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Tirol führt neue Regeln für Transitreisende ein

In Tirol in Österreich gibt es was neues. Ab sofort dürfen Autofahrer, die nur durch Tirol durch wollen und dazu mautfreie Landstraßen nutzen, zum Beispiel, weil sie einen Stau umfahren wollen, dies nicht mehr tun. Bestimmte Autobahnabfahrten sind dann nämlich jeweils Samstags ab 7 Uhr morgens bis Sonntags 19 Uhr gesperrt, bis Mitte September.

Da heißt es dann entweder wochentags fahren oder jeden Stau mitnehmen. Man gönnt sich ja sonst nix. Das ganze soll der Entlastung der Ortschaften dienen. Ich persönlich fahre gerne übers Land. Sieht man doch dort viel mehr als auf endlosen Autobahnkilometern.

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Nachtrag 26.06.2019 Um die neuen Transitbedingungen hat sich wohl ein Kleinkrieg entwickelt. Jedenfalls werden regelmäßig reihenweise die Autofahrer zurück auf die Autobahn geschickt und Bayerns irgendwer tobt.

Zucchero kommt nach Ischgl

Wie jedes Jahr gibt es auch dieses Frühjahr ein Abschlußkonzert anläßlich des Saisonausklangs in Ischgl.

Dieses mal kommen Zucchero und seine Band, um muskalisch Auf Wiedersehen zu sagen.

Wer Zucchero nicht kennt, es handelt sich dabei um einen italienischen Sänger.

Ach so, der Termin ist der 30.04.2017.

Wer einen Schipaß hat, kommt umsonst rein, alle anderen dürfen zahlen.

James Blunt in Ischgl

Den Abschluß der Schisaison 2013/2014 zelebrierte Robbi Williams.

Den Auftakt zur neuen Saison gibt’s von James Blunt.

Am 29.11.2014 wird der Schizirkus eröffnet, abends geht’s dann zum Konzert mit James Blunt – wer’s denn mag. Wer einen Schipass hat, kommt kostenlos rein, alle anderen zahlen 60 Euro.

Stellplatztipp: klickediklack, etwa vier Kilometer von Ischgl entfernt, wenn ich richtig gelesen habe.

Quelle: ksta 10.09.2014

Deep Purple auf’m Berg 30.04.2013

Wer Lust hat, Deep Purple (Smoke on the Water?!) zu hören, an besonders illustrem Ort, der sollte sich Ende April zur Silvretta Arena begeben.

Ischgl in Tirol zelebriert seit einigen Jahren den Saisonausklang mit Konzerten auf luftiger Höhe.

Dieses Jahr sind dann Deep Purple dran, auf 2300 Metern.

Wer einen gültigen Schipaß hat, der kann damit das Konzert besuchen.

Stellplatztipp:

–>, wer jagen möchte, der kann das auch, ein Auerhahn ist für dreitausend Euro zu haben 🙁

Schlittenhunderennen

Wer schon mal das Vergnügen hatte, bei einem Schlittenhunderennen live – also nicht übers Fernsehen – dabei zu sein, der wird mir sicher zustimmen: Ein einmaliges Erlebnis.

Eine Auflistung, unvollständig und ohne Gewähr…

In Todtmoos sollte eigentlich dieses Wochenende das Schlittenhunderennen stattfinden (etwa 100 Gespanne mit 800 Schlittenhunden), aber wo kein Schnee, da auch kein Schlittenhunderennen. Weswegen der Termin um einen Monat verschoben wird, auf den 23.02.2013 und 24.02.2013. Das Rahmenprogramm findet aber offenbar statt. Wer also extra angereist ist, kam nicht ganz vergebens.

Stellplatztipp Todtmoos: An der Wehratalhalle ist hinter einem PKW-Parkplatz ein Stellpaltzgelände für 30 Wohnmobile. Naheliegend ist ein Supermarkt. Achtung! Kein Strom, wohl aber Wasser. Also nur was für autarke Wohnmobile. (Stand von 2010.) Aktuell: Auf dem Parkplatz Jägermatt in Vordertodtmoos mit Ver- und Entsorgungsstation. Ob das der gleiche Stellplatz ist, keine Anung.

Am Freitag, den 22.02.2013 gehts um 17 Uhr mit einem Fackelzug zu Start und Ziel los.

Ab 9 Uhr am Samstagmorgen gehen dann die Rennen los und ab 18 Uhr wird es gemütlich mit Lagerfeuer und Countrymusik.

Am nächsten Morgen geht es wieder um 9 Uhr los mit den Rennen. Am Nachmittag gibt es die Siegerehrungen.

Haidmühle, Europameisterschaft der reinrassigen Schlittenhunde 15. bis 17.02.2013 (Ausweichtermin 22.02.-24.02.). 200 Gespanne mit 1000 Schlittenhunden etwa. Beginn um 9 Uhr jeweils.

Stellplatztipp Haidmühle: Zum Beispiel Bodenmais, da kann man dann auch gleich die Glasbläsereien besichtigen. Platz für 12 Mobile. Besonderheit hier: Der Platz wird in Zusammenarbeit mit Concorde, einem Premiumhersteller von Wohnmobilen betrieben. Im Übernachtungspreis inbegriffen ist zudem die Nutzung des nahegelegenen Schwimmbades (Halle und Freibad) samt Saunabereich. Stromanschluß vorhanden. (Stand 2010.)

Und in Winterberg war in 2011 wohl das letzte Schlittenhunderennen. Begründung: Wenn das Rennen wegen Schneemangel ausfällt, dann kann das ja wohl nicht sein, daß das groß in den Medien über Schneemangel berichtet wird, auch wenn die “normalen” Pisten alle bereit sind. Ist das zu glauben?!

Stellplatztipp Winterberg: Zum Beispiel Schmallenberg, Heimat von Falkegarnen, 20 Wohnmobile können untergebracht werden auf einem Hotelparkplatz. Wer im Hotel speist, darf kostenfrei übernachten. Strom geht extra. Hotel Kleins Wiese, Kleins Wiese 1, 57392 Schmallenberg

Pillersee, St. Ulrich, Tirol, Kitzbüheler Alpen, Rennen und Trainingslager vom 5.01.2013 bis 20.01.0213

Stellplatztipp St. Ulrich Pillersee: Nach Auskunft des Tourismusverband St. Ulrich am Pillersee gibt es Wohnmobilstellplätze, Anmeldung bei Eddy Nutz – email: info at husky dot at , Tel. +43 (0) 676 9085 202 (Stand 2011).

Werfenweng, Salzburger Land, 12.01.2013 und 13.01.2013, Beginn der Rennen jeweils gegen 11 Uhr. Abgesagt wegen der warmen Temperaturen.

Stellplatztipp Werfenweng: An der Bischling-Bergbahn ist wohl ein Teilbereich, wo Dauerparker bzw. Wohnmobile toleriert werden. Also vermutlich keine Ver- und Entsorgungsmöglichkeit vor Ort.

Weiterführende Links:
klicki 1, Todtmoos
klicki 2, Haidmühle
klicki 3, Pillersee
klicki 4, Werfenweng

05.01.2011 Nachtrag: Schlittenhunderennen Pillersee Tirol

Glasbläserei in Rattenberg in Tirol

Rattenberg in Tirol bietet seit vierhundert Jahren Glasbläsereikunst.

Zu dieser Zeit wanderten Bömen ein und gründeten in Kramsach eine Glashütte.

Bömische Glaskunst ist ja seit je her berühmt.

In Rattenberg wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Veredelungsbetrieb gegründet, alsbald mit europaweit guten Ruf.

Im zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb zerstört und neben anderen ehemaligen Mitarbeitern machte sich auch der Graveur Ferdinand Kisslinger selbständig, Nachfahre (die neunte Generation) einer seit 1640 der Glasbläserei verschriebenen Familie.

Der Betrieb bietet Vorführungen an, die die Handwerkskunst Glasblasen in ihrer seit Jahrhunderten kaum veränderten Technik für den Besucher lebendig werden läßt.

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Quelle: Ksta 25.01.2012

Campingplatz Hell Fügen / Tirol

wohlfühlcamping hell fügen zillertal

Nachfolgend eine kleine Beschreibung des Campingplatz Hell in 6263 Fügen in Tirol im Zillertal.

Der Campingplatz ist der erste, den man erreicht, wenn man im Zillertal von der Autobahn herunterfährt.

An der Rezeption bekommt man einen Lageplan, in dem per Hand alle Plätze gestrichen werden, die im gewünschten Belegungszeitraum reserviert sind, allerdings, wie betont wird, ohne Garantie auf Vollständigkeit.

Die zahlreichen niederländischen Urkunden hinter Glas lassen vermuten, was einen erwartet: Der Platz ist fest in holländischer Hand. Dazwischen tummeln sich ein paar deutsche, englische und schweizer Kennzeichen.

Dann kann man losmarschieren und einen schicken Platz aussuchen. Dabei fällt  bald auf, daß es wenig Schattenplätze gibt, unangenehm, wenn es so heiß ist, wie es war. Soweit ersichtlich, sind alle Plätze mit Frischwasserleitung und Abwasserkanal ausgerüstet. Ebenso gibt es einen Fernsehanschluß, dieser ist in Sat-Technik ausgeführt.

Später fällt einem dann auf, daß es verschieden große Stellplätze gibt, bis zu 170 qm. etwa reicht das Spektrum. Der gewählte gehört zur zweitkleinsten Gruppe, aber immer noch völlig ausreichend.

Dem Trend, den Strom auch im Sommer nicht mehr pauschal abzurechnen, hat man auf Camping-Hell eine nette Alternative entgegengesetzt: 5 KW je Tag sind im Preis inbegriffen. So sind Kühlschrank und Radio locker drin und wenn man eine Stunde die Klimaanlage laufen läßt, klappt es auch mit dem Schlaf und man liegt immer noch im Inklusive-Bereich. Aber der Anreiz ist da, sparsam mit dem Strom umzugehen, und auch schon mal einen Blick auf den Zähler zu werfen.

Wobei das wohl größte Manko des Platzes auch mit dem Schlaf zu tun hat: Camping-Hell liegt direkt an der Durchgangsstraße durch das Zillertal, der Verkehr braust praktisch ununterbrochen, auch spät abends noch. Aber in der zweiten Nacht tritt bereits der Gewöhnungseffekt ein, nach einer ersten schlaflosen Nacht, war man doch zuvor Totenstille des Nächtens gewöhnt.

Den Platz gibt es seit 1959 oder so (war mal ein Bauernhof), aber alle Anlagen sind auf dem neuesten Stand. Außergewöhnlich, zumindest bisher nie erlebt in der Form, Männlein und Weiblein sind in einem großen Waschgebäude in trauter Zweisamkeit versammelt. Waschbecken an Waschbecken und Spiegel an Spiegel. Wen es stört, an den Außenseiten des Raums gibt es jede Menge Einzelduschkabinen und Einzelwaschbeckenkabinen. Dazu gibt es im Innenbereich noch zwei bunte Boxen mit weiteren abgeschlossenen Duschen. Auch von außen zu erreichen weitere Duschen und Mietkabinen.

Leider gibt es keinerlei Kabinen mit Toilette und Waschbecken bzw. Dusche. Zumindest ließen sich keine entdecken. Da müßte man dann wohl auf die Mietkabinen zurückgreifen.

Die Toiletten sind nicht im Gemeinschaftswaschraum untergebracht, sie liegen außen und sind dann doch nach Geschlecht getrennt.

Für die Kleinen gibt es noch einen völlig separaten Sanitärbereich, liebevoll eingerichtet, mit angeschlossenem Spielraum.

Soweit ein Überblick über die sanitären Anlagen.

Für Aktivitäten stehen ein Beach-Volleyball-Feld, Tischtennisplatten und ein Freibad bereit. Liegen auf zwei Ebenen bieten Entspannung und Blick aufs Becken. Angrenzend an das Becken ist ein kleiner Teich mit Wasserspielplatz (nicht nur für die kleinen) angelegt und verwegene schwimmen auch eine Runde im Teich zusammen mit der einen oder anderen Libellenlarve. Eine Liegewiese rundet den Bereich ab.

Bei einem Regentag hat man das Schwimmbecken für sich, allerdings sind dreizehn Grad Lufttemperatur auch nur was für die ganz harten. Aber auch bei schönem, heißem Wetter ist immer Platz genug für alle gewesen.

Nettes Schmankerl sind die (vermutlich) zwei Fahrräder, die kostenlos für den Einkauf ausgeliehen werden können. Sie stehen an der Rezeption bereit.

Fährt man vom Campingplatz aus direkt links (der Weg führt in beide Richtungen parallel zur Durchgangsstraße), kommt man nach wenigen Minuten (zu Fuß etwa 15 Minuten) zu einem Einkaufsladen der Handelsmarke Billa (“sagt der Hausverstand”). Fährt man rechts herum, kommt bald das Zentrum des Ortes, Fügen, in Sicht. Ziemlich am Ende des Ortes gibt es einen weiteren Supermarkt MPreis, mit angeschlossenem Cafe. Der Parkplatz vor der Tür ist groß genug auch für Betonmischer, wenn der Fahrer seine wohlverdiente Pause macht. Stellt man sich halt quer rein.

Unbedingt besichtigen sollte man die Kirche, dort findet sich unter anderem eine Reliquie mit ziemlich vielen Knochen. Gruselig!

Ansonsten gibt es die üblichen Läden, Cafes, Restaurants und – schade eigentlich – auch ein Handyladen.

Soweit das Dorf, dahinter liegt die Talstation einer Seilbahn und der Weg zu Hochfügen.

Ein Wort noch zur Wasserversorgung auf dem Campingplatz, es handelt sich bei dem Frischwasser wohl um “bestes Zillertaler Quellwasser”. Da bleibt nur noch zu sagen: Prost!

Insgesamt gesehen ist der Wohlfühlcamping Hell, wie er genannt wird, auf alle Fälle einen Zwischenstopp wert. Wie man hören konnte, kommt so mancher schon seit zehn Jahren her.

Wohlfühlcamping Hell
Gageringerstr. 1 – 6263 Fügen/Tirol
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Aus einem mir unbekannten Grund haben die Häuser übrigens irgendwie alle zwei Straßennamen bzw. Hausnummern, somit das Navigationsgerät neim ersten Versuch mitten ins “Industriegebiet” leitete. Kurz dahinter ist aber dann der Campingplatz zu finden.