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Urlaubszeit – Zeit für Gauner

In der Urlaubszeit, wo viele mit ihrem Auto oder Womo unterwegs sind, haben auch die bösen Buben wieder Hochkonjunktur.

Der ADAC hat in seiner Juniausgabe 2019 ein paar Beispiele präsentiert.

Auf Sizilien: Ein Moped blockiert den Fahrweg eines deutschen Fahrzeugs, von hinten öffnet eine zweite Person blitzschnell den Kofferraum, und Zack, der Rucksack ist weg, darin eine Kamera.

Berichte über solche und andere Tricks gibt es oftmals aus Italien, Spanien und Frankreich. Im obigen Fall empfiehlt sich wohl, die Zentralverriegelung zu nutzen, insbesondere in der Stadt. Sonst kann an jeder Ampel was passieren.

Natürlich geht das auch anders. Man ist mal eben in einem Restaurant oder sonstwo und in aller Öffentlichkeit wird das Auto aufgebrochen und das Gepäck entwendet (so geschehen “mitten in Grenoble”).

Wohnmobile sind auch gerne gesehene Selbstbedienungsläden, zum Beispiel in der Champagne, des Nachts wird das Womo so leise geöffnet, daß niemand wach wird, anschließend sind Bargeld und Handy weg.

Der Klassiker ist aber immer wieder der Rastplatz (hier in Südfrankreich), während die Besitzer mit ihrem Hund Gassi gehen, räumen die Diebe das Gepäck aus, samt Handy, Kamera und, man glaubt es kaum, auch Schuhe finden ihren neuen Besitzer.

Dann gibt es da noch den Spiegeltrick, ein Auto fährt vorbei, es gibt einen lauten Knall und dann ist angeblich der Seitenspiegel kaputt und oh Wunder, am eigenen Spiegel ist ein Strich, der als Beweis dienen soll. Dann wird eine Geldsumme verlangt und meist gezahlt, wenn auch nicht in geforderter Höhe, man läßt mit sich handeln. In diesem Beispiel hat das Opfer angehalten und statt der geforderten 200 Euro immerhin (nur) noch 100 Euro gezahlt.

In einem anderen Fall hat das Opfer nicht angehalten, sondern ist einfach weitergefahren, aber an der nächsten Raststelle waren die Gauner auch da, sie sind dem Fahrzeug wohl gefolgt. Hier wurden mehrere Hundert Euro gefordert, aber nur 50 Euro wechselten den Besitzer, einfach, um schlimmeres zu verhüten.

Den Pannentrick sollte mittlerweile nun wirklich jeder kennen. Man zwingt das Opfer zum bremsen, zeigt auf irgendwas vermeintlich defektes (hier eine heruntergerissene Radkappe) und fordert zum Aussteigen auf. Die Opfer weigern sich und verriegeln die Türen, die Bösewichte geben auf. Glück gehabt.

Dann gibt es noch die echte Panne, hervorgerufen durch einen Stich in einen Reifen. Wenn man dann auf dem Seitenstreifen hält, ist Hilfe schnell in Sicht, die den Reifen wechselt und als Dank Laptop und diverse Wertsachen mitgehen läßt… So geschehen auf einer Autobahn in der Nähe von Saragossa.

Nun die üblichen Sicherheitstipps: Nichts offen sichtbar liegen lassen, Türen immer verriegeln (Kofferraum natürlich auch) während der Fahrt und natürlich auch im Stand.

Wenn man wodurch auch immer zum anhalten gezwungen wird, im Auto bleiben und sichtbar mit dem Handy Hilfe rufen. Wobei das natürlich auch wieder Begehrlichkeiten wecken könnte.

Natürlich kennt man das meiste davon schon, aber ab und an eine Erinnerung kann bestimmt nicht schaden.

Umweltzonen und Madrid

Wer demnächst nach Madrid fahren möchte, dem empfiehlt der ADAC, sein Fahrzeug vor den “Stadtmauern” abzustellen und anschließend auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Warum?

Weil es in Madrid für das Zentrum ab sofort eine permanente Umweltzone gibt, für die man eine Umweltplakette benötigt, die auf den Namen “Distintivo Ambiental” hört. Das Dumme dabei, für Ausländer gibt es sie offenbar (noch) nicht zu kaufen.

Quelle: ksta 1./2.12.2018 Reisebeilage

Wohnmobil überladen?

Das Wohnmobile gerne die 3,5-Tonnen-Hürde reißen, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben.

Ein immer wieder gerne gegebener Tipp: Das Fahrzeug urlaubsbereit (voll-)laden und dann mit allen Personen zu einer öffentlichen Waage fahren (–>). Dann erlebt so mancher sein Kilo-Wunder.

Vielleicht weniger bekannt sind (noch) die teils drakonischen Strafen, die einen ereilen, wenn man mit einer Überladung erwischt wird.

In England zum Beispiel ist man mit bis zu 6000 Euro dabei, wobei es eine Null-Toleranz-Schwelle zu beachten gibt.

in Italien ist es nicht ganz so teuer (bis 1700 Euro), wobei es eine kleine Toleranz von 5 Prozent gibt. In Österreich kostet der Spaß bis zu knapp 2200 Euro (keine Toleranz) und bei den Eidgenossen berappt man harmlose 170 Euro bis 5 Prozent Übergewicht, alles was darüber hinaus geht, gibt eine Anzeige, was immer das dann für Folgen hat.

In Spanien gibt es eine 5 Prozent-Toleranz, darüber hinaus kostet es bis zu 4600 Euro.

Es lohnt sich also, nicht überladen zu fahren. Insbesondere auch, wenn bei einem Unfall das Übergewicht eine Rolle spielt, dann kann die Versicherung sich nämlich anscheinend weigern, zu leisten.

Das ganze gilt natürlich nicht nur für die kleine Klasse, auch größere Fahrzeuge kann man überladen, aber je höher das zulässige Gewicht (je Achse bzw. gesamt), desto größer sind üblicherweise die Reserven. EIn Blick in den Fahrzeugschein hilft da gerne weiter.

Quelle: promobil 10/2018

Spycams in Spananien

Und dann ist da noch eine weitere Anzeige, die vor heimlichen Videoaufnahmen in Duschen und Toiletten warnt.

Irgendwo im Großraum Murcia auf einem Stellplatz.

Da sucht jemand weitere Betroffene bzw. Menschen, denen die Aufnahmen angeboten wurden. Es ist ein Unkostenbeitrag ausgelobt. Unter Chiffre 3651562 kann man sich melden.

Quelle: promobil 7/2018, Seite 98

Mit dem Wohnmobil nach Teneriffa?!

Mit dem Wohnmobil nach Teneriffa

Ist das nicht eine Insel?

Teneriffa ist für seine Hotels und die Strände bekannt, allerdings ist das nicht alles, was die Insel des ewigen Frühlings zu bieten hat. Sie glänzt noch durch etwas anderes: Naturschutzgebiete und tolle Landschaften. Das haben inzwischen nicht nur Wanderer entdeckt, sondern auch die Fahrer von Wohnmobilen, die man auf der größten der Kanareninseln immer häufiger sieht, auch wenn die Anreise über Cadíz in Südspanien mit der Fähre erfolgt. Werfen wir also mal einen Blick darauf, warum sich Teneriffa mit einem Wohnmobil lohnt.

Teide - TeneriffaGanz vorne steht natürlich das Argument, dass man mit einem Wohnmobil einfach freier ist und einen die wundervolle Natur Teneriffas ohne Grenzen genießen lässt. Dazu gehört die raue Bergwelt der Inselmitte, aus der sich der 3718 Meter hohe Vulkan Pico del Teide erhebt, die schöne Küstenlandschaft in Teno, an der unvergessliche Sonnenuntergänge zu sehen sind und natürlich auch die wunderschönen Wälder, die sich rund um Icod de los Vinos und La Laguna erkunden lassen. Eigentlich also kein Wunder, dass immer mehr Urlauber auf den Individualtourismus per Wohnmobil setzen.

Diese Entwicklung blieb natürlich nicht verborgen, so dass Teneriffa inzwischen neben den “wilden” Campingplätzen in El Puertito, in Abades und oberhalb von Vilaflor auch einige offizielle Campingplätze bietet, die allerdings nicht so weitläufig sind, wie man sie aus Nordeuropa gewohnt ist.

Die Campingplätze auf Teneriffa

El Castillo de Himeche

Der Campingplatz El Castillo de Himeche liegt unterhalb des Ortes Guia de Isora und lockt die Camper mit einer Besonderheit: Er verfügt über eine Pool-Landschaft, in der sich die Camper erholen können. Natürlich finden sich hier auch sanitäre Anlagen, die Stellplätze bieten eine schöne Aussicht und es ist ein Gemeinschaftsraum vorhanden, der mit Fernsehen versehen ist. Kein Wunder also, dass dieser Platz auch von einigen Dauercampern genutzt wird.

Quimpi Campamentos

Teide - Teneriffa Wer mit seinem Wohnmobil etwas höher hinaus will, der kann dem Campingplatz Quimpi Campamentos einen Besuch abstatten, denn dieser etwa 9000 Quadratmeter große Campingplatz liegt auf einer Höhe von 1500 Metern. Er verfügt über 80 Stellplätze und die Adresse ist:

Quimpi Campamentos
C/ Calvario, 19. La Esperanza
38290 Rosario (el)
Tel. 0034 922 29 72 38

Las Galletas

Wer es sehr ruhig mag, der steuert den Campingplatz Las Galletas an, der sich etwas oberhalb des eigentlichen Ortes befindet und nur 2 Kilometer vom Strand entfernt ist. Die Adresse ist:

Camping Nauta Las Galletas
Canada Blanca – Las Galledas
Arona, Teneriffa – Spanien
Tel. +34 922 78 51 18
Fax. +34 922 79 50 16

Punta de Hidalgo

Der Campingplatz Punta de Hidalgo liegt ganz im Nordwesten der Insel und ist nur ein paar Meter vom Strand entfernt, wobei es hier nicht nur 64 Stellplätze für Wohnmobile, sondern auch noch einige Zeltplätze gibt. Allerdings ist der Campingplatz nicht das ganze Jahr über geöffnet, sondern nur in der Zeit vom 30. Juli bis zum 30. September.

Bei Interesse bekommt man unter der Nummer +34 629 139 203 weitere Informationen.

Es muss also niemand befürchten, dass er auf Teneriffa keinen Stellplatz mit sanitären Anlagen bekommt und es ist gut möglich, dass sich noch weitere Campingplätze zu den vorhandenen gesellen werden. Da der Trend in diese Richtung geht, können Wohnmobile inzwischen auch direkt vor Ort gemietet werden, so dass es auch eine Option ist, nach Teneriffa zu fliegen und von dort aus mit dem Mietmobil alle Inseln per Fähre zu erkunden.

Bilder & Text: A.W.

Beliebte Reiseziele

Nach einer Umfrage eines Online-Reise-Vermittlers, an der gut 1700 Deutsche teilgenommen haben, liegt Spanien auf Platz eins der Beliebtheitsskala, abgeschlagen (36% zu 19%) liegt Italien auf Rang zwei und an dritter Stelle folgen Deutschland und die Türkei gleichauf.

Zwölf Prozent der Befragten haben noch keine Meinung. Da ist es natürlich hilfreich, einen fahrbaren Untersatz ala Wohnmobil immert bereit stehen zu haben 😉

Quelle: KSTA 17.04.2013

Verkehrsregeln im Ausland

Teilweise drakonische Strafen, teilweise unvorhersehbare Regeln.

Der ADAC hat eine kurze Zusammenstellung geliefert (Motorwelt 06/2012) aus der hier wiederum eine unvollständige Zusammenfassung gibt.

Wer zum Beispiel in Italien mit mindestens 1.5 Promille erwischt wird, dem droht die Enteignung des Fahrzeugs, gilt für alles, was mindestens zwei Räder und einen Motor hat, also auch für 150.000 Euro teure –> Wohnmobile).

Wer ohne Helm fährt, dem droht eine Sicherungsverwahrung fürs Moped.

Und beim parken immer schön auf die Schilder für die Straßenreinigung achten. Da ist immer der Tag angegeben, an dem man rechtzeitig das Weite suchen sollte, sonst gibt es eine Knolle. Die Polizei fährt nämlich oft voraus.

Wer in Griechenland an einem Halteverbotsschild parkt, der sollte auf die senkrechten Linien achten. Eine bedeutet, das Halteverbot gilt an ungeraden Tagen, zwei Linien entsprechend an geraden Tagen.
Das Bußgeld ist innerhalb von zehn Tagen zu berappen, sonst gibts automatisch Verdopplung.

In Österreich hat man ein besonders gutes Augenmaß und somit kann das geschulte Auge per scharfem Blick feststellen, ob ein Fahrzeug bis 30 kmh zu schnell war. Und wer keine Rettungsgasse bei Staus bildet, bzw. dieselbe behindert, für den wird es richtig teuer, bis zu gut 2000 Euro kann das kosten.

In Spanien kann man dagegen Geld sparen, wer sein Bußgeld innerhalb einer Frist von 15 Tagen begleicht, der bekommt Rabatt, 50 Prozent sogar.

In Frankreich nur noch mit Alkoholtester. Ist aber nicht so teuer.

In der Schweiz wird gnadenlos geblitzt, zum Beispiel rund um Basel, aber auch andernorts, sich an die Geschwindigkeitsregeln zu halten, könnte sich auszahlen. Und das Navigationsgerät besser nur an erlaubten Stellen montieren –> Navigationsgerät an der Frontscheibe in der Schweiz

Holland, wer in Holland innerorts mit 20 Stundenkilometern zu schnell erwischt wird, der darf knapp 180 Euronen im Land lassen. Besonderheit: Holland macht Ernst in Sachen eintreiben in Deutschland. Erst gibt es zwei Mahnungen, dann kommt die Vollstreckung via deutsche Behörden (Bundesamt für Justiz). Einziger Trost, es gibt keine Punkte für das Vergehen im Nachbarland. (Quelle: ADAC Motorwelt 07/2012)

Verschiedene Kostensätze nach Ländern, telefonieren am Steuer mit dem Handy am Ohr

erweitert 29.06.2012, 09.07.2012

Costa Brava

Man kennt das ja, ein Wohnmobil ist nicht immer leicht unterzubringen, deswegen nimmt man es mit dem legalen Abstellen seines fahrbaren Untersatzes manchmal nicht ganz so genau.

Das nimmt an der Costa Brava in einigen Orten wohl langsam überhand, was den Behörden dort offenbar ziemlich auf die Nerven geht, weswegen in der Gemeinde Empuriabrava nun zu drastischen Maßnahmen gegriffen wird in Form von Parkkrallen. Entfernung nur gegen Bußgeldbezahlung.

Mit ein Grund ist wohl das Wildübernachten trotz Verbots – was wohl bislang geduldet wurde – und noch schlimmer, das wild entsorgen. Also wie immer, wie es hereinschallt, so kommts auch heraus.

Quelle: promobil 2/2012

Barcelona rüstet auf

Wer sich ab nächster Woche in Barcelona im Stadtbild im Bikini, Badehose oder noch weniger bekleidet zeigt, der muß mit einem saftigen Bußgeld rechnen, bis zu 500 Euro können fällig werden.

Zwar müssen die Hüter über Moral und Anstand erst eine Verwarnung aussprechen, aber ein Schal oder ähnliches sollte dann nicht vom fliegenden Händler um die Ecke erstanden werden, das scheint nämlich ebenfalls verboten zu sein.

Also obacht. Besonders an die Engländerinnen, die sich in der Kunst des knapp bekleidet sein wohl besonders (un)rühmlich hervorgetan haben.

Ich kann mich nicht erinnern, wie in Barcelona die vorherrschende Kleiderordnung war, als ich dort weilte, aber im allgemeinen bin ich auch kein Verfechter von offen Holland als Tourist.

Tipp am Rande, irgendwo in Barcelona gibt es eine Galerie, die hat im Untergeschoß ziemlich gruselige Skulpturen zu bieten und der Kellerboden ist teilweise durchsichtig. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

Leider weiß ich nicht mehr, wie die Galerie heißt, geschweige denn, wo sie zu finden ist.

Es gibt auch Bilder davon, weiß aber nicht, ob es schon digitale sind, wenn ja, dann reiche ich sie irgendwann einmal nach.

Weiß jemand mehr dazu?

Quelle: ksta 11.05.2011