Schlagwort-Archive: Pickerl

Österreich und seine Maut

Werbung

Der Pfändertunnel bekommt seine zweite Röhre und damit entfällt die bisherige 2 Euro-Lösung nur für den Tunnel auf der Rheintal-Autobahn.

Autofahrer, die durch den Tunnel wollen und sonst kein österreichisches Gebiet befahren, müssen nun trotzdem die üblichen 10-Tagesvignetten (wahlweise 2 Monate, Jahresvignette) erwerben.

Bisher scheint man es auf österreichischer Seite wohl auch nicht so genau mit der Kontrolle genommen zu haben an der Grenze bei Kiefersfelden und Kufstein Süd (A12). Das ist nun auch vorbei, die Schonfrist endete die Kulanz und es werden mindestens 120 Euro Ersatzmaut fällig.

Quelle: ADAC Motorwelt 7/2013

Österreich und seine Pickerl

Werbung

Wie der ADAC in seiner Maiausgabe schreibt, verstärken die Österreicher die Kontrollen bei der Vignettenüberwachung.

Acht mobile Kameras fotographieren jedes Fahrzeug, wobei die Windschutzscheibe hochauflösend abgelichtet wird.

Wer dann ohne Pickerl daher kommt, ist mit 120 Euro dabei. Wer dann nicht zahlt, dem drohen nach der automatisch erfolgten Anzeige 300 bis 3000 Euro.

Quelle: adac motorwelt 5/2013

Maut in Österreich

Werbung

ist ab sofort höher.

Das Pickerl (autobahnvignette) für 10 Tage kostet statt bisher 8 Euro nun 8,30 Euro. Die Zweimonats-Vignette macht 24,20 Euro (vorher 23,40 Euro) und die Jahresvignette gibts für 80,60 Euro (vorher 77,80 Euro).

Wer mit falscher aufgeklebter oder gar keiner Vignette erwischt wird, zahlt 120 Euro. Wer diese Zahlung schuldig bleibt, darf dann mindestens 300 Euro berappen. Auch in Deutschland, denn die Behörden lassen auch in Deutschland kassieren, dank eines entsprechenden Abkommens.

Quelle: ADAC Motorwelt 01/2013

Immer wieder Ärger mit der Go-Box

In Österreich gilt ja seit einiger Zeit Mautpflicht auf Autobahnen, bis 3.5 Tonnen kauft man Pickerl, darüber muß man eine sogenannte Go-Box haben. Die es in Deutschland oft im Grenzgebiet zu kaufen gibt. Die man dann zum Beispiel im PrePay-Verfahren füllen kann.

Aber immer wieder gibt es Ärger mit den Boxen. Schafft man es irgendwie, nicht mehr genug Geld auf dem Konto zu haben, dann piepst das Ding ein paar mal, wenn eigentlich bezahlt werden sollte, aber Mangels Masse nix mehr geht. Dann muß man innerhalb von ein paar Stunden und in einer engen Kilometergrenze nachzahlen. Sonst droht in Deutschland per Post eine Ersatzmaut. Und wenn man die nicht zahlt, weil man eigentlich nichts falsch gemacht hat, erfolgt bald die Ersatzhaft.

Aber auch die 3.5-Tonner – wie meinereiner – sind vor Ungemach scheints nicht gefeit. So wurde ein Fall beschrieben, wo ein solcher Pickerlfahrer im Rahmen einer Verkehrskontrolle zur Waage gebeten wurde. Leichtes Übergewicht wurde diagnostiziert, eh voila, zur Übergewichtsbuße kam die Zechprellereigebühr wegen nichtvorhandensein der Go-Box.

Wie meinen?

Zählt das zuläßige Gesamtgewicht laut Papieren oder doch die Waage?

Dazu der Betreiber der Mautzecherei: “Ausschlaggebend … ist das … eingetragene zuläßige Gesamtgewicht.”. Ob das dem Kandidaten oben geholfen hat?

Andere Fälle laufen so ab: Man ist ganz normal unterwegs ohne Pickerl oder go-box, weil man gemütlich auf den Landstraßen zockeln will, da sorgt eine Umleitung auf die Autobahn für Ärger. Wer sich nicht auskennt, folgt natürlich der Umleitung – und hat – natürlich – kein Pickerl dabei. Dann kommt wie erwartet die Mautkontrolle und wieder hängt man in der Fliegenfalle. Ein Schelm, wer da an Absicht denkt.

Aus offizieller Sicht: Korrekt ist es, auf die Autobahn auszuweichen, wenn eine Umleitung durch “öffentliche Organe” vorgegeben wird, und bei nächster Gelegenheit wieder abzufahren. Und besser in keine Kontrolle zu kommen. Das gilt nur für Pickerlfahrer. Go-Boxer müssen auf jeden Fall eine haben. Was bedeutet, wenn ich das richtig verstehe, daß über 3.5-Tonner in jedem Fall eine Go-Box dabei haben sollten. Für alle Fälle.

Quelle/Zitate: promobil 1/2011

Österreich dreht an der Preisschraube

… aber recht moderat.

Die Jahresvignette zur Autobahnnutzung wird um 30 Cent teurer und kostet dann ab nächstem Jahr 76,50 Euro.

Das zwei Monate gültige “Pickerl” kostet dann 23 Euro und wird somit 10 Cent teurer. Das zehnTageKurzzeitpickerl wird nicht angepaßt, es kostet damit immer noch 7,90 Euro.

Soweit der ADAC.

Quelle: KSTA 4.12.2010