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Geld abholen im EU-Ausland…

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… und der geheimnisvolle Wechselkurs.

Ich glaube, wir hatten das schon mal. Wenn man im EU-Ausland Geld am Geldautomaten abholt, dann ist ein Euro eigentlich ein Euro, egal, ob in Deutschland oder in Österreich oder wie hier im speziellen Fall Italien.

Manchmal ist ein Euro aber nicht gleich ein Euro, weil der Wechselkurs einer Fremdwährung zugrunde gelegt wird. In diesem Fall das Britische Pfund, die haben ja bekanntlich keinen Euro. Könnte wahrscheinlich auch jede andere Währung sein, Hauptsache sie ist ungünstig für den Abheber und gut für die Bank bzw. den Automatenbetreiber.

Max Meier (* Name geändert) hat 400 Euro in Grosseto abgeholt, bei einem Geldautomaten der BNL (gehört zu BNP Paribas). Während des Vorgangs wurde laut Meier “ein Hinweis auf aktuelle ‘GBP Kurse'” angezeigt, woraufhin dann brav 400 Euro ausgespuckt wurden.

Der anschließend ausgedruckte Beleg zeigt den Wechselkurs und die “Transaktionshöhe” 374,81 GBP. Umgerechnet ergibt das dann eine Belastung in Höhe von 422 Euro, bei einer Auszahlung von 400 Euro. Wieviel die Abhebung dann gekostet hat, kann man leicht selbst erkennen…

Nach einigem erfolglosem Hin und Her hat sich Meier offenbar an Stiftung Warentest gewendet, mit deren Hilfe der Grund für diese hohe “Gebühr” ermittelt wurde: Technisches Versagen, aha. Eine Erstattung wurde “in Aussicht” gestellt.

Wem ähnliches widerfahren ist, kann sich an die Stiftung Warentest wenden: geldautomaten att stiftung strich warentest punkt de

Quelle Finanztest 11/2018

Gebührenfalle

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So betitelt die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Ausgabe (2/2015) ein Thema, welches schon öfter angesprochen wurde.

Es geht um das Geld abholen im Ausland via Geldautomat.

Oftmals – auch bei vorgeblich “grundseriösen” Banken – hat man die Wahl, sein Konto in einheimischer Währung oder in Euro belasten zu lasten.

Möglicherweise ist netterweise Euro vorgewählt, aber man sollte besser immer die Landeswährung wählen, sonst kann es teurer werden als erwartet. In manchen Ländern bis zu zehn Prozent. Denn die Banken lassen sich das umrechnen von Landeswährung in Fremdwährung fürstlich bezahlen.

Die Gebühr ist dabei im Kurs enthalten.

Betroffen sind laut Stiftung z.B. die Schweiz, Polen, Tschechen, England, Dänemark, Kroatien und Ungarn.

Offenbar gibt es die Gebührenfalle auch in Hotels und Restaurants.

Ausweispflicht auch für Kinder und Babys

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Wer mit seinem Kind ins Ausland möchte, der braucht ab 26.06.2012 nicht mehr nur für sich selbst einen Ausweis, sondern auch für das Kind.

Ein Eintrag im Paß der Eltern reicht dann nicht mehr aus.

Also, fotographiert Eure Babys – natürlich biometrisch – und besorgt Euch Ausweise, sonst könnte das Blöd enden an der Grenze.

Reisen mit Kindern ins EU-Ausland

Bislang war es ausreichend, seine Kinder mit in den eigenen Reisepaß eintragen zu lassen, wenn es ins Reisepaßausland ging.

Ab Juni 2012 ist offenbar in EU-Länder ein Personalausweis auch für Babys nötig, in nicht-EU-Länder auch ein eigener Reisepaß. Wobei letzteres ja eher Sache des fremden Landes ist.

Es ist schon länger her, da wollte eine Gruppe von Bayern aus in die Tschechei einreisen für einen Tagesausflug, aber daraus wurde nichts, mangels Reisepaß für das mitreisende Kleinkind. Dumm gelaufen.

Wer nun einen Personalausweis für sein Kind beantragt, der bekommt dann wohl gleich den neuen Spionageausweis maschinenlesbaren Ausweis.