Archiv der Kategorie: Allgemein

Maut in Slowenien

Wer mit einem Lieferwagen, Kleinbus oder ähnlichem in 2014 in Slowenien unterwegs ist, der darf sich auf deutlich gestiegene Mautgebühren freuen.

Beispiel: Unter 3.5 Tonnen bei einem „Stockmaß“ von mehr als 1,30 Meter kosten dann für eine Woche 40 Euro.

Dazu sollen Listen erstellt werden. Wie das dann an den Mautstationen ablaufen soll, darüber regt sich der ADAC auch auf.

Quelle: ADAC Motorwelt 11/2013

15.11.201 Nachtrag: Reisemobile bis 3.5 Tonnen können wohl weiterhin die KPW-Vignette nutzen. Quelle: promobil 12/2013

Grenze Kiefersfelden Kufstein und die Maut

Bisher gab es eine Kulanzregelung auf der A12 zwischen Kiefersfelden und Kufstein: „Keine Vignettenkontrolle bis zur Grenze“.

Damit soll nun bald Schluß sein, im Dezember nämlich. Das würde für Kufstein tausende Autos mehr bedeuten, so haben findige Strategen berechtet.

Sowohl von Seiten Deutschlands als auch von österreichischer Seite gibt es Bemühungen, weiter so zu verfahren, wie bisher.

Es bleibt abzuwarten und genau auf die Schilder zu achten.

Quelle/Zitat: ADAC Motorwelt 11/2013

Weißer Stein, Anno Pief in der Eifel 2013

ist Geschichte.

Das Mittelalterfest am weißen Stein, das dreizehnte, wenn ich richtig mitgerechnet habe, ist jetzt schon ein paar Wochen Geschichte, nun ist Gelegenheit für ein kleines Resümee.

Gegen 16 Uhr kam ich an, am Parkplatz neben dem Klimahaus, wo nach Auskunft aller angefragten mehr oder weniger zuständigen, ein Stellplatz für die Nacht bereit stehen sollte.

Die Zufahrt war durch an Flatterband gesperrt, aber es kam gleich jemand an, der uns 10 Euro abnahm, zu treuen Händen der Kassierer vom Mittelalterfest.

Dann wies man uns einen Platz zu, Platzprobleme gab es wirklich keine, aber immer wieder PKWs, die auf den Platz wollten, aber stets abgewiesen wurden. Denn der Stellplatz war wirklich nur für Wohnmobile geöffnet und eigentlich den Ausstellern vorbehalten. Da standen aber nur wenige als solche erkennbaren Fahrzeuge. Die anderen standen am Straßenrand mit ihren mittelalterlichen Ausrüstungen.

Soweit so gut, die Frage nach Strom hatte man natürlich mit ja beantwortet, die zehn Euro waren bezahlt und alles wird gut.

Nun erst mal ein Häppchen essen und dann geht’s raus.

Auf der Wiese hinter dem Stellplatz, wo es auch die Grillstätte gibt, sind mittelalterlich anmutende Zelte im Rund aufgebaut. Hoffentlich ist das nicht schon alles an Mittelalter.

Da man sich nicht traut, den kurzen Weg mitten rein zu nehmen, geht man außen rum die Straße lang, an dem Restaurant wie üblich einbiegen und dann gibt es tatsächlich einen offiziellen Eingang – und es ist doch größer, als anfangs befürchtet.

Am nächsten Morgen hängt dann ein Zettel an der Türe, man solle doch bittaschön 5 Euro für den Strom nachlöhnen. So haben wir ja eigentlich nicht gewettet, aber man ist ja kooperativ, also noch mal zum Eingang latschen, der über Nacht die Seite gewechselt hat. Dort ist eine Liste mit säumigen Kunden…

Ein paar Bilder gibt es auch, demnächst 😉

Die Anfahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt, nächstes Jahr sehen wir uns wieder.

Für den Winter geeignete Wohnmobile II

Klappe die zweite, ab in den Winter mit einem Alkoven.

Wer im Winter gerne unterwegs ist, je kälter, desto besser, für den gibt es nun den nochmals optimierten Mujaro 520ABG von Wochner.

Das Fahrerhaus läßt sich vom Wohnraum mehr oder hermetisch abkoppeln. Im Alkoven warten Einzelbetten (wers braucht), dahinter schließen sich Naßzelle mit separater Dusche an, gefolgt von der Küche und dahinter gibt es die gemütliche Rundsitzgruppe im Heck. Ab gut 120.000 Euronen ist man dabei.

Etwas kürzer ist der ebenfalls erhältliche 470 ABG.

Unnötig zu erwähnen, daß die Fahrzeuge einen doppelten Boden haben. Interessanter das 4×4-Zusatz-Paket.

Siehe auch: Wintergeeignete Wohnmobile I

Spam

Ich bekomme immer wieder mal eine Nachricht, in der ein Stellplatz in Neapel angepriesen wird, also bitte schön:

Klick.

Neapel sehen und dann sterben

Wie man im Gästebuch nachlesen kann, ist das unter Umständen ein makaberer Spruch. Abgeleitet sicherlich von Venedig sehen und sterben.

Und dann war da noch

ein KFZ-Mechaniker in Köln, dessen Vater einst einen Mercedes 206D Pritschenwagen mit einem Eriba-Wohnwagen verheiratete, nachdem der Wohnwagen zuvor oft in den Nordländern unterwegs war mit der Familie.

Wie es heißt, hat wohl ein Reisemobilhersteller die Idee abgekupfert und offenbar mit Erfolg verkauft.

Nun steht das Womo-Teil in einer Hinterhofwerkstatt in Köln an der Brühler Landstraße (34).

Der Vater ist letztes Jahr gestorben und seitdem bleibt der Motor aus – zu viele Erinnerungen.

Ich finde das eigentlich schade, denn wo könnte man sich näher kommen, als im lange Zeit gemeinsam genutzten Wohnraum auf Zeit. Aber vielleicht ist der Stillstand ja nicht von Dauer.

Quelle: ksta 22.08.2013

Statistiken

Mal wieder ein paar Zahlen.

Es geht diesmal um die Frage: Wohnmobil oder Wohnwagen.

Bisher lautete die Antwort wohl immer, mehr Wohnwagen werden gekauft, als Wohnmobile.

Nicht zuletzt natürlich eine Preisfrage.

Aber dennoch sind offenbar die Wohnmobile nun auf der Überholspur.

Wie man munkelt, sollen dieses Jahr 25.000 Womos neu zugelassen werden (eigentlich steht im Artikel registriert, aber ich vermute mal, das ist etwa das gleiche). Wieviele Wohnwagen in Verkehr gebracht werden, steht aber irgendwie nicht im Artikel, wo ist dann der Trend?

Aha: im ersten Halbjahr 2013 wurden 16.777 Caravans vom Band gelassen, was einem Minus von über 25 Prozent entspricht (vermutlich gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und 22.779 Wohnmobile (ein Minus von knapp 4 Prozent).

Also wie auch immer deutlich mehr Wohnmobile als Wohnwagen.

Quelle: KSTA 22.08.2013

Wirbelsturm in Baden-Württemberg

Der Campingplatz Hammerschmiede bei Aalen wurde am Montag von einem Wirbelsturm heimgesucht, bei dem ein Zeltlager mit rund einhundert Kindern und ihren Betreuern verwüstet wurde. 27 Kinder wurden dabei verletzt.

Wohnwagen wurden umgekippt, Zeltstangen flogen durch die Luft, Bäume stürzten um. Fünf Minuten dauerte der Spuk, dann war alles vorbei und ein geschätzter Schaden von 200.000 Euro angerichtet. Zum Glück gab es keine Todesopfer durch den Tornado, wohl aber fünf Schwerverletzte.

Quelle: KSTA 21.08.2013

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Warnwesten

In diversen EU-Ländern gilt sie bereits, die Mitführpflicht von Warnwesten, teils für jeden Mitfahrer, teils wohl nur eine Weste, soweit ich mich erinner. Hierfür also keine Garantie!

Nun zieht Deutschland nach, zum 1.07.2014, also in einem Jahr etwa, muß eine Warnweste an Bord sein, in PKW LKW und Bus. Wer Motorrad fährt, braucht keine mitzuführen.

Quelle: ADAC Motorwelt 8/2013