Archiv der Kategorie: Allgemein

Erwin Hymer gestorben

Vor kurzem hat Erwin Hymer noch seinen 80sten gefeiert, nun ist er gestorben.

Im April verstarb Erwin Hymer im Alter von 82 Jahren.

Hymer konstruierte 1957 ein Wohnwagen mit Hubdach (Ur-Troll). Dieser bildete die Basis der bis heute produzierten Eriba Touring Wohnwagen und insgesamt auch der Hymergruppe.

Erfahrung sammelte Hymer bei Dornier (Flugzeugbauer, wer es nicht weiß), 1961 erblickt der Caravano das Licht der Erde, das erste Reisemobil (Basis war ein Borgward).

1971 folgte dann das Hymermobil.

Usw…

2008 zieht sich Erwin Hymer aus dem Aufsichtsrat zurück.

Später beginnt Hymer, Aktien zurückzukaufen, die AG soll wieder in sicherer Familienhand rudern.

2011 eröffnet das Erwin-Hymer-Museum in Bald Waldsee, Lebenswerk und Geschichte der mobilen Freizeit werden gezeigt.

Quelle/Zitate promobil 6/2013

Mit dem Rollstuhl im Wohnmobil

Auch Rollstuhlfahrer fahren ja vielleicht gerne mit dem Wohnmobil in Urlaub. Da weiß man schließlich, worauf man sich einläßt.

Von Hymer gibt es dafür den Paravano.

Wer den Paravano nicht kaufen will, der kann ihn ab sofort auch mieten. In Bad Waldsee bei der Hymer-Rent-Station. Zur Auswahl stehen Modelle für selbstfahrende Behinderte bzw. für Copiloten.

Mehr.

Nachtrag 11/2016: Das Linkziel gibt es nicht mehr, deswegen auf ein anderen halbwegs passendes verlinkt. Ob es Hymer-Rent generell noch gibt, gilt es zu prüfen: Aus Hymer-Rent wurde easy-rent, aber den Paravano scheint es nicht mehr zu geben.

Nachtrag 02/2018: Hymer bietet bietet behindertengerechten Umbau an: Hymer, Linkziel entsprechend geändert.

Rückruf Fenster

Polyplastic, offenbar ein führender Hersteller, wenn es um vorgehängte Fenster geht, hat einen Rückruf gestartet, für Fenster im Zeitraum von März 2004 bis Dezember 2005.

Betroffene Fahrzeugaufbauten (auch Caravane) sind

Eifelland, Knaus, Tabbert, TEC, Wilk.

Es ist wohl vorgekommen, daß die Einzelscheiben ihre Verbindung verloren haben.

Wahlweise wird wieder verklebt oder zum Sonderpreis ausgetauscht.

Wer wissen will, ob er betroffen ist, geht auf die Webseite des Herstellers und gibt die Fahrgestellnummer ein: klick.

Offenbar kann man schon frühzeitig sehen, ob demnächst die Scheibe fliegengeht, steht zumindest im Text.

Quelle promobil 7/2013

Für Paare

Wer gerne zweisam allein ist, aber doch mnal jemanden mitnimmt, für den gäbe es nun eine pfiffige neue Lösung im Teilintegrierten Rapido 640.

Die Küche ist in der Mitte des Aufbaus quergestellt, mittels Vorhang vor einem darüberliegenden Fenster und einer Schiebetür läßt sich ein abgeschlossenes Schlafzimmer im Heck realisieren. Einziger Nachteil: Die Gäste dürfen nicht auf die Toilette.

Für die eitlen gibt es dann noch ein Gimmik, aus dem Waschbecken läßt sich ein kleiner Schminktisch zaubern.

Ab gut 50.000 Euro ist man dabei.

Quelle: promobil 7/2013

Wohnmobil Verkaufszahlen 2013

Die Branche zieht langsam wieder an, nach eher mauem ersten Quartal 2013, zeigt sich der April eher von seiner freundlichen Seite.

Eine Steigerung von 20 Prozent verlautbart das Kraftfahrtbundesamt. Somit von Januar bis April 10.461 Wohnmobile neu zugelassen wurden. Das ist im Vorjahresvergleich ein Mehr von 3.5 Prozent.

Quelle: promobil 7/2013

Mittelalterfest in der Eifel!

Uih, gerade trudelt eine Antwort auf die Mail ein, die ich zum Thema Mittelalterfest in der Eifel – ich weiß gar nicht mehr, wann – gestellt hatte, an die Ausrichter des Festes.

Worum es ging? Um die Frage, ob der Wohnmobilstellplatz am Weißen Stein trotz Mittelalterfestes zur Verfügung stehen wird.

Da keine Antwort kam, schrieb ich auch den Eigentümer an, der sehr fix antwortete, siehe obigen Link.

Nun hier also die Antwort der Betreiber: Der Platz steht zur Verfügung, kostet aber 10 Euro fürs Wochenende.

P.S.: habe nachgeschaut, die Anfrage ging am 28.04.2013 raus, das ging ja fix mit der Antwort.

P.P.S.: Zur Erinnerung, das Mittelalterfest findet statt vom 29.06.2013 bis zum 30.06.2013.

Viele Mängel erlauben keine Rückgabe

Es gibt ja die Begriffe Montagsauto und auch manchmal Freitagsauto.

Gemeint sind damit besonders fehlerbehaftete Neufahrzeuge.

PKWs eigentlich, aber nun mußte sich auch ein Wohnmobileigner mit dem Begriff auseinandersetzen.

Er hatte sich ein Wohnmobil zum Preis von knapp 135.000 Euro geleistet und dann wohl etwas Ärger mit der Qualität:

Denn innerhalb von zwei Jahren bemängelte er 35 Fehler und wollte vom Kauf zurücktreten, wohl eben, weil er ein Montagsauto respektive Montagswohnmobil erstanden habe.

Der Prozeß vor dem Bundesgerichtshof bescheinigte ihm nun, von wegen. Denn die Kosten für die 35 Mängel beliefen sich wohl nur auf 5.500 Euro. Damit lägen die Kosten „im Bereich der Unerheblichkeit“.

Aha, so ist das also. Ich vermute mal, mitten im Urlaub ging zum Beispiel die Toilette kaputt, im letzten Winter versagte die Heizung, alles Kleinigkeiten, aber höchst ärgerlich im jeweiligen Fall.

Vielleicht hätte das hohe Gericht selbst mal testweise dergestalt Urlaub machen sollen. Oder sehe ich das falsch?!

Az. VIII ZR 140/12

Quelle: Finaztest 3/2013

Wer auf Amarok und Pickup by Tischer steht,

aber mit mehr als zwei Personen unterwegs ist, für den wurde es bislang eng. Denn mit dem größeren Doppelkabinenführerhaus geht Ladefläche verloren und entsprechend klein ist die Aufsetzkabine.

Die Lösung: Eine Rahmenverlängerung durch einen Karosseriebauer (Veth) macht eine größere Kabine möglich.

Das Zusammenspiel aus Amarok XL und Tischer Trail S in „typischer Ausstattung“ liegt bei etwa 80.000 Euro.

Quelle/Zitat: promobil 5/2013

Wer keinen Porsche hat,

sondern einen schicken Mini und auch sonst etwas kürzer in Urlaub fahren möchte, dem sei die neue Performance-Compact Linie von Volkner empfohlen.

Mit 10 bzw. 10,4 Metern steht ausreichend Platz zur Verfügung, insbesondere, wenn man sein neues Wohnmobil mit einem Slide-Out oder noch größer, einem Wall-Out, ordert.

Ab knapp 600.000 Euronen ist man dabei.

Zum Porsche-Volkner

[catablog category=“volkner performance compact“]

Neue Billigmarke

Die Marke Bela, scheinbar exklusiv von WOF u.a. bei PLA (Italien) produziert, lockt mit Kampfpreisen von ab um die 30.000 Euro für einen Alkoven.

Bela benennt ihre Modelle nach Südseeinseln (oder wo auch immer die liegen).

Die drei Alkoven kommen als Macau (5,90 Meter) mit großer Sitzgruppe, Martinique mit Querbett-Garage und Mauritius mit Stockbetten (beide 6,95 Meter) daher.

WOF steht für Wohnmobil Outlet Factory (und nennt sich selbst Großhändler) und beliefert wohl diverese Händler mit seinen Fahrzeugen.

Besonderheit zum Preis ist wohl, daß bei Finanzierung über die Hausbank der Preis um 2000 Euro günstiger ist, als bei Barkauf.

Auf den Seiten von WOF steht, daß Bela in Deutschland gefertigt wird, etwas seltsam.

Quelle: promobil 5/2013