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Zeckengefahr?!

Wichtig: Siehe den anhängenden Haftungsausschluss.

Die Zeckensaison geht wieder los. Man merkt es an den vermehrten Berichten zu Zecken und der eine oder andere hat es vielleicht schon buchstäblich am eigennen Leib gemerkt. Zeit den Impfstatus zu prüfen und ggf. Borreliose auf dem Schirm zu haben.

Zwar sind die Prozentzahlen gering, abhängig vom jeweiligen Gebiet, aber gering heißt nicht gleich Null.

Weiterführende Literatur ist gerade bei GEO zu lesen: –>.

Standardmittel der Wahl bei Borreliose scheint ein Breitband-Antibiotikum zu sein (auch bei diversen …Rhoes) zu sein, mindestens zwei Wochen lang, gerne auch drei Wochen anzuwenden. Wie man das einnimmt, sagt einem (hoffentlich) der Arzt (wenn nicht, unbedingt nachfragen!).

Tipp: Ein Foto von der Stelle zu machen, wo die Zecke steckte, kann nicht schaden. Um Größenverhältnisse deutlich zu machen, ist ein Zollstock oder ähnliches hilfreich. So können Veränderungen an der Stich-/Bißstelle nachvollzogen werden.

Ob es sich um einen Biß oder Stich handelt, ist selbst beim RKI nicht eindeutig geklärt. –>. Aber anscheinend ist der Stich das richtige Wort der Wahl.

Zecken kann man auch in ein Labor schicken und analysieren lassen. Geht auch beim RKI: –>. Die freuen sich darüber für ihren Zeckenatlas.

Sportliche Betätigung bei Borreliose ist wahrscheinlich keine gute Idee, insbesondere unter Antibiotika: –>

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Statistiken

Mal wieder eine Statistik zu den Übernachtungszahlen auf Deutschlands Campingplätzen.

Laut einer Auswertung von camping.info sind die Übernachtungszahlen in den vergangenen Sommerferien (Juli, August 2025) minimal um ein knappes Prozent gestiegen, aufgeteilt auf ein gutes halbes Prozent mehr von Deutschen Campern und deutlich mehr (fast drei Prozent) aus dem Ausland.

Daß die Plätze voll sind, hat wohl jeder mittlerweile mitbekommen, ohne Reservierung (frühzeitig) geht meist gar nichts mehr.

Quelle: promobil 1/2026

P.S. Mir erschließt sich nicht ganz die Rechnung, aber sei es drum

Höhere Bußgelder in Griechenland

Nach dem Beitrag zur Erhöhung der Verkehrsvergehensstrafen in Italien folgt nun Griechenland.

Auch hier will man den Toten und Verletzten im Straßenverkehr den Kampf ansagen.

In Griechenland sieht das wohl besonders übel aus. In der EU-Statistik rangiert das Land anscheinend auf dem drittletzten Platz, was die Verkehrstoten betrifft.

Wer schon einmal in Griechenland war, der weiß auch, woher das kommt. Schon vor vierzig Jahren waren Ampeln wirklich nur die sprichwörtliche Empfehlung…

Wie auch immer, Ursachen sind laut örtlicher Polizei, Alkohol, Telefonieren und der Bleifuß. Und Sicherheitsgurte sind sowieso nur aus optischen Gründen vorhanden.

Auch Zweiradfahrer leben in Griechenland besonders gefährlich. Was dem Auto sein Gurt, ist dem Mopedfahrer sein Helm. Deutlich mehr als die Hälfte der verunglückten Motorradfahrer trug keinen.

Zu den Gebühren: Wer mit dem Handy am Ohr kassiert wird (oder ohne Helm oder ohne angelegten Sicherheitsgurt oder mit Alkohol von 0,5 bis 0,8 Promille), ist mit 350 Euro und einem Monat Fahrverbot dabei.

Wiederholungstätern droht eine drastisch höhere Strafe. Am Ende der Fahnenstange stehen fünf Jahre Haft und zehn Jahre Fahrverbot. Da lohnt es sich doch, sich an die Regeln zu halten, würde man meinen.

Ab nächstem Jahr gilt in geschlossenen Ortschaften wohl generell Tempo 30 (Durchgangsstraßen mit Mittelstreifen ausgenommen).

Anscheinend gibt es eine Initiative, die Fahrverbote ab drei Monaten künftig EU-weit bindend zu machen. Also demnächst nix mehr mit: „Ist mir doch egal, ich wohn da nicht“

Quelle: ksta 15.09.2025

Wasserfilterung II

In einem kürzlichen Beitrag über (Wasserfilterung) ging es um das Frischwasser im Tank und wie man es, nun ja, frisch hält.

Die Sache mit der Filterung des Wassers, bevor es in den Tank kommt, ist eine gute Sache. Aber natürlich kann es auch nicht schaden, den Tank (man empfiehlt vor der Saison und nach der Saison) selbst und die Leitungen zu desinfizieren.

Zufällig habe ich vor kurzem einen Bericht in der Promobil gelesen und zur dringend mal wieder notwendigen Reinigung inspirieren lassen, wobei die Wahl auf certinox Tankrein fiel. Gibt’s vermutlich überall, meine Dose fand ich bei Berger vor Ort.

Das Gute daran ist, daß man nicht mit dem Wagen durch die Gegend fahren muß, sondern es reicht, den Tank vollzumachen. Wichtig natürlich, daß auch die besagten Leitungen und ggf. Boiler was von dem Zeug abbekommen.

Wie ich erst später gelesen habe, ist das Mittel nicht für Kupferkessel geeignet, was mir einen gelinden Schreck eingejagt hat, keine Ahnung, ob die Truma einen Kupferkessel hat.

Zum Schluß bekommt noch der Abwassertank seine Dröhnung und – alles ist gut 😉

Was ich nicht herausgefunden habe, worin mit dem Abwasser?!

P.S. Alle Angaben aus der Erinnerung, genaueres findet sich auf der Packung…Falls sich jetzt auch jemand zur Reinigung durchringen kann.

Dänischer Womo-Knigge

Das der eine oder andere Wohnmobilist in Deutschland nicht immer so nett zur Natur bzw. seinem Nachbarn ist, dürfte ja allgemein bekannt sein.

In Dänemark ist das Problem offensichtlich auch angekommen und deswegen hat eine dänische Organisation einen entsprechenden Knigge aufgelegt, in Form einer Broschüre mit dem klingenden Name Ethik und Moral.

Natürlich spielt das Thema Entsorgung (wohin mit dem Toiletteninhalt?) eine Rolle, genauso gibt es auch Informationen rund um den Stellplatz.

–> https://acr.dk/2023/06/12/ethik-und-ethics/
Seite 1: Seite 1 Moral & Ethik
Seite 2: Seite 2 Moral & Ethik

Was bei Sonnenbrand helfen könnte

Ich weiß ja, die Sonne kommt und geht und mehr Regen als Sonne ist, aber wenn man trotzdem mal einen Sonnenbrand bekommt – soll ja vorkommen – dann gibt es neben anderen Möglichkeiten, auch den guten alten schwarzen Tee als Mittel der Wahl.

Was bei Augenentzündungen (vulgo Bindehautentzündung) hilfreich sein kann, soll wohl auch beim Sonnenbrand eine hautberuhigende Wirkung haben.

Dazu einen besonders starken Tee aufschütten, lange ziehen und abkühlen lassen und dann ein Handtuch damit tränken. Dieses dann vielleicht zwanzig Minuten auf die sonnengereizte Haut auflegen. Abwaschen hinterher nicht nötig.

Quelle: ksta 19.07.2024

Reisepass für Tunesien

Bisher konnten Deutsche ohne Reisepass in Tunesien Urlaub machen, das ist ab Januar 2025 nicht mehr möglich.

Dann benötigen alle Deutschen generell einen Reisepass für ihren Urlaub in Tunesien.

Bisher reichte der Personalausweis, in Verbindung mit der Bestätigen der Hotelbuchung sowie einem Rückreiseticket für Pauschaltouristen.

Soweit das tunesische Reiseverkehrsamt.

Quelle: KSTA, 20.07.2024, Reisen & Urlaub

Leserbrief in der Promobil in Sachen Kühlschrank.

Auf einem Stellplatz wurde anscheinend heiß diskutiert, wie man einen Absorberkühlschrank am schnellsten und günstigsten kalt bekommt.

Die Antwort von Promobil: Vor einigen Jahren gab es einen entsprechenden Test von Promobil und Thetford, der eindeutig zeigte, am schnellsten geht es mit 220 Volt. Am günstigsten dagegen mit Gas. Jetzt haben sich die Preise von Strom und Gas ja weiterentwickelt, müßte man den Test wohl ggf. mal aktualisieren.

Tipp am Rande: Lebensmittel vorkühlen hilft und auch ein paar Kühlakkus von zuhaus in das Gefrierfach zu legen beschleunigt den Vorgang des herunterkühlens.

Übrigens gilt wie auch bei der Heizung: Eine höhere Kühlstufe (bzw. den Heimeier auf Vollausschlag) läßt die Temperatur nicht schneller sinken (bzw. steigen). Lediglich die Endtemperatur wird dadurch bestimmt.

Quelle: promobil 7/2024

Preissteigerungen – auch beim campen

Wer echter Camper ist, der weiß, Campen war noch nie billig, wenn man vielleicht von Minizelt mit Fahrrad absieht, aber nun hat die Preissteigerung auch ganz offiziell die Campingplätze erreicht.

In Nordrhein-Westfalen sind die Preise in den letzten drei Jahre um etwa 25 Prozent gestiegen, genau genommen um 24,5 Prozent, laut Statistischem Landesamt. Zum Sommer hin steigen die Preise für die Übernachtung an, wen wunderts?, um danach wieder abzusinken, wobei der Tiefpunkt halt höher bleibt als der jeweilige Referenzwert.

Womit wir wieder am Anfang wären, Campen kann ins Geld gehen. Insbesondere, wenn man seinen fahrbaren Untersatz vulgo Wohnmobil mieten muß. Da kommen schnell ein paar Hundert oder auch gerne vierstellige Beträge zusammen.

Eine kurze Rechnung, falls es jemanden interessiert, am Beispiel einer knapp 30-tägigen Fahrt nach Frankreich über ein Vermietportal für private Wohnmobileigner:

Einnahmen (vergleichsweise günstige um die 80 Euro für ein älteres Fahrzeug kostet ein Wohnmobil in der Hauptsaison): 80 Euro x 29 Tage = 2320 Euro
Da es ja immer Schäden geben kann, gibt es zahlreiche Versicherungen, die Mieter und Vermieter gleichermaßen absichern sollen und die teilweise Pflicht sind, teilweise Zusatzpositionen, zusammen macht das etwa 700 Euro.
Natürlich will das Vermietportal auch leben, es kassiert vielleicht 350 Euro und dann gibt’s noch einige Zusätze, die aber eher Kleckereien sind.

Der Mieter, der eine schöne Reise nach Frankreich machen möchte, zahlt also etwa 2300 Euro, der Vermieter bekommt um die 1300 Euro.

Jetzt hat der Urlauber aber noch keinen Stellplatz bzw. Campingplatz, Benzin oder eher Dieselkosten, ggf. Maut und essen möchte er ja auch etwas und vielleicht den einen oder anderen Ausflug. Nun ja, das könnte man wohl endlos weiterführen. Aber eigentlich ging es ja nur um Preissteigerungen 😉

Quelle: ksta 20.04.2024

Eintrittspreise für Venedig

Ich meine, schon was darüber geschrieben zu haben, nun wird es amtlich:

Vom 25.04. bis zum 5.05. zahlt man 5 Euro, wenn man das historische Zentrum besichtigen möchte, aber wiederum nur in der Zeit von 8.30 Uhr bis 16 Uhr und wenn man mindestens 14 Jahre alt ist.

Die Einnahmen sollen dem Erhalt der Stadt dienen.

Quelle: ksta 02.04.2024