St. Goar – Camping Loreleyblick

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Am Wochenende ging es zur Abwechslung mal an den Rhein nach St. Goar, gegenüber dem wohl weithin bekannten Lorelei-Felsen. Gerne auch Loreley oder (Lore-Ley, Lurley, Lurelei, Lurlei) nach Wikipedia…

St. Goar ist ein nettes Städtchen mit einer ziemlich imposanten Burgruine, die zu erforschen es sich lohnt. Jedoch obacht, aufgrund der enormen Größe ist der Lageplan, den man beim Kauf der Eintrittskarten in die Hand gedrückt bekommen, am besten immer griffbereit.

In der Ruine gibt es einige Kasematten und Minengänge, die man absolut nur mit Beleuchtung besichtigen kann und letztere am besten auch nur, wenn man nicht unter Platzangst leidet, sind sie doch stellenweise so eng, daß man sich kaum herumdrehen kann.

Zu erreichen ist die Ruine über einen kurzen Weg am Ende von St. Goar über mehrere Treppen.

Integriert in die Ruine Rheinfels ist ein Romantikhotel und etwas unterhalb liegt eine Jugendherberge. Hotelgäste und Ruinenforscher kommen sich schon mal ins Gehege, was den einen oder anderen Hotelgast schon mal gestört hat, aber dafür ist die Kulisse einfach toll.

Gegenüber liegen zur Linken Burg Maus und zur Rechten Burg Katz, jeweils einem verfeindeten Bruder gehörig.

Sonntags ist St. Goar ein ziemlicher Rummelplatz, aber es gibt zum Glück auch Seitenstraßen… In einer dieser liegt eine Pizzaria mit einer sehr freundlichen und zuvorkommenden Bedienung. Die Pizza selber ist auch anständig und die Preise durchaus im Rahmen.

Der Campingplatz Loreleyblick liegt am Rand des Ortes und ist praktisch ein langer schmaler Streifen von einem Kilometer Länge direkt am Rhein. Es gibt keine reservierbaren Stellplätze, man steht, wo man Platz findet. Zur Zeit wird offensichtlich heftig an den sanitären Anlagen gebaut. In den Häuschen, die in kurzen Abständen verteilt sind, und, wenn sie mal fertig sind, Dusche, Toilette und Waschbecken bereithalten, fehlen noch die Duscharmaturen und warmes Wasser ist auch noch Fehlanzeige. Aber im Sommer war das kein Problem. Das Hauptwaschhaus dagegen ist wohl mehr oder weniger voll eingerichtet. Ein langes Stromkabel kann schon mal von Vorteil sein, wie die des öfteren zu sehenden Verlängerungskonstruktionen zeigen.

Hat man sich häuslich eingerichtet, genießt man auch in der zweiten Reihe abends einen tollen Blick auf den Rhein – natürlich bei einem Tropfen örtlichen Weins.

Nur am Rande: Eine stark befahrene Eisenbahnlinie verläuft in unmittelbarer Nähe. Wenn ein Güterzug vorbeirauscht, muß man Gespräche einstellen, aber man gewöhnt sich schnell daran und schlafen war auch kein Problem. Aber für besonders lärmempfindliche Personen kann das vielleicht schon ein Problem sein.

Die Anmeldung ist freundlich und in der Zeit von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Abreise bis 12 Uhr. Es gibt einen Tagessatz per Person, dann kann man bis 18 Uhr bleiben.

Bei schönen Wetter auf jeden Fall einen Besuch wert, Camping Loreleyblick und St. Goar.

Ein paar Links: die Loreley, der Platz, die Burg.

Der Campingplatz Loreleyblick ist übrigens nicht zu verwechseln mit dem Campingplatz auf der anderen Seite auf dem Felsen selber. Da waren wir nicht…

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