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Knöllchen!

Fast jeder hat wahrscheinlich schon mal einen Bußgeldbescheid erhalten, der irgendwie mit einem fahrbaren Untersatz unterwegs ist. Meist ist der dann berechtigt, aber manchmal sind auch Fragen offen. Da kann man dann zum Anwalt gehen, gut, wer da im entsprechenden Rechtsschutz ist, oder er kann sich an ein Verbraucherportal wenden, daß sich genau diesem Thema verschrieben hat.

Geblitzt.de, so heißt das Portal, von dem ich bis vor ein paar Tagen noch nie was gehört habe.

Und jetzt zur „Werbung“:

Vier Millionen Bußgeldbescheide wurden 2011 allein vor Gericht verhandelt. Hinzu kommen Millionen weitere, die anstandslos bezahlt werden. Viele davon sind fehlerhaft und damit erfolgreich anfechtbar. Doch kaum ein Bürger weiß, welche rechtlichen Möglichkeiten er nutzen kann; stattdessen nimmt er teils empfindliche Geldbußen, Punkte oder gar Fahrverbote in Kauf.

Geblitzt.de ist ein weltweit einzigartiges Verbraucherportal, das den Betroffenen einen kompetenten Rechtsbeistand bei verkehrsrechtlichen Ordnungswidrigkeiten finanziert. Seit dem Mai 2013 konnte Geblitzt.de bereits über 9.000 Bußgeldverfahren begleiten und einen großen Teil tatsächlich zur Einstellung bringen.

Direkt mal schauen? Los.

Wer auf einem Privatparkplatz parkt, erkenntlich durch ein entsprechendes Schild (oder manchmal anscheinend auch gar nicht erkennbar!), macht sich der Besitzstörung schuldig und bekommt eine Besitzstörungsklage an den Hals, wenn eine entsprechende Unterlassungserklärung nicht unterzeichnet wird, bzw. die Anwaltskosten nicht beglichen werden.

Laut ADAC-Jurist Michael Nissen ist das wohl rechtens, wenn auch nicht besonders nett.

Quelle: ADAC motorwelt 7/8 2016

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Lust auf Geier?

bittasehr:

Geierwally alias Mönchsgeierdame Bernardus.

Quelle: ADAC motorwelt 7/8 2016

Es gibt wieder einmal neues zum Thema explodierende Motoren beim Ford Transit bestimmter Baureihen:

Wie der ADAC schreibt, hat Ford inzwischen 5000 betroffene Transits umgerüstet, mittels Software-Update, wobei Ford aber wohl keine Ahnung hat, wie man einräumt, wieviele Fahrzeuge insgesamt betroffen sein könnten. Super gelle?

Also kann man nur jedem raten, ab zur Werkstatt und prüfen lassen, ob es ein Update gibt.

Der ADAC hat übrigens anhand eines Wohnmobils, das ein ADAC-Mitglied freundlicherweise zur Verfügung stellte, nachzuprüfen versucht, was geändert wurde – denn das hat Ford nicht offengelegt – mit dem Ergebnis, irgendwie hat sich nicht wirklich was geändert an der Motorabstimmung. Nun denn.

Quelle: ADAC motorwelt 7/8 2016

will heißen, Autos, die vor 1997 zugelassen worden sind, dürfen ab sofort nicht mehr die Innenstadt von Paris hineinfahren.

Wie es heißt, soll die Regelung 2020 dahingehend verschärft werden, daß Autos, die mehr als zehn Jahre auf dem Buckel haben, dann auch ausgegrenzt werden.

Irgendwie klingt das aber trotzdem nach Umwelt light, wenn man an die Plaketterei hierzulande denkt. Bin gespannt, wann die blaue Plakette kommt und mneine mühsam erkaufte grüne Plakette nicht mehr ernst genommen wird.

Quelle: ADAC motorwelt 7/8 2016

P.S. Anscheinend gibt es im Sommer ein ADAC motorwelt-Heft für zwei Monate, oder wie jetzt?

womo

Knöllchen in Italien…

… können ab sofort in Deutschland eingetrieben werden, und zwar auch bei bereits begangenen Verkehrsverstößen.

Allerdings gilt das nur für Beträge ab 70 Euronen.

Verjähren tut das ganze nach fünf Jahren.

Quelle: ADAC Motorwelt 6/2016

Mythen gibt es bekanntlich viele über die alten Ritterorden. Licht ins Dunkel will nun eine Ausstellung über die Tempelritter in Belgien bringen.

Direkt hinter der Grenze in der Abtei zu Stavelot findet die Ausstellung statt; vom 16.06.2016 bis zum 21.05.2017 kann man sich Waffen, Kostüme und alte Dokumente zu Gemüte führen.

Mehr zu Stavelot –> und die Ausstellung –>.

womo

Partikelfilter

Aufgepaßt, wer hat noch nicht, wer will noch mal:

Bis Ende September gibt es noch die Förderung in Höhe von 260 Euro für den Einbau eines Rußfilters für PKW, Wohnmobil und leichte Nutzfahrzeuge.

Die Bedingungen haben sich wohl nicht geändert und natürlich nur, solange Geld im Topf ist…

Quelle: ksta 15.05.2016

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Zwei Meter zweiundzwanzig

schmal breit und keine drei Tonnen schwer, das ist die neue B-Klasse von Hymer, die auf den Namen DynamicLine hört.

Ab 77.000 Euro ist man dabei.

Quelle: Adac Motorwelt 4/2016

Mit dem Wohnmobil nach Teneriffa

Ist das nicht eine Insel?

Teneriffa ist für seine Hotels und die Strände bekannt, allerdings ist das nicht alles, was die Insel des ewigen Frühlings zu bieten hat. Sie glänzt noch durch etwas anderes: Naturschutzgebiete und tolle Landschaften. Das haben inzwischen nicht nur Wanderer entdeckt, sondern auch die Fahrer von Wohnmobilen, die man auf der größten der Kanareninseln immer häufiger sieht, auch wenn die Anreise über Cadíz in Südspanien mit der Fähre erfolgt. Werfen wir also mal einen Blick darauf, warum sich Teneriffa mit einem Wohnmobil lohnt.

Teide - TeneriffaGanz vorne steht natürlich das Argument, dass man mit einem Wohnmobil einfach freier ist und einen die wundervolle Natur Teneriffas ohne Grenzen genießen lässt. Dazu gehört die raue Bergwelt der Inselmitte, aus der sich der 3718 Meter hohe Vulkan Pico del Teide erhebt, die schöne Küstenlandschaft in Teno, an der unvergessliche Sonnenuntergänge zu sehen sind und natürlich auch die wunderschönen Wälder, die sich rund um Icod de los Vinos und La Laguna erkunden lassen. Eigentlich also kein Wunder, dass immer mehr Urlauber auf den Individualtourismus per Wohnmobil setzen.

Diese Entwicklung blieb natürlich nicht verborgen, so dass Teneriffa inzwischen neben den “wilden” Campingplätzen in El Puertito, in Abades und oberhalb von Vilaflor auch einige offizielle Campingplätze bietet, die allerdings nicht so weitläufig sind, wie man sie aus Nordeuropa gewohnt ist.

Die Campingplätze auf Teneriffa

El Castillo de Himeche

Der Campingplatz El Castillo de Himeche liegt unterhalb des Ortes Guia de Isora und lockt die Camper mit einer Besonderheit: Er verfügt über eine Pool-Landschaft, in der sich die Camper erholen können. Natürlich finden sich hier auch sanitäre Anlagen, die Stellplätze bieten eine schöne Aussicht und es ist ein Gemeinschaftsraum vorhanden, der mit Fernsehen versehen ist. Kein Wunder also, dass dieser Platz auch von einigen Dauercampern genutzt wird.

Quimpi Campamentos

Teide - Teneriffa Wer mit seinem Wohnmobil etwas höher hinaus will, der kann dem Campingplatz Quimpi Campamentos einen Besuch abstatten, denn dieser etwa 9000 Quadratmeter große Campingplatz liegt auf einer Höhe von 1500 Metern. Er verfügt über 80 Stellplätze und die Adresse ist:

Quimpi Campamentos
C/ Calvario, 19. La Esperanza
38290 Rosario (el)
Tel. 0034 922 29 72 38

Las Galletas

Wer es sehr ruhig mag, der steuert den Campingplatz Las Galletas an, der sich etwas oberhalb des eigentlichen Ortes befindet und nur 2 Kilometer vom Strand entfernt ist. Die Adresse ist:

Camping Nauta Las Galletas
Canada Blanca – Las Galledas
Arona, Teneriffa – Spanien
Tel. +34 922 78 51 18
Fax. +34 922 79 50 16

Punta de Hidalgo

Der Campingplatz Punta de Hidalgo liegt ganz im Nordwesten der Insel und ist nur ein paar Meter vom Strand entfernt, wobei es hier nicht nur 64 Stellplätze für Wohnmobile, sondern auch noch einige Zeltplätze gibt. Allerdings ist der Campingplatz nicht das ganze Jahr über geöffnet, sondern nur in der Zeit vom 30. Juli bis zum 30. September.

Bei Interesse bekommt man unter der Nummer +34 629 139 203 weitere Informationen.

Es muss also niemand befürchten, dass er auf Teneriffa keinen Stellplatz mit sanitären Anlagen bekommt und es ist gut möglich, dass sich noch weitere Campingplätze zu den vorhandenen gesellen werden. Da der Trend in diese Richtung geht, können Wohnmobile inzwischen auch direkt vor Ort gemietet werden, so dass es auch eine Option ist, nach Teneriffa zu fliegen und von dort aus mit dem Mietmobil alle Inseln per Fähre zu erkunden.

Bilder & Text: A.W.

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Obacht beim Womokauf

Der Fall kommt sicherlich nicht alle Tage vor, aber es passiert – wohl nicht nur beim Wohnmobil-Kauf, wie man sieht:

Da hat jemand ein schickes neues Wohnmobil bei einem Händler geordert – Marke und Typ sind jetzt nicht bekannt – und sein altes sollte bei eben dem Händler in Zahlung genommen werden – nur der Vollständigkeit halber: Typ und Marke ebenfalls nicht bekannt 😉

Eines schönen Tages machte sich der Mann nun auf den Weg zur Abholung seines neuen Wohnmobils und es kam zu einem Unfall, der so schwer war, daß der Mann wenig später verstarb.

Da die Ehefrau das neue Fahrzeug nicht stemmen konnte – finanziell gesehen – bat sie den Händler, den Kaufvertrag aufzuheben. Das machte der Händler wohl, bestand aber auf seiner Provision, die bei 6000 Euronen lag.

Die Frau hat diesen Betrag wohl auch nicht gezahlt, weswegen der Händler vor Gericht zog und auch recht bekam. Die Begründung: Eine Verkaufspauschale in Höhe von 15 Prozent, wie in den Verkaufsbedingungen ausgewiesen, steht dem Händler zu. Ein verbindlicher Verkaufsvertrag verpflichtet den Erben zum Schadenersatz.

OLG Hamm, Az.: 28 U 159/14

Quelle: test 11/2015

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