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Rettungsgasse

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Seit einiger Zeit ist das Thema Rettungsgasse in aller Munde. Man kann es auf Autobahnbrücken und vielen Fahrzeugen ablesen, wo die Rettungsgasse je nach Anzahl der Fahrspuren zu bilden ist – und zwar nicht erst, wenn alles steht, sondern tunlichst vorher.

Die Regel ist eigentlich ganz einfach:

Wer auf der linken Fahrspur fährt, drückt sich nach links, für alle anderen Spuren gilt: Nach rechts fahren.

Bei drei Spuren bildet sich die Gasse also rechts der ganz links befindlichen Spur.

Der Standstreifen ist übrigens kein Bestandteil der Fahrspuren und darf nur in absoluten Ausnahmefällen zum ausweichen genutzt werden, etwa wenn die Fahrspuren zu eng sind, um eine Rettungsgasse zu bilden.

In Tschechien gilt ab Oktober wie in Deutschland bei mehrspurigen Straßen (dazu zählen natürlich auch Autobahnen), die Rettungsgasse ist rechts von der am “linkesten” befindlichen Spur zu bilden.

Alle Angaben nach bestem Gewissen, aber ohne Gewähr auf Richtigkeit.

Vignettenpreise ändern sich

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für die Schweiz und Tschechien.

Ab 1.10.2015 zahlt man für die Jahresvignette für die Schweiz 38,50 Euro, somit 1,50 Euro weniger als letztes Jahr, dem Wechselkurs sei es gedankt.

Tschechien hingegen legt zu, jeweils 50 Cent bei Monats- bzw. Jahresvignetten. Somit kostet die Monatsvignette für Tschechien 17 Euro und die Jahresvignette 57 Euro.

Quelle: KSTA R1 vom 30.09.2015

Vignetten online bestellen

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kann man beim ADAC und beim AVD.

Wer nach Italien, Österreich, Schweiz, Tschechien, Slowenien fährt, der braucht eines dieser tollen Dinger, die man sich an die Windschutzscheibe pappt und dafür dann die Autobahnen der fremden Länder (demnächst auch das eigene?) benutzen darf.

Gilt natürlich nur bis zu bestimmten Gewichten, insofern ist das nicht ganz korrekt (GoBox, etc…). Wie auch immer.

Hier gehts zu den ADAC-Plaketten: Klick, da steht übrigens, daß es die Viacard nicht mehr über den ADAC gibt: Verkauf eingestellt, Ende letzten Jahres. Im Oktober habe ich noch eine bekommen. Insofern stimmt das oben wohl nicht so ganz, denn was anderes als die Viacard gibt es für Ausländer üblicherweise – meine ich – nicht zu kaufen. Es gibt zwar den Telepass, aber der dürfte wohl eher nicht in Frage kommen.

Hier gehts zu den AVD-Vignetten: Klick.

Werbung: Wer jetzt in den ADAC eintreten möchte, den Verein, der zwar kürzlich recht unrühmlich in den Schlagzeilen war, in Sachen Pannendienst uns aber schon viele Male aus der Patsche geholfen hat, der kann das hier tun: Klick

Tschechien

In Tschechien braucht man ja auch schon lange eine Vignette, wenn man die Autobahn(?) befahren möchte.

Wie der ADAC in seiner Ausgabe 06 schreibt, ist nun auch für eine weitere Route, nämlich von Eger nach Karlsbad eine Vignette erforderlich. 10 Tage kosten 13 Euro und berechtigt die Fahrt auf allen Vignetten-Straßen.

Tschechien gefährlich

Diesmal nicht Spanien sondern Tschechien im Fokus der Sicherheit.

Wie der ADAC in seiner Ausgabe 5/2011 schreibt, macht man auch in Tschechien gezielt Jagd auf deutsche Fahrzeuge auf Tschechiens Autobahnen.

Die Fahrzeuge werden gestoppt und dann erbittet man Geld für wer weiß was und auch der Verkauf von SuperDuperSchmuck wird versucht.

Hat man die Brieftasche erst zur Hand und wechselt kein oder zu wenig Geld den Besitzer, ist die Geldbörse weg…

Also auch hier wieder: Nie anhalten und im Zweifelsfalle die Polizei rufen. 112 scheint hier die Nummer der Wahl zu sein.

Tschechien macht Ernst beim Alkohol

Tschechien hat wohl ein gewisses Alkoholproblem auf seinen Straßen, denn obwohl ein absolutes Null-Promille-Gebot am Steuer herrscht, zeigen das immer wieder Unfälle, die mit Alkoholgenuß in Verbindung gebracht werden können.

Ein Bier reicht ja bekanntlich, um meßbare Werte ins Blut zu jagen; seit Anfang des Jahres sollte man sich das gut überlegen. Denn wer nun in eine Verkehrskontrolle gerät, wird automatisch auch seine Atemluft testen lassen müssen, so wollen es die Behörden. Wer zum leckeren Wild ein Bier getrunken hat, für den könnte das dann übel ausgehen. Denn auf Fahrten unter Alkohol stehen bis zu drei Jahre und wer sich weigert zu pusten, der muß damit rechnen ordentlich zur Kasse gebeten zu werden (bis zu 2000 Euro etwa) oder darf gleich seinen Führerschein abgeben.

Also, auch wenn ich schon ewig nicht mehr in eine Kontrolle geraten bin (toi toi toi), das Risiko ist es wirklich nicht wert, finde ich.

Maut in Tschechien

Wohnmobile mit mehr als 3,5 Tonnen können ab 2010 in Tschechien nicht mehr einfach eine Vignette lösen und gut ist, sondern es ist dann eine streckenabhängige Mautgebühr zu zahlen; gelöst wird das elektronisch mit dem sogenannten “Premid”.

Bis 3,5 Tonnen ist man mit 46 Euro im Jahr dabei.

Promobil 12/2009

Nachtrag 21.01.2010: Informationen unter www.premid.cz