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Mal wieder Statistiken

Anscheinend liegen die Halbjahreszahlen für dieses Jahr vor und wie es ausschaut, allüberall nur zufriedenes Grinsen bei der Präsentation.

Gut vierzehn Prozent mehr Neuzulassungen bei den Wohnmobilen auf knapp 31.000 Mobile. Ein neuer Rekord.

Campingbusse sind da wohl die treibende Feder, sie haben die Teilintegrierten überholt.

Auch Caravans sind aus ihrem Dornröschen-Schlaf zu neuem Leben erwacht. Hier sind es vier Prozent mehr, was konkret 15.521 Neuzulassungen heißt.

Was den Umsatz betrifft, so hat die Branche des beste Halbjahresergebnis aller Zeiten erwirtschaftet. In Zahlen sind das 5,88 Milliarden Euronen.

Ein Ende des Trends ist derzeit wohl nicht in Sicht, glaubt man den Experten.

Quelle: promobil 10/2018

Camping ist in…

… das zeigen die Zulassungszahlen in Deutschland aus dem vergangenen Jahr. In 2017 wurden mehr als 40.000 Wohnmobile und ebenfalls mehr als 20.000 Wohnwagen neu zugelassen.

Damit ist 2017 ein Rekordjahr und der Boom soll weiter anhalten, nicht nur in Deutschland. Im Schnitt geben Wohnmobilkäufer mehr als 70.000 Euro aus, da kommt schon was zusammen. Auch in Europa wurden rekordverdächtige 190.000 Fahrzeuge (Wohnmobile, insgesamt oder exklusive Deutschland?) neu zugelassen. Zweidrittel davon wurden in Deutschland hergestellt.

Quelle/Zitate: ADAC motorwelt 2/2018

Statistiken Verkaufszahlen Wohnmobile und Wohnwagen

Mal wieder ein paar Statistiken:

Betrachtet wird der Zeitraum Januar bis Juli 2015.

Gut zehn Prozent mehr Neuzulassungen bei Wohnwagen und Wohnmobilen, in Zahlen: Gesamt 36.646 Neuzulassungen, Wohnwagen 14.248 (plus 9,9 Prozent), Wohnmobile 22.398 (plus 10,8).

Es scheint die Sonne über den Herstellern, würde ich mal sagen.

Quelle: KSTA 20.08.2015

Wohnwagen und Wohngeld?

Geht das? Einen Wohnwagen als “wechselnden Wohnsitz” anmelden und dann Wohngeld kassieren?

Nein, das geht nicht, ist zumindest das Verwaltungsgericht Trier der Meinung. Begründung: Ein Wohnwagen ist nicht zur dauerhaften Benutzung gedacht und damit fehlt dann auch die “Wohnraumeigenschaft”, ohne die es kein Wohngeld gibt.

Wäre der Wohnwagen “ortsfest installiert”, vermutlich am besten auch mit stationärer Ver- und Entsorgung, dann sähe die Sache vielleicht anders aus, aber so gibt es leider kein Geld.

Verwaltungsgericht Trier, AZ: 2 K 1082/10

Quelle: ksta 8.04.2014

Verkaufszahlen Wohnmobile 2013 die zweite

Mal wieder ein paar Zahlen zu den Zulassungen in 2013.

Die Halbjahresbilanz fällt ganz gut aus, die Hersteller scheinen ganz zufrieden. Alle Segmente vom einfachen bis zum Luxusmobil sind gefragt.

Allerdings macht der Export den Herstellern zu schaffen, denn in Europa gingen die Neuzulassungen für das erste Halbjahr um knapp 4 Prozent zurück, im Gegensatz zu einem Plus in Deutschland, in Zahlen sind das 17.026 Neufahrzeuge.

Für die Caravane sieht das in Europa wohl auch nicht so gut aus.

Quelle: promobil 10/2013

Statistiken

Mal wieder ein paar Zahlen.

Es geht diesmal um die Frage: Wohnmobil oder Wohnwagen.

Bisher lautete die Antwort wohl immer, mehr Wohnwagen werden gekauft, als Wohnmobile.

Nicht zuletzt natürlich eine Preisfrage.

Aber dennoch sind offenbar die Wohnmobile nun auf der Überholspur.

Wie man munkelt, sollen dieses Jahr 25.000 Womos neu zugelassen werden (eigentlich steht im Artikel registriert, aber ich vermute mal, das ist etwa das gleiche). Wieviele Wohnwagen in Verkehr gebracht werden, steht aber irgendwie nicht im Artikel, wo ist dann der Trend?

Aha: im ersten Halbjahr 2013 wurden 16.777 Caravans vom Band gelassen, was einem Minus von über 25 Prozent entspricht (vermutlich gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und 22.779 Wohnmobile (ein Minus von knapp 4 Prozent).

Also wie auch immer deutlich mehr Wohnmobile als Wohnwagen.

Quelle: KSTA 22.08.2013

Verkaufszahlen Wohnmobile

Mal wieder ein paar Statistiken, wie jedes Jahr.

In 2011 lief es wohl sehr gut für die Wohnmobilbranche.

2011 wurden 21.791 Wohnmobile verkauft (respektive genauer: neu zugelassen), das sind dann etwa 20 Prozent mehr als im Vorjahr.

Produziert wurden in 2011 37.986 Wohnmobile, gut 20 Prozent mehr, als im Vergleichszeitraum, 17.422 davon gingen ins Ausland. Aber im Ausland ist nicht alles Gold, was glänzt, in Außerdeutschland wurden nämlich nur knapp 5 Prozent mehr neu zugelassene Fahrzeuge gezählt.

Auch der Handel mit gebrauchten Wohnmobilen und Wohnwagen legte zu, um knapp 25 Prozent.

Quelle: promobil 3/2012

vorteil pickup gegenüber wohnwagen

Habe gerade mal in den Statistiken gestöbert und dabei ist mir folgende Suchkombination aufgefallen:

vorteil pickup gegenüber wohnwagen

Hier habe ich schon was dazu geschrieben: Pickup.

Eigentlich ist es ja so: Der große Unterschied zwischen Wohnmobil und Wohnwagen ist die Zugmaschine, richtig?

In dem einen Fall zockele ich mit 80 oder 100 (oder auch mal schneller, was mir immer ein leichtes Kopfschütteln entlockt) über die Autobahn, an Steigungen je nach PS-Leistung auch mal gerne langsamer, muß beim Rückwärts fahren immer auch den Anhänger beachten, bei kurzen Pausen kann man nicht mal eben die Toilette besuchen oder was aus dem laufenden Kühlschrank nehmen. usw. usw.

Mit dem Wohnmobil habe ich je nach Gewichtsklasse keine solche Maximalgeschwindigkeit zu beachten, es gibt Fahrzeuge, die fahren 170 (auch wenn mir da um den Aufbau Angst und Bange würde), das rückwärtige fahren ist keine große Kunst, solange immer jemand hinten steht und auf Hindernisse (gerne in Form von Kindern) achtet (alternativ gibts auch die Rückfahrkamera).

Dafür habe ich dann am Zielort mit dem Gespann aus PKW und Wohnwagen den großen Vorteil, ein motorisiertes Fahrzeug mitzuhaben, um auch mal weiter entfernt einkaufen zu können (besonders, wenn es vor Ort nichts gibt) oder Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

Allerdings muß ich den Wohnwagen erst mal an Ort und Stelle rangieren, was schon ein mittlerer Kraftakt sein kann. Dafür gibt es nun zwar auch technisches Spielzeug (Rangiersysteme für Wohnwagen), aber das hat noch längst nicht jeder Wohnwagen an Board.

Das Wohnmobil stelle ich ab, packe u.U. noch die Alumatten vor die Fahrerhausscheiben, koppele Strom an (oder auch nicht) und gut ist. Wenn man von Stützen absieht und die Markise drin läßt. 😉

Aber dann liegen immer Sachen herum, und man hat die Markise doch ausgefahren und abgespannt und so hat man eher keine Lust, mal eben für eine Shopping-Tour alles wieder einzuräumen.

Für die ganz armen gibts natürlich die Lösung, Smart oder (für die noch ärmeren) den Porsche in der Garage, aber solche Wohnmobile lassen wir bei dieser Betrachtung mal außen vor.

Egal, was man nun sein Eigen nennt, entweder ist die Fahrt entspannter oder der Aufenthalt. Grundsätzlich kann man wohl sagen, je länger der Aufenthalt an einem Ort, desto eher überwiegen die Vorzüge des Wohnwagens.

Und nun kommen wir wieder zur Ausgangsfrage:

vorteil pickup gegenüber wohnwagen

Nun, beim Pickup hat man eine Zugmaschine, und dort aufgesattelt ist eine Wohnkabine, die mehr oder weniger groß ausfallen kann. Entweder hat sie gar keine eigenen Räder, dann fährt sich das Teil fast wie ein ganz normaler PKW oder sie schaut größer aus, dann ist sie aber immer noch handlicher zu fahren, als das Gespann aus Wohnwagen und PKW (wobei letzteres eine Vermutung ist, keine gesicherte Erkenntnis).

Und am Zielort setzt man die Kabine ab, hat einen PKW zum herumfahren und eine Art Wohnwagen zum wohnen. Ist doch praktisch, oder?

Wenn man bei der Zugmaschine auf Geländegängigkeit achtet (Vier-Radantrieb etc.) und auch die Kabine entsprechend ausgerüstet ist, zum Beispiel mit abgeschrägtem Heckteil, dann kann man sogar Wüstentouren oder ähnliches unternehmen, ohne Angst haben zu müssen, am nächsten Loch im Straßenbelag stecken zu bleiben.

Meinungen dazu?