Archiv der Kategorie: Reiseziele

Die Königin der Straßen…

Im KSTA vom 17.01.2026 stand ein Artikel zur längsten GERADEN Straße in Europa. kennt man ja sonst nur aus Amerika, aber das alte Europa kann das auch und schon viel, viel länger 😉

Dazu ein fix generierter Artikel aus einer KI-Schmiede:

Via Appia: Die längste gerade Straße Europas

Unter den historischen Verkehrsadern Europas nimmt die Via Appia eine einzigartige Stellung ein. Sie hält einen Rekord, der bis heute im gesamten europäischen Straßennetz unangefochten ist: Ein Abschnitt dieser antiken Römerstraße verläuft über eine Distanz von rund 62 Kilometern absolut geradlinig. Diese technische Meisterleistung der Antike wird von Experten als der längste gerade Streckenabschnitt in Europa bezeichnet.

Ein technisches Wunder der Antike

Die Via Appia, oft als „Königin der Straßen“ tituliert, wurde im Jahr 312 vor Christus unter der Leitung des römischen Zensors Appius Claudius Caecus errichtet. Ihr primäres Ziel war die Verbindung der Hauptstadt Rom mit dem Hafenort Brundisium (dem heutigen Brindisi) an der Adriaküste, was sie zu einer strategisch vitalen Handels- und Militärroute machte.

Besonders hervorzuheben ist der Verlauf durch die pontinische Ebene. Während dieses Gebiet ursprünglich von ausgedehnten Sümpfen geprägt war, die eine natürliche Barriere darstellten, gelang es den römischen Ingenieuren, hier eine perfekt gerade Trasse anzulegen. Die Entscheidung für eine strikt lineare Führung über 62 Kilometer hinweg, ohne jegliche Kurven oder Umwege, demonstriert das hohe Maß an geometrischem Verständnis und Durchsetzungsvermögen der römischen Baumeister. Dieser Abschnitt führt von Rom bis nach Anxur, dem heutigen –> Terracina.

Historische Bedeutung und heutige Nutzung

Die Bedeutung der Straße ging weit über den reinen Transport hinaus. Sie diente als wichtige Handelsroute, über die Güter aus dem Osten, einschließlich Sklaven, nach Rom gelangten. Die pontinischen Sümpfe, die einst den Zugang erschwerten, wurden erst in den 1930er Jahren durch groß angelegte Trockenlegungsprojekte urbar gemacht.

Heute verläuft die moderne Nachfolgerin, die Via Appia Nuova (Staatsstraße SS 7), weitgehend auf der historischen Trasse. Sie verbindet weiterhin wichtige Knotenpunkte, darunter den Flughafen Rom-Ciampino mit dem Stadtzentrum, und ist eine der Hauptverkehrsachsen im Großraum Rom geblieben. Obwohl sie ihren Status als wichtigste Handelsroute verloren hat, bleibt sie ein lebendiges Zeugnis der römischen Ingenieurskunst.

Ein unerreichter Rekord

Was die Via Appia besonders macht, ist nicht nur ihr Alter, sondern die spezifische geometrische Eigenschaft ihres Verlaufs. Kein anderer Abschnitt eines öffentlichen Straßennetzes in Europa weist eine vergleichbare Länge an absoluter Geradlinigkeit auf. Diese Tatsache unterstreicht die Effizienz, mit der die Römer ihre Infrastruktur planten, lange bevor moderne Vermessungstechniken verfügbar waren.

Die Straße ist heute nicht nur eine Verkehrsader, sondern auch ein kulturelles Denkmal. Entlang ihres Verlaufs finden sich zahlreiche historische Stätten, antike Gräber und Ruinen, die Besucher an die Bedeutung dieser Route erinnern. Für Geschichtsinteressierte und Wanderer bietet sie einen einzigartigen Einblick in die Planung und Ausführung römischer Großprojekte.

Genutzte Quellen u.a.: Wikipedia, Reisereporter, SWR Kultur

Osterwochenende am Weißer Stein

Am weißen Stein, genauer: auf dem Wohnmobilhafen neben der Wiese und dem Spielplatz gibt es eine Neuauflage der Osterveranstaltung.

Geplant ist diesmal eine Nachtwanderung am Samstag mit anschließendem Feuer samt Stockbrot.

Am Sonntag dann Ostereiersuche, abends gemütliches Beisamensein am Feuer.

Gebeten wird wieder um Reservierung unter Angabe der teilnehmenden Kinder.

Alle Angaben ohne Gewähr natürlich.

Das Osterwochenende ist diesmal am 4.4.2026 und 5.4.2026, Karfreitag ist am 3.4.2026.

Höhere Bußgelder in Griechenland

Nach dem Beitrag zur Erhöhung der Verkehrsvergehensstrafen in Italien folgt nun Griechenland.

Auch hier will man den Toten und Verletzten im Straßenverkehr den Kampf ansagen.

In Griechenland sieht das wohl besonders übel aus. In der EU-Statistik rangiert das Land anscheinend auf dem drittletzten Platz, was die Verkehrstoten betrifft.

Wer schon einmal in Griechenland war, der weiß auch, woher das kommt. Schon vor vierzig Jahren waren Ampeln wirklich nur die sprichwörtliche Empfehlung…

Wie auch immer, Ursachen sind laut örtlicher Polizei, Alkohol, Telefonieren und der Bleifuß. Und Sicherheitsgurte sind sowieso nur aus optischen Gründen vorhanden.

Auch Zweiradfahrer leben in Griechenland besonders gefährlich. Was dem Auto sein Gurt, ist dem Mopedfahrer sein Helm. Deutlich mehr als die Hälfte der verunglückten Motorradfahrer trug keinen.

Zu den Gebühren: Wer mit dem Handy am Ohr kassiert wird (oder ohne Helm oder ohne angelegten Sicherheitsgurt oder mit Alkohol von 0,5 bis 0,8 Promille), ist mit 350 Euro und einem Monat Fahrverbot dabei.

Wiederholungstätern droht eine drastisch höhere Strafe. Am Ende der Fahnenstange stehen fünf Jahre Haft und zehn Jahre Fahrverbot. Da lohnt es sich doch, sich an die Regeln zu halten, würde man meinen.

Ab nächstem Jahr gilt in geschlossenen Ortschaften wohl generell Tempo 30 (Durchgangsstraßen mit Mittelstreifen ausgenommen).

Anscheinend gibt es eine Initiative, die Fahrverbote ab drei Monaten künftig EU-weit bindend zu machen. Also demnächst nix mehr mit: „Ist mir doch egal, ich wohn da nicht“

Quelle: ksta 15.09.2025

höhere Bußgelder in Italien

Strafen für Verkehrsvergehen sind in vielen Länder rund um Deutschland bekanntermaßen deutlich höher als man hierzulande gewohnt ist.

Letztes Jahr starben bei Verkehrsunfällen in Italien um die dreitausend Tote und Italien dreht an der Schraube. Ein Problem scheint der Alkoholkonsum im Straßenverkehr zu sein, weswegen nun bis über zweitausend Euro Straße drohen bei einem Blutalkoholgehalt über 0,5 Promille bis 0,8 Promille. Weiterhin droht ein Führerscheinentzug bis zu 6 Monaten, der für Deutsche allerdings nicht in Deutschland gilt. Wer bis zu 1,5 Promille intus hat, dem droht Gefängnis und die finanzielle Sache verdoppelt sich.

Weiterhin bekommt der Fahrer bei 0,8 Promille auferlegt, ein Alkoholmessgerät einbauen zu lassen. Ein Start des Fahrzeugs wird nur bei 0,0 Promille möglich sein. Die Frage wäre dann nur, wie das Gerät zwischen Fahrer und Beifahrer unterscheiden kann.

Aber auch dem Müll wird der Kampf angesagt, einen Müllsack abzulegen irgendwo am Straßenrand, wird richtig teuer: 18.000 Euro kann das kosten.

Kleinere Dinge wegzuwerfen, kostet immer noch bis über eintausend Euro.

Das Handy sollte man am Lenkrad besser auch nicht in die Hand nehmen. Fahrverbote und Punkte drohen, bzw. Abzug, in Italien läuft das mit den Punkten wohl anders herum.

Das ist keine abschließende Auflistung, aber jetzt reicht es wohl erst einmal…

Quelle: ksta 6.09.2025 Reisemagazin

Neulich in Gemünd

Nach der positiven Erfahrung auf einem Stellplatz in Gemünd/Eifel, wollte ich letztens ein weiteres mal dahin fahren und freute mich auf einen schönen Platz für mein kleines Töftöf. Um die letzte Ecke biegend, sah das auch gut aus, allein, so gut wie alle Plätze belegt bzw. reserviert, beim näherkommen.

Da hat wohl eine Gruppe rund um Frankia den mehr oder weniger ganzen Platz belegt. Zum Glück gab es noch ein Plätzchen auf den Notabteilen.

Gerade habe ich gelesen, Frankia hat anscheinend Geburtstag, gefeiert wird das 65-Jahre-Jubiläum. Insofern: Happy Birthday. Vielleicht hatte das eine ja was mit dem anderen zuntun, keine Ahnung.

Gestaunt habe ich über die Fahrzeuge selber, ich hatte gar nicht auf dem Schirm, wie groß Frankia-Fahrzeuge sind. Riesen Alkoven und jede Menge Vollintegrierte.

Im Gespräch mit einen Nachbarn erzählte der, er hätte extra ein, zwei Tage vorher angerufen: „Nein, Reservierungen machen wir nicht und es wäre auch gar kein Problem.“ QED: Er bekam dann den letzten „vernünftigen“ Platz…

Nachdem die Laune erst mal auf dem Tiefpunkt war, nicht zuletzt auch wegen des halbstündigen Fußmarschs zum Schwimmbad (Freibad beheizt, zwar arg grenzwertig, aber trotzdem schön), wurde dann aber doch noch alles gut. Man merkt schon deutliche Unterschiede, die Flutkatastrophe zeigt sich in Gemünd noch an allen Ecken und Enden.

Aber da steht im Zentrum ein schönes Schild: „Kommt vorbei und unterstützt damit den Wiederaufbau“ – wird gemacht.

Lago Maggiore

Am Lago Maggiore kann man ab dem Sommer diesen Jahres nach einer Restaurierung die Seefestung Castelli die Cannero besichtigen. Im Mittelalter diente sie der Verteidigung gegen eidgenössische Truppen. Lustigerweise wurden später anscheinend Citrusfrüchte dort angebaut und es gab wohl auch eine Kaninchenzucht.

Ein genauer Termin steht wohl noch nicht fest.

Das Kastell befindet sich auf zwei Miniinseln vor Cannero Riviera am westlichen Seeufer.

Isole Cannero

Mehr zum Kastell: –> und zum Ort: –>.

Quelle: ksta 17.05.2025

Selfie-Wahn

Lauterbrunnen - WasserfallAnscheinend gibt es hinter dem Schweizer Dorf Lauterbrunnen einen repräsentablen Wasserfall, was zu einem großen Problem für das Dorf, über dessen Namen man wohl trefflich spekulieren kann, geworden ist.

Wie es ausschaut, gibt es eine Menge Fahrzeuge, die durch das Dorf düsen, ab zum Wasserwall, kurz aussteigen – vermutlich – ein Selfie machen mit dem Wasserfall im Blick und wieder davonziehen.

Das scheint ein so großes Problem geworden zu sein, daß man seitens der Gemeinde darüber nachdenkt, eine „Eintrittsgebühr“ zu verlangen um der Massen Einhalt gebieten zu können.

Mehr zu Lauterbrunnen –> und eine schicke Webcam: –> und weil es ja hier ums Campen geht… –>

Quelle: ksta 17.05.2024

P.S. Lauter Brunnen oder Lauter Brunnen – das ist hier wohl die Frage. Ein lauter Brunnen oder ganz viele Brunnen – angesichts der Zahl von 72 Wasserfällen, die es vor Ort offenbar gibt…

P.P.S. Ob die Idee mit dem Wegezoll bereits umgesetzt wurde, keine Ahnung.