Archiv für das Tag 'Österreich'

… aber recht moderat.

Die Jahresvignette zur Autobahnnutzung wird um 30 Cent teurer und kostet dann ab nächstem Jahr 76,50 Euro.

Das zwei Monate gültige “Pickerl” kostet dann 23 Euro und wird somit 10 Cent teurer. Das zehnTageKurzzeitpickerl wird nicht angepaßt, es kostet damit immer noch 7,90 Euro.

Soweit der ADAC.

Quelle: KSTA 4.12.2010

Auf der Brennerautobahn in Tirol hat am Dienstag scheinbar ein Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und raste bei Matrei in eine Tankstelle.

Leider traf er dabei die Zapfsäulen und das Fahrzeug fing Feuer und der Fahrer verbrannte daraufhin in seinem Auto.

Ein Japaner, der gerade tankte, wurde durch das Feuer so schwer verletzt, daß er wenige Stunden später ebenfalls verstarb.

Quelle KSTA 30.06.2010

womo

IG-L

In Österreich gibt es eine Besonderheit bei den automatischen Geschwindigkeitsanzeigen auf den Autobahnen. Wenn da das Kürzel IG-L beisteht, dann besser nicht überschreiten, denn dann wird es richtig teuer, wenn man erwischt wird.

Aufgefallen war mir das auch schon mal, aber wußte nix damit anzufangen. In der ADAC Motorwelt 6/2010 gibt es nun die Aufklärung.

Hinter IG-L verbirgt sich Immissionsschutzgesetz Luft und heißt nix anderes, als das die Geschwindigkeitsbegrenzung der guten oder wenigstens besseren Luft geschuldet ist. Und wer da nicht mitmacht, der wird eben höher zur Kasse gebeten, als bei einer “normalen” Geschwindigkeitsbegrenzung.

Konkret heißt das in Höchstsätzen 726 (normal) zu 2180 (IG-L).

Alles klar?

Quelle ADAC Motorwelt

Bisher war es wohl dem Gendarmen überlassen, wie hoch eine Strafe ausfallen würde. Zum ersten September, also seit gestern gilt nun eine einheitliche Tabelle, die verbindlich regelt, was wie teuer wird.

Einiges wird ganz schön teuer, zum Beispiel, wer die Promillegrenze überschreitet, die wie bei uns bei 0,5 liegt, der ist mit bis zu knapp 6000(!) Euro dabei, Fahrverbot inklusive.

Wer zu schnell ist, kommt vergleichsweise glimpflich davon, wer dreißig KMh auf der Autobahn zu schnell ist, der darf 50 Euro bzw. 100 Euro berappen (abhängig wohl davon, ob ein Blitzer im Spiel war oder nicht).

Ab 25 Euro holt sich Österreich auch in Deutschland wieder…

Quelle ADACmotorwelt 09/2009

womo

wohnmobilplätze reschensee

Am Reschenpaß bzw. in der Nähe des Reschensee gibt es einen netten Campingplatz, der von Diddi geleitet wird. Es ist ein recht kleiner Platz, dafür aber mit einer sehr rührigen Küche und einer netten Sonnenterrasse.

Ich war vor einigen Jahren mehrfach dort im Wintercamping und es war eigentlich immer schön. Allerdings auch ziemlich kalt. Also immer gut Gas dabei haben und am besten eine Duamatik, sonst kann das Wechseln der Gasflaschen schon mal mühselig werden. Denn bevorzugt geht die natürlich nachts leer, die Gasflasche. Man kann auch prophylaktisch wechseln…

Wohnmobilplätze sind auf einer Terrasse mit schönen Blick über die Berge auf der anderen Seite. Unten gibt es eine Art Notstellplatz vor ein paar Garagen.

Tipp: Schön langsam runterfahren (im Winter) sonst rutscht man schon mal in die Holzleitplanken…

Ein Nachteil des Platzes zugegeben ist die relative Entfernung zum nächsten Ort, Nauders. Zu Fuß kaum zu erreichen und man hat ja nicht immer Schlittenhunde dabei.

Auf der anderen Seite liegt Reschen (fußläufig zu erreichen) mit dem Reschensee, heute kein Problem mehr, aber früher schon ein Abenteuer über die Grenze zu gehen, denn der Campingplatz liegt am Dreiländereck Österreich, Italien, Schweiz.

Hier mehr: Click

Nachtrag 31.01.2012: ein paar Tippfehler bereinigt und noch ein paar Tipps.

Wer in Reschen Wintercamping machen will, der ist bei Diddi auf alle Fälle gut aufgehoben. Wer gerne im Schnee über die Wiesen tobt, der sollte obacht geben, es gibt da Flüsse und aus eigener Erfahrung weiß ich, daß man im kniehohen (und höher) Schnee ganz schnell noch tiefer rutschen kann, dann landet man nämlich im Wasser. Das wahr zwar nicht gefährlich, aber ziemlich übel.

Im Somer ist da nicht wirklich was los,  zumindest zeigten die jährlichen Vorbeifahrten kaum Wohnmobile. Aber man kann kann herrlich eine Tour machen, von Stempel zu Stempel, da kommen dann schon einige Höhenmeter zusammen. Nichts für Flachlandtiroler auf alle Fälle.

Auf halber Strecke zwischen dem Campingplatz und Nauders gibt es eine Seilbahnstation, die auch Wohnmobilen ausreichend Parkmöglichkeiten bietet. Soweit ich mich erinnere, geht die Fahrt auf etwa 3000 Meter, Nauders liegt 2000 Meter hoch.

Im Winter soll  es Spaß machen, hochzufahren und dann zu Fuß die Schlittenabfahrt wieder herunterzumarschieren. Natürlich erst, nachdem man ausgiebig gebechert hat und deswegen die letzte Talfahrt verpaßt hat und es bald stockduster wird.

Dann noch an den hilfeanbietenden Pistenbullifahrern fröhlich winkend vorbeistapfen und unten bekommt man dann die Türe vom Wohnmobil eher nicht mehr auf, ob der steifgefrohrenen Finger.

Jaja, so leichtsinnig lustig kan das Leben sein.

 

 

 

womo

Österreich

Wer zur Zeit auf Österreichs Landstraßen unterwegs ist, der sollte peinlich genau auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Österreich achten. Denn (vielleicht ist das auch immer so, aber in den vergangenen Jahren ist mir das nicht so aufgefallen) zur Zeit ist die Polizei in unserem Nachbarland wohl auf der Jagd nach Verkehrssündern. So viele Polizisten mit Laserkanonen (oder was auch immer) hab ich noch nie zuvor gesehen, weder in Österreich noch in Deutschland.

Auch gerne genommen, die festinstallierte Kamera am Ende von Baustellen, wo zum Beispiel Tempo dreißig erlaubt ist.

Also mal abgesehen davon, daß man gesünder lebt, wenn man nicht so rast, und es dem Wohnmobil auch gut tut, Fuß vom Gas spart doppelt, einmal im Tank und zum Zweiten im Portemonnaie – ohne Gegenleistung…

Ich bin nicht schadenfroh.

Da fahre ich so über die Pässe, gemütlich, weil es doch ziemlich kurvig ist und ich nicht so der Rennfahrer bin und habe somit auch einige Autos hinter mir und auch ein Wohnmobil, einen Teilintegrierten. Ab und an lasse ich mal ein paar Autos durch, aber viel Gelegenheit dazu ist nicht und wenn die Schlange zu groß ist, kommt man dann ja auch selbst nicht mehr vom Fleck.

Wie auch immer, jedenfalls sehe ich irgendwann, daß das Wohnmobil mindestens ein Auto überholt auf ziemlich enger Straße und nun hinter mir hängt. Ich denke noch, der wird mich ja wohl nicht auch noch überholen, da setzt er auch schon an, knapp vor einer Kurve und schon kommt ein Fahrzeug entgegen. Ich denke, bist mal nicht so und bremse, sonst hätte es wohl Mousse (ala Wohnmobil) gegeben. Echt ein Spinner und eine Gefahr für die Allgemeinheit.

Naja, einige Zeit später, ich biege ab auf eine Autobahn und was sehe ich da, eben jenes Wohnmobil, angehalten von der Polizei. Hat ihm also seine Raserei nix genutzt.

Wie gesagt, ich bin ja nicht schadenfroh. Aber manchen sollte man den Führerschein vorsorglich abnehmen. Nix gegen Augenblicksversagen, aber das war echt zu hart.

Soeben schneit eine Nachricht vom VG Ötztal herein, daß der VG eine Aktion vom 4.07.09 bis 11.07.09 laufen hat, wo man zwei Campingplätze seiner Wahl in Längenfeld im Ötztal in Tirol testen kann und dann selbst bestimmt, wieviel man zahlt.

Kennt man ja schon von einigen Restaurants und die Betreiber sagen eigentlich alle, daß es kein Verlustgeschäft ist, die Gäste sind also durchaus bereit, Qualität entsprechend zu honorieren.

Klingt interessent jedenfalls, leider habe ich vor ein paar Tagen erst gebucht, in Südtirol. Sonst wäre das tatsächlich auch was gewesen, gefällt mir Längenfeld doch recht gut.

Was mich nur wundert, eigentlich kenne ich nur einen Campingplatz in Längenfeld.

Mehr Informationen gibts unter quolitischeck ;-)

Und da findet man auch den zweiten Camping-Platz, nämlich in Huben, einem Nachbarort, bequem zu Fuß zu erreichen, wenn ich mich recht erinner. An einen Campingplatz dort kann ich mich allerdings nicht erinnern.

Jetzt würde mich nur noch interessieren, wofür VG steht.

Und um RTL würde ich einen großen Bogen machen. Aber verstehe schon, Werbung ist alles.

P.S. Es gibt auch ein Blog zum Thema: klicki

P.P.S. Also, es handelt sich nicht um eine wie auch immer geartete VG, sondern um die oetztal.at marketing & support gmbh&cokg. Mit Kaffee wär das nicht passiert ;-)

Wir waren früher immer wieder gerne im Winter auf dem Campingplatz in Längenfeld im Ötztal.

Der Platz feiert nun sein 50jähriges Bestehen mit einem Programm, das sich sehen lasen kann. Unter anderem stehen ein Besuch zum Ötzi in Umhausen an, eine Einführung ins (was auch immer das ist) Alpin Walking.

Wer Anteil haben möchte am Festprogramm, der sollte sich den Termin vom 23.05.2009 bis 30.05.2009 merken und schon mal reservieren…

Mit 230 Euro für zwei Personen inklusive Stellplatz ist man dabei.

Mehr Klick

Von Restaurants kennt man es bereits. Bezahlt wird nicht, was auf der Karte steht, sondern das, was der Gast meint, daß das Essen wert gewesen sei – oder auch einfach wieviel Geld man ausgeben will…

Jetzt gibt es das Modell auch für eine begrenzte Zeit auf einem Campingplatz im schönen Tirol.

Noch bis zum 6. Februar kann man den Campingplatz besuchen und zahlt nur, was man willens ist, zu zahlen.

Grund der Aktion soll wohl sein, daß der Besitzer des Platzes herausfinden möchte, was die Camper denn so von den Leistungen des Platzes halten.

Mehr Informationen zum Platz unter Aktiv Prutz. In den Genuß des Wahlpreises soll man kommen, in dem man bei Reservierung das Stichwort “Preiszepter” angibt.

Der erste Eindruck des Platzes via Website ist jedenfalls ein recht guter. Der Campingplatz liegt bei Prutz, 5 Minuten vom Ortskern entfernt, und “direkt am Tor zum Kaunertaler Gletscher”.

Quelle: ADAC freizeit mobil 1/2009

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