Winterdiesel

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Nachdem ich im letzten Jahr, bzw. Anfang des Jahres, kapital liegen geblieben bin, keine drei Meter vom Stellplatz weg, soll mir das diese Wintersaison nicht mehr passieren.

Die Rede ist vom Diesel, der die unangenehme Eigenschaft hat, bei niedrigen Temperaturen zu versulzen, es wird so dickflüssig, daß es nicht mehr durch den Filter kommt, der Motor stirbt irgendwann ab.

Eigentlich war ich ja der Meinung, ich hätte von dem Mißgeschick berichtet, aber irgendwie kann ich nichts entsprechendes mehr finden, also in Kürze die Geschichte:

Ich wollte kurz mal in die Eifel, in den Schnee, Anfang des Jahres, als es ja so schön kalt und weiß war. Also den Wagen starten und los, leider nur wenige Meter weit, genau vor eine Ausfahrt. Zwei Stunden auf den ADAC gewartet (“Sie haben noch Glück, in München hätten Sie sechs Stunden gewartet”), den Wagen vor die Tür geschleppt und dann alles mögliche versucht, letztlich hilft aber gar nichts, weder Additive noch ein paar Liter Winterdiesel, noch ein neuer Filter. Das einzige was hilft, ist auftauen, bei Plustemperaturen.

Soweit so gut, also habe ich nun soeben bei fast leerem Tank hoffentlich Winterdiesel eingefüllt und bin ein paar Runden gefahren, damit sich hoffentlich alles schön vermischt und der normale Diesel bis zum Motor zu Winterdiesel wurde.

Übrigens gab es bei dem starken Frost in der letzten Wintersaison offenbar viele, die das gleiche Problem hatten und – das macht es spannend – teilweise Winterdiesel im Tank hatten.

Wie auch immer, wer noch nicht hat, sollte die frostfreie Zeit nun nutzen und Winterdiesel tanken!

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