Schlagwort-Archive: Maut

San Gottardo

GotthardWer wie ich gerne den Gottard nutzt, um in den Süden zu kommen, und manchmal auch durch den Tunnel fährt, weil der Pass gesperrt ist, den wird diese Nachricht sicherlich nicht allzusehr erfreuen:

Die Schweiz plant offenbar, den Gotthardtunnel mit einer zusätzlichen Maut zu belegen, zusätzlich zur Schweizer Vignette.

Angedacht ist ein variabler Preis je nach Belastung des Tunnels. Will heißen, im Winter niedriger, im Sommer höher. EIn Ziel soll wohl sein, den Verkehr zu entzerren, also nicht alle auf einmal zu Ferienbeginn oder zum Feiertag. Naja, wer sich das aussuchen kann…

In dem Artikel ist nicht die Rede vom Pass, was mir sehr entgegen käme. Allerdings war ich schon länger nicht mehr in Bella Italia, kann mir also eigentlich sowieso wurscht sein. Ach, man wird sehen.

Entschieden ist wohl noch nichts, das Parlament muß noch abstimmen, keine Ahnung wann.

Quelle: ksta 24./25.06.2023

Sparen in Spanien

Verschiedene mautbewehrte spanische Autobahnen, insgesamt etwa 640 Kilometer, sind ab September 2021 mautfrei zu befahren, weil die Konzessionen dafür auslaufen. Wenn sich bis dahin nichts ändert, währen das unter anderem auf der AP-7, Saragossa – Mittelmeerachse, AP-2, Tarragona – La Jonquera (an der Grenze nach Frankreich), C-32, Barcelona – Lloret de Mar und last but not least, auf der C-33, Barcelona – Montmelá.

Quelle: promobil 4/2021

Die elektronische Vignette für Österreich kommt

Stichtag ist der 8.11.2017. Dann wird in Österreich die digitale Vignette eingeführt.

Preise sind wie bei den herkömmlichen Plaketten zum Aufkleben auf der Windschutzscheibe.

Wer sie online kauft, der sollte auf den Gültigkeitsstart achten, denn der liegt aufgrund der Online-Rücktrittsmöglichkeit 18 Tage in der Zukunft.

Nächstes Jahr soll man die digitalen Vignette dann auch an Raststätten u.ä. kaufen können, da sind sie dann wohl sofort gültig.

Quelle: adac motorwelt 10/2017

Neues von der Deutschland-Maut

Die EU winkt die Deutsche Version des Wegelagererzolls wohl durch, steht heute in der Zeitung.

Was das konkret für Wohnmobilisten bedeutet, steht in der aktuellen Promobil (6/2017).

Der jährliche Betrag für Wohnmobile wird auf Grundlage des (zulässigen?) Gesamtgewichts ermittelt und liegt bei 16 Euro je 200 angefangene Kilogramm.

Bei einem 3,5-Tonner bedeutet das dann 288 Euro, richtig? Da die Maut aber gedeckelt werden soll, nämlich bei 130 Euro, ist das dann der Höchstsatz.

Die KFZ-Steuer wird gleichzeitig entsprechend reduziert, insofern keine Mehrkosten entstehen sollen. Soweit zumindest der Plan, aber keine Sorge, es ist sicher nur eine Frage der Zeit, wann die KFZ-Steuer dann wieder erhöht werden wird.

Deutsche müssen die Maut übrigens für die Benutzung von Autobahnen und Bundesstraßen zahlen, im Gegensatz zu von außerhalb Deutschlands einfahrenden Automobilen, die zahlen nur für Autobahnen. Die Planungen sehen eine Jahresmaut vor bzw. derer zwei Kurzzeittarifen, zehn Tage oder zwei Monate.

Vignettenpreise ändern sich

für die Schweiz und Tschechien.

Ab 1.10.2015 zahlt man für die Jahresvignette für die Schweiz 38,50 Euro, somit 1,50 Euro weniger als letztes Jahr, dem Wechselkurs sei es gedankt.

Tschechien hingegen legt zu, jeweils 50 Cent bei Monats- bzw. Jahresvignetten. Somit kostet die Monatsvignette für Tschechien 17 Euro und die Jahresvignette 57 Euro.

Quelle: KSTA R1 vom 30.09.2015

Maut in Ungarn

Wie die Promobil in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, hat sich die Maut in Ungarn Anfang des Jahres erstens ziemlich erhöht und zweitens wurden Einstufungen geändert, sodaß leichte Wohnmobile bzw. Kleinbusse von D1 auf D2 teurergestuft wurden (was immer das jetzt heißt).

Konkret kostet die Monatsvignette für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen nun 31,20 Euro.

Quelle: Promobil 4/2015

Maut in Frankreich

Lange Schlangen kennt man von Italien, schneller gehts mit der Viacard, früher, heute auch mit Kreditkarten und drahtlos.

In Frankreich gibts auch ein System, mit dem man schneller durch die Schlagbäume kommt: Telepeage (mit ein paar Strichen über den es). Man muß sich registrieren bei den diversen Mautbetrieben mit seiner Bankverbindung, dann bekommt man ein Teil für die Windschutzscheibe und kann anschließend die entsprechenden Spuren benutzen.

Oder man fährt einfach über die mautfreien Straßen.

Quelle: ksta 21.05.2014

Maut in Slowenien

Wer mit einem Lieferwagen, Kleinbus oder ähnlichem in 2014 in Slowenien unterwegs ist, der darf sich auf deutlich gestiegene Mautgebühren freuen.

Beispiel: Unter 3.5 Tonnen bei einem “Stockmaß” von mehr als 1,30 Meter kosten dann für eine Woche 40 Euro.

Dazu sollen Listen erstellt werden. Wie das dann an den Mautstationen ablaufen soll, darüber regt sich der ADAC auch auf.

Quelle: ADAC Motorwelt 11/2013

15.11.201 Nachtrag: Reisemobile bis 3.5 Tonnen können wohl weiterhin die KPW-Vignette nutzen. Quelle: promobil 12/2013

Grenze Kiefersfelden Kufstein und die Maut

Bisher gab es eine Kulanzregelung auf der A12 zwischen Kiefersfelden und Kufstein: “Keine Vignettenkontrolle bis zur Grenze”.

Damit soll nun bald Schluß sein, im Dezember nämlich. Das würde für Kufstein tausende Autos mehr bedeuten, so haben findige Strategen berechtet.

Sowohl von Seiten Deutschlands als auch von österreichischer Seite gibt es Bemühungen, weiter so zu verfahren, wie bisher.

Es bleibt abzuwarten und genau auf die Schilder zu achten.

Quelle/Zitat: ADAC Motorwelt 11/2013