Archiv der Kategorie: Allgemein

Wintercamping

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WintercampingMan weiß ja noch nicht wirklich, wie es mit den Campingplätzen im Corona-Jahr(eswechsel) ausschaut, aber für alle Fälle hier ein Link, der sich recht informativ mit dem Thema beschäftigt: Camperdays.

Und wer noch nicht weiß, wohin es gehen soll, beim gleichen Linkziel gibt es Inspirationen für das Winter-Campen: camperdays II.

Nachfolgend ein paar Impressionen aus dem Bayerischen Wald; entstanden sind die Bilder beim Wintercamping in Lackenhäuser. 2005/2006 war wohl einer der schneereichsten Winter der letzten Jahre.

wohnwagen im schnee

Dreiländereck

Briefkasten im Schnee

Ziege

eingeschneit

Wintercamping

Dick Bruil Halle

Abendstimmung

Pferd im Winter

Reifendruckfernanzeige

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Wir hatte das Thema schon mehrfach, die ständige Reifendrucküberprüfung per Funk auf eine Anzeige im Führerhaus.

Dazu nun eine weitere Geschichte:

Weil ein Werkstattbesuch stattfinden sollte, mußte das Womo aus seinem Tiefschlaf erweckt werden und dabei wurde natürlich auch die Reifendruckanzeige aktiviert. Der Druck war dann etwas niedrig und so war es selbstverständlich, die nächste Tankstelle anzufahren, um den Druck nachzuregeln. Aber bereits beim ersten Sensor gab es Schwierigkeiten, ihn vom Ventil zu lösen. Mittels vorsichtigem Einsatz einer Zange ging es aber dann doch. Der zweite Sensor lies sich dann aber gar nicht mehr lösen und tatsächlich bröselte die Batteriehalterung ab, was das Ventil mit einer kontinuierlichen Abgabe von Luft quittierte.

Ziemlich blöde das. Also ab zur nächsten Reifenwerkstatt und dort wurde der Rest vom Sensor dann ebenfalls unter massivem Zangeneinsatz entfernt. Der Reifen war mittlerweile fast ganz platt. Aber alles in allem hätte das auch schlimmer ausgehen können, also noch mal Glück gehabt. Und was lernen wir daraus?

Ventile zuhause sollten mindestens einmal im Jahr gedreht werden, damit sie gängig bleiben und nicht irgendwann festsitzen. Das gilt wohl auch für Reifendrucksensoren. Wenn das Wohnmobil aus der Werkstatt kommt, sind die beiden restlichen Ventile zur Überprüfung fällig…

Adblue

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Mein Wohnmobil braucht ja kein Adblue, aber neuere Dieselmotoren werden sauberer durch die Verwendung von diesem Wundermittel.

Soweit so gut, nicht so gut, wenn die Füllstandsanzeige des Adbluetanks nicht richtig funktioniert. So geschehen bei einem VW Caddy vor einiger Zeit. Die Anzeige gaukelte vor, mindestens 4 und maximal 6 Liter oder so ähnlich. Also beherzt den 5-Liter-Kanister angesetzt – mit dem Ergebnis, daß ein nicht unerheblicher Teil über das Einfüllloch hinüberschwappte und sich dann den Weg auf den Erdboden durch die Innereien neben dem Tankloch suchte.

Warum ich das jetzt hier schreibe?

Ganz einfach, ich nahm das damals nicht so ernst, ist ja nur Harnstoff, aber offenbar ist der Stoff nicht ohne. Wirkt er nämlich längere Zeit auf Stahl bzw. Buntmetalle (–> Wikipedia) oder Kunststoff bzw. Lack ein, dann kann das Material Schaden nehmen.

Auch für Haut, Augen und Atemwege ist das Zeug nicht unbedingt zu empfehlen, Reizungen sind möglich.

Also obacht beim Einfüllen!

Quelle: KSTA 7./8.11.2020

Nachtrag (Promobil 9/2020):

Adblue läßt sich offenbar zumindest bei aktuellen Ducatos an jeder LKW-Zapfstelle nachfüllen, schreibt ein Leser.

Nachtrag 2 (gleiche Promobil):

Wer einen Iveco Daily fährt, der sollte seine Adblue-Füllung nicht unter 5 Prozent fallen lassen, da sonst ein Notprogramm aktiviert wird und das Fahrzeug nur noch maximal 50 Km/h fährt. Eigentlich sollte ein Nachfüllen von Adblue dann wieder normales Fahren ermöglichen. Bei einem Leserbriefschreiber war das aber wohl anders. Seiner Erfahrung nach ist immer ein Werkstattaufenthalt bzw. der Einsatz eines sogenannten mobilen Iveco-Services erforderlich. Dieser muß dann per Laptop irgendetwas zurücksetzen, damit alles wieder läuft. Der Einsatz ist dann natürlich auch nicht gerade günstig. Also die Tankanzeige, sofern es eine gibt, ansonsten die Warnanzeige immer schon im Blick behalten.

Weiß statt grün

Die grüne Versicherungskarte, die jeder Autofahrer, der ins Ausland fährt, üblicherweise mit sich führt, bzw. führen sollte, ändert ihre Farbe.

Die grüne Versicherungskarte, ausgestellt von der KFZ-Versicherung, bei der man seinen Vertrag hat, wird weiß, nach 55 Jahren.

Sie dient als Nachweis bei einem Unfall über die eigene Kraftfahrzeug-Haftpflicht-Versicherung.

Die Begründung über den Farbwechsel ist wohl, daß sie nun per PDF verschickt werden kann, der Grund sind natürlich wohl Sparmaßnahmen, denn nun müssen die Versicherungen die Karten, die eigentlich aus einem festeren DIN-A5-Papier bestehen, nicht mehr millionenfach verschicken.

Äußerst praktisch für die, die gar keinen Drucker haben. Da wird sie dann hoffentlich doch noch per Post zugestellt…

Ach so, den Namen ändert die grüne Versicherungskarte, die nun eine weiße ist, anscheinend nicht.

Quelle: KSTA 27.06.2020

Einmotten für den Winter

Ein paar Tipps für das überwintern:

Mit dem Hochdruckreiniger für außen sollte man vorsichtig umgehen. Sonst sind Aufkleber oder andere Applikationen bald verschwunden.

Natürlich nicht in die Schlitze der Kühlschranklüftung zielen. Ich selbst nutze so einen Wasserbesen mit weichen Borsten, das klappt eigentlich immer ganz gut. Nur die Regenwassernasen, die gehen irgendwann nicht mehr weg, zu alt halt.

Die Plastikfenster auf alle Fälle mit Spezialreiniger säubern, sonst können sie rissig werden, das Material wird irgendwie mürbe oder so.

Dichtungen mit Talkum, Glyzerin oder ähnlichem pflegen für lange Haltbarkeit. OK, habe ich noch nie gemacht, wird langsam mal Zeit.

Teppiche, Polster “aufbocken”, Möbelklappen, Schranktüren, Kühlschrank öffnen zur besseren Lüftung. Habe ich auch noch nie gemacht, die Hinterlüftung muß reichen…

Gashähne schließen, Druckminderer abschrauben.

Wassersystem reinigen und desinfizieren, danach die Tanks (Frischwasser, Abwasser, Toilette) entleeren, Boiler nicht vergessen. Wasserhähne auf Mittelstellung (warm, kalt) und öffnen.

Batterie abklemmen und trocken lagern, kann man, oder man hat eine Solaranlage, die auch im Winter stark genug ist…

Quelle: promobil 12/2019

Kürbisse in der Eifel

Kürbisschau auf dem Krewelshof Nord-Eifel.

In der Eifel bei Mechernich gibt es noch bis zum 11. November jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr Kürbisse en masse zu bestaunen.

Auf dem Krewelshof bei Lohmar wurde kürzlich wieder der größte Kürbis des Jahres gekürt, in der Eifel dagegen gibt es Figuren und anderes rund um den Kürbis. Allerdings kostet das eine Kleinigkeit und natürlich muß man seinen Namen wegen Corona preisgeben.

Wer den Eintritt nicht zahlen möchte, kann durch den Zaun spinksen und den wirklich großen Hofladen besuchen, aber Vorsicht, man kann da eine Menge Geld lassen. Für das leibliche Wohl wird im zugehörigen Hofcafe gesorgt.

An frischem Obst gibt es zur Zeit noch leckere Pflaumen zu kaufen. Und die Saftpresse für die Äpfel läuft auf Hochtouren.

Mehr Informationen unter krewelshof.de/eifel

Es folgen noch ein paar Bilder, für alle, die nicht hinkommen…

P.S. Im Winter besteht anscheinend die Möglichkeit zum Schlittschuhlaufen.

Neue Stellplatzbuchungsplattform I

Wer eine Wiese sein eigen nennt und dort gerne Camper vorübergehend willkommen heißen mag, der kann ab sofort unter spothost.roadsurfer.com ein Angebot machen.

Leider habe ich keine Wiese, schade eigentlich.

Roadsurfer nimmt übrigens – bisher – keine Provision, will heißen, der komplette Preis geht an den Anbieter der Wiese.

Das Projekt ist allerdings noch ausbaufähig, zumindest der Link zur FAQ (Stand jetzt) führt ins Leere.

Irgendwie kann ich auch nirgends die bereits angeboten Plätze finden, jemand eine Idee?

Scheibenwischerintervallschaltung…

Wenn ich das Intervall ändern möchte, in dem der Scheibenwischer an meinem Fahrzeug herumwischt, dann mache ich das, wie wahrscheinlich viele andere auch, mit dem Hebel am Lenkrad.

Wenn das ein Teslafahrer macht, kann das schon mal in einem Unfall enden. Die Einstellung dafür findet sich offenbar in den Tiefen des Touchscreens, da kann man dann schon mal den Blick auf die Straße verlieren und man landet an einem Baum (bzw. gleich an mehreren).

So ist das einem Tesla-Fahrer widerfahren, der jetzt zu einem Bußgeld in Höhe von 200 Euro verdonnert wurde, garniert mit einem einmonatigen Fahrverbot.

Begründung: Ein fest verbauter “Berührungsbildschirm” ist wie ein Handy zu bewerten. An beidem dürfe man als Fahrer “grundsätzlich nicht herumspielen”, so daß Oberlandesgericht Karlsruhe. Man darf das Gerät nicht aufnehmen, noch in Händen halten und mehr als einen kurzen Blick daraufwerfen, so steht es wohl in Paragraph 23 Abs. 1a der Straßenverkehrsordnung.

Im vorliegenden Fall hat der Einstellvorgang aber wohl deutlich länger als nur einen kurzen Blick gedauert.

Az.: 1 Rb 36 Ss 832/19

aus Finanztest 10/2020

Caravan-Salon 2020

Der Caravan-Salon 2020 wird wohl in die Geschichte eingehen, nämlich als die erste große Messe mit Publikumsverkehr nach bzw. während der Corona-Krise.

Auch wenn diverse Aussteller fehlten, so scheint sie doch insgesamt ein Erfolg gewesen zu sein.

Ein Highlight aus der aktuellen Promobil 10/2020:

Vario Mobil, Hersteller von Luxus-Pur-Vollintegrierten Wohnmobilen, stellt sein Schlachtschiff auf der Messe aus, das Vario Mobil Perfect 1200 Platinum.

Auf 12 Metern Länge, angetrieben von lockeren 530 PS, läßt es sich vortrefflich leben, wenn man das nötige Kleingeld hat: Schlappe Eine Millionundvierhundertfünzigtausendundvierhundertdreißig Euronen kostet das Teil. Dafür wird aber auch einiges geboten, zum Beispiel drei Slide-Outs, Batterien mit Sage und Schreibe 1200Ah, die fünfhundert Liter Frischwasser sind da schon fast als knapp zu bewerten. Hat doch ein normales Mobil auch über 100 Liter üblicherweise dabei. Dafür gibt es aber zwei Klimaanlagen und natürlich die Garage für den kleinen Flitzer.

Auf der negativen Seite urteilt Promobil: Sehr groß (ach) und unhandlich sowie ein exorbitanter Preis.

Vielleicht bekomme ich ja noch ein Foto ;.)