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Wintercamping

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WintercampingMan weiß ja noch nicht wirklich, wie es mit den Campingplätzen im Corona-Jahr(eswechsel) ausschaut, aber für alle Fälle hier ein Link, der sich recht informativ mit dem Thema beschäftigt: Camperdays.

Und wer noch nicht weiß, wohin es gehen soll, beim gleichen Linkziel gibt es Inspirationen für das Winter-Campen: camperdays II.

Nachfolgend ein paar Impressionen aus dem Bayerischen Wald; entstanden sind die Bilder beim Wintercamping in Lackenhäuser. 2005/2006 war wohl einer der schneereichsten Winter der letzten Jahre.

wohnwagen im schnee

Dreiländereck

Briefkasten im Schnee

Ziege

eingeschneit

Wintercamping

Dick Bruil Halle

Abendstimmung

Pferd im Winter

Wann ist ein Wohnmobil wintersicher?

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Habe gerade etwas gestöbert in den Weiten des Internets und bin dabei auf diesen Artikel (via) gestoßen.

Da wird hauptsächlich auf den doppelten Boden abgehoben. Einmal, weil es dann einen wärmeren Fußboden gibt, zum anderen, weil im (hoffentlich) beheizten Zwischenboden verlegte Leitungen nicht einfrieren.

Das ist aber leider nicht immer so. In einem Eura, den ich mal hatte, mit doppeltem Boden, ist immer wieder das Waschbecken der Küchenzeile eingefroren, bzw. das Wasser lief irgendwann nicht mehr ab.

In meiner Verzweiflung bin ich dann mal in den Zwischenboden gekrochen und habe den Übeltäter tatsächlich gefunden: In einer Ecke an der kalten Außenwand lag ein Schlauch mit einem Knick nach unten und da ist natürlich immer Wasser stehen geblieben und nach einiger Zeit prompt eingefroren. hat aber gedauert, bis das gefunden habe. Die Lösung war natürlich einfach, darf bei einem doch als Winterfest/Hart geltenden Fahrzeug nicht passieren.

Zum Thema Heizen: Wer im Winter unterwegs ist, sollte am besten eine EisEX-Einrichtung haben und wer noch etwas Geld überhat, dem kann ich nur eine Duomatik (früher hieß das so, heute heißt das anders) empfehlen.

Denn eins ist sicher, die Flasche geht immer mitten in der Nacht leer. Und wer in den Alpen steht, so wie ich früher, dem kann ich versichern: Das macht keinen Spaß!

Nachtrag 18.04.2018: Gerade eben per Zufall wiederentdeckt, einen alten Beitrag aus 2012 zum Thema Wohnmobil Winterhart – Winterfest. Den Beitrag findet man natürlich auch, wenn man auf die Schlagworte klickt, aber wer tut das schon?!

Füllstandsanzeige für Gasflaschen

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Wer Wintercamping macht, der weiß, daß Gasflaschen grundsätzlich mitten in der Nacht zuende gehen. Ein mitunter bedrohlicher Zustand, wenn es zweistellige Minusgrade gibt, nicht nur für die wasserführenden Leitungen.

Wohl dem, der eine automatische Wechselanlage auf die zweite (hoffentlich volle) Flasche hat.

Für alle anderen gibt es bekanntlich mehr oder weniger funktionelle Anzeigetechniken, die den Überblick über die verbleibende Füllung bieten.

Eine drahtlose Technik, ganz ohne Anzeigeeinheit im Inneren der guten Stube bietet Brunner an. Eine Waage, auf der die Flasche steht, gibt ihre Meßwerte via Bluetooth an das Smartphone weiter.

Leider ist das Teil wohl noch so neu, daß ich keine Bezugsmöglichkeit finden konnte.

Eine weitere Möglichkeit, ebenfalls mit Waage und einer funkangesteuerten Fernanzeige gibt es von Cara-Control. Man muß im Menü den Flaschentypen angeben, dann reicht die Lebensdauer der Batterien angeblich zwei Jahre. Mir würde auch eine Saison reichen…

Auch hier habe ich noch keine Bezugsquelle, außer beim Anbieter selber, der in Tschechien sitzt: Klick.
Laut Distributorenliste gibt es die Waage auch bei Reimo, aber da habe ich sie nicht entdecken können.

Siehe auch: Test Gasflaschen-Füllstandsanzeigen.

Durchgang zum Fahrerhaus im Winter

ist oftmals ein Problem, es zieht, weil der Vorhang nicht groß genug ist oder zu dünn, oder, oder oder.

Ich selbst nutze eine Kamelhaardecke als Wintervorhang, nicht das Gelbe von Ei sicherlich, aber schon effektiv.

Wers stilvoller mag, der greift vielleicht zum beheizten Vorhang von Campco. Für den Dukato gibts das von der Stange und für alle anderen auf Maß geschneidert.

Der Trick sind eingelassene dünne Fäden, die Wärme erzeugen mit 220 Volt, wobei der Vorhang beweglich bleibt.

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Quelle: promobil 4/2014

Gratulation an

Bawemo, einen Reisemöbilhersteller aus dem fränkischen.

Gefeiert werden 40 Jahre Bawemo Wohnmobile und der siebzigste Geburtstag des Gründers Theo Barnickel.

Im Fordergrund der Fahrzeuge standen und stehen vermutlich noch u.a. hochgradige (oder vielleicht eher niedergradige) Wintertauglichkeit.

Die Firma hat sich mittlerweile auf Einzelanfertigungen auf Kundenwunsch spezialisiert.

Quelle: promobil 4/2014

Für den Winter geeignete Wohnmobile II

Klappe die zweite, ab in den Winter mit einem Alkoven.

Wer im Winter gerne unterwegs ist, je kälter, desto besser, für den gibt es nun den nochmals optimierten Mujaro 520ABG von Wochner.

Das Fahrerhaus läßt sich vom Wohnraum mehr oder hermetisch abkoppeln. Im Alkoven warten Einzelbetten (wers braucht), dahinter schließen sich Naßzelle mit separater Dusche an, gefolgt von der Küche und dahinter gibt es die gemütliche Rundsitzgruppe im Heck. Ab gut 120.000 Euronen ist man dabei.

Etwas kürzer ist der ebenfalls erhältliche 470 ABG.

Unnötig zu erwähnen, daß die Fahrzeuge einen doppelten Boden haben. Interessanter das 4×4-Zusatz-Paket.

Siehe auch: Wintergeeignete Wohnmobile I

Winterhart – Winterfest

Winterhart und Winterfest bedeutet ja nicht das gleiche.

Das eine zeigt nur, daß man im Winter im Wohnmobil überleben kann, der andere Begriff weist darauf hin, daß man den Winter im Inneren seines Mobils auch genießt – oder so ähnlich.

Dann gibt es noch den Begriff Wintertauglich.

Im Beiheft der promobil 9/2012 von Truma steht nun erklärt, was winterfest und wintertauglich bei Truma bedeutet:

Ein Fahrzeug wird ordentlich auskühlt, über Stunden bei -15 Grad in der Kältekammer, dann wird mit der (vorzugsweise natürlich Truma)-Heizung aufgeheizt. Wer dann nach 4 Stunden an fünf Meßpunkten (von 15 bis 25) plus 20 Grad schafft, ist winterfest, wer das schon nach zwei Stunden schafft, ist wintertauglich.

Ganz schön, aber ich ziehe da meine Definition vor: Einen Pullover kann ich mir im Winter anziehen, aber das Wasser darf weder im Frischwasserbereich einfrieren noch im Abwasserbereich. Sprich, es muß immer brav aus beiden Hähnen (oder mehr) in Spüle und Naßzelle Wasser plätschern und jederzeit muß ein Ablassen des Brauchwassers möglich sein. Dann ist ein Fahrzeug für mich wintertauglich, oder winterhart, oder winterfest…