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Möwenplage

Möwe an der NordseeWer schon mal an der Nordsee war, der kennt sicherlich auch die eine oder andere Begebenheit im Zusammenhang mit Möwen, die solange lustig ist, solange es sich um Einzelfälle handelt.

Der Klassiker: Man sitzt mit seinem Fischbrötchen irgendwo in Strandnähe und wenn man einen Moment nicht aufpaßt, schlägt eine Möwe zu und klaut den Fisch.

In Venedig nimmt das Möwenproblem anscheinend nun überhand. Kaum wird ein Tisch geräumt, fallen gleicht ein Dutzend und mehr Möwen über den Tisch her, wobei wohl auch das eine oder andere Porzellan zerschlagen wird. Es häufen sich zudem Fälle, wo Gäste Reinigungskosten ersetzt haben möchten.

Die Gaststättenbetreiber rüsten jetzt zum Gegenschlag – mit Wasserpistolen für jeden Tisch. Anscheinend verstehen die Möwen das Signal, insbesondere wenn die Wasserpistolen orangefarben sind. Liegt eine solche einfach nur sichtbar auf dem Tisch, bleiben die Möwen fern. Mag man irgendwie kaum glauben, ist aber anscheinend reproduzierbar.

Quelle: ksta Ostern 2022

Womo-Wäsche

Manchmal ist es nötig, mal weniger, mal mehr. Auf alle Fälle liebt man sie in der Regel nicht allzusehr, die Wagenwäsche – ich zumindest nicht.

Ich handhabe das meist so: Nach der Fahrt erst mal mit einem nicht zu harten Wasserstrahl überall drübergehen, auch den Unterboden nicht vergessen sowie die Radausschnitte (oder wie das heißt). Danach dann mit dem Wasserbesen vor allem hinten und im Alkoven sauber wischen – mehr oder weniger erfolgreich.

Anschließend mit einem Schwamm und passendem Reinigungsmittel hartnäckige Stellen bearbeiten. Und dann irgendwann aufgeben, weil manches sowieso nicht mehr weg geht.

Hochdruck ist in der Regel keine gute Idee, zumindest kann man damit die Dekorstreifen ruinieren, manchmal auch schlimmeres erreichen. Also besser kein Hochdruckreiniger.

Mein vorletzter Wasserbesen war von einem der schicken Discounter und mußte zahlreiche mal geflickt werden, außerdem drehte sich der Bürstenkopf immer wieder lose, sehr lästig. Der letzte, ich habe allerdings vergessen, wo der herstammt – vielleicht von Obi oder so – macht seinem Dienst nun besser, war allerdings auch teurer.

Und warum schreibe ich das ganze jetzt? Ganz einfach, Promobil hat in seiner April/2022-Ausgabe ebensolche Wasserbesen getestet.

Da kommt man zum Ergebnis, daß sowohl der schlechteste als auch der beste (zumindest hat letzterer das Siegel Testsieger erhalten), vom Zubehör-Lieferanten Reimo sind. Seltsam, daß beide auf den beiden Namen hören in der Liste, nämlich Camp4, allerdings sind die Artikelnummern unterschiedlich.

Außerdem im Rennen: Frankana und Berger, alle auch mehr oder weniger tauglich.

Hier geht’s zum Reimo-Teil (–>), anscheinend ist das Teil im Moment ein paar Euros billiger (Stand 06.04.2022)

P.S.

Übrigens, nicht überall darf man sein Auto respektive Wohnmobil einfach an der Straße waschen. Insbesondere da, wo die Abwasserkanäle der Straße separat von den Hausabwasseranschlüssen nicht in die Kläranlage laufen, ist das strickte verboten. Genauso wie übrigens in Wasserschutzgebieten, was als selbstverständlich gelten sollte. Aber auch sonst sollte man möglicherweise besser erst einmal bei der zuständigen Stelle nachfragen, will man keine teils horrenden Strafen in Kauf nehmen.

Mobile Überwachungskamera via SIM

Von Arlo gibt es eine mobile Überwachungskamera, die sogar outdoor einsetzbar sein soll. In der Kamera ist ein Akku und sie benötigt eine SIM-Karte für die Übertragung. Bei Arlo selbst kostet das Ding über dreihundert Euronen (Stand gerade eben), bei Amazon gibt es das Teil im Moment deutlich günstiger.

Leider konnte ich nichts über die Laufzeit des Akkus finden, da steht nur lapidar, “die Akkulaufzeit variiert je nach Einstellungen, Nutzung und Temperatur” (Arlo).

Arlo: Klick
Amazon: Klick (Affiliate-Links)

Mäuse im Wohnmobil

Eine mittlere Plage im Wohnmobil sind Mäuse, die wie auch immer eindringen und es sich dann gemütlich machen.

Es heißt, daß Mäuse durch jede Engstelle kommen, die einer Kulistärke entspricht, was sicherlich ziemlich klein ist.

Alle Absperrhähne schließen, alle Stopfen der Waschbecken und Duschtassen aufsetzen, ein Antimauspieps-Ding nutzen (sofern man 220V zur Verfügung hat), das alles kann schon mal helfen. Wie mir ein Werkstattmitarbeiter, kürzlich auf das Thema angesprochen, sagte, nutzen die kleinen Biester anscheinend auch die Kühlschranköffnungen in der Außenwand.

Da ich zuvor in der Promobil etwas von Stahlwolle (siehe unten) gelesen hatte, sprach ich das an. Der Meister meinte, ja könne man machen, aber bitte nicht in der Nähe von [habe ich leider vergessen]. Ich vermute aber mal, gemeint waren die Teile, wo das Gas verbrannt wird, zwecks der Kühlung. Stahlwolle ist ja eigentlich ziemlich schwer entflammbar, aber ich frag da noch mal nach, bei nächster Gelegenheit.

Die Stahlwolle gibt es bei Swissinno.

In meinem Wohnmobil sind zig Fallen dieses Typs im Einsatz: Klick, wie ich gerade beim Stöbern bei der Firma entdeckt habe.

Zu meiner Ehrenrettung, den hier (gemeint ist der Käfig) habe ich auch im Einsatz, aber zuhause…

Und dann habe ich auch das noch gefunden, so einen Piepser (s.o.), aber mobil. Da darf man dann nur das Batteriewechseln nicht vergessen (laut Angaben alle 7 bis 8 Wochen).

Und nachdem ich nun alles mögliche gefunden habe, aber nicht die Stahlwolle, half eine Suche, voilà.

Quelle: promobil 1/2022

Faltstuhl mal anders.

ich habe so Klappstühle aus Platzgründen, die etwa so aussehen: –>, nennen sich, wie man im Link unschwer erkennen kann, wohl auch Anglerstühle.

Man kann da ganz gut drauf sitzen, aber so wirklich bequem ist das nicht. Einzig die Halterungen fürs (hoffentlich) eisgekühlte Getränk sind ganz nett.

Bei Berger gibt es nun Stühle, die den normalen Klappstühlen sehr ähnlich sind, aber eben ein deutlich kleineres Packmaß haben. Gerade in der promobil 8/2021 entdeckt.

Es gibt den Stuhl, der auf den Namen Siena hört, in vier verschiedenen Farben und das Testurteil bei Promobil ist ganz gut. Hauptsächlich wird das doch deutlich höhere Gewicht gegenüber normalen Klappstühlen bemängelt.

Highlight ist sicherlich die Verstellbarkeit der Lehne in mehreren Stufen und die Belastbarkeit liegt bei 120 Kilogramm, laut Angaben, das sollte für den Normalfall wohl ausreichen. Die Bewertungen bei Berger sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache.

Zum Stuhl: –> (Affiliate-Link)

Der Preis ist natürlich höher als bei so einem Anglerfaltstuhl, aber wiederum nicht wesentlich höher als der normal verstellbarer Klappstühle. Die kommen auf jeden Fall auf die Wunschliste.

Gasflaschen Füllstandsanzeige

Es gibt mal wieder eine neue Füllstandsanzeige für Gasflaschen.

Sie ermittelt den Füllstand mittels Gewichtsmessung und kann anscheinend auch eine Prognose erstellen. Nett wäre zum Beispiel, ja, das Gas reicht noch für die Nacht, kein Aufstehen um 4 Uhr morgens… Das wäre toll. Das Teil ist zertifiziert nach Din-Irgendwas und kann somit während der Fahrt installiert bleiben. Wäre ja auch zu dämlich, müßte man es jedes mal entfernen, wenn man losdüst. Aber nett, es erwähnt zu haben.

Da das Gerät mit Batterien arbeitet, könnte man es auch im Gewächshaus einsetzen, das fände ich tres chic.

Die ermittelten Daten werden via Bluetooth ans Handy gesendet und eine zugehörige App zeigt dann die Werte an.

Die Gas-Füllstands-Meßeinrichtung ist von GOK und hört auf den Namen Senso 45 Plus. Gibt’s im Fachhandel .

–> GOK

Nachtrag: Offensichtlich ist das mit dem Verbleiben während der Fahrt doch nicht so selbstverständlich, denn bei Berger habe ich gerade nur den Senso 4S gefunden, wobei die Frage war, was wohl der Unterschied sein könnte), den findet man in den Bewertungen: Das Gerät darf nicht montiert bleiben unterwegs. Nun gut.

Quelle: Promobil 2/2021

Neue Sichtschutzmatte für die Frontscheiben

Eines der ersten Dinge, die man vermutlich für die Nacht im Bus/Wohnmobil vorbereitet, ist die Sichtschutz(Wärmedämm)Matte für die Frontscheibe und Seitenscheiben.

Aluminiumkaschiert hält das die Sonne ab und niemand schaut auf die gestapelten Dinge auf den Frontsitzen.

Bei mir ist das so. Nachteil der Geschichte, es ist dann immer ziemlich dunkel im Fahrerhaus.

Da scheint es nun eine neue Lösung zu geben, nämlich eine speziell beschichtete Matte, die von außen Silber ist, von innen aber durchsichtig.

Das ganze kommt von Wigo-Zelte, finden kann ich das nicht auf den Seiten…

Auf alle Fälle aber eine super Sache, wenn es funktioniert.

Das Packmaß soll dabei so klein sein, daß die Matte zusammengelet ins Handschuhfach paßt.

Jetzt habe ich es auch gefunden: Klick. Schade nur, für den T3 gibt es das wohl nicht.

Geeignet ist die Schutzmatte für den Sommerbetrieb, zumindest dann könnten die dicken ALudinger zuhause bleiben.

Quelle: Promobil 9/2020

Solaranlage auf dem Bulli

Auch wenn man mit seinem Bulli viel fährt, steht er doch die meiste Zeit herum und wenn man unterwegs ist, steht man natürlich auch immer irgendwo und braucht Strom.

Solange man auf einem Stellplatz oder Campingplatz mit Landstrom pausiert, ist das alles kein Problem. Nur, was macht man, wenn es keinen Landstrom gibt?

Da hilft dann entweder ein Stromgenerator, ein Windrad, oder doch lieber eine Solaranlage auf dem Dach?

Stromgenerator und Windrad sind beim VW-Bus wohl eher nicht angebracht, einmal aus Platzgründen, zum anderen gibt das möglicherweise ziemliche Windgeräusche.

Bleibt also nur die Solaranlage. Da gibt es dann diverse Möglichkeiten. Auf einem Wohnmobil mit relativ viel Dachfläche ist das kein Problem. Da findet sich immer Platz. Dann noch eine Kabeldurchführung durchs Heki oder sonst eine Luke oder Alkovenfenster, etc, später dann tatsächlich sogar eine “richtige” Dachdurchführung und der Strom kann fließen, sofern die Sonne vom Himmel lacht.

Was aber, wenn man einen Bulli mit Westfalia-Hochdach und zwei Dachluken hat? Dann sieht die Sache schon anders aus. Zwischen den Dachluken, das würde ein Minipanel geben und den Aufwand kaum lohnen.

Im vorderen Bereich wäre schon mehr Platz, dafür ist die Fläche gewölbt. Da müßte dann ein flexibles Panel her, mehr oder weniger voll verklebt mit dem Problem der Hinterlüftung. Da gibt es dann aber einen entscheidenden Haken: Ist das Panel defekt, und wenn man so durch die Foren liest, kommt das recht häufig vor, ist es eine ziemliche Arbeit, es wieder herunterzubekommen. Ich stelle mir das wie einen Teppich vor, den ich mal entfernen mußte, das hat Tage gedauert. Ok, die Fläche war größer, aber das Prinzip ist wohl ähnlich.

Eine Idee, die ich recht spannend finde: Man klebt irgendwelche Dinger aufs Dach, die ein Gewinde haben, daran schraubt man das Panel fest, wohl eher kein flexibles, was aber egal wäre, solange es hält.

Diese Lösung hätte gegenüber einem fest montierten Modul einen entscheidenden Vorteil, dann nämlich, wenn man ein historisches Fahrzeug hat und sein H-Kennzeichen behalten möchte, bzw. überhaupt erst bekommen möchte…

Da gibt es die 10-Jahres-Frist, sprich, was montiert wird, muß in diesem Zeitraum nach Zulassung verfügbar gewesen sein.

Fährt man zum TÜV, schraubt man das Panel vorher ab und alles ist gut. Die Klebeschrauben sieht man hoffentlich nicht 😉

Eine scharmante Lösung wären auch transportable Klapp-Module in der Tasche oder im Koffer. Ist man am Ziel angekommen, packt man sein Solarmodul aus, richtet es nach der Sonne, klemmt es an, und das war es dann.

Mögliches Problem hier ist natürlich die hohe Diebstahlgefahr.

Zum Thema historisch gibt es hier weiteren Lesestoff: Klick. Recht interessant, aber die Lösung mit der CEE-Buchse wäre mir etwas zu klobig. Da gehen bestimmt auch Klinken oder ähnliches.

Nachfolgend noch ein Link über eine verbaute Anlage auf einem Bulli mit Klapphochdach: Klick.

Mal sehen, was letztlich zum Einsatz kommen wird. Kommt Zeit, kommt Rat.