Sicherheitsgurt blockiert

Das Basisfahrzeug eines Womos ist ein Ducato und für einige Zeit machte der Beifahrergurt anscheinend Probleme. Er ließ sich zwar noch ausziehen, die Rückführung, also das wiederaufrollen, war aber irgendwie blockiert. Da half auch kein gutes Zureden.

Da sowieso irgendwann ein Werkstattbesuch anstand, sollte dort auch direkt nach dem Sicherheitsgurt geschaut werden.

Bei der Rückgabe des Fahrzeugs war der Gurt dann fein säuberlich über den Sitz drapiert, das Problem nicht gelöst.

Wegen Corona wurde aber nicht so richtig nachgehakt und der Gedanke lag nahe, das wurde wohl irgendwie vergessen.

Also hat man noch einmal selbst nachgeschaut und die Verkleidung abgebaut, sah alles ganz normal aus, aber kein Vor und kein Zurück. Dann noch mal an einer Stelle gerüttelt und Klick, funktioniert wieder einwandfrei.

Also alles wieder zusammenbauen und alles tuffisch und super.

Später dann fiel noch einmal ein Blick auf die Rechnung, da stand dann doch tatsächlich, „Gurt muß erneuert werden.“ Na so was. Also hat man das doch nicht vergessen, jedoch nicht gelöst.

Der Hinweis an dieser Stelle: Das ist ein sicherheitsrelevantes Teil, Verwendung des Textes auf eigenes Risiko, keine Gewähr auf Vollständigkeit oder Richtigkeit!

Gasflaschen Füllstandsanzeige

Es gibt mal wieder eine neue Füllstandsanzeige für Gasflaschen.

Sie ermittelt den Füllstand mittels Gewichtsmessung und kann anscheinend auch eine Prognose erstellen. Nett wäre zum Beispiel, ja, das Gas reicht noch für die Nacht, kein Aufstehen um 4 Uhr morgens… Das wäre toll. Das Teil ist zertifiziert nach Din-Irgendwas und kann somit während der Fahrt installiert bleiben. Wäre ja auch zu dämlich, müßte man es jedes mal entfernen, wenn man losdüst. Aber nett, es erwähnt zu haben.

Da das Gerät mit Batterien arbeitet, könnte man es auch im Gewächshaus einsetzen, das fände ich tres chic.

Die ermittelten Daten werden via Bluetooth ans Handy gesendet und eine zugehörige App zeigt dann die Werte an.

Die Gas-Füllstands-Meßeinrichtung ist von GOK und hört auf den Namen Senso 45 Plus. Gibt’s im Fachhandel .

–> GOK

Nachtrag: Offensichtlich ist das mit dem Verbleiben während der Fahrt doch nicht so selbstverständlich, denn bei Berger habe ich gerade nur den Senso 4S gefunden, wobei die Frage war, was wohl der Unterschied sein könnte), den findet man in den Bewertungen: Das Gerät darf nicht montiert bleiben unterwegs. Nun gut.

Quelle: Promobil 2/2021

Dethleffs feiert

seinen 90sten Geburtstag und hat dafür eine auf 90 Exemplare limitierte Sonderedition des XL I aufgelegt, jedes Fahrzeug bekommt seine eigene Nummer an der Eingangstür…

Ob man das jetzt braucht, keiner Ahnung, aber es macht sicher was her. Der Startpreis liegt bei um die 125.000 Euronen. Dafür bekommt man 160 PS mit 9-Gang-Automatik, luftgefederte Sitze im Führerhaus, Zentralverriegelung auch an der Heckgarage und diverse Schmankerl mehr.

Quelle: promobil 2/2021

Bürstner mit 4-Rad-Antrieb

Die Luft bei den 4×4-Campern ist dünn geworden, Bürstner wirft nun einen Citroen-Jumper mit zwei Antriebsachsen ins Rennen.

Vorläufig nur in der kurzen Variante auf 5,4 Meter bietet das Fahrzeug eine Miniküche, ein Minibad und ein Heckbett quer.

Damit der Allrad auch dort funktioniert, wo er Sinn macht, also im Gelände, zum Beispiel auf der stets matschigen Abstellwiese, empfiehlt sich das Offroad-Paket mit Höherlegung, grobstolligen Reifen , Differenzial-Sperre hinten und Radhausverbreiterungen.

Ab gut 50.000 Euronen ist man dabei.

Quelle: promobil 2/2021

Spendenaktion für Spiekeroog

Auf Spiekeroog gibt es seit 1885 eine Pferde(eisen)bahn, die nun vor dem Aus steht, weil das Schutztor, das die Gemeinde vor dem Meer schützt, marode ist und und durch Sandsäcke quasi ersetzt wurde. Da man die Säcke nicht jedes Mal für die Pferdebahn wegräumen kann, bleibt sie nun stehen.

Ein neues Tor ist für die Gemeinde unbezahlbar, also wurde eine kleinere Lösung ausgetüftelt, die aber immer noch um die 100.000 Euro kostet. Also heißt es nun Spenden sammeln.

Mehr unter Rettet die Pferdebahn.

Nachtrag 22.04.2021: Die Spendenaktion ist beendet, anscheinend ist das Spendenziel erreicht.

Öfter mal was neues

Joker T3VW-Busse mit Klapp­hochdach gibt es ja schon lange und natürlich mittlerweile auch bei vielen anderen Kastenwagen.

Für mich neu ist ein Teilintegrierter mit Klapp­hochdach in der Mitte des Fahrzeugs. Der Vorteil: Wenn das Teil aufgeklappt ist, hat man im Oberstübchen zwei zusätzliche feste Schlafplätze ohne großartige Umbauarbeiten, wie sonst üblich bei Teilintegrierten.

LMC hat sich das ausgedacht und bietet das Klapphochdach bei drei verschiedenen Modellen an. Allen gemeinsam sind die Einzelbetten im Heck – für die vermutlich älteren Herrschaften, die gerne in einzelnen Betten schlafen, so heißt es, wobei ich das noch nie verstanden habe, wofür das gut ist. Aber nun.

Eigentlich sollte hier noch ein Bild von LMC erscheinen, aber ich bin wohl zu doof, um die Download-Abteilung bei LMC zu bedienen.

Quelle: Promobil 2/2021

Buchtipp: Campingplatz-Krimi

Es kommt in Mode, Krimis auf und rund um Campingplätze zu schreiben.

Schatten über der Werse ist der dritte Kriminalroman von Henrike Jütting und er spielt (vermutlich) irgendwo an der Werse auf einem fiktiven Campingplatz bei Münster.

Auch in der Idylle lauert das Böse Auf dem idyllisch gelegenen Campingplatz Werseparadies am Rande von Münster wird an einem Novembermorgen der Besitzer Rainer Heffner tot aufgefunden. Brutal erschlagen mit einer Flasche. Schnell wird deutlich, dass es an Verdächtigen nicht mangelt, denn Heffner war ein Querulant. Da sind zum Beispiel die Dauercamper, denen überraschend die Stellplätze gekündigt wurden. Oder der Nachbar, der mit dem Ermordeten handfeste Probleme hatte. Und dann gibt es da noch einen herumstreifenden Obdachlosen, den eine uralte Geschichte mit Heffner verbindet … Als die Ermittlungen ins Stocken geraten, wird Katharina Klein kurzerhand auf dem Campingplatz eingeschleust. Undercover taucht sie in die traute Gemeinschaft der Dauercamper ein. Ihre Tarnung als Biologin ist perfekt. Bis plötzlich ein weiterer Mord geschieht und Katharina dem skrupellosen Mörder gefährlich nahe kommt ..

Schatten über der Werse: Kriminalroman aus Münster, Henrike Jütting, November 2020, ISBN: 978-3954415434, amazon (Affiliate-Link)

Kein E-Bike – oder doch?

Immer, wenn man denkt, da fährt wieder einer an dir vorbei, ohne ersichtliche Anstrengung, dann fällt der zweite Blick auf den Akku und man denkt, aha, wieder so ein Pfuscher 😉

Dem kann nun abgeholfen werden, durch ein Radl, dem man seine „inneren“ Werte nicht ansieht, denn äußerlich ist es ganz normales Fahrrad mit Trinkflasche, innerlich verbirgt sich in der Flasche aber ein Akku…

Das Modell heißt Capri und gibt es in verschiedenen Ausführungen, ganz billig ist es nicht, aber man gönnt sich ja sonst nichts 😉

Gefunden habe ich das Fahrrad in einem Magazin (März/April 2020), da wurde es für etwa 1275 Euro aufgerufen, gefunden habe ich das hier (Klick), deutlich teurer für um 2200 Euro. Keine Ahnung, ob es die günstigere Version auch noch gibt…

Sharecamper.de

Über Vermietplattformen für in privater Hand gehaltene Wohnmobile stand hier schon das eine oder andere, diesmal geht es um Sharecamper.

Diese Plattform wurde anscheinend von Yescapa aus Bordeaux übernommen. Etwa 10.000 Fahrzeuge waren bei Sharecamper gelistet, die nun bei Yescapa zu finden sind. Yescapa ist nach eigenen Angaben die größte Plattform für von Privatpersonen vermietete Wohnmobile (und natürlich auch Wohnwagen).

Wer noch bei sharecamper gebucht hat, landet nun automatisch bei yescapa, die die Abwicklung ab sofort übernommen hat.

–>.

Quelle: KSTA 9./10.01.2021

Nachtrag: Sharecamper heißt eigentlich SHAREaCAMPER, das war dann wohl immer schon falsch hier…

Wohnmobil Dinner

Wohnmobil-Dinner als Corona-konforme Essens-Methode sind seit einer Facebook-Aktion bekannt geworden und dann auch im Fernsehen gelandet, wo ich davon hörte.

Da Weihnachten traditionell auswärts essen ansteht, dachte ich, kann man ja mal probieren, so ein Wohnmobil-Dinner. Also stundenlang gesucht, wo in der Nähe etwas passendes zu finden sein könnte und dann irgendwann für das oberbergische Land entschieden. Auch im Hinblick auf die Schneefallgrenze zu Weihnachten, die bei etwa 400 Meter lag, könnte ja sein…

Um es vorweg zu nehmen, es war etwas holperig, aber auf alle Fälle wiederholenswert. Hat Spaß gemacht.

Bei der Ankunft erst mal zu früh abgebogen und so stand enges wenden an, dann war die Auffahrt auf den Parkplatz verdammt steil, also einmal um den Platz herum und von der anderen Seite drauf, wo es später auch wieder herunterging, dann noch zur Bergseite hinpositionieren (der Platz war bis auf einen Hänger völlig leer), damit auch der Ausblick beim dinieren stimmen möge und die Show kann losgehen.

Zwei Mann steigen aus und gehen zum Lokal, wo bereits ein paar Leute vermutlich auf ihr Essen zum mitnehmen warten. Da kommt ein junger Mann aus dem Lokal und begrüßt uns mit den Worten, ob wir das reservierte Wohnmobil seien (oder so ähnlich). Er drückt uns vier Speisekartenblätter in die Hand (optisch machen die gut was her, fast zu gut für nur einmal verwenden, aber Corona sei es gedankt) und fragt noch nach den Getränkewünschen, wobei eine Flasche Prosecco bereits auf der Liste steht, obwohl wir eigentlich bei der telefonichen Reservierung nur gefragt hatten, ob Prosecco im Angebot vorhanden sei, aber sei es drum.

Wir bestellen zu dem Prosecco also noch ein alkoholfreies Bier, ein Bier (Radler geht nicht, weil offene Getränke nicht erlaubt sind) und ziehen mit den Speisekarten wieder ab.

Nachdem dann die Alternativen zur Gans gewählt sind, geht es noch mal zurück, wo soweit die Erinnerung, ein Mädel die Bestellung aufnimmt (Essen und eine Flasche roten zum Essen) und uns die Biere (drei alkoholfreie an der Zahl(!)) überreicht.

Dann meint sie noch, wenn das Essen fertig ist, würde sie sich telefonisch melden, fragt aber nicht nach der Telefonnummer, die wir ihr dann geben. Trotz mehrfachem Nachfragen nach dem Prosecco, der als Aperitif gedacht ist, geht sie das nicht wirklich drauf ein, meint nur, den gibts mit dem Essen.

Nun gut, wir haben vorgesorgt und so wird eine eigene Flasche Sekt geöffnet. Nach etwa einer halben Stunde etwa klingelt das Telefon, „Essen ist Fertig“.

Dann kommt eine kleine Herausforderung, schwere Tabletts mit genauso schweren Tellern zu bugsieren, garniert mit Flaschen, Saucieren und Einmachgläsern. Alles dann auf dem Wohnmobil-Tisch auszurichten ist mindestens genau so schwierig, aber irgendwann ist alles gerichtet und es kann losgehen. Ene kleine Enttäuschung gab es noch, weil anscheinend kein Rotkohl zur Gans gerichtet wird, aber man hat die Einmachgläser übersehen… Eins dasvon dient praktischerweise als Erhöhung, so paßt ein weiterer benötigter eckiger Teller auf den Tisch.

Fazit des ganzen: Das Essen ist auf alle Fälle empfehlenswert, die Portionen ausreichend, und Spaß macht das ganze auch. Wer mit dem Wohnmobil reist, der dürfte den etwas geringen Platz ja gewohnt sein.

Silvester sind die wohnmobiltechnisch übrigens wahrscheinlich ausgebucht, meinte der Kellner auf entsprechende Nachfrage, man möge sich einfach am Montag noch mal melden…

Wer sich selbst ein Bild machen möchte: Klick.

Auf der Rückfahrt, die mit Unterbrechung vonstatten ging, gab es dann tatsächlich noch ein paar Flocken Schnee im Scheinwerferlicht.

Ein Abstecher in die von Autobahn-Schildern angepriesene Altstadt von (habe ich gerade vergessen, Nachtrag: Bergneustadt) entpuppte sich als ähnlich trist wie in den Rheindörfern rund um Boppard. Leerstände, eine (Schnell-)Imbissbude nach der anderen. Die Häuser allerdings sind schon sehenswert.

Vielleicht gibt es demnächst noch ein paar Bilder. Bis dahin soll es das erst mal gewesen sein.

Nur noch eins: Auf der Speisekarte gibt es confierte Gans. Für alle Banausen die Erklärung: „Der Begriff „Confieren“ kommt vom französischen „confire“ und bedeutet „einmachen, einkochen oder einlegen“. Es handelt sich dabei um eine der ältesten Formen des Konservierens. Insbesondere in der südwestfranzösischen Küche wird diese Form gerne angewendet.“ (Klick)

P.S. Wer ähnliche Möglichkeiten kennt, kann sie gerne per Kommentar hinterlassen.