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Tirol führt neue Regeln für Transitreisende ein

In Tirol in Österreich gibt es was neues. Ab sofort dürfen Autofahrer, die nur durch Tirol durch wollen und dazu mautfreie Landstraßen nutzen, zum Beispiel, weil sie einen Stau umfahren wollen, dies nicht mehr tun. Bestimmte Autobahnabfahrten sind dann nämlich jeweils Samstags ab 7 Uhr morgens bis Sonntags 19 Uhr gesperrt, bis Mitte September.

Da heißt es dann entweder wochentags fahren oder jeden Stau mitnehmen. Man gönnt sich ja sonst nix. Das ganze soll der Entlastung der Ortschaften dienen. Ich persönlich fahre gerne übers Land. Sieht man doch dort viel mehr als auf endlosen Autobahnkilometern.

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Nachtrag 26.06.2019 Um die neuen Transitbedingungen hat sich wohl ein Kleinkrieg entwickelt. Jedenfalls werden regelmäßig reihenweise die Autofahrer zurück auf die Autobahn geschickt und Bayerns irgendwer tobt.

Wintersperre Pässe

Der Winter kommt und die ersten Pässe sind gesperrt.

Der große St. Bernhard und der Col d’Agnel (Frankreich) sind anscheinend bereits zu.

In den Startlöchern zur Sperre stehen die Nockalmstraße (Österreich), der Gaviapass (Italien) und der Col de la Lombarde (Frankreich).

Und munter weiter geht es dann wohl mit der Großglocknerhochalpenstraße und dem Col du Galibier.

Quelle: ksta 3.11.2018

Wohnmobil überladen?

Das Wohnmobile gerne die 3,5-Tonnen-Hürde reißen, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben.

Ein immer wieder gerne gegebener Tipp: Das Fahrzeug urlaubsbereit (voll-)laden und dann mit allen Personen zu einer öffentlichen Waage fahren (–>). Dann erlebt so mancher sein Kilo-Wunder.

Vielleicht weniger bekannt sind (noch) die teils drakonischen Strafen, die einen ereilen, wenn man mit einer Überladung erwischt wird.

In England zum Beispiel ist man mit bis zu 6000 Euro dabei, wobei es eine Null-Toleranz-Schwelle zu beachten gibt.

in Italien ist es nicht ganz so teuer (bis 1700 Euro), wobei es eine kleine Toleranz von 5 Prozent gibt. In Österreich kostet der Spaß bis zu knapp 2200 Euro (keine Toleranz) und bei den Eidgenossen berappt man harmlose 170 Euro bis 5 Prozent Übergewicht, alles was darüber hinaus geht, gibt eine Anzeige, was immer das dann für Folgen hat.

In Spanien gibt es eine 5 Prozent-Toleranz, darüber hinaus kostet es bis zu 4600 Euro.

Es lohnt sich also, nicht überladen zu fahren. Insbesondere auch, wenn bei einem Unfall das Übergewicht eine Rolle spielt, dann kann die Versicherung sich nämlich anscheinend weigern, zu leisten.

Das ganze gilt natürlich nicht nur für die kleine Klasse, auch größere Fahrzeuge kann man überladen, aber je höher das zulässige Gewicht (je Achse bzw. gesamt), desto größer sind üblicherweise die Reserven. EIn Blick in den Fahrzeugschein hilft da gerne weiter.

Quelle: promobil 10/2018

Rauchen in Österreich

In Österreich wurde ja kürzlich das Rauchen in Gaststätten wieder erlaubt, zur Freude aller Raucher und zum Leidwesen von allen Nichtrauchern.

Für Kinder soll es dagegen ab 1. Mai bessere Luft geben, zumindest im Auto.

Denn ab diesem Termin gilt ein Rauchverbot für Fahrten im Auto, zumindest sobald Minderjährige mit an Bord sind. Wer dagegen verstößt, ist mit einer ziemlich happigen Strafe von bis zu eintausend Euronen dabei.

Quelle: KSTA 11.04.2018

Die elektronische Vignette für Österreich kommt

Stichtag ist der 8.11.2017. Dann wird in Österreich die digitale Vignette eingeführt.

Preise sind wie bei den herkömmlichen Plaketten zum Aufkleben auf der Windschutzscheibe.

Wer sie online kauft, der sollte auf den Gültigkeitsstart achten, denn der liegt aufgrund der Online-Rücktrittsmöglichkeit 18 Tage in der Zukunft.

Nächstes Jahr soll man die digitalen Vignette dann auch an Raststätten u.ä. kaufen können, da sind sie dann wohl sofort gültig.

Quelle: adac motorwelt 10/2017

Mit dem Wohnwagen ins Ausland…

…kann teuer werden, wenn der Anhänger bzw. der Wohnwagen nicht richtig den jeweiligen Gesetzen nach gesichert ist.

Die Rede ist nicht von der Anhängekupplung, sondern von einem zusätzlichen Sicherungsseil. Das Seil soll wohl dafür sorgen, daß die Bremse anzieht, sollte sich der Anhänger einmal lösen, was wir ja alle nicht hoffen wollen. Aber für den Fall der Fälle…

In Deutschland müssen Anhänger über “750 kg Gewicht mit Auflaufbremse” mit einem Sicherungsseil gesichert werden. Das Stahlseil sollte durch eine “Öse/Bohrung” an der Kupplung befestigt werden. Ist das nicht machbar, reicht es auch, das Seil in einer Schlaufe darüber zu legen.

In der Schweiz sowie in Holland gelten andere Bedingungen; hier gibt es keine gewichtsabhängigen Regeln, ausnahmslos alle Anhänger sind mit dem Zugfahrzeug durch ein Seil zu sichern – und eine einfache Schleife über die Kupplung ist ebenfalls nicht gestattet, einzig die “Öse/Spezialöffnung” ist rechtens. Empfindliche Bußgelder drohen bei Zuwiderhandlung.

In Österreich dagegen reicht das über die Kupplung legen aus, aber ebenfalls für alle Anhänger.

Siehe auch mit dem Anhänger ins Ausland.

Quelle/Zitate ADAC/freizeit mobil 9/2017

Auto mit Anhänger ins Ausland

Wer in den Niederlanden, in Österreich oder in der Schweiz mit einem kleinen Anhänger (ohne eigene Bremse) am Haken fährt, der muß den Hänger mit einem Seil sichern.

Ohne Seil kostet das bis zu 500 Euro Strafe.

Nicht ganz deutlich wird, ob Anhänger mit eigener Bremse auch ein Seil brauchen.

Quelle: test 8/2017

Zucchero kommt nach Ischgl

Wie jedes Jahr gibt es auch dieses Frühjahr ein Abschlußkonzert anläßlich des Saisonausklangs in Ischgl.

Dieses mal kommen Zucchero und seine Band, um muskalisch Auf Wiedersehen zu sagen.

Wer Zucchero nicht kennt, es handelt sich dabei um einen italienischen Sänger.

Ach so, der Termin ist der 30.04.2017.

Wer einen Schipaß hat, kommt umsonst rein, alle anderen dürfen zahlen.

Österreich macht sich unbeliebt…

Wer auf einem Privatparkplatz parkt, erkenntlich durch ein entsprechendes Schild (oder manchmal anscheinend auch gar nicht erkennbar!), macht sich der Besitzstörung schuldig und bekommt eine Besitzstörungsklage an den Hals, wenn eine entsprechende Unterlassungserklärung nicht unterzeichnet wird, bzw. die Anwaltskosten nicht beglichen werden.

Laut ADAC-Jurist Michael Nissen ist das wohl rechtens, wenn auch nicht besonders nett.

Quelle: ADAC motorwelt 7/8 2016