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So leben Reifen länger

So leben Reifen länger

•Reifendruck: Ein zu niedriger Luftdruck und eine Überladung des Autos haben eine Überhitzung des Reifens während der Fahrt zur Folge. Reifenteile können sich voneinander lösen und der Kraftstoffverbrauch sowie Verschleiß nehmen zu. Tipp: Alle 14 Tage Luftdruck am kalten Reifen überprüfen und gegebenenfalls korrigieren! Reifendruck an die Beladung anpassen!

• Parken am Bordstein: Ein zu heftiges Auffahren auf Bordsteine kann zu Schäden am Reifen führen, die oft unbemerkt bleiben. Tipp: Bordsteine langsam und im stumpfen Winkel überfahren. Der Reifen muss beim Parken mit seiner ganzen Fläche auf der Bordsteinkante aufliegen!

• Lagerung: Wärme, Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung lassen Gummi schneller altern. Tipp: Reifen kühl, trocken und dunkel lagern!

• Profiltiefe: Der ADAC empfiehlt für Sommerreifen eine Mindestprofiltiefe von 2,5 mm und für Winterreifen von 4 mm. Eine zu geringe Profiltiefe führt zu einer schlechteren Haftung der Reifen, besonders auf nassen Straßen. Tipp: Regelmäßig die Profiltiefe messen und rechtzeitig die Reifen ersetzen! Dabei sollten möglichst auf allen vier Rädern identische Reifen montiert sein.

• Schäden am Reifen: Durch Risse im Reifen, die z.B. durch Schrauben oder Glasscherben entstanden sind, kann Feuchtigkeit in den Reifenkern eindringen und ihn dadurch schädigen. Tipp: Reifen regelmäßig kontrollieren und im Zweifelsfall einen Fachmann fragen!

• Überalterung: Der ADAC empfiehlt, Reifen, die älter als acht Jahre sind, nicht mehr zu verwenden.

Tipps von reifendirekt.de

Wer nicht mehr oder weniger unregelmäßig die Luft prüfen will, dem empfehlen wir dieses Reifendruckmeßgerät, bei mir seit Jahren im Einsatz.

Campingreifen und Metallventile

Das Wohnmobil muß zum TÜV und der gute Mann dort bemängelt die Reifen, zwei sind eindeutig mit nur noch ziemlich wenig Profil bestückt. Also vier neue Reifen müssen her. Denn die anderen beiden sind auch nicht mehr so ganz taufrisch.

Aufgrund der langen Standzeiten und doch eher schweren Belastung, die auf die Reifen zukommen, empfehlen sich eigentlich nur die Michelin Campingreifen. Also zum nächsten Reifenhändler Ihres Vertrauens und mal nachgefragt, was die wohl kosten. 145 Euro je Stück inklusive Montage.

Erst mal schlucken und wieder nach Hause. Schnell mal im Internet nachschauen, was da so die Reifen kosten. Aha, ab 128 Euro, dann natürlich ohne Montage. Dabei aber stolpert man, als man so herumblättert über ein Sicherheitsproblem. Offenbar gibt es zwei verschiedene Ventile, mit denen die Reifen bestückt werden können.

Die Einfachvariante und die sicherere in Form von Metallventilen. Offenbar spart selbst so mancher Erstausrüster daran und dann kommt es leider öfter vor, als einem lieb sein kann, daß das einfache Ventil seinen Geist aufgibt, vorzugsweise natürlich während der Fahrt. Denn der Druck bzw. die Belastung ist manchmal einfach zu viel für ein normales Ventil, welches für jeden PKW völlig ausreicht, nicht aber für einen Kastenwagen oder ein Wohnmobil.

Also, wenn Camping, dann mit Metallventil.

Übrigens gibt es Reifenlieferanten im Internet, die haben Kooperationen mit verschiedenen Reifenaufziehern getroffen, denn Reifen bestellen schön und gut, aber wer zieht sie auf?

Demnächst gibt es hier auch einen Link zu so einem Internet-Reifen-Händler, wenn ich ihn gefunden habe 😉

Nachtrag 25.04.2008 Hier gibts die Reifen zumindest zum Zeitpunkt der Recherche: reifen.com Kooperationen mit verschiedenen Fachwerkstätten sorgen dafür, daß man am Ende nicht mit den Reifen dasteht. Sagen zumindest die Websites.