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Ein Foto kann die Freiheit kosten: Was passiert, wenn man Verbotszonen ignoriert? Teil 3

📱 OsmAnd: Die kostenlose Alternative für sichere Routen

Auch OsmAnd bietet eine solche Funktion (Fotografierverbotszonen anzeigen)! Da OsmAnd auf den offenen Daten von OpenStreetMap (OSM) basiert, sind dort viele militärische Einrichtungen und gesperrte Zonen als POI (Point of Interest) oder geschlossene Bereiche eingetragen.

1. Die Kategorie „Militär“ aktivieren

In OsmAnd gibt es einen spezifischen Layer für militärische Objekte:

  1. Öffnen Sie die App → Tippen Sie auf das Menü (drei Punkte oder Striche).
  2. Wählen Sie „Einstellungen“ → Gehen Sie zu „Karte anzeigen“ (oder „Anzeige-Einstellungen“).
  3. Dort finden Sie unter „POI Kategorien“ oder „Symbole“ die Option „Militär“ (manchmal auch als „Airbase“, „Barracks“ gelistet).
  4. Aktivieren Sie diese Schalter.

Ergebnis: Auf der Karte erscheinen nun Symbole für Kasernen, Flugplätze, Übungsgebiete oder Munitionsdepots.

2. Geschlossene Gebiete erkennen

Oft sind nicht nur die Gebäude, sondern ganze Zonen (z. B. um einen Flughafen oder ein Testgelände) als „Military Area“ markiert.

Was zeigt OsmAnd? Bedeutung
Orangefarbene/schwarze Streifen Route führt durch verbotenes Gebiet → Umplanung empfohlen!
Keine Routenführung Gebiet ist gesperrt → App schlägt Umleitung vor
Symbolik (Bauwerk, Flugzeug) Kaserne, Militärflugplatz oder Übungsgebiet

⚠️ Wichtig: OsmAnd kennt die lokalen Gesetze zum Fotografieren nicht automatisch. Wenn eine Zone auf der Karte als „Military Base“ markiert ist, gilt in den meisten Ländern automatisch ein absolutes Fotografierverbot. Das Symbol dient also als visuelle Warnung.

3. Custom POI-Dateien (Für Profis)

Wenn Sie noch spezifischere Warnungen wollen (z. B. „Verbotszone Fotografie“), können Sie in OsmAnd auch eigene POI-Dateien laden:

  • Es gibt Community-Projekte, die Listen von „No-Go-Areas“ für Drohnen und Fotografen erstellen (oft als .gpx oder .kml).
  • Diese können Sie in OsmAnd unter „Einstellungen“ → „Navigation“ → „GPX-Layer“ importieren.
  • Dann leuchtet die entsprechende Zone direkt auf Ihrer Karte auf.

Ein wichtiger Hinweis zur Genauigkeit

Da OpenStreetMap von Freiwilligen gepflegt wird:

  • Nicht alle verbotenen Zonen sind eingetragen! Besonders neu angelegte Sicherheitszonen oder temporäre Sperrungen (wie bei Demonstrationen) fehlen oft.
  • Keine Rechtsberatung: Das Vorhandensein eines Symbols ist ein sehr guter Indikator, aber das Fehlen eines Symbols bedeutet nicht, dass Sie fotografieren dürfen.
  • Schilder vor Ort sind immer die letzte Instanz!

Zusammenfassung: OsmAnd im Reisegepäck

Ausprobierenswerte Empfehlung:

Tipp: Nutzen Sie OsmAnd als kostenlose Offline-Alternative zu teuren Drohnen-Apps. Einfach die „Militär“-Layer aktivieren – und schon sehen Sie sofort, ob Sie sich einer Kaserne nähern. Das ist besonders auf dem Camping-Tablet im WLAN-freien Ausland Gold wert!

Ein Foto kann die Freiheit kosten: Was passiert, wenn man Verbotszonen ignoriert? Teil 2

🌍 Gefahrenliste: Wo das Fotografieren verboten oder riskant ist

Nicht überall gilt die „Freiheit des Blicks“. In vielen Ländern sind bestimmte Bereiche strikt tabu, oft ohne dass Touristen es ahnen. Diese Liste soll als erste Orientierung dienen (Stand 2026):

⚠️ Hochrisiko-Regionen (Besondere Vorsicht geboten!)

In diesen Ländern werden Verstöße gegen Fotografierverbote oft sehr streng geahndet, teils mit Festnahmen auf den bloßen Verdacht hin.

Land / Region Verbotene Gebiete & Risiken Anmerkung
Griechenland
(Kreta, Souda)
US-Militärstützpunkte, Hafenanlagen, Flughäfen (Chania, Iraklio), strategische Brücken Aktuell hohe Sensibilität durch Spionagevorwürfe gegen Touristen
Polen Alle militärischen Einrichtungen, Grenzübergänge (besonders zur Ukraine/Weißrussland), Kraftwerke, Regierungsgebäude Strenges Sicherheitsgesetz aufgrund geopolitischer Lage
Israel & Palästinensische Gebiete Militäranlagen, Kontrollpunkte, Grenzen, Flughafen, Wasserreservoire, manche Friedhöfe Fotos von Soldaten oder Checkpoints können sofort zu einer Verhaftung führen
Ägypten Militärangehörige, Regierungsgebäude, Flughäfen, Pyramiden-Innenräume (teilweise), bestimmte Brücken Oft wird das Handy direkt beschlagnahmt, bis ein Gerichtsurteil vorliegt
Russland & Weißrussland Flughäfen, U-Bahn-Stationen, Militär, Regierungsgebäude, industrielle Anlagen Extrem hohe Strafen; Touristen werden oft als Spione eingestuft
Iran Regierungseinrichtungen, militärische Standorte, Flughäfen, Ölraffinerien Streng kontrolliert; auch das Aufnehmen von gewöhnlichen Menschen kann problematisch sein
Nordkorea Überall! Alles muss genehmigt sein. Eigene Fotos sind fast immer verboten oder streng reglementiert Absolute Höchstgefahr
Türkei Militäranlagen, Justizgebäude, einige historische Stätten in Istanbul/Antalya, Grenzbereiche zu Syrien/Irak Zunehmend strengere Kontrollen an sensiblen Orten

💡 Wichtige Regel allgemein

Selbst in demokratischen EU-Ländern gibt es oft unsichtbare Grenzen:

  • Flughäfen: Immer nur im öffentlichen Terminal fotografieren. Sobald Sie den Sicherheitsbereich sehen oder Militärflugzeuge am Horizont stehen → Stoppen!
  • Kasernen: Auch wenn sie offen stehen, ist das Gelände oft „militärisches Eigentum“ mit Verbotsschildern.
  • Grenzgebiet: Innerhalb von 10–20 km zur Grenze vieler Staaten gilt oft ein generelles Fotografierverbot für Infrastruktur.

📱 Apps & Tools: Der digitale Wegweiser vor böse Überraschungen

Bevor Sie losfahren, laden Sie diese Tools herunter. Sie zeigen oft genauer an, wo „No-Go-Areas“ liegen, als Schilder vor Ort.

1. Global Restriction Zones for Drones (GRD) – Offizieller Hinweis

Auch wenn viele denken, es geht nur um Drohnen: Diese offizielle App (oder ähnliche nationale Versionen wie Bundeskartellamt in DE, Eurocontrol) zeigt oft auch luftrechtliche Verbotszonen an, die sich häufig mit militärischen Sperren überschneiden.

  • Nutzen: Zeigt rote Zonen um Flughäfen und Militärbasen an.
  • Plattform: iOS & Android.

2. DroneMate / AirMap

Diese Apps visualisieren Luftraumrestriktionen extrem detailliert. Wenn dort eine Zone rot ist („No Fly“), ist das Fotografieren von unten aus der Luft (Drohne) verboten, aber oft auch das Fotografieren von Bodenpersonen in dieser Zone wegen Sicherheitsbedenken riskant.

  • Nutzen: Erkennt auch temporäre Verbotszonen (TMPF).
  • Plattform: iOS & Android (teils kostenpflichtig für volle Funktion).

3. TripAdvisor / Google Maps (Mit Kommentar-Lese-Check)

Oft unterschätzt: Suchen Sie Ihr Ziel auf Google Maps und klicken Sie auf die Fotos der anderen Nutzer.

  • Trick: Wenn Sie sehen, dass bei einem bestimmten Ort (z. B. einem Hafen oder Militärhafen) keine aktuellen Bilder von außen existieren oder andere Nutzer Kommentare wie „Fotografieren hier verboten“ geschrieben haben -> Finger weg!
  • Nutzen: Community-Wissen nutzen.

4. Smart Traveler (US State Dept) / Auswärtiges Amt App

Die offiziellen Regierungs-Apps bieten aktuelle Sicherheitshinweise für jedes Land.

5. OpenStreetMap (OSM) mit Overpass-Turbo (Für Profis)

Für Technik-affine Camper: Man kann in OSM nach „military_area“ oder „restricted_access“ filtern. Diese Daten sind oft genauer als Google Maps.

  • Nutzen: Identifizieren Sie militärische Grundstücke, die nicht als solche gekennzeichnet sind.

🛑 Der „Goldene Rat“: Die Drei-Sekunden-Regel

Wenn Sie unsicher sind:

  • Stoppen. (Nicht einmal das Foto machen).
  • Schauen. (Gibt es Schilder? Sind Bewaffnete da?).
  • Fragen. (Fragen Sie einen uniformierten Beamten: „Darf ich hier fotografieren?“).
    Antwort „Nein“ -> Sofort Kamera wegstecken und entschuldigen.
    Schweigen oder Missmut -> Sofort weggehen.

Denken Sie daran: Ein verpasstes Foto ist ärgerlich. Eine Haftstrafe im Ausland kann Jahre dauern und Ihre Existenz ruinieren. Die Sicherheit geht immer vor dem Schnappschuss!

KI generierter Artikel, alle Angaben ohne Gewähr, fotographiert wird immmer auf eigenes Riskiko!

Für OSMAND-Nutzer wsie mich, gibt es demnächst einen weiteren Beitrag.

Maut in den Niederlanden

Jetzt erhebt auch Holland eine Maut auf fast allen Autobahnen und Teilen der regionalen Straßen.

Sie gilt für gewerblich genutzte Fahrzeuge jenseits von 3.5 Tonnen. Wohnmobile fallen nicht darunter, sind ja auch Freizeitfahrzeuge. Aber Obacht: Eine Anmeldung ist dafür wohl nötig. Weitere Informationen unter: vrachtwagenheffing.nl.

Los gehts ab 1. Juli. Die Uhr tickt, tickt, tickt.

quelle: promobil 4/2026

Ein Foto kann die Freiheit kosten: Was passiert, wenn man Verbotszonen ignoriert? Teil 1

Ein schnelles Foto und ab ins Gefängnis?!

Wir kennen es alle: Der Urlaubstrecke folgt das Handy oder die Kamera. Ein atemberaubender Blick auf den Sonnenuntergang, ein imposanter Militärfahrzeug-Konvoi am Horizont oder die perfekte Aufnahme des Flughafens vor Abflug. Doch was für uns nur ein schnelles Schnappschuss ist, kann in anderen Ländern sofort zur schweren Straftat werden – mit dem Vorwurf der Spionage, der Festnahme und im schlimmsten Fall mit einer längeren Haftstrafe.

Die Warnung ist offensichtlich nicht übertrieben: In den letzten Wochen gab es zwei Fälle auf Kreta (Griechenland), die zeigen, wie schnell aus dem Urlaubsfoto ein ernstes Problem wird.

Die Fakten: Festnahmen wegen eines Fotos

Im März 2026 bzw. Juni gab es gleich zwei Fälle auf der Insel:

  • Der deutsche Tourist: Am Flughafen Chania wurde ein 56-jähriger Deutscher festgenommen, weil er Fotos in einem „sicherheitsrelevanten Bereich“ machte. Er kam unter dem Verdacht der Spionage in Gewahrsam und verbrachte mehrere Tage in Untersuchungshaft, bevor er wieder freigelassen wurde.
  • Der polnische Tourist: Ein 58-jähriger Pole wurde in Souda (nahe Chania) festgenommen, nachdem er Aufnahmen von einem US-Militärstützpunkt gemacht hatte. Auch er wurde sofort unter dem Vorwurf der Spionage festgesetzt und muss sich nun mit griechischen Justizbehörden auseinandersetzen.

In beiden Fällen ging es nicht um geheime Dokumente oder abgehörte Gespräche, sondern „nur“ um Fotos von militärischen Einrichtungen, Flugzeugen oder Infrastruktur.

Warum ist das so leichtsinnig gefährlich?

Viele Touristen unterschätzen die Rechtslage. In Deutschland oder vielen westeuropäischen Ländern mag das Fotografieren von öffentlichen Plätzen oder sogar manchen militärischen Gebäuden (von außen) geduldet sein. Aber in Polen, Griechenland, aber auch in vielen anderen Staaten (z. B. Israel, Ägypten, Russland, Teile der Türkei oder Osteuropa) gelten strenge Sicherheitsgesetze:

  • Keine Unterscheidung zwischen „Kunst“ und „Spionage“: Für die lokalen Behörden ist oft irrelevant, ob Sie ein Hobby-Fotograf sind oder ein Agent. Wer Bilder von sensiblen Infrastrukturen (Flughäfen, Kasernen, Grenzen, Kraftwerken) macht, gilt als potenzielle Gefahr.
  • Der Begriff „Spionage“: In vielen Ländern reicht bereits der Verdacht aus, um jemanden festzunehmen und in Haft zu lassen, bis die Unschuld bewiesen ist. Das kann Wochen dauern, oft in schlechten Haftbedingungen und ohne sofortigen Zugang zu einem Anwalt der eigenen Nationalität.
  • Schnelle Eskalation: Wenn Beamte vor Ort denken, Sie könnten ein Geheimdienstler sein, werden Sie nicht einfach nach Hause geschickt. Sie landen im Gefängnis, und Ihr Reisepass wird beschlagnahmt. Die diplomatischen Bemühungen der Botschaft können Wochen dauern.

Besondere Gefahrenzonen (Beispiele)

Neben den aktuellen Fällen auf Kreta gibt es weitere Hotspots, die Touristen oft zum Verhängnis werden:

  • Polen & Osteuropa: Aufgrund der geopolitischen Lage (Ukraine-Krieg, NATO-Ostflanke) ist das Fotografieren von Militäranlagen, Grenzübergängen oder strategisch wichtigen Brücken extrem streng geregelt. Ein Verstoß kann als Landesverrat gewertet werden.
  • Nähe zu Militärbasen: Ob US-Stützpunkte in Italien, Griechenland oder Kroatien. Oft sind die Schilder „No Photography“ (Fotografierverbot) nicht nur Empfehlungen, sondern strafbewehrte Befehle.
  • Flughäfen: Die Sicherheitszonen rund um Landebahnen und Terminals sind fast überall verboten zu fotografieren, besonders wenn Militärmaschinen oder spezielle Frachtmaschinen im Bild sind.

Was Sie als Reisender tun müssen

Schutz vor diesen Risiken ist einfach, aber erfordert eine gewisse Disziplin:

  1. Achten Sie auf Schilder: „Fotografieren verboten“, „No Photography“ oder Symbole mit durchgestrichener Kamera sind keine Vorschläge. Ignorieren Sie sie besser nicht.
  2. Seien Sie skeptisch bei Militärangehörigen: Wenn Soldaten oder Sicherheitskräfte Sie beim Fotografieren beobachten, stoppen Sie sofort, stecken Sie die Kamera weg und zeigen Sie Verständnis.
  3. Handy-Apps nutzen: Viele Länder haben Apps, die anzeigen, wo bestimmte Bereiche („Red Zones“) nicht fotografiert werden dürfen.
  4. Keine Panik, aber Kooperationsbereitschaft: Werden Sie festgenommen, bleiben Sie ruhig. Fordern Sie sofort Kontakt zu Ihrer Botschaft. Versuchen Sie nicht, zu bluffen oder zu flüchten – das macht alles schlimmer.
  5. Informieren Sie sich vorab: Bevor Sie eine Reise antreten, prüfen Sie die lokalen Gesetze zum Fotografieren. Bei Unsicherheit: Lieber nicht machen.

Fazit: Der Preis der Neugier ist hoch

Die Geschichte der deutschen und polnischen Touristen auf Kreta zeigt eindrucksvoll, dass ein einziges Foto Ihre ganze Urlaubsplanung und möglicherweise Jahre Ihres Lebens ruinieren kann. Spionagevorwürfe sind kein Scherz, und Gerichte im Ausland folgen oft anderen Logiken, als wir es gewohnt sind.

Die Devise sollte lauten: Genießen Sie die Landschaft, aber respektieren Sie die Grenzen der Sicherheit. Wenn ein Schild sagt „Nein“, dann heißt das auch wirklich „Nein“. Denn der schönste Urlaubsnachricht ist nicht ein gutes Foto, sondern die Nachricht, dass Sie sicher und gesund zu Hause angekommen sind.

Quellen & Berichte:

Euronews: Spionageverdacht: Pole machte Fotos am US-Stützpunkt auf Kreta
DER SPIEGEL: Kreta: Tourist aus Deutschland nach Spionage-Verdacht wieder frei
BR24: Deutscher auf Kreta wegen Fotos am Flughafen festgenommen

Der Artikel wurde inspiriert durch einen Artikel im ksta vom 13.06.2026 und mittels Zuhilfenahme von KI erstellt.

Brenner-Demo am 30. Mai: Das große Chaos blieb aus – aber die Wogen gehen trotzdem hoch

Brenner-Demo am 30. Mai: Das große Chaos blieb aus – aber die Wogen gehen hoch

Ein Rückblick auf die umstrittene Sperrung der Brennerautobahn.

Wer am vergangenen Samstag, den 30. Mai, eine Reise über den Brenner plante, hatte Angst vor dem „Verkehrskollaps“. Der ADAC hatte gewarnt, Medien sprachen von „Chaos“, und viele Camper suchten nach Alternativrouten über die Schweiz. Doch was ist wirklich passiert?

Das Fazit: Weniger Stau als befürchtet

Überraschenderweise blieb das befürchtete, tagelange Verkehrschaos weitgehend aus. Zwar gab es an den Zufahrten zu den Umleitungsstrecken (insbesondere über den Gotthard und den Simplon) zeitweise längere Wartezeiten, doch der Durchgangsverkehr konnte dank der koordinierten Umleitungssysteme der Behörden flüssig umgeleitet werden.

Die Verkehrsbehörden und die Autobahn GmbH bestätigten später, dass die Sperrung zwischen 11 und 19 Uhr zwar zu einem kompletten Stillstand auf der Hauptstrecke führte, aber die geplanten Umleitungsstrecken die Last gut tragen konnten. Viele Reisende, die ihre Fahrt auf den frühen Morgen oder den späten Abend verlegten, erlebten kaum Verzögerungen.

Was sagen die Initiatoren?

Für die Organisatoren der Demonstration war der Tag jedoch ein voller Erfolg – auch ohne riesigen Stau.

  • Die Botschaft kam an: Der Initiator der Aktion, ein Sprecher der Anwohnerinitiative, erklärte im Nachhinein: „Es ging nicht darum, den Verkehr für immer zu stoppen, sondern die Welt auf das Leid der Menschen am Brenner aufmerksam zu machen. Dass wir den Verkehr für acht Stunden komplett zum Stillstand bringen konnten, zeigt unsere Entschlossenheit.“
  • Forderungen bleiben: Die Forderung nach mehr Lärmschutz und strengeren Lkw-Fahrverboten steht weiterhin im Raum. Die Demonstranten betonten, dass die Sperrung nur ein erster Schritt sei und der Druck auf die Politik erhalten bleiben müsse.

Kritik von Wirtschaft und Politik

Nicht alle waren zufrieden. Vertreter der Handelskammer und einige Politiker kritisierten die Sperrung scharf. Sie warfen den Organisatoren vor, die Wirtschaft unnötig belastet und Touristen vor den Kopf gestoßen zu haben. „Der Schaden für den Tourismus und den Handel ist real, auch wenn er geringer ausfiel als befürchtet“, hieß es aus einem Wirtschaftskreis.

Was lernen Camper daraus?

Für den Wohnmobilisten ist die Lektion klar:

  • Prognose ≠ Realität: Auch bei großen Warnungen kann die Lage vor Ort oft besser sein als erwartet, wenn die Umleitungen funktionieren.
  • Flexibilität zahlt sich aus: Wer flexibel war (früher Aufbruch, spätere Rückkehr), kam problemlos durch.
  • Respekt vor der Region: Die Demonstration hat gezeigt, dass die Menschen am Brenner unter dem Transitverkehr leiden. Ein bewusster Umgang mit der Region (z. B. Vermeidung von Lärm, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für Ausflüge) ist wichtiger denn je.

Fazit: Das „Horror-Szenario“ trat nicht ein, aber die Diskussion um die Zukunft des Brenners ist damit noch lange nicht beendet. Für die nächste Reise gilt: Immer die aktuellen Meldungen prüfen und flexibel bleiben!

KI unterstützter Beitrag

Wichtige Verkehrsmeldung: Brennerautobahn am 30. Mai voll gesperrt

⚠️ Wichtige Verkehrsmeldung: Brennerautobahn am 30. Mai voll gesperrt – Was Camper wissen müssen

Liebe Reisefreunde,

wer in den kommenden Tagen eine Reise Richtung Italien plant, sollte dringend einen Blick auf die aktuelle Lage am Brenner werfen. Am Samstag, den 30. Mai 2026, kommt es zu einer kompletten Vollsperrung der Brennerautobahn. Grund ist eine große Demonstration von Anwohnern, die sich gegen die massive Transitverkehrsbelastung und für den Ausbau von Lärmschutzwänden einsetzen.

Für den Camper an sich bedeutet das: Planung ist alles!

Die Fakten zur Sperrung

Die Sperrung betrifft den gesamten Abschnitt zwischen dem österreichischen Grenzübergang Schönberg und dem Brenner-Tunnel. Folgende Zeiten gilt es dabei zu beachten:

  • Pkw und Wohnmobile: Die Strecke ist von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr komplett für den Durchgangsverkehr gesperrt.
  • Lkw: Der Schwerlastverkehr darf bereits ab 09:00 Uhr nicht mehr passieren.
  • Ausnahmen: Nur der lokale Ziel- und Quellverkehr (also Anwohner und Lieferverkehr für die Region) ist erlaubt. Wer einfach nur durchreist, wird an der Grenze oder den Zufahrten gestoppt.

Warum passiert das?

Die Demonstranten aus den umliegenden Gemeinden in Tirol haben genug von der enormen Lärm- und Abgasbelastung. Sie fordern den Bau neuer Lärmschutzwände und die strikte Einhaltung von Lkw-Fahrverboten. Der Alpenverein Südtirol und andere Umweltverbände unterstützen die Aktion, da der überbordende Transitverkehr die Lebensqualität vor Ort massiv beeinträchtigt.

Was bedeutet das für Ihre Wohnmobil-Reise?

Wenn Sie am 30. Mai ohnehin in dieser Region unterwegs sind, werden Sie auf eine lange Wartezeit oder eine komplette Umleitung eingestellt sein müssen. Der ADAC und andere Verkehrsbehörden warnen vor erheblichem Stau und Chaos, besonders da der Tag mitten in den Pfingstferien liegt.

Eine Empfehlung für Camper:

  • Alternativroute wählen: Planen Sie Ihre Reise so, dass Sie die Schweiz (über den Gotthard oder Simplon) oder andere Alpenpässe nutzen. Zwar sind diese Strecken auch beliebt, aber sie sind am 30. Mai nicht von einer solchen Vollsperrung betroffen.
  • Reisezeit verschieben: Wenn es möglich ist, fahren Sie entweder schon am Freitagabend oder warten Sie bis Sonntag. So vermeiden Sie die Hauptsperrzeiten (das machen aber natürlich auch viele andere, was dann wiederum zu Staus führen kann…).
  • Live-Verkehr prüfen: Nutzen Sie vor Abfahrt aktuelle Verkehrsmeldungen. Ein sehr guter Überblick über die aktuelle Lage am Brenner und alternative Routen finden Sie auf der Website der Autobahn GmbH: –>. Dort werden die Sperrzeiten und Umleitungen detailliert erklärt.

Ein Gedanke zum Schluss

Auch wenn eine solche Sperrung für unsere Reisepläne ärgerlich ist, lohnt es sich, kurz innezuhalten. Die Forderungen der Anwohner sind berechtigt: Die Alpen sind ein sensibles Ökosystem, und der stetige Durchgangsverkehr belastet die Menschen und die Natur. Vielleicht ist der Umweg ja auch eine Chance, eine andere, ruhigere Route zu entdecken und die Schönheit der Schweizer Alpen oder anderer Pässe neu zu erleben.

Wer hat schon Pläne für den 30. Mai? Wie sieht die Planung aus, in Sachen Sperrung? Über Kommentare freuen sich nicht nur wir.

Ich persönlich fahre ja immer über den Gotthard. Aber erst wieder irgendwann einmal.

Wer hat es erraten? Der Beitrag wurde KI-unterstützt verfaßt. Trotzdem oder gerade deswegen, alle Angaben ohne Gewähr.

Auf Italiens Straßen wird es teuer

–> https://orf.at/stories/3378963/

Einige Auszüge: Alkohol am Steuer wird immens teuer, „wenig mehr“ als die Promille-Grenze, die bei 0,5 liegt, bedeuten etwa über 2000 Euro und ein Fahrverbot. Wer mit mehr als 1,5 Promille erwischt wird, dem droht Gefängnis.

Bei Drogen gilt: Null, Null, sonst ist der Führerschein weg, gleich für mehrere Jahre möglicherweise (medizinisch verschriebenes Cannabis ist wohl ausgenommen).

Die ach so beliebten E-Scooter gibt es natürlich auch in Italien, ab sofort aber nur noch mit Helm, sonst droht ein Bußgeld. Neben dem Helm sind Blinker, Nummernschild und Bremslichter Pflicht. Natürlich regt sich dagegen Protest, aber mal ehrlich…

Wer ein Tier auf der Straße aussetzt, macht sich auch strafbar, irgendwie logisch, wenn dabei aber ein Unfall passiert, gibt es wiederum eine Gefängnisstrafe – bis zu sieben Jahren – je nach Sachlage.

Telefonieren am Steuer wird natürlich auch sanktioniert, im Wiederholungsfalle wird es dann richtig teuer.

Das ganze soll dem Kampf gegen die über 3.000 Verkehrstote im Jahr auf Italiens Straßen dienen. Wer als Nichtitaliener dort allerdings unterwegs ist, dürfte sich über die hohe Zahl indes wohl eher nicht wundern.

Vignette in Österreich…

… wird teurer.

Ab Dezember 2024 wird die Mautgebühr an den Verbraucherpreisindex angepaßt und um 7,7 Prozent erhöht.

Ab nächstem Jahr kommt dann eine Tagesvignette auf 9,30 Euro von zuvor 8,60 Euro. Die Vignette für zehn Tage gibt’s für 12,40 Euro und die Zweimonatsvignette beläuft sich auf 31,10 Euro.

Quelle: ksta Reise & Urlaub vom 23.11.2024

Alle Angaben natürlich ohne Gewähr

Maut beim Fernpaß

Wenn man von Nassereith aus zum Fernsteinsee fährt, dort am Campingplatz übernachtet und dann weiter Richtung Nauders und Cie. fährt, dann ist das immer eine tolle Strecke – sofern man nicht gerade in ein Fahrradrennen oder eine Oldie-Classic gerät – und bisher immer ein kostenloses Vergnügen (mal abgesehen vom Sprit). Nun soll aber wohl ein Tunnelprojekt initiiert werden und die Kosten dafür mindestens zum Teil über Mautgebühren beigesteuert werden. So hat die Tiroler Landesregierung ebends beschlossen.

Etwas Zeit ist noch, erst etwa 2028 soll die Maut erhoben werden, die bei 14 Euro die einfache Fahrt liegen soll. Dann nämlich soll der Fernpasstunnel fertig gestellt sein.

Quelle: KSTA 17.02.2024 Reisen & Urlaub

Am Fernpass

Hütte am Fernpass

Schloss Fernsteinsee

Das Schloss am Fernsteinsee

Fernstiensee

Ein Teil des Fernsteinsees

Campingplatz Fernsteinsee

Campingplatz Fernsteinsee

am Fernpass

Haus der Berge in Südtirol / Sexten

Vor gut einem Monat hat ein neues Zentrum für Besucher der Dolomiten in Sexten seine Türen geöffnet. Zu finden ist es in der Nähe der Talstation der Seilbahn Helmjet (–>).

Geschichte sowie gelebte Traditionen der Sextener Dolomiten werden präsentiert. Außerdem gibt es auf der zugehörigen Terrasse einen schönen Blick auf die Gipfel der Sextener Sonnenuhr (–>).

Platz fürs Womo: Klick.

Quelle: ksta 28.10.2023