Menü (drei Punkte oder Striche).
  2. Wählen Sie „Einstellungen“ → Gehen Sie zu „Karte anzeigen“ (oder „Anzeige-Einstellungen“).
  3. Dort finden Sie unter „POI Kategorien“ oder „Symbole“ die Option „Militär“ (manchmal auch als „Airbase“, „Barracks“ gelistet).
  4. Aktivieren Sie diese Schalter.

Ergebnis: Auf der Karte erscheinen nun Symbole für Kasernen, Flugplätze, Übungsgebiete oder Munitionsdepots.

2. Geschlossene Gebiete erkennen

Oft sind nicht nur die Gebäude, sondern ganze Zonen (z. B. um einen Flughafen oder ein Testgelände) als „Military Area“ markiert.

Was zeigt OsmAnd? Bedeutung
Orangefarbene/schwarze Streifen Route führt durch verbotenes Gebiet → Umplanung empfohlen!
Keine Routenführung Gebiet ist gesperrt → App schlägt Umleitung vor
Symbolik (Bauwerk, Flugzeug) Kaserne, Militärflugplatz oder Übungsgebiet

⚠️ Wichtig: OsmAnd kennt die lokalen Gesetze zum Fotografieren nicht automatisch. Wenn eine Zone auf der Karte als „Military Base“ markiert ist, gilt in den meisten Ländern automatisch ein absolutes Fotografierverbot. Das Symbol dient also als visuelle Warnung.

3. Custom POI-Dateien (Für Profis)

Wenn Sie noch spezifischere Warnungen wollen (z. B. „Verbotszone Fotografie“), können Sie in OsmAnd auch eigene POI-Dateien laden:

  • Es gibt Community-Projekte, die Listen von „No-Go-Areas“ für Drohnen und Fotografen erstellen (oft als .gpx oder .kml).
  • Diese können Sie in OsmAnd unter „Einstellungen“ → „Navigation“ → „GPX-Layer“ importieren.
  • Dann leuchtet die entsprechende Zone direkt auf Ihrer Karte auf.

Ein wichtiger Hinweis zur Genauigkeit

Da OpenStreetMap von Freiwilligen gepflegt wird:

  • Nicht alle verbotenen Zonen sind eingetragen! Besonders neu angelegte Sicherheitszonen oder temporäre Sperrungen (wie bei Demonstrationen) fehlen oft.
  • Keine Rechtsberatung: Das Vorhandensein eines Symbols ist ein sehr guter Indikator, aber das Fehlen eines Symbols bedeutet nicht, dass Sie fotografieren dürfen.
  • Schilder vor Ort sind immer die letzte Instanz!

Zusammenfassung: OsmAnd im Reisegepäck

Ausprobierenswerte Empfehlung:

Tipp: Nutzen Sie OsmAnd als kostenlose Offline-Alternative zu teuren Drohnen-Apps. Einfach die „Militär“-Layer aktivieren – und schon sehen Sie sofort, ob Sie sich einer Kaserne nähern. Das ist besonders auf dem Camping-Tablet im WLAN-freien Ausland Gold wert!

Ein Foto kann die Freiheit kosten: Was passiert, wenn man Verbotszonen ignoriert? Teil 2

🌍 Gefahrenliste: Wo das Fotografieren verboten oder riskant ist

Nicht überall gilt die „Freiheit des Blicks“. In vielen Ländern sind bestimmte Bereiche strikt tabu, oft ohne dass Touristen es ahnen. Diese Liste soll als erste Orientierung dienen (Stand 2026):

⚠️ Hochrisiko-Regionen (Besondere Vorsicht geboten!)

In diesen Ländern werden Verstöße gegen Fotografierverbote oft sehr streng geahndet, teils mit Festnahmen auf den bloßen Verdacht hin.

Land / Region Verbotene Gebiete & Risiken Anmerkung
Griechenland
(Kreta, Souda)
US-Militärstützpunkte, Hafenanlagen, Flughäfen (Chania, Iraklio), strategische Brücken Aktuell hohe Sensibilität durch Spionagevorwürfe gegen Touristen
Polen Alle militärischen Einrichtungen, Grenzübergänge (besonders zur Ukraine/Weißrussland), Kraftwerke, Regierungsgebäude Strenges Sicherheitsgesetz aufgrund geopolitischer Lage
Israel & Palästinensische Gebiete Militäranlagen, Kontrollpunkte, Grenzen, Flughafen, Wasserreservoire, manche Friedhöfe Fotos von Soldaten oder Checkpoints können sofort zu einer Verhaftung führen
Ägypten Militärangehörige, Regierungsgebäude, Flughäfen, Pyramiden-Innenräume (teilweise), bestimmte Brücken Oft wird das Handy direkt beschlagnahmt, bis ein Gerichtsurteil vorliegt
Russland & Weißrussland Flughäfen, U-Bahn-Stationen, Militär, Regierungsgebäude, industrielle Anlagen Extrem hohe Strafen; Touristen werden oft als Spione eingestuft
Iran Regierungseinrichtungen, militärische Standorte, Flughäfen, Ölraffinerien Streng kontrolliert; auch das Aufnehmen von gewöhnlichen Menschen kann problematisch sein
Nordkorea Überall! Alles muss genehmigt sein. Eigene Fotos sind fast immer verboten oder streng reglementiert Absolute Höchstgefahr
Türkei Militäranlagen, Justizgebäude, einige historische Stätten in Istanbul/Antalya, Grenzbereiche zu Syrien/Irak Zunehmend strengere Kontrollen an sensiblen Orten

💡 Wichtige Regel allgemein

Selbst in demokratischen EU-Ländern gibt es oft unsichtbare Grenzen:

  • Flughäfen: Immer nur im öffentlichen Terminal fotografieren. Sobald Sie den Sicherheitsbereich sehen oder Militärflugzeuge am Horizont stehen → Stoppen!
  • Kasernen: Auch wenn sie offen stehen, ist das Gelände oft „militärisches Eigentum“ mit Verbotsschildern.
  • Grenzgebiet: Innerhalb von 10–20 km zur Grenze vieler Staaten gilt oft ein generelles Fotografierverbot für Infrastruktur.

📱 Apps & Tools: Der digitale Wegweiser vor böse Überraschungen

Bevor Sie losfahren, laden Sie diese Tools herunter. Sie zeigen oft genauer an, wo „No-Go-Areas“ liegen, als Schilder vor Ort.

1. Global Restriction Zones for Drones (GRD) – Offizieller Hinweis

Auch wenn viele denken, es geht nur um Drohnen: Diese offizielle App (oder ähnliche nationale Versionen wie Bundeskartellamt in DE, Eurocontrol) zeigt oft auch luftrechtliche Verbotszonen an, die sich häufig mit militärischen Sperren überschneiden.

  • Nutzen: Zeigt rote Zonen um Flughäfen und Militärbasen an.
  • Plattform: iOS & Android.

2. DroneMate / AirMap

Diese Apps visualisieren Luftraumrestriktionen extrem detailliert. Wenn dort eine Zone rot ist („No Fly“), ist das Fotografieren von unten aus der Luft (Drohne) verboten, aber oft auch das Fotografieren von Bodenpersonen in dieser Zone wegen Sicherheitsbedenken riskant.

  • Nutzen: Erkennt auch temporäre Verbotszonen (TMPF).
  • Plattform: iOS & Android (teils kostenpflichtig für volle Funktion).

3. TripAdvisor / Google Maps (Mit Kommentar-Lese-Check)

Oft unterschätzt: Suchen Sie Ihr Ziel auf Google Maps und klicken Sie auf die Fotos der anderen Nutzer.

  • Trick: Wenn Sie sehen, dass bei einem bestimmten Ort (z. B. einem Hafen oder Militärhafen) keine aktuellen Bilder von außen existieren oder andere Nutzer Kommentare wie „Fotografieren hier verboten“ geschrieben haben -> Finger weg!
  • Nutzen: Community-Wissen nutzen.

4. Smart Traveler (US State Dept) / Auswärtiges Amt App

Die offiziellen Regierungs-Apps bieten aktuelle Sicherheitshinweise für jedes Land.

5. OpenStreetMap (OSM) mit Overpass-Turbo (Für Profis)

Für Technik-affine Camper: Man kann in OSM nach „military_area“ oder „restricted_access“ filtern. Diese Daten sind oft genauer als Google Maps.

  • Nutzen: Identifizieren Sie militärische Grundstücke, die nicht als solche gekennzeichnet sind.

🛑 Der „Goldene Rat“: Die Drei-Sekunden-Regel

Wenn Sie unsicher sind:

  • Stoppen. (Nicht einmal das Foto machen).
  • Schauen. (Gibt es Schilder? Sind Bewaffnete da?).
  • Fragen. (Fragen Sie einen uniformierten Beamten: „Darf ich hier fotografieren?“).
    Antwort „Nein“ -> Sofort Kamera wegstecken und entschuldigen.
    Schweigen oder Missmut -> Sofort weggehen.

Denken Sie daran: Ein verpasstes Foto ist ärgerlich. Eine Haftstrafe im Ausland kann Jahre dauern und Ihre Existenz ruinieren. Die Sicherheit geht immer vor dem Schnappschuss!

KI generierter Artikel, alle Angaben ohne Gewähr, fotographiert wird immmer auf eigenes Riskiko!

Für OSMAND-Nutzer wsie mich, gibt es demnächst einen weiteren Beitrag.

VW Grand California und die schlechte Luft

VW Grand California: Klargestellt für den Straßenverkehr – offen bleibt die Gesundheitsfrage

In der Wohnmobil-Szene gab es einige Aufregung rund um den Grand California: Berichten zufolge sollen bestimmte Modelle des VW Grand California Ausdünstungen enthalten, die potenziell krebserregend sein könnten. Die Diskussion reichte von Spekulationen über massive Produktsicherheitsverstöße bis hin zu Forderungen nach einem Rückruf.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat nun eine wichtige Differenzierung getroffen, die die Lage etwas entkrampft, aber auch neue Fragen aufwirft.

Was das KBA sagt

Am 26. Februar 2026 gab das KBA bekannt, dass zwar tatsächlich schädliche Stoffe im Innenraum nachgewiesen wurden, jedoch keine Gefahr für die Verkehrssicherheit besteht.

  • Kein Verkehrsrisiko: Das Amt stellte fest, dass die Ausdünstungen nicht dazu führen, dass Fahrer(innen) bewusstlos werden oder die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt wird. Ein Zwangsrückruf zur Sicherung des Straßenverkehrs ist daher nicht angeordnet.
  • Empfehlung: Als einzige Maßnahme wurde geraten, regelmäßig für Frischluft im Fahrzeug zu sorgen, um die Konzentration eventueller Schadstoffe zu verringern.

Wo die Lücke klafft: Gesundheit vs. Produkt sicherheit

Das entscheidende Detail in der Meldung des KBA ist die Formulierung: Es sehe keine Gefahr für die Nutzung im Straßenverkehr. Damit hat sich das Bundesamt explizit nicht zum Gesundheitsrisiko für Insassen geurteilt, die das Fahrzeug langfristig bewohnen oder längere Strecken ohne ausreichende Lüftung zurücklegen.

Die offenen Punkte sind gravierend:

  • Langzeitbelastung: Auch wenn keine akute Bewusstseinsstörung droht, können krebserregende Stoffe (wie Formaldehyd oder andere flüchtige organische Verbindungen) bei ständiger Exposition gesundheitsschädlich sein.
  • Produktsicherheitsgesetz: Es blieb ungeprüft, ob die Verkaufsstoffe gegen die allgemeinen Produktsicherheitsbedingungen verstießen. Denn ein Produkt, das im normalen Gebrauch (z. B. als Wohnraum) giftig ist, könnte sehr wohl unrechtmäßig in den Handel gelangt sein, selbst wenn es „fahrtauglich“ ist.
  • Verantwortung des Herstellers: Bislang hat VW keinen formellen Rückruf initiiert, sondern lediglich auf Lüften verwiesen. Kritiker sehen darin eine Abwiegeln-Strategie, da Lüften im kalten Winter oder beim Schlafen oft nicht praktikabel ist.

Was bedeutet das für Besitzer?

Für alle, die einen betroffenen VW Grand California besitzen oder kaufen wollen, gilt aktuell eine abwartende Vorsicht:

  • Sicherheit: Sie dürfen mit dem Fahrzeug gefahrlos am Straßenverkehr teilnehmen.
  • Gesundheit: Wer das Fahrzeug als dauerhaften Lebensraum nutzt, sollte besonders auf regelmäßiges, intensives Lüften achten und im Zweifel messtechnisch prüfen lassen, welche Belastung im Innenraum herrscht.
  • Rechtliches: Die Frage nach einer Entschädigung oder einem Nachbesserungsanspruch wegen möglicher Produktsicherheitsmängel wird voraussichtlich erst durch Gerichte geklärt werden müssen.

Fazit

Das KBA hat die Panik bezüglich eines Verkehrsunfalls genommen. Aber die Sorge um die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Wohnraums bleibt bestehen. Während die Teilnahme am Straßenverkehr als „sicher“ eingestuft wurde, ist die Bewertung der Produktqualität selbst noch offen. Für Camper ist dies eine Erinnerung daran, dass „fahrzeugtechnisch sicher“ nicht immer gleichbedeutend mit „wohngesund“ ist.

Bis weitere Untersuchungen oder rechtliche Klärungen vorliegen, empfiehlt sich bei betroffenen Modellen ein kritisches Monitoring der Innenraumluft.

KI-Generierter Artikel, inspiriert durch einen Bericht in einer Zeitung, welche, ist leider in Vergessenheit geraten (Promobil?!)

Maut in den Niederlanden

Jetzt erhebt auch Holland eine Maut auf fast allen Autobahnen und Teilen der regionalen Straßen.

Sie gilt für gewerblich genutzte Fahrzeuge jenseits von 3.5 Tonnen. Wohnmobile fallen nicht darunter, sind ja auch Freizeitfahrzeuge. Aber Obacht: Eine Anmeldung ist dafür wohl nötig. Weitere Informationen unter: vrachtwagenheffing.nl.

Los gehts ab 1. Juli. Die Uhr tickt, tickt, tickt.

quelle: promobil 4/2026

Die unbekannte Gefahr im Reisegepäck

Vorsicht im Reisegepäck: Warum Pflanzen aus dem Urlaub heimische Ökosysteme gefährden können

Sie haben im Urlaub wunderschöne Pflanzen entdeckt, leckere Früchte probiert oder ein besonderes Blumenbouquet gekauft. Die Versuchung ist groß, ein Stück dieser Reise mit nach Hause zu nehmen. Doch was für Sie ein schönes Souvenir ist, kann für unsere heimische Landwirtschaft und Natur eine echte Gefahr bedeuten.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BMLEH) warnt ausdrücklich davor, Pflanzen, Samen, Obst, Gemüse oder Schnittblumen aus Ländern außerhalb der EU mit nach Hause zu bringen. Der Grund: Diese können Schädlinge oder Krankheiten enthalten, die für unsere heimischen Pflanzen verheerende Folgen haben.

Welche Gefahren lauern im Reisegepäck?

Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse können eine Vielzahl von Organismen transportieren, die für unsere Nutz- und Wildpflanzen schädlich sind:

  • Insekten und deren Larven: Oft unbemerkt in Blättern oder Rinde verborgen
  • Pilze: Können sich rasch ausbreiten und ganze Bestände infizieren
  • Bakterien: Wie das gefürchtete Feuerbakterium, das über 300 Obst-, Wein- und Zierpflanzenarten befällt
  • Viren und andere Pathogene: Oft erst sichtbar, nachdem sie sich bereits ausgebreitet haben

Ein besonders gefährliches Beispiel ist das Feuerbakterium (Erwinia amylovora –>). Dieser Erreger befällt mehr als 300 Pflanzenarten und kann ganze Obstanlagen vernichten. Die Symptome treten oft erst Wochen oder Monate nach dem Einschleppen auf – dann ist es meist zu spät, die Ausbreitung zu stoppen.

Warum sind Schädlinge oft unsichtbar?

Ein zentrales Problem ist, dass viele Schädlinge und Krankheitserreger nicht mit bloßem Auge sichtbar sind. Sie können in Samen, Erde oder im Inneren von Pflanzenteilen verborgen sein. Erst wenn die Pflanze am neuen Standort ankommt und sich die Bedingungen ändern, brechen die Krankheiten aus.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) betont in ihrer Kampagne #PlantHealth4Life, dass Reisende sich bewusst sein müssen: „Mit der Pflanze oder dem Pflanzenerzeugnis können Schädlinge oder Krankheiten eingetragen werden, die erst später sichtbar werden.

Die rechtliche Lage: Pflanzengesundheitszeugnis erforderlich

Für die Einfuhr lebender Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse in die EU gilt eine klare Regelung:

  • Pflanzengesundheitszeugnis erforderlich: Für alle lebenden Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse – einschließlich Schnittblumen und Saatgut – ist ein offizielles Pflanzengesundheitszeugnis für die Einfuhr in die EU notwendig.
  • Ohne Zertifikat: Wenn Sie von Reisen aus Ländern außerhalb der EU kommen, sollten Sie Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse lieber dort lassen, sofern Sie kein solches Zertifikat haben.
  • Kontrollen: Der Zoll und das Bundesamt für Ernährungssicherheit führen phytosanitäre Kontrollen durch, um gefährliche Einschleppungen zu verhindern.

Was bedeutet das für Reisende im Allgemeinen und Camper im Besonderen?

Als Wohnmobilist sind Sie besonders gefordert, da Sie oft längere Strecken zurücklegen und verschiedene Regionen besuchen (und viel Platz für die Sammlung haben). Hier einige praktische Tipps:

  1. Keine Pflanzen aus Nicht-EU-Ländern: Lassen Sie Pflanzen, Obst, Gemüse und Blumen aus Ländern außerhalb der EU da, wo sie hingehören: im Urlaubsland.
  2. Auch innerhalb der EU vorsichtig sein: Selbst Pflanzen aus anderen EU-Ländern können unerwünschte Schädlinge beherbergen.
  3. Informieren Sie sich vor der Abreise: Beim Amtlichen Pflanzenschutzdienst oder auf den Websites des BMLEH und des Zolls finden Sie aktuelle Informationen.
  4. Teilen Sie Fotos, keine Pflanzen: Machen Sie Ihre Follower neugierig mit Urlaubsfotos aus dem Naturbereich, aber teilen Sie keine lebenden Pflanzen.

Warum lohnt sich der Verzicht?

Der Schutz unserer heimischen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Biodiversität liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen. Wenn wir gemeinsam darauf achten, keine gefährlichen Pflanzenkrankheiten einzuschleppen, schützen wir:

  • Unsere Nahrungsmittelproduktion: Obstplantagen, Weinberge und Gemüsegärten
  • Unsere Wälder: Vor neuen Schädlingen und Krankheiten
  • Unsere Artenvielfalt: Heimische Wildpflanzen bleiben gesund
  • Unsere Wirtschaft: Vermeidung hoher Kosten durch Seuchenbekämpfung

Fazit: Das schönste Souvenir ist die Erinnerung

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung faßt es treffend zusammen: „Bringen Sie bitte keine Pflanzen von außerhalb der EU mit.“ Das Risiko, das Sie mit dem Reisegepäck transportieren, ist zu groß.

Das schönste Andenken an Ihren Urlaub ist nicht eine Pflanze, die möglicherweise Schaden anrichtet, sondern die Erinnerung an die schönen Momente. Machen Sie Fotos, sammeln Sie Erinnerungen – aber lassen Sie die Pflanzen dort, wo sie hingehören.

Quellen:

  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMLEH): –>
  • EFSA Kampagne #PlantHealth4Life: –>
  • Zoll Deutschland: –>

Der Artikel wurde inspiriert von einem sogenannten „Pocket – Maxi Wissen im Mini-Format“ und unter Zuhilfenahme von KI erstellt. Hand aufs Herz, wer hat nicht auch schon mal die eine oder andere Pflanze vom Urlaubsort mitgebracht?

Wichtige Rufnummern für Unterwegs…

Im Falle eines Falles, nämlich der geklauten Brieftasche mit Kredit- und Girokarten, ist es hilfreich, sich ein paar Nummern (nicht nur Rufnummern) zu merken.

Zum Beispiel für die Sperrung der Girokarten und des Onlinebankings: 0221 23 93 23 93 (von Montag bis Samstag 7-22 Uhr), alternativ rund um die Uhr 116 116. Hier dann der Tipp der Nummer ohne Ruf davor: Die IBAN (lange neue und alte kürzere samt BLZ) und die Kartennummer der Girokarte griffbereit auf einem Zettel zu haben, samt der Rufnummern kann hilfreich sein…

Die verschwundene Kreditkarte zumindest die Masterkarte läßt sich hier sperren: 0721 120 966 001 (rund um die Uhr). Vermutlich lassen sich alle Kreditkarten auch über die o.a. 116 116 sperren.

Alle Angaben natürlich ohne jegliche Gewähr…

Übrigens, wer denkt, naja, kann ich ja schnell im Handy finden, was ist, wenn das auch weg ist? Oder einfach nur leer?!

Scheibenwaschwasser

In einer der letzten aktuellen ProMobil war ein Bericht zum frühjahrsausmotten des Wohnmobils. Neben den üblichen Kontrollen unter der Motorhaube und im Wohnbereich (Tank reinigen zum Beispiel) war etwas für mich völlig neues dabei:

Das Scheibenwaschwasser im Tank ist ja üblicherweise mit einem Zusatz versehen, der das gefrieren der Flüssigkeit im Winter verhindern soll. Soweit so gut. Neu dabei, angeblich gibt es auch ein Sommerwaschmittel. Der Vorteil gegenüber dem Winterzeugs soll sein, daß es die Scheiben besser von Fliegen u.ä. befreit.

Somit soll man das Winterwaschmittel zügig verspritzen, um dann ein Sommermittel einzufüllen.

Werde ich bei nächster Gelegenheit mal beim örtlichen Laden darauf achten, was auf den Kanistern so steht…

P.S. Ein schneller Blick bei Amazonien zeigt bei dem Suchbegriff Scheibenwaschwasser nur Ganzjahres-Kanister an und sogar einen Mehrjahres-Kanister (hört, hört). Genauer spezifiziert Scheibenwaschwasser Sommer“ liefert dann tatsächlich ein SONAX ScheibenReiniger gebrauchsfertig Havana Love (5 Liter) für die Scheiben- und Scheinwerferwaschanlage im Sommer | Art-Nr. 03935000. Der Überbegriff zum selbstsuchen: Klick

Wasserfilterung II

In einem kürzlichen Beitrag über (Wasserfilterung) ging es um das Frischwasser im Tank und wie man es, nun ja, frisch hält.

Die Sache mit der Filterung des Wassers, bevor es in den Tank kommt, ist eine gute Sache. Aber natürlich kann es auch nicht schaden, den Tank (man empfiehlt vor der Saison und nach der Saison) selbst und die Leitungen zu desinfizieren.

Zufällig habe ich vor kurzem einen Bericht in der Promobil gelesen und zur dringend mal wieder notwendigen Reinigung inspirieren lassen, wobei die Wahl auf certinox Tankrein fiel. Gibt’s vermutlich überall, meine Dose fand ich bei Berger vor Ort.

Das Gute daran ist, daß man nicht mit dem Wagen durch die Gegend fahren muß, sondern es reicht, den Tank vollzumachen. Wichtig natürlich, daß auch die besagten Leitungen und ggf. Boiler was von dem Zeug abbekommen.

Wie ich erst später gelesen habe, ist das Mittel nicht für Kupferkessel geeignet, was mir einen gelinden Schreck eingejagt hat, keine Ahnung, ob die Truma einen Kupferkessel hat.

Zum Schluß bekommt noch der Abwassertank seine Dröhnung und – alles ist gut 😉

Was ich nicht herausgefunden habe, worin mit dem Abwasser?!

P.S. Alle Angaben aus der Erinnerung, genaueres findet sich auf der Packung…Falls sich jetzt auch jemand zur Reinigung durchringen kann.

Werkstatt-Tipp in Graz

Ein Wohnmobilfahrer auf der Reise in Österreich hat Probleme mit der Wasserversorgung und landet auf Empfehlung bei der Firma Kledo in Graz.

Dort nimmt man sich des Problems an und hat binnen kurzer Zeit den Fehler gefunden und behoben.

Ursache für den nicht mehr vorhandenen Wasserfluß im Wohnmobil war ein defektes Rückschlagventil. Es wurde getauscht und alles war wieder gut. Alles in allem hat die Reparatur zwanzig Minuten gedauert.

Damit nicht genug, bietet man den Urlaubern noch einen Stellplatz mit Strom und Wasser für die Nacht, da man prüfen wolle, ob das System auch am darauffolgenden Morgen noch funktionieren würde.

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Service war so gut, daß man einen Leserbrief in der Promobil 6/2022 veröffentlichte. Und wir nun darüber schreiben können…

Zur Werkstatt –>

Die Firma scheint ziemlich breit aufgestellt zu sein, Vermietung, Verkauf (Knaus/Weinsberg), Verkstatt, Ausbau von Campingfahrzeugen, hauptsächlich wohl T5 und T6, aber auch Mercedes und andere werden nach Wunsch umgebaut.

Salz im Tank

Normalerweise ist ja der Tiger im Tank, hier ist aber die Rede von Salz im Frischwassertank.

Wie jetzt?

Ganz einfach, ein Skandinavienreisender stellte fest, daß die Frischwasserfüllstandsanzeige seines Womos (?) dortselbst nicht immer so zuverlässig funktionierte. Er dachte erst an einen technischen Fehler, bis ihm dann die Erleuchtung kam: Fehlende Mineralstoffe im Leitungswasser.

Destilliertes Wasser leitet (gehe ich jetzt mal von aus, sonst macht es keinen Sinn –>) nicht, und so verhält es sich anscheinend auch mit dem Wasser in den nordischen Ländern.

Die Abhilfe: Besagtes Salz in Form eines Teelöffels voll. Natürlich muß sich das erst durchmischen, aber dann, so der Experte 😉 gibt’s keine Probleme mehr mit der Anzeige.

Diese Erkenntnis kann man nachlesen in der Promobil 12/2021 – und noch ein Tipp dazu: Steht das Fahrzeug, setzt sich das Salz am Tankboden ab und es ist vielleicht wieder Essig mit dem ablesen…

Sachen gibts…