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Zeckengefahr?!

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Die Zeckensaison geht wieder los. Man merkt es an den vermehrten Berichten zu Zecken und der eine oder andere hat es vielleicht schon buchstäblich am eigennen Leib gemerkt. Zeit den Impfstatus zu prüfen und ggf. Borreliose auf dem Schirm zu haben.

Zwar sind die Prozentzahlen gering, abhängig vom jeweiligen Gebiet, aber gering heißt nicht gleich Null.

Weiterführende Literatur ist gerade bei GEO zu lesen: –>.

Standardmittel der Wahl bei Borreliose scheint ein Breitband-Antibiotikum zu sein (auch bei diversen …Rhoes) zu sein, mindestens zwei Wochen lang, gerne auch drei Wochen anzuwenden. Wie man das einnimmt, sagt einem (hoffentlich) der Arzt (wenn nicht, unbedingt nachfragen!).

Tipp: Ein Foto von der Stelle zu machen, wo die Zecke steckte, kann nicht schaden. Um Größenverhältnisse deutlich zu machen, ist ein Zollstock oder ähnliches hilfreich. So können Veränderungen an der Stich-/Bißstelle nachvollzogen werden.

Ob es sich um einen Biß oder Stich handelt, ist selbst beim RKI nicht eindeutig geklärt. –>. Aber anscheinend ist der Stich das richtige Wort der Wahl.

Zecken kann man auch in ein Labor schicken und analysieren lassen. Geht auch beim RKI: –>. Die freuen sich darüber für ihren Zeckenatlas.

Sportliche Betätigung bei Borreliose ist wahrscheinlich keine gute Idee, insbesondere unter Antibiotika: –>

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Neues zu Wespenstichen

Wer schon einmal von einer Wespe gestochen wurde, weiß vermutlich, wie unangenehm das sein kann.

Passend zum Sommer (naja, auch wenn es gerade eher wieder kühl ist) nachfolgend ein paar Tipps zur schnelle Hilfe, wenn es einen erwischt hat.

Man soll die Stelle mit einem heißen Waschlappen (oder was auch immer zur Verfügung steht, wobei heiß >= 38°C bedeutet) mit leichtem Druck abtupfen, das soll das Gift abtöten. Vermutlich hilft auch einfach draufhalten, Hauptsache heiß.

Ebenfalls helfen Essigumschläge, die dann nicht heiß, weil das kühlt und das Gift ebenfalls neutralisiert.

Hat man zulange gezögert, und das „Ei“ ist bereits da, dann empfehlen sich Eiswürfel oder Kühlpacks (wobei letztere ja nicht direkt auf die Haut sollen, immer ein Tuch dazwischen)

Entzündungshemmend wirken aufgeschnittene Zwiebeln und Zitronen. Das mit den Zwiebeln ist übrigens auch ein Tipp bei Mittelohrentzündungen, da gibts dann verschiedene Varianten der Zubereitung, auf alle Fälle dann in ein kleines Säckchen füllen und aufs Ohr legen, soll Wunder wirken.

Wer das Gift aussaugt, nach klassischer Manier, der sorgt für die Verteilung im Körper, was nicht hilfreich sein dürfte.

Und wie immer, wenn es zu heftigen Reaktionen kommt, ist wohl eine Allergie im Spiel, schlimmstenfalls mit einem anaphylaktischen Schock, da ist dann der Arzt bzw. Notarzt gefragt (Stichwort: 112 wählen).

Quelle Linda-Apotheken-Magazin 13/2017

Melamin und Cie.

Melamin hat ja etwas von seinem Glanz verloren (Melamin nicht hitzetauglich) und andere Materialien wollen auch mal nach vorne. So bietet z.B. Brunner wohl ab diesem Jahr eine Alternative.

Nun hat sich auch Waca, ein nordrhein-westfälischer Hersteller aufgemacht und einen neuen Werkstoff gefunden, der wie Melamin leicht ist, aber weicher sein soll und damit bruchunempfindlicher als Melamin.

Die Frage nach der Gesundheit wird sicher noch geklärt.

Quelle: promobil 2/2016

Neues Geschirr ohne Melamin

Melamin steht bekanntlich im Verdacht, nicht so ganz gesund zu sein.

Zumindest was die Tassen betrifft, hat sich Brunner, Hersteller von Geschirr, etwas neues ausgedacht. Außen Melamin, innen aber ein neues Material.

Grund für den Einsatz des neuen Materials soll sein, daß so die Haarrisse verhindert werden, die anschließend die fiesen bleibenden Flecken in den Tassen ermöglichen.

Bleibt nur zu hoffen, daß das neue Material nicht auch unerwünschte Nebenwirkungen hat.

Ab 2016 in Ihrem Laden 😉 Die Geschirrserie heißt Spectrum.

Quelle: promobil 10/2015

Sonnenbrand beim Autofahren?

Die Frage hat sich vermutlich jeder schon einmal gestellt:

Bekommt man eigentlich einen Sonnenbrand, wenn man lange genug hinter den Glasscheiben in der Sonne brutzelt?

Aus Erfahrung weiß man vermutlich, daß man keinen Sonnenbrand bekommt, aber…

Die Windschutzscheiben, die aktuell verbaut werden, filtern die UV-Strahlung weitgehend aus, aber bei den Seitenscheiben sieht das wohl anders aus.

Insbesondere UV-A-Strahlung kann anscheinend sehr wohl durchdringen, verantwortlich, so wird spekuliert, für Hautalterung, allergische Reaktionen und Hautkrebs.

Also besser eincremen, wenn man längere Zeit im Auto verbringt…

Quelle: test 5/2013

Melamin-Geschirr

Als Wohnmobilist ist man ja immer bestrebt (oder sollte es sein), möglichst wenig Gewicht mit sich herumzuschleppen.

Hatte man früher noch richtiges Porzellan an Bord, so ist heute meist Melamin im Schrank, wegen des Gewichts, aber natürlich auch, weil es mehr oder weniger unzerbrechlich ist.

Soweit so gut, aber so ganz ohne scheint der Stoff, aus dem die Träume Teller sind, nicht zu sein. Zumindest gilt es ein paar Dinge zu beachten. Dazu gehört zuallererst, nicht über 70 Grad erhitzen, also keinesfalls damit kochen, zum Beispiel. Der Tee oder der Kaffee dagegen soll risikolos sein, weil er wohl schneller abkühlt, als die giftigen Stoffe herausgelöst werden können. Vermute ich mal.

Mehr bei der Stiftung Warentest: Klick.

Ich werde nun wohl mal wieder mehr die „richtigen“ Tassen für heiße Getränke nutzen.

Thema Gesundheit

Von der Deutschen Lungenstiftung kommt zu Sommerszeiten die dringende Warnung vor Legionellen im Tank der Scheibenwaschanlage.

Offenbar ist der Plastiktank in der heißen Periode eine ideale Brutzelle für die Erreger, die die Legionärskrankheit auslösen, wenn kein oder nicht genügend Reinigungsmittel in dem Behältnis ist.

Wenn man dann die Scheiben reinigt und etwa durch ein geöffnetes Fenster Tropfen ins Innere gelangen, droht der Lungenstiftung zufolge eine Infektion mit den Legionellen.

Also immer schön auf den Frostschutz bzw. Reinigungsflüssigkeit achten!

Quelle: KSTA 18.07.2010

Vorsicht in der Türkei

Der ADAC warnt in seinem Beiheft zur Motorwelt (05/2010) vor einem neuen Trick, der derzeit wohl vermehrt in der Türkei zur Anwendung kommt.

Wer sich zum Beispiel beim Volleyballspiel den Knöchel verstaucht, oder einem Seestern zu nahe gekommen ist, der ist wohl auf die Hilfe eines Arztes angewiesen. In Frankreich gibt es da ja die in Strandnähe angesiedelten Badeärzte, die dann mit rostigen Scheren (ach, nein, das ist eine andere Geschichte), wer sich in der Türkei hilfesuchend an den nächsten Taxifahrer wendet, oder an der Hotelrezeption nach einem Arzt fragt, der wird mit ein wenig bösem Willen nicht an den nächsten Dorfarzt verwiesen, sondern an eine teure Privatklinik, die sich über die ausländischen Patienten besonders freut.

Wer im ADAC ist, der sollte sich, so der Rat, direkt an den Club wenden, dort würden dann seriöse Ärzte und Kliniken empfohlen.

West-Nil-Virus in Italien

Man befürchtete es ja schon länger, ob mit oder ohne Klimaveränderung, gute und böse Tierchen breiten sich aus…

Wie auch immer, das West-Nil-Virus ist in Norditalien angekommen, erste Fälle wurden nachgewiesen. Vermutlich wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis es sich in Europa ausbreitet und in Deutschland ankommt.

Mehr zum West-Nil-Virus, einem Virus, der von verschiedenen Stechmückenarten übertragen wird und hauptsächlich Vögel betrifft, aber auch auf Menschen, Pferde und andere Säugetiere übergreift, hier. Die Erkrankung, die oft symptomlos ist, kann tödlich enden.

Quelle: Internisten im Netz, Wikipedia