Archiv der Kategorie: Reise Nachrichten

Mit Hund, Katze oder Frettchen in Urlaub

Hier hatte ich soeben etwas zu den neuen Regeln zum Reisen mit Haustieren über EU-Landesgrenzen hinweg geschrieben und auch die ungewisse Quelle genannt.

Nun lag gestern just ein Brief von Tasso in der Post, der Tierschutzorganisation, die sich das wiederauffinden von verlorengegangenen Stubentigern und anderen Haustieren auf die Fahnen geschrieben hat.

Darin heißt es nun etwas genauer, daß wohl im Gesetzestext steht, daß neugeborene Tiere gechipt sein müssen, gültig zum 3.07.2011, wenn sie ins Ausland verreisen wollen sollen.

Im Umkehrschluß, Tiere, die (lesbar?) tätowiert sind, müssen nicht gechipt sein. Zumindest ergab das eine Anfrage der Bundestierärztekammer bei der EU-Kommission. Die Antwort war wie üblich schwammig, aber darauf hinauslaufend.

Problematisch, so Tasso, könnte es aber an den Grenzen werden, wenn die Grenzbeamten die Spitzfindigkeiten der Gesetzgebung und dadurch gegebenen Interpretationsmöglichkeiten anders sehen würden.

Ärger sei damit vorprogrammiert und im schlimmsten Fall die Einreise unmöglich gemacht.

Daraus folgt, besser erst chippen, dann einreisen. Wenn da nicht der Preis wäre und das Recht auf der Seite des tätowierten Tieres.

Promillegrenzen im Ausland

Bei uns wird ja gerade darüber diskutiert, in den folgenden Ländern gilt bereits ein absolutes Alkoholverbot:

Estland, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ungarn.

0,2 Promille erlaubt sind in Norwegen, Polen, Schweden.

Wer bei zu schnellem Fahren ertappt wird, für den kann es je nach Land sehr teuer werden, zum Beispiel in Norwegen 20 Km/h zu schnell kosten wenigstens 465 Euro. In Italien ist man mit mindestens 160 Euro dabei, aber auch in der Schweiz zahlt man mindestens 140 Euro.

Wer bei Rot über die Ampel düst, darf in Norwegen 670 Euro belappen.

Zur Erinnerung: Seit einiger Zeit können ausländische Bußen auch in Deutschland vollstreckt werden. Auch wenn das bisher noch selten der Fall war, es wird sicherlich mehr werden. Also, immer schln an die Regeln halten!

Quelle: finanztest 7/2011

Tschechien gefährlich

Diesmal nicht Spanien sondern Tschechien im Fokus der Sicherheit.

Wie der ADAC in seiner Ausgabe 5/2011 schreibt, macht man auch in Tschechien gezielt Jagd auf deutsche Fahrzeuge auf Tschechiens Autobahnen.

Die Fahrzeuge werden gestoppt und dann erbittet man Geld für wer weiß was und auch der Verkauf von SuperDuperSchmuck wird versucht.

Hat man die Brieftasche erst zur Hand und wechselt kein oder zu wenig Geld den Besitzer, ist die Geldbörse weg…

Also auch hier wieder: Nie anhalten und im Zweifelsfalle die Polizei rufen. 112 scheint hier die Nummer der Wahl zu sein.

Barcelona rüstet auf

Wer sich ab nächster Woche in Barcelona im Stadtbild im Bikini, Badehose oder noch weniger bekleidet zeigt, der muß mit einem saftigen Bußgeld rechnen, bis zu 500 Euro können fällig werden.

Zwar müssen die Hüter über Moral und Anstand erst eine Verwarnung aussprechen, aber ein Schal oder ähnliches sollte dann nicht vom fliegenden Händler um die Ecke erstanden werden, das scheint nämlich ebenfalls verboten zu sein.

Also obacht. Besonders an die Engländerinnen, die sich in der Kunst des knapp bekleidet sein wohl besonders (un)rühmlich hervorgetan haben.

Ich kann mich nicht erinnern, wie in Barcelona die vorherrschende Kleiderordnung war, als ich dort weilte, aber im allgemeinen bin ich auch kein Verfechter von offen Holland als Tourist.

Tipp am Rande, irgendwo in Barcelona gibt es eine Galerie, die hat im Untergeschoß ziemlich gruselige Skulpturen zu bieten und der Kellerboden ist teilweise durchsichtig. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

Leider weiß ich nicht mehr, wie die Galerie heißt, geschweige denn, wo sie zu finden ist.

Es gibt auch Bilder davon, weiß aber nicht, ob es schon digitale sind, wenn ja, dann reiche ich sie irgendwann einmal nach.

Weiß jemand mehr dazu?

Quelle: ksta 11.05.2011

Spanien gefährlich?

Und wieder einmal Spanien in den Negativzeilen.

Wohnmobilfahrer sollen auf Autobahnen in Spaniens Norden gezielt angehalten werden, um die Wohnmobile anschließend ausrauben zu können.

Die promobil möchte hierzu gerne nähere Informationen von Betroffenen haben.

Siehe auch hier: Überfälle auf Camper in Spanien.

Quelle: promobil 5/2011

Spanien

Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnte, aber in Spanien habe ich schon so manch unwirtliche Situation erlebt, aber was ein Leserbriefeschreiber in der Promobil schreibt, ist schon heftig.

Nämlich, daß auf dem Campingplatz, wo er scheinbar regelmäßig hinfährt, die Camper sich „inzwischen bewaffnet“ haben, zwecks Vermeidung von Überfällen.

Erstens, kaum zu glauben, und zweitens, kann das sein?

Die Behörden vor Ort scheint das nicht sonderlich zu beeindrucken und Botschaften meinen, es seien Einzelfälle, so der Schreiber weiter.

Wer französische Polizeistationen und ihr Verhalten dem „dummen Deutschen“ gegenüber kennt, kann sich das in Spanien wohl auch vorstellen.

Wie auch immer.

Quelle: promobil 4/2011

112 – Die Feuerwehr

Aus gegebenem Anlaß noch mal zum mitschreiben für alle:

Die 112, die gute alte Feuerwehr­notruf­nummer, gilt seit einiger Zeit im gesamten EU-Raum.

Kostenfrei von Mobiltelefon und Festnetzapparat erreicht mal also im Urlaub in der EU den Notruf unter der 112.

Eigentlich sollte man automatisch beim Eintritt ins fremde Land per SMS informiert werden, aber dem ist wohl nicht ganz so.

Quelle: KSTA 16.03.2011

Carolinensiel

Wir sind ja hier eigentlich kein Klatschportal, aber weil ich Carolinensiel kenne, muß ich doch kurz wiedergeben, was heute in der Zeitung stand.

Carolinnensiel kurz vor Dornumersiel hat demnächst hohen Besuch.

Kennt zwar keiner, den Mann, Joseph Jackson, aber den Sohn kennt wohl vermutlich jeder auf diesem Planeten. Nämlich der selbsternannte King of Pop, Michael Jackson, der 2009 an noch immer zu untersuchenden Tabletten Umständen gestorben ist.

Wie auch immer, Joseph Jackson, der 81 ist, wird vom 6.03.2011 an für zwei Wochen seine Zelte in Carolinensiel aufschlagen und auch am Kurprogramm teilnehmen.

Also Freund und Feind, auf nach Carolinensiel…

Quelle: ksta vom 11.02.2011