Hervorgehobener Beitrag

Amazon Prime

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Amazon Prime kennt wahrscheinlich die eine oder der andere schon oder nutzt es sogar.

Ich nicht, aber in einer Werbeanzeige fand ich dann doch etwas interessantes:

Neben den mehr oder weniger bekannten Vorteilen wie unbegrenzter kostenloser Premiumversand für Millionen von Artikeln, unbegrenztem Streaming von Filmen und Serienepisoden und kostenlosem Ausleihen von eBooks, sowie keine Versandkosten für Prime-Artikel unter 29 EUR, bietet Prime ein weiteres Highlight speziell für Fotografen (das dürften wohl die meisten Wohnmobilfahrer sein, oder?), nämlich unbegrenzten Speicherplatz für Fotos über die Amazon Cloud Drive.

Natürlich gibt es auch einen gewichtigen Nachteil, denn nach dem kostenlosen Testzeitraum über 30 Tage, kostet die Mitgliedschaft bei Prime zur Zeit 69 Euro im Jahr.

Muß natürlich jeder selbst wissen, ob es ihm das wert ist, andererseits ist das mit der Datensicherung der oft einmaligen Fotos auch so eine Sache und ein gewichtiges Argument für eine externe Sicherung.

Wie auch immer, hier kann man sich informieren und ggf. eine Testmitgliedschaft abschließen: Klick. Achtung: Ich weiß nicht, ob man die Testmitgliedschaft kündigen muß, damit nicht automatisch eine Vollmitgliedschaft entsteht, oder ob sie automatisch ausläuft. Aber das läßt sich ja herausfinden.

P.S. Wer auf den Link klickt, der läßt uns eine Spende zukommen, via Affiliate-Link, wobei der Preis sich nicht ändert (Siehe auch bei Über.)

Solaranlage auf dem Bulli

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Auch wenn man mit seinem Bulli viel fährt, steht er doch die meiste Zeit herum und wenn man unterwegs ist, steht man natürlich auch immer irgendwo und braucht Strom.

Solange man auf einem Stellplatz oder Campingplatz mit Landstrom pausiert, ist das alles kein Problem. Nur, was macht man, wenn es keinen Landstrom gibt?

Da hilft dann entweder ein Stromgenerator, ein Windrad, oder doch lieber eine Solaranlage auf dem Dach?

Stromgenerator und Windrad sind beim VW-Bus wohl eher nicht angebracht, einmal aus Platzgründen, zum anderen gibt das möglicherweise ziemliche Windgeräusche.

Bleibt also nur die Solaranlage. Da gibt es dann diverse Möglichkeiten. Auf einem Wohnmobil mit relativ viel Dachfläche ist das kein Problem. Da findet sich immer Platz. Dann noch eine Kabeldurchführung durchs Heki oder sonst eine Luke oder Alkovenfenster, etc, später dann tatsächlich sogar eine “richtige” Dachdurchführung und der Strom kann fließen, sofern die Sonne vom Himmel lacht.

Was aber, wenn man einen Bulli mit Westfalia-Hochdach und zwei Dachluken hat? Dann sieht die Sache schon anders aus. Zwischen den Dachluken, das würde ein Minipanel geben und den Aufwand kaum lohnen.

Im vorderen Bereich wäre schon mehr Platz, dafür ist die Fläche gewölbt. Da müßte dann ein flexibles Panel her, mehr oder weniger voll verklebt mit dem Problem der Hinterlüftung. Da gibt es dann aber einen entscheidenden Haken: Ist das Panel defekt, und wenn man so durch die Foren liest, kommt das recht häufig vor, ist es eine ziemliche Arbeit, es wieder herunterzubekommen. Ich stelle mir das wie einen Teppich vor, den ich mal entfernen mußte, das hat Tage gedauert. Ok, die Fläche war größer, aber das Prinzip ist wohl ähnlich.

Eine Idee, die ich recht spannend finde: Man klebt irgendwelche Dinger aufs Dach, die ein Gewinde haben, daran schraubt man das Panel fest, wohl eher kein flexibles, was aber egal wäre, solange es hält.

Diese Lösung hätte gegenüber einem fest montierten Modul einen entscheidenden Vorteil, dann nämlich, wenn man ein historisches Fahrzeug hat und sein H-Kennzeichen behalten möchte, bzw. überhaupt erst bekommen möchte…

Da gibt es die 10-Jahres-Frist, sprich, was montiert wird, muß in diesem Zeitraum nach Zulassung verfügbar gewesen sein.

Fährt man zum TÜV, schraubt man das Panel vorher ab und alles ist gut. Die Klebeschrauben sieht man hoffentlich nicht 😉

Eine scharmante Lösung wären auch transportable Klapp-Module in der Tasche oder im Koffer. Ist man am Ziel angekommen, packt man sein Solarmodul aus, richtet es nach der Sonne, klemmt es an, und das war es dann.

Mögliches Problem hier ist natürlich die hohe Diebstahlgefahr.

Zum Thema historisch gibt es hier weiteren Lesestoff: Klick. Recht interessant, aber die Lösung mit der CEE-Buchse wäre mir etwas zu klobig. Da gehen bestimmt auch Klinken oder ähnliches.

Nachfolgend noch ein Link über eine verbaute Anlage auf einem Bulli mit Klapphochdach: Klick.

Mal sehen, was letztlich zum Einsatz kommen wird. Kommt Zeit, kommt Rat.

Buchtipp: Bulli! Freiheit auf vier Rädern

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Mal wieder ein neues Buch über den Bulli, von und mit Dieter Kreutzkamp.

Vor 70 Jahren lief das erste Modell des VW-Bullis vom Band und avancierte schnell zum Kultfahrzeug. Hippies und Globetrotter suchten mit ihm das Glück in der Ferne, darunter auch Dieter Kreutzkamp und seine Frau: Etwa 500.000 Kilometer sind sie mit den verschiedenen Bulli-Modellen durch die ganze Welt gereist und haben dabei unglaubliche Abenteuer erlebt und zahlreiche Gleichgesinnte getroffen. Deshalb widmet Dieter Kreutzkamp diesen Band nicht nur dem beliebtesten Bus der Welt, sondern auch den Menschen, die sich für ihn begeistern: Bulli-Fans von damals und heute erzählen von ihren Erfahrungen und gehen der eigenen Faszination auf den Grund. Eine Liebeserklärung für alle Nostalgiker, Bastler und Reiselustigen.

Malik, März 2020, ISBN: 978-3890295190, amazon (Affiliate-Link)

Quelle: ADAC Motorwelt 02-2020

Verkehrsberuhigte Zonen in Italien II

Über die sogenannten Zona a traffico limitato in Italien wurde hier schon mal geschrieben, insofern also nix neues, theoretisch.

Praktisch aber hat diese Falle Regelwirdrigkeit ein besonderes Geschmäckle: Wer auf der Suche nach einem Parkplatz immer wieder an der Video-/Kamera-Überwachung vorbeikommt, darf sich auch immer wieder über einen neuen Strafzettel freuen…

Gefunden in der aktuellen ADAC Motorwelt (02-2020).

Und im gleichen Artikel findet sich dann auch noch was über Londons Low Emission Zone: Wer da hineinfahren möchte, muß sich zuvor registrieren lassen. Denn je nach Emissionsklasse muß man zahlen, und wer sich nicht registrieren läßt und eigentlich zahlungspflichtig wäre, darf dann bis zu 1500, in Worten eintausendundfünfhundert, Pfund berappen.

Weitere Informationen beim ADAC: klicki.

Und hier gehts lang zur Registration: klicki, klicki

Vorfilter reinigen?

In der aktuellen promobil (7/2020) fragt ein Leserbriefschreiber, ob der Vorfilter, der an seiner Druckpumpe installiert sei, regelmäßig gereinigt werden müsse. und wenn ja, ob er dann die Pumpe versetzen könne, zwecks besserer Erreichbarkeit des Vorfilters.

Um es vorweg zu nehmen, ja, man kann die Pumpe an einem anderen Platz montieren, logisch, ist sie ja nicht im Wassertank selbst eingelassen, sondern an einer Leitung, mit direkter Verbindung zum unteren Bereich des Tanks.

Was aber viel interessanter ist, man empfiehlt, den Vorfilter jedes Jahr zu reinigen, vorzugsweise in einem Aufwasch mit der ebenfalls jährlich empfohlenen Desinfektion des Wassersystems.

Durch das üblicherweise vorhandene Schauglas erkenne man eine stärkere Verschmutzung und könne so entsprechend reagieren.

Nun der eigentliche Punkt: Ob mein Wohnmobil auch so einen Vorfilter hat? Keine Ahnung, Gereinigt habe ich jedenfalls noch nie dergleichen. Das wird dann wohl man Zeit, nachzuschauen.

Campen mit dem Wohnmobil für Anfänger

Dethleffs bietet im Oktober (9.10.-12.10.2020) zum vierten mal eine besondere Veranstaltung, deren Ziel es ist, potentiellen Neueinsteigern in Sachen Wohnmobil die Scheu zu nehmen.

Fünfzehn “voll ausgestattete” werden dafür bereit gestellt und mit 479 Euro ist man dann dabei (zwei Personen je Fahrzeug), Rangieren, Parken, Fahren, Bordelektrik stehen ebenso auf dem Programm wie der Besuch im Museum, eine Werksführung bei Dethleffs in Isny im Allgäu, wo auch die Veranstaltung stattfindet. Für die Verpflegung ist gesorgt.

Anmeldung bis zum 31.07.2020 bei dethleffs.de.

Quelle: promobil 7/2020

Schmetterlingsgarten EIFALIA

Wie berichtet, hat der Schmetterlingsgarten EIALIA in der Nähe von Blankenheim wieder geöffnet, nach der durch Corona erzwungenen Schließung.

Seit 2016 gibt es diesen Schmetterlingsgarten, der tropische Schnmetterlinge in einem ansprechend eingerichteten Tropenhaus präsentiert.

Die Durchschnittstemperaturen liegen in dem Glashaus zwischen 25 und 30 Grad, somit kann der Wintermantel im Auto bleiben. Dafür gibt es vielleicht 10 Parkplätze hinter dem Haus.

Viele der zahlreich vorhandenen Pflanzen sind beschriftet, und die Schmetterlings selbst werden natürlich ebenfalls auf einer großen Schautafel (oder waren es zwei?) beschrieben.

Wer sich die Schmetterlings angeschaut, und vielleicht den einen oder anderen gefüttert hat, kann anschließend in den Außenanlagen flanieren und noch so einiges lernen. Hat man dann noch nicht genug, gibt es eine Kapelle, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu finden ist. Leider waren bei meinem Besuch beide Eingänge verschlossen, aber immerhin gibt es eine Tafel mit einer Erklärung zum Bau der Kapelle.

Kaffee und frisch zubereitete Waffeln gibt es in EIFALIA ebenfalls, dafür sollte man allerdings etwas Zeit mitbringen, die Dame am Steuer nimmt sich alle Zeit der Welt für die Zubereitung 😉

Und die Kinder können sich bei schönen Wetter auf einem Spielplatz mit ein paar Geräten und einer Seilbahn austoben – Derweil die Eltern den Nachbarn bei ihrer feiertäglichen Arbeit zusehen können. Eifler halt 😉

Zur Website von Eifalia: Klick

Mittelalter in Horb am Neckar

Seit etwa 20 Jahren gibt es an jedem 3. Juni-Wochenende Ritterspiele in Horb im Nordschwarzwald, nur dieses Jahr nicht, Corona ist schuld.

Der passende Campingplatz findet sich oberhalb von Horb in Form vom Camping-Schüttehof, wo man, wenn man Lust aufs Bogenschießen bekommen hat, dort gleich anfangen kann mit dem Bogenschießsport.

Wer nur einen Wohnmobilstellplatz benötigt, der findet diesen direkt in Horb beim Neckarbad an der Mühlener Straße 90, allerdings ohne Ver- und Entsorgung. Aber man ist ja mehr oder weniger autark…

Buchtipp: Hitze – Campen in Frankreich

Hitze von Victor Jestin

Während seine Altersgenossen bei Rekordhitze feiern, trinken und unbedingt noch ein Mädchen klarmachen wollen, taumelt der 17-jährige Léonard alleine und übermüdet durch die letzten Stunden seiner Sommerferien auf einem französischen Campingplatz. Die Nacht zuvor steckt ihm in den Knochen: Er hat einem Jungen reglos beim Selbstmord zugesehen, ist dessen Tod also seine Schuld? Zugleich verwirrt ihn die verführerische Luce, hilflos und hingerissen ist er ihren schamlosen Spielchen ausgesetzt. Gefangen in seinen komplexen und gegensätzlichen Gefühlen, vermag Léonard seinem Delirium kaum zu entrinnen.

Furioses Roman-Debüt eines 25jährigen französischen Drehbuchautors

Hitze, Victor Jestin, Kein & Aber, Mai 2020, ISBN:978-3036958286, amazon, ebook.de, Thalia. (Affiliate-Links)

Flora Incognita: Pflanzen bestimmen

Wer viel in der Natur herumwandert, sieht immer auch die eine oder andere Pflanze am Wegesrand und oftmals stellt sich dann die Frage, was ist das eigentlich für eine.

Für (fast) alles gibt es ja mittlerweile Apps fürs Handy und so natürlich auch eine für die Pflanzenbestimmung.

Soeben habe ich sie testweise installiert und nun muß nur noch die Praxis zeigen, was das Programm taugt.

Die App heißt “Flora incongnita” –> und gefunden habe ich sie in einer Zeitschrift, deren Titel ich noch nachliefere.

Sie stammt von der Technischen Universität Ilmenau und dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie (was das wohl sein mag?).

Was mir auf Anhieb nicht gefällt: Ich habe die Datenschutzbestimmungen nicht gelesen, aber die App wünscht genaue Standortdaten.

Bogenschießen im Mittelalter

Langbogen Das die Engländer mit ihren Langbögen im Mittelalter sehr erfolgreich waren, ist wohl Allgemeingut. Wie durchschlagend die Wirkung eines Pfeiltreffers aus einem der üblicherweise aus Eibenholz gefertigten Bögen war, konnte man bisher aber nur vermuten. Gab es doch kaum Belege am lebenden bzw. toten Objekt.

Berichtet wurde in überlieferten zeitgenössischen Beschreibungen nur von Rüstungsdurchschüssen und dicken Holztoren, die durchschlagen wurden.

Nun hat man auf einem Friedhof in Exeter aber in einem Bereich durcheinanderliegende Knochen gefunden mit vermutlich von Pfeiltreffern verursachten Beschädigungen. Unter anderem einen Schädel, der eine kleinere Eintrittsöffnung im Bereich eines Auges hat und auf der gegenüberliegenden Seite eine größere.

Indiz für einen Durchschuß, ähnlich wie bei heutigen Schußwunden durch Kugeln. Weitere Untersuchungen haben zudem ergeben, daß die Pfeile wohl einen Drall im Flug aufwiesen, was bedeutet, daß die Pfeile sich in der Luft um die eigene Achse gedreht haben, hier wohl im Uhrzeigersinn.

Das ergibt eine deutlich höhere Flugstabilität sowie höhere Zielgenauigkeit. Heute Läufe sind ebenso mit Windungen versehen, die die Kugel beim Abschuß in Drehungen versetzt. Kennt der eine oder andere vielleicht auch vom Luftgewehr, da kann man das gut beim abgeklappten Lauf sehen.

Nachzulesen bei Wissenschaft.de.