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Ponyhof Camping Zwergen Liebenau

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Nach drei Jahren war mal wieder ein Besuch in Zwergen auf dem Reiterparadies-Camping Liebenau fällig. Wie auch beim letzten mal an Pfingsten.

Ich war schon gespannt, ob sich etwas geändert hat, üblicherweise herrscht ja immer wieder mal Chaos auf dem Campingplatz.

Aber bereits die Voranmeldung geriet sehr entspannt und bei der Anreise war die Rechnung zwar noch nicht ausgedruckt, aber sonst war man vorbereitet.

Es hat sich optisch und geschmacklich etwas getan. Die Küche hat sich deutlich verbessert und auch das Bier ist tatsächlich kalt.

Am Außenreitplatz ist jetzt viel Schatten durch eine Überdachung für die Zuschauer, eine deutliche Verbesserung gegenüber vor drei Jahren.

Selbst geduscht habe ich nicht, aber auf Nachfrage ist das Wasser nach wie vor mal warm, malt kalt.

Auch der Bogenschießmann ist nach wie vor da und die Schießanlage bietet mehr Ziele, wenn ich das richtig gesehen habe. Er hat auch noch eine neue Aufgabe übernommen, abends die Feuer anzumachen.

Die Lücke, die durch das vergraulen – wie es heißt – der Massagefrau entstand, ist nicht wieder geschlossen worden, schade drum.

Die alten Füllings waren nicht da, sondern in Urlaub und sowieso hat die Tochter Lilo den Hof nun offenbar offiziell übernommen, zusasmmen mit ihrem Verlobten, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe.

Auf alle Fälle hat es Spaß gemacht, der Reitunterricht war gut, die Mädels, wie immer, motiviert.

Weiter so!

Reiterparadies Camping

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Pfingsten war ich mal wieder auf dem Ponyhof in Zwergen. Gelegenheit für ein kurzes Ré­su­mé:

Wie immer wurde vorher reserviert und wie immer war bei der Anmeldung dann ein Auto zu viel auf der Rechnung. Ansonsten alles wie gehabt.

Pavillons im Hof

Optisch hat sich einiges getan. Neue Pavillons gegen den Regen und einige ziemlich große Kübel mit hübscher Bepflanzung machen sich gut. Das Toilettenhaus vor der Mühle wurde scheints ebenfalls aufgehübscht, es hängen u.a. einige Bilder an den Wänden. Nett.

Leider ist der Pavillon am Außenreitplatz nicht mehr da, so gibt es nur noch eine kleine schattige Sitzgelegenheit.

Die Mädels sind soweit Kontakt bestand gut drauf, das Bier für manchen Geschmack zu warm, die Duschen machen ihr Ding nach wie vor, wie sie wollen, der eine duscht warm, der andere kalt, aber das härtet ab und man kommt mit wenigen Einheiten von der Duschkarte davon (25 ct. je Minute).

Bogenschießen gibt es immer noch und man konnte beobachten, daß auch außerhalb der Bogenschießzeit der eine oder andere ein paar Pfeile mit dem eigenen Bogen ins Ziel schoß. Werde ich also demnächst auch mal meinen Bogen mitnehmen.

Ausritt Es gibt einigen Aufruhr, weil Regeln geändert werden für die Dauercamper. Das betrifft zum Beispiel die Möglichkeit, täglich am Ausritt teilzunehmen. Irgendwie soll das begrenzt werden. Aber nichts genaues weiß man nicht.

Was gibt es noch neues? Im Moment fällt mir nichts ein.

Also war es das erstmal wieder vom Ponyhof in Zwergen – auch bekannt als Reiterparadies Camping..

Ponycamping Kassel

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Mal wieder ein Kurzbesuch auf dem Reiterparadies Zwergen, Liebenau bei Kassel.

Es hat sich nicht viel geändert, es gibt ein paar neue (alte/reparierte) Pavillons an den Reitplätzen, der Außenreitplatz am Ende des Campingplatzes ist zu einem großen zusammengefaßt worden und hat neue Schnitzel, sehr nett. Weniger nett, daß nun bei zwei Gruppen auf dem Platz (was ab und an vorkommt) schon mal das eine oder andere Pferd die Kurve nicht bekommt und mit einem auf dem anderen Zirkel galoppierenden kollidiert. Zum Glück immer ohne weitere Folgen.

Die Warmwasserversorgung scheint etwas besser zu sein, nur ein Hahn bei den Frauen liefert kaltes Wasser – konstant. Und das Teil für die Herren der Schöpfung auf den Außentoiletten am Platz hinter der Mühle ist gerne mal verstopft.

Das Personal ist weitgehend neu, aber drum nicht schlecht. Richtige Reitlehrer sind zur Zeit wohl nicht im Einsatz, aber die Mädels machen ihre Sache auch ganz gut.

Der Bogenmann ist immer noch (oder wieder) im Einsatz und es gab auch ein paar mal Pistolen schießen vermutlich im Bastelraum.

Ansonsten, der Jugendraum (der Bauwagen auf der Insel) ist nach wie vor marode, aber am Bachspielplatz gibt es neues Holz – recht ansehnlich.

Siehe auch Reiterparadies Camping

Ponyhof Zwergen

Wir haben ja schon einmal über den Ponyhof in Zwergen berichtet, aber anläßlich einer Aufräumaktion fand sich noch ein Zettel mit einigen Kurzbemerkungen zum Ponyhof, Stand von schon was älter.

Damit der jetzt endlich weg kann, nachfolgend die Liste unkommentiert und unsortiert:

Minuspunkte:

• auf der Wohnmobilterrasse gibt es nur eine Wasserstelle, man tankt also am besten bei der Anfahrt und dann ist eine Gießkanne oder ähnliches hilfreich

• auf dem Weg gibt es keinerlei Beleuchtung, gut, wenn die Wohnmobile leuchten…

• es gibt in den Toiletten kein Toilettenpapier, begründet wird das mit verstopften Rohren, kann sein, auf jeden Fall gibt es an der Anmeldung eine Rolle. Einen Vorteil hat die Sache, man lernt Disziplin und es gibt kaum herumfliegendes Papier, immerhin

• Sanitäranlagen sind nur auf der Höhe zu finden, will heißen, Frühgymnastik ist angesagt, aber immerhin gibt es ein kleines Toilettenhäuschen zentral am Hof

• die Warmwasseranlage ist oftmals überfordert, was bedeutet, daß Duschen kalt angesagt ist, aber das soll ja gesund sein

• Die Stromanschlüsse sind je nach Alter (es gibt auch neuere und höher abgesicherte) und vielleicht auch abhängig vom Mühlenstrom(?) leicht überfordert, stellenweise wohl unter 200 Volt fällt die Spannung und das Ladegerät läuft dann schon mal Amok

und nun die positiven Dinge:

• das Personal ist supernett, auch wenn es schon mal zu Krampfanfällen kommt, wenn eins der Mädels (scheinbar) total überfordert ist

• Die Sanitäranlagen sind schön aufgebaut, mit eigenem Kinderbereich, es gibt Einzelwaschkabinen mit Toilette, Duschen leider seit einiger Zeit mit Kartenzahlung, was nicht ganz so prickelnd ist

• viele Spielmöglichkeiten für die kleineren, für die größeren gibt es einen Bauwagen, aber der ist mittlerweile total verfallen

• Bogenschießen zu bestimmten Zeiten für Groß und Klein, da finden sich dann auch schon mal Leute mit ihrem eigenen Bogen ein

Nachtrag 06.2014: In der Anmeldung gab es kein Toilettenpapier (mehr?),

der Strom scheint nun stabiler zu laufen, keine Amokfahrten des Ladegerätes mehr,

die Duschen sind weiterhin oft kalt, daran wird sich sobald wohl auch nichtz ändern, scheint es doch eine aufwändige (teure) Angelegenheit zu sein, daß in den Griff zu bekommen,

der Bauwagen ist abgeräumt, dafür steht jetzt eine Hütte außerhalb des Gebäudes, da wo die Grillplätze sind, zur Verfügung (nach Hörensagen)

Neue Pavillons und gefällige Bepflanzung geben dem Platz ein frisches Ambiente

Reiterparadies Ponyhof Zwergen

Wer Kinder hat und diese reiten oder sollen bzw. wollen reiten lernen, dann folgt hier der ultimative Campingplatztipp.

Zielgruppe Kinder: von 3 Jahren an aufwärts bis ca. 14 oder 15 Jahren, dann wirds wohl (leider) langsam uninteressant, es sei denn, der Freund mag ebenfalls Pferde 😉

Der Campingplatz, um denn es hier geht, liegt in der Nähe von Kassel in Liebenau-Zwergen und es gibt dort an die einhundert(!) Ponys und auch ein paar Großpferde, für die Erwachsenen, falls die auch mal das Glück der Erde suchen und vielleicht finden wollen.

Da Sattel auf den Pferde- bzw. Ponyrücken individuell angepaßt werden müssen und es somit ziemlich viele Sättel geben müßte, reitet man auf dem Ponyhof ohne Sattel. Für die Großpferde gibt es Sattel, aber man kann wohl auch da (teilweise) ohne Sattel reiten.

Morgens um 10 Uhr gibts das Ponyreiten, wobei sich je nach Anzahl Mädels (und meist einige wenige Jungs) zwei bis vier Kinder ein Pony teilen. Aufgeteilt auf die verschiedenen Reitplätze und die Halle (da sind die kleinsten), kann dann jedes Kind je drei Runden a 10 Minuten reiten, eine Runde gibts auch Trab, mit Zügelführung. Gegen Mittag ist das Spektakel dann zuende.

Parallel dazu hat man sich hoffentlich schon für die Reitstunde eingetragen. Die findet dann am Nachmittag statt, kostet zur Zeit 11 Euro (seit Jahren konstant) und dauert eine Dreiviertelstunde. Man muß sich bzw. das Kind dabei selbst einstufen in Anfänger, Mittel oder Forti. Zwischenstufen setzen ist möglich.

Erfahrungsgemäß wird das Kind dabei gerne zu hoch eingeschätzt, glücklich wird es dabei nicht, wenn es nicht mithalten kann, also lieber erst mal eine Stufe niedriger ankreuzen, als man es denn gerne hätte. Denn ohne Sattel reiten ist was anderes.

So wundert es auch nicht weiter, daß so manches Kind mindestens einmal vom Pony rutscht, aber in der Regel geht es mit einem kleinen Weinanfall glimpflich ab.

Ist das Kind dann schon weiter, kann traben und galoppieren ohne sich an der Mähne festzuhalten, ist es langsam reif für den Schrittausritt.

Will heißen, kein Ponyreiten um 10 Uhr mehr, sondern in einer Gruppe von vielleicht zehn Kindern Mittags einen Schrittausritt in die nähere Umgebung.

Aber bevor es soweit ist, muß man vor den gestrengen Augen eines Betreuers vom Campingplatz vorreiten. Das ist immer wieder spannend und findet unter Auschluß der Öffentlichkeit statt. Wer es beim ersten mal nicht schafft, dem sei verraten: Kaum jemand schafft es auf Anhieb und so mancher braucht 10 und mehr Anläufe, aber ist es geschafft, sind Kind und Eltern (letztere hoffentlich auch!) stolz wie Oskar.

Die nächste Stufe sind dann die Fortis, die Fortgeschrittenen. Da gibts auch einen Ausritt, aber da wird dann nicht mehr nur geschreitet 😉

Wer den Test für Schrittausritt bzw. Fortis geschafft hat, bekommt einen Eintrag ins Klassenbuch Vermerk im Computer und braucht beim nächsten mal nicht mehr für die jeweilige Qualifizierung vorzureiten.

Beim Schrittausritt muß man eine Runde galoppieren können ohne sich festzuhalten und beim Fortitest muß man auf dem Zirkel galoppieren können. So ungefähr jedenfalls.

Derweil die Erwachsenen sich entspannt zurücklehnen können – schön wärs, denn das Kind ist immer unterwegs und man muß schon gut planen, damit das mit der Essensversorgung auch klappt.

Abends wird es gemütlich, mit Feuerkörben, leckerem Radler in mehreren Strandkörben und im Kerzenschein der Kronleuchter im ehemaligen Kuhstall(?), der nun ein rustikales Restaurant ist. Kuhstall deswegen, weil der gesamte Hof ein ehemaliger Bauernhof ist. Betrieben wird der Campingplatz-Hof vom Ehepaar Fülling. Mit dabei ist eine/die(?) Tochter.

Eine Besonderheit für Buchungswillige: Man muß den gesamten Betrag für die geplante Aufenthaltsdauer bei Ankunft bar zahlen.

Bei schlechtem Wetter können sich die Kinder in der ehemaligen Scheune austoben, mit Rutsche und Rollschuhbahn. Macht auch älteren noch Spaß: Abends, wenn die Kleinen im Bett sind, rutschen die Großen.

Außerdem vorhanden eine Tischtennisplatte, allerdings ist die so geschickt aufgebaut, daß schon mehr als ein Ball auf nimmerwiedersehen unter einer angrenzenden Treppe verschwunden ist.

Dann gibts noch den Mühlbach, bei jedem schönem Wetter dient er als Planschbecken und Klettergarten.

Der Campingplatz selbst bietet den üblichen Comfort, es gibt massiv gebaute Einzelkabinen mit Toilette und Waschbecken, die Duschen sind mit einer Plastikkarte zu bedienen, eine Minute kosten (hab ich vergessen) Cents. Dreht man das Wasser während der Zeit ab,tickt die Uhr trotzdem und man muß sein Toilettenpapier immer mitnehmen, denn es gibt keins bei den Toiletten. Man bekommt aber eine Rolle bei der Anmeldung, wenn man danach fragt, oder sie sich einfach nimmt, genau wie einen Kaffee zur Begrüßung. Für die kleinsten gibt es einen süß gemachten gemeinsamen Waschraum.

Der Empfang ist übrigens in einer echten Wassermühle, die heute der Stromversorgung dient. Früher? K.A. Im gleichen Gebäude ist ein Aufenthaltsraum mit Kamin und diversen Zeitschriften. Die liegen übrigens überall herum und als Nichtlandwirt ist man schon erstaunt, wieviele Landwirtschaftszeitungen es so gibt.

Für den Frühsport ist durch das dafür passend in Szene gesetzte Waschhaus gesorgt, wieso, weshalb, laßt Euch überraschen!

Was fällt mir noch ein?

In der Mühle kann man bis abends seine Brötchenbestellung für den nächsten Morgen aufgeben, Nummer merken! Außerdem liegt dort eine Liste aus für Massagen vor Ort. Berichten zufolge durchaus lohnenswert.

Animation gibt es, gerne mit Pferden, Kutschreiten (eher für jüngere Kinder zu empfehlen, Ponyausritte mit anschließendem Picknick – Geld mitnehmen nicht vergessen, sonst gibt es lange Nasen, aber auch Bogenschießen für Kinder und Erwachsene, so mancher bringt auch seinen eigenen Bogen mit. Jeweils ab 15 Uhr kommt ein gestrenger Dragoner, der die Aufsicht hat. Muß wohl so sein, denn es ist ja nicht ganz ungefährlich.

Bei soviel Licht muß es auch Schatten geben. Mal sind die Waschgelegenheiten nicht mehr zu benutzen, weil offenbar der Hauptablauf dicht ist, da geht dann über Stunden nichts mehr, der eine nimmts gelassen, der andere mault herum. Dann fällt schon mal der Strom auf den Stellplätzen aus, weil die Anschlüsse teilweise nicht besonders hoch abgesichert sind (das wird aber auch deutlich erwähnt). Ostern diesen Jahres gab es auch irgendetwas nicht so tolles, aber ist schon wieder vergessen, fällt vielleicht wieder ein, kann so schlimm jedenfalls nicht gewesen sein 😉

Ein Nachteil der ländlichen Umgebung rund um das Reiterparadies sei nicht verschwiegen: Es gibt im Dorf nur einen kleinen Hofladen, sinnigerweise wird der ebenfalls von einem Familienzweig betrieben (vielleicht ein Bruder?). Anfangs war das ein Erdbeer- und Spargelverkauf, zwischenzeitlich hat er sich deutlich vergrößert. Man bekommt nun doch einiges.

Auf dem Campingplatz selbst gibt es auch einen Laden, der anfänglich irgendwie nie aufhatte trotz erklärter Öffnungszeiten (man konnte ihn aber auf Nachfrage betreten, wenn sich denn der Schlüssel fand) bzw. Milch und Wein gab es auch im Restaurant für angemessenes Geld.

Wer einen Tante-Emma-Laden sucht, der findet ihn im nächsten Ort, zu erreichen nach halbstündigem Fußmarsch durchs Feld und vorbei an einem kleinen See, der aber nicht zu betreten ist. Wenn man vom Campingplatz kommt, wendet man sich halb links und läßt zur Rechten die Reitplätze liegen (Schnitzelplatz?), man erreicht dann irgendwann (bei Sonne unbedingt Kappe und Sonnencreme mitnehmen, es gibt keine Bäume, die Hitze steht buchstäblich) das Nachbardorf, wendet sich rechts, da kommt dann auch eine Sparkasse mit Geldautomat, anschließend an der großen Kreuzung noch mal links, ein, zwei Straßenzüge weiter liegt dann der Laden rechts. Viel gibt es da aber auch nicht, vor allem, wenn man auf den letzten Drücker kommt.

Bunkern ist also auf jeden Fall empfehlenswert.

Im letzten Jahr wurde ein Pavillon neu aufgestellt, die Elternlounge, sehr schön, mit Bücherregal und bequemen Sofas. Dieses Jahr ist er nun für alle erlaubt und oft von den Jugendlichen belagert. Schade eigentlich, war eine klasse Idee, diese Elternlounge.

So nun mal genug vom Reiterparadies Liebenau-Zwergen. Bilder werden bei Gelegenheit nachgereicht.

Die Adresse: Reiterparadies-Campingplatz, 34396 Liebenau-Zwergen, zur Homepage, auf selbiger gibt es übrigens auch ein paar Spiele.