Archiv der Kategorie: Reiseziele

Landvergnügen – Lust auf Land

Landvergnügen ist ein Stellplatzführer, mit dessen Kauf man jeweils eine Nacht auf den verschiedenen teilnehmenden Bauernhöfen, Weingütern, Reierhöfen, was auch immer für Höfe, kampieren kann. Telefonische kurzzeitige Voranmeldung ist dabei gerne gesehen.

Landvergnügen ist 2014 gestartet und nun also im zehnten Jahr. Da dieses Jahr ja erst ungefähr drei Monate ‚rum ist (gemessen am Wirtschaftsjahr von Landvergnügen), gibt es das Landvergnügen 2023 natürlich noch (Klick). Ob es sich noch lohnt, einzusteigen, muß natürlich jeder selbst wissen.

Angefangen hat es mit knapp 250 Gastgebern, mittlerweile ist die Zahl doch deutlich angestiegen auf mehr als 1400 Möglichkeiten, mehr oder weniger ländlich zu übernachten.

Großer Vorteil der Geschichte, man lernt viele neue Plätze (in Deutschland) kennen und hat Kontakt zum Gastgeber, i.R. mit Führung und der Möglichkeit lokale Produkte zu testen bzw. zu kaufen.

San Gottardo

GotthardWer wie ich gerne den Gottard nutzt, um in den Süden zu kommen, und manchmal auch durch den Tunnel fährt, weil der Pass gesperrt ist, den wird diese Nachricht sicherlich nicht allzusehr erfreuen:

Die Schweiz plant offenbar, den Gotthardtunnel mit einer zusätzlichen Maut zu belegen, zusätzlich zur Schweizer Vignette.

Angedacht ist ein variabler Preis je nach Belastung des Tunnels. Will heißen, im Winter niedriger, im Sommer höher. EIn Ziel soll wohl sein, den Verkehr zu entzerren, also nicht alle auf einmal zu Ferienbeginn oder zum Feiertag. Naja, wer sich das aussuchen kann…

In dem Artikel ist nicht die Rede vom Pass, was mir sehr entgegen käme. Allerdings war ich schon länger nicht mehr in Bella Italia, kann mir also eigentlich sowieso wurscht sein. Ach, man wird sehen.

Entschieden ist wohl noch nichts, das Parlament muß noch abstimmen, keine Ahnung wann.

Quelle: ksta 24./25.06.2023

Umweltzonen in Europa

Wir haben hier schon viel über Umweltzonen geschrieben, hauptsächlich auf deutschen Gebieten.

Diesmal geht es um Umweltzonen in Europa. Denn dort gibt es mittlerweile auch die eine oder andere.

Eine – bestimmt nicht vollzählige – Aufzählung:

Frankreich: Hier braucht es die Crit’Air-Vignette, um in die Umweltzonen einfahren zu dürfen. Wer keine hat, muß mit empfindlichen Bußgeldern im dreistelligen Bereich rechnen.

England: Hier gibt es verdammt hohe Strafen, wenn man zum Beispiel in London gegen die Umweltzonenregeln verstößt. Da kann es dann gerne vierstellig werden (https://tfl.gov.uk/modes/driving/ultra-low-emission-zone).

Italien: Hier gibt es auch Umweltzonen und Einfahrverbotszonen (Zone a traffico limitato: https://www.adac.de/verkehr/recht/bussgeld-punkte/ausland/italien-ztl/). Letztere kosten etwa 100 Euro Buße.

Spanien: Hier gibt es Online-Registrierungen für die Umweltzonen, zum Beispiel in Barcelona.

Schweiz: Hier gibt es temporäre Umweltzonen bei einem sogenannten Luftverschmutzungsalarm.

Schweden: Hier gibt es eine Umweltzone in Stockholm.

Norwegen: Hier gibt es Grenzwerte in Sachen Ozon, dann gibt es temporäre Umweltzonen in Oslo und Bergen.

Holland: Amsterdam, Arnheim, Den Haag und Utrecht haben Umweltzonen.

Belgien: Hier gibt es Umweltzonen wohl in Brüssel, Gent und Antwerpen. Hier gelten Abgasnormen als Zutrittsregulierung. Man kann aber wohl eine Ausnahmegenehmigung beantragen. (https://lez.brussels/mytax/). Hier liegen die Bußgelder im dreistelligen Bereich.

Quelle: ksta 29./30.04.2023

Technik Caravane 2023

Neues Jahr, neue Technik Caravane, nämlich vom 16.06.2022 bis zum 18.06.2022.

Mehr unter –>

Quelle: promobil 4/2023

Nachtrag 17.04.2024: Das Datum wahr natürlich falsch, das kommt davon wenn man Copy&Paste nutzt. Der Vollständigkeit halber hier noch mal die nun hoffentlich korrekten Daten: 16.06.2023 bis zum 18.06.2023.

Weisser Stein bei Udenbreth

Cafe Eifelsonne Weißer Stein UdenbrethVor ein paar Tagen gab es einen spontanen Besuch am weißen Stein. Mit Freude sah man, daß es dort wieder eine kleine Lokalität in Form eines Cafés mit Kleinigkeiten zu essen gibt, zu finden im Donnerwetterhaus vom Wetterfrosch Karsten Brandt.

Die Gulaschsuppe mit Fleisch vom Rind und der Glühwein waren schon mal lecker.

Der Schnee soll auch noch ein paar Tage bleiben, erst zum Ende des Monats gibt es laut Schneevorhersage einen Knick. Die Temperaturen für die nächsten Tage sollen tagsüber bei etwa Null Grad liegen.

Beste Voraussetzungen also, kurzfristig noch schnell einen Besuch auf dem Wohnmobilstellplatz einzuplanen und dem Cafe Eifelsonne, das wohl seit Juli diesen Jahres geöffnet hat, einen Besuch abzustatten…

Nachfolgend ein paar Bilder:

Die letzten Bilder zeigen das ehemalige China-Schnell-Imbiss-Charm-Restaurant (davor war da noch etwas anderes drin, aber soweit reicht die Erinnerung nicht zurück). Auf alle Fälle konnte man sich da gut aufwärmen. Wie auch immer, es heißt, möglicherweise tut sich was bei der Immobilie. Angeblich hat die Gemeinde es gekauft (oder kauft es noch?), nachdem es ein Klotz in Form von Erbmasse an jemandes Bein war.

Glühwein mal anders?

Dann empfehlen wir eine Glühweinwanderung mit Alpakas in der Eifel. Zwei Stunden mit den niedlichen Tieren, die sich bei den aktuellen Temperaturen wohl recht wohl fühlen dürften, ab 14 Jahren ist man dabei.

Begleitpersonen zahlen auch etwas, aber die bekommen ja vermutlich auch Glühwein 😉

Und wo gibt es das? in Heimbach-Hergarten bei den Kermeter-Alpakas (siehe obigen Link).

P.S. Laut der Website gibt es den Glühwein nicht schon unterwegs, sondern erst nach getaner Arbeit (Fußmarsch durch die Eifel).

Quelle: ksta magazin ??/12/2022

Umweltvignette in Frankreich

In Deutschland kennt man sie ja schon lange, die Umweltzonen, früher grün, gelb, rot, heute nur noch grün. In anderen Ländern gibt es ähnliches und Frankreich hat anscheinend seine Umweltzonenregeln verschärft.

Früher galt die Umweltplakette „Crit’Air-Vignette“ (ich übersetz das mal mit kritische Luft?!) nur, wenn die Luft schlecht war „Feinstaubalarm“, nun jedoch gilt sie in vielen Gegenden in Frankreich generell.

Betroffen sind Kraftfahrzeuge, dazu zählen Autos, aber auch Motorräder und vor allem auch ausländische.

Zur Zeit sind es wohl 13 Metropolregionen, die man nur mit einer solchen Plakette befahren darf, als da wären der Großraum Paris, Grenoble, Lyon, Großraum Straßburg, Monpellier-Mediterranee, Rouen-Normandie, Nice Cote d’Azur, Saint-Etienne, Reims, S’Metropole Aix-Marseille.

Wer ohne erwischt wird, ist mit mindestens 68 Euro dabei, in Straßburg wohl erst ab nächstem Jahr, aber nur, wenn kein Feinstaubalarm angesagt ist.

Deutsche bestellen die Vignette vorzugsweise online (–>), wobei man ausreichend Vorlaufzeit einplanen sollte, so eine Empfehlung. War man trotzdem zu spät, reicht anscheinend auch die Bestellbestätigung (also immer mitnehmen). Benötigt werden dazu einige Fahrzeugdaten, wie Benziner oder Diesel, welche Art Fahrzeug, Schadstoffklasse, …

Quelle: ksta 3./4.09.2022

P.S. Anscheinend gibt es auch hier Gauner:

Vorsicht vor Betrug: Die offizielle Crit’Air-Website des Ministeriums sendet keine SMS-Nachrichten an Benutzer, um Vignetten zu kaufen. Seien Sie wachsam und vergewissern Sie sich, dass Sie sich auf der richtigen Adresse der offiziellen Website befinden, nämlich https://www.certificat-air.gouv.fr/

P.P.S. Alle Angaben, vor allem, aber nicht ausschließlich, die ganzen Ortschaften, wie stets, ohne Gewähr

Lust auf Konzerte in Südtirol?

SüdtirolVom 22.08.2022 bis zum 23.09.2022 gibt es an wechselnden Orten insgesamt 16 Konzerte unter freiem Himmel.

Geboten werden unter dem Thema „Die Klänge der Dolomiten“ Klassik, Jazz und Weltmusik an Orten, wie einer Almwiese oder auch vor der einen oder anderen Schutzhütte.

In der Regel beginnen die Konzerte um zwölf Uhr mittags, da heißt es dann: Früher Vogel fängt die Musik.

Der Genuß ist dabei kostenlos. Mehr Informationen gibt es unter isuonidelledolomiti, wo man das Programm auch als PDF herunterladen kann. Und, ganz wichtig – für Flachlandtiroler: Was zieht man in den Bergen an und was gehört in den Rucksack…

Reschensee bei Nauders

Mal in der Bilderkiste gekramt und die lange geplanten Bilder vom leeren Reschensee in Italien an der Grenze zu Österreich gefunden.

Die Bilder wurden im Jahr 2009 aufgenommen.

Narzissenblüte

Auf der Website vom Weißen Stein in der Eifel gibt es eine Rubrik Narzissenblüte, wo man nachlesen kann, wann die Narzissenblüte ihrem Höhepunkt erreicht (–>). Schon immer wollte ich das mal sehen, diese Jahr habe ich es dann geschafft, mit leichten Hindernissen.

Irgendwie bin ich davon ausgegangen, daß die Narzissen natürlich am Weißen Stein zu sehen sind, also bin ich logischerweise auch dahin gefahren. Allerdings war außer dem bereits bekannten kleinen Hügel (siehe Bild rechts) hinter dem aufgegebenen Restaurant (war mal so eine Art chinesischer Schnellimbiß) nix mit Narzissen. Also wenigstens eine kleine Wanderung am Schihang links vorbei und am Ende des Weges wieder links, wo man dann irgendwann an wildwachsenden Orchideen vorbeikommt (zumindest besagt das ein Schild) – keine Ahnung, wo die sind oder wie sie aussehen. Nachdem es etwas bergaufgeht, landet man auf den Wiesen hinter dem Wonmobilstellplatz und dann kommt man wieder zum PKW-Parkplatz. Unterwegs gibt es einen Unterstand und da fand sich dann eine Broschüre über die Narzissenblüte (laut dieser Broschüre sind unsere bekannten Osterglocken sozusagen die „Gartenschwestern“ der wilden Narzissen, wobei letztere etwas kleiner sind).

Hurra, es stellte sich beim lesen herauf, die sind gar nicht dort, sondern im Oleftal bei Hellenthal.

Also auf nach Hellenthal, bzw. zum Parkplatz „Hollerather Knie„, wenige Autominuten vom Weißen Stein entfernt. Da gibt es eine große Tafel, mit Wegen, die man gehen kann, und sie zeigen, meine ich, auch, wo das Narzissenfeld ist. Ganz einfach, hinter der nächste Kurve. Also losmarschiert, und marschiert und marschiert. Noch bis zu nächsten Ecke, dann wird umgekehrt. Nagut, noch ein Stückchen und noch eins und noch eins. Und dann endlich, man glaubt es kaum, Narzissen ohne Ende. Da es sich um einen Rundweg handelt, kommt man dann rechts hoch wieder zum Parkplatz.

Und wenn man anschließend die Zeichen deutet, dann erkennt man, es gibt zwei Wege, einer 5 Kilometer, einer 7,5 Kilometer. Meiner war der Kürzere, für Fußkranke allerdings auch ambitioniert.

Man wandelt in dieser Gegend übrigens auf geschichtsträchtigen Spuren, der Westwall mit seinen Panzersperren zog sich dort im Deutsch-Belgischen Grenzgebiet entlang.

Die Blüte findet üblicherweise von Ende März bis Anfang Mai statt, wobei man auf der oben erwähnten Webseite nachlesen kann, daß der Höhepunkt der Blüte vor knapp zehn Jahren rund einen Monat später war. Deutliches Anzeichen einer Klimaveränderung?

Der Wanderparkplatz Hollerather Knie liegt an der B265 mit den Koordinaten 50.454137 / 6,377667. (Google: , wer hier drauf klickt, sendet wahrscheinlich irgendwelche Daten weiter, also obacht…)