Archiv des Autors: womo

Italien und der Mopedfahrer

sind unter Umständen eine teure Angelegenheit … für den Mopedfahrer.

Wer ohne Helm oder Freihändig mit dem Motorrad unterwegs ist und seien es nur ein paar Meter, für den wird es teuer, wenn er von der Polizei dabei ertappt wird.

Bis zu gut 300 Euro kostet der Spaß und das Motorrad wird für 60 Tage einkassiert, im Wiederholungsfall (innerhalb von zwei Jahren) für 90 Tage.

Wer nun einen Helm trägt und sich auf der sicheren Seite wähnt, der könnte auch dran glauben, wenn nämlich kein ECE-Genehmigung am Helm pappt. Das wird dann nicht ganz so teuer, schnelles – zu schnelles fahren dagegen sehr – bis zu über 3000 Euro nämlich.

Aber immer noch besser als gleich das ganze Fahrzeug zu konfiszieren: Alkohol am Steuer – Wohnmobil weg.

Gefunden in der ADAC Motorwelt Ausgabe 8/2011

Buchtipp Wohnmobil kaufen

Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Wohnmobil zu kaufen, der investiert u.U. im Gegenwert einer kleinen oder auch gerne größeren Wohnung. Zwar ist eine solche Investition selten so langfristig geplant, wie bei eine Wohnung, aber trotzdem sollte man hier wie da nicht die Katze im Sack kaufen.

Deswegen gibt es wie für den Wohnungsmarkt, auch für den Wohnmobilkauf mehr oder weniger hilfreiche Lektüre.

Nachfolgend zwei Bücher, die sich mit dem Thema beschäftigen:

Kaufberatung Wohnmobile, die 44 wichtigsten Typen, Motorbuch Verlag, April 2006, mehr Informationen und bestellen, nicht mehr ganz aktuell, somit ggf. nur für Gebrauchtwagenkäufer interessant.

Das Reisemobil-Praxisbuch: Kaufberatung – Reise – Zubehör – Selbstbau, Motorbuch Verlag, April 2009, mehr, etwas aktueller vom Erstveröffentlichungsdatum, aber auch deutlich teurer als das erste Buch, den Kritiken nach zu urteilen kein Kauf.

Miniklärwerk für die Toilette

Soeben bin ich über einen Ausbauer von Leerkabinen gestolpert, der auch eine Minikläranlage für die Chemie-Toilette im Angebot hat.

Das Teil ist zwar nicht wirklich billig, aber wenn es funktioniert und Geld keine Rolle spielt, dann ist das sicher eine klasse Sache.

Abgesehen vom Preis gibt es noch einen kleinen Nachteil, nämlich das Gewicht von gut 40 Kilo.

Ich weiß jetzt nicht genau, wie das funktioniert, aber vermutlich wird der Fäkalientank ersetzt durch eine schwarz-blaue Kiste, in der das Wunder der Zersetzung stattfindet und dann wird das entstandene Grauwasser automatisch in den Abwassertank gepumpt.

Dolle Sache das.

Die Firma stellt auch auf der Caravan 2011 aus. Wer Interesse hat, unbedingt mal vorbeischauen!

Halle zwölf beim Übergang zu Halle dreizehn.

Hier der Link zum Klärwerk: Klick.

Ganz vergessen, es handelt sich um die Firma Joko aus Bergisch Gladbach, sozusagen um die Ecke.

Staub

Staub ist im Wohnmobil – natürlich auch im Wohnwagen – immer ein Problem. Besonders, wenn Tiere mitfahren.

Da leisten ein Besen und Handfeger mit Kehrblech schon mal gute Dienste, aber in so manche Ecken kommt man dann doch etwas beschwerlich und man wird ja auch nicht jünger…

Also mußte ein Staubsauger her. Da ich Erfahrungen mit Akkusaugern hatte, die Batterie ist immer leer, wenn man ihn braucht oder er ist immer am Stromnetz, usw. sollte es ein Sauger mit Kabelanschluß sein.

Also im nächsten Supermarkt einen gekauft, der ganz gut aussah.

Er ist jetzt auch regelmäßig im Einsatz, jedoch, der Lärm, den das Teil macht, ist scheinbar umgekehrt proportional zur Saugleistung.

Kurz gesagt, so richtig glücklich bin ich nicht damit.

Nun gibt es offenbar von Black & Decker ein neues Modell, mit dem sich 12 Minuten lang bis in die hintersten Ecken saugen lassen können soll, dank ausziehbarer Fugendüse.

Zum Vergleich, mein Staubsauger hat einen richtigen Schlauch, geschätzte 45 cm. Dafür schleppt man dann den Motor hinter sich her.

Bei Berger gibt es mein Modell tatsächlich auch: Saugi

Der Black & Decker hört auf den Namen DV1210N

Gefunden in der Promobil 8/2011

Nachtrag 05.05.2020: Der Saugerstauber bei Berger ist ausverkauft.

Projekt Klimaanlage

Eine Klimaanlage? Für den einen eine unnütze energieverschwendende Erfindung, für den anderen eine tolle Sache. Nicht nur für entspannteres schlafen.

Ich habe seit ein paar Jahren eine auf dem Dach, würde sie auch nicht mehr missen wollen, wie so manch anderer, der mit Tieren unterwegs ist, nur das Modell, darüber ließe sich trefflich streiten.

Mir geht das permanent laufende Gebläse auf die Nerven. Egal, ob gekühlt wird oder nicht, das Grundrauschen ist immer da. Während der Einschlafzeit ist das schon ziemlich hinderlich.

Da hilft dann vorkühlen und wenn’s in die Koje geht, abschalten.

Wie auch immer, wer auch gerne eine hätte und sich den Einbau selbst zutraut, für den findet sich in der aktuellen Promobil (8/2011, Seite 92ff) eine Einbauanleitung.

Nimmt man eine Dachluke weg, spart man sich den zusätzlichen Ausschnitt und es wird noch einfacher.

Das hätte mir allerdings nicht gefallen, weswegen meine ein eigenes Loch spendiert bekommen hat.

Mittlerweile gibt es aber auch eine Anlage, die ein eingebautes Fenster hat, da sähe die Entscheidung dann vielleicht wieder anders aus.

Pickup für VW-Amarok

Wie berichtet, bietet Bimobil eine Kabine für den neuen VW-Amarok an.

Nun gibt es auch vom schwedischen Hersteller Nordstar eine entsprechende Kabine.

Besonderes Augenmerk wird bei Nordstar wohl auf die Wintertauglichkeit gelegt, so ist zum Beispiel eine Warmwasserheizung Standard. Kein Wunder eigentlich, wenn man das Herstellungsland berücksichtigt.

Quelle: Promobil 8/2011

Hobby 600

Hobby fand ich früher schon klasse mit ihrer etwas anderen Form und Optik.

Nun kommt der Hobby 600 zurück, nach 5 Jahren Pause, zuerst als Studie auf dem Caravan-Salon 2011. Die diesmal geschlossen schwarze Fensterfront des Teilintegrierten läßt den (Luxus-)Jachtgedanken einmal mehr aufkommen.

Von 1984 bis 2006 wurde der 600 gebaut, anfangs mit schräg geschnittenen Fenstern, später mit Fenstern im Hochformat nebeneinander gestellt.

Nun also komplett schwarz, könnte man auch auf ein Business-Modell tippen. Dazu passen die geplanten, sogenannten Captain Chairs, will heißen drehbare Einzelsitze, Ausführung extrabreit, mit Lehne inklusive Gurten.

Anfang nächsten Jahres soll aus der Studie dann ein käufliches Serienmodell werden. Basis soll einmal mehr Ducato sein.

Quelle: promobil 8/2011

Nachtrag 20.09.2011: Wie man munkelt, soll der neue Hobby 600 bei etwa 70.000 Euro liegen.

Umweltzone Bremen

Wie schon erwähnt (Umweltzonen), sperrt Bremen ab sofort Kraftfahrzeuge ohne grüne Plakette in ihrer Umweltzone, die praktisch die gesamte Innenstadt betrifft, aus.

Wie die Promobil in der Augustausgabe schreibt, gibt es aber eine Ausnahmeregelung für WOhnmobilisten. Der Stellplatz Kuhhirtenweg ist über spezielle Streckenführungen nach wie vor nutzbar, auch ohne die grüne Plakette.

Und wo wir einmal dabei sind, Köln vergrößert seine Umweltzone massiv.

Der Ducato hat Geburtstag

Der Ducato, das Führerhaus für hunderttausende Wohnmobile (genauer, etwa 360.000) hat Geburtstag. Dreißig Jahre Ducato, mittlerweile in der dritten Version.

Den Anfang machte Dethleffs, die bei Fiat nach einem Basisfahrzeug verlangten, und es bekamen, in Form des X2/12 mit 72 PS.

Heute gibt es den Ducato mit bis zu 177 PS.

Ich weiß nicht genau, welches mein erster Ducato war, aber ich weiß genau, das er in vier Jahren mindestens zwei, wenn nicht drei neue Getriebe bekam. Das erste neue wurde noch teilweise von Fiat bezahlt, nach 15.000 Kilometern, auf Kulanz, die weiteren gingen dann auf meine Kappe. Das wird um 1990 herum gewesen sein.

Zum Glück war das ein Einzelfall.

Also: Herzlichen Glückwunsch, mögest Du uns noch lange begleiten!

Übrigens, als Marktführer von Basisfahrzeugen für Wohnmobile bietet Fiat auch eine spezielle Serviceeinrichtung für Wohnmobilisten. Unter 00800 3428 1111 wird Ihnen geholfen. Mindestens Europaweit. Zwei Jahre ab Zulassung umsonst, danach bis zehn Jahre für einen Obulus.

Eine Website gibts auch dazu: http://www.fiatcamper.com, da finden sich auch Rückrufe und andere Informationen rund um das eigene Fahrgestell. Registrierung dafür ist natürlich erforderlich. Ohne Registrierung kann man mittels der Fahrgestellnummer nach “Qualitäts Aktionen” forschen, wie Fiat das nennt, wenn was falsch gelaufen ist.