Der Ducato hat Geburtstag

Der Ducato, das Führerhaus für hunderttausende Wohnmobile (genauer, etwa 360.000) hat Geburtstag. Dreißig Jahre Ducato, mittlerweile in der dritten Version.

Den Anfang machte Dethleffs, die bei Fiat nach einem Basisfahrzeug verlangten, und es bekamen, in Form des X2/12 mit 72 PS.

Heute gibt es den Ducato mit bis zu 177 PS.

Ich weiß nicht genau, welches mein erster Ducato war, aber ich weiß genau, das er in vier Jahren mindestens zwei, wenn nicht drei neue Getriebe bekam. Das erste neue wurde noch teilweise von Fiat bezahlt, nach 15.000 Kilometern, auf Kulanz, die weiteren gingen dann auf meine Kappe. Das wird um 1990 herum gewesen sein.

Zum Glück war das ein Einzelfall.

Also: Herzlichen Glückwunsch, mögest Du uns noch lange begleiten!

Übrigens, als Marktführer von Basisfahrzeugen für Wohnmobile bietet Fiat auch eine spezielle Serviceeinrichtung für Wohnmobilisten. Unter 00800 3428 1111 wird Ihnen geholfen. Mindestens Europaweit. Zwei Jahre ab Zulassung umsonst, danach bis zehn Jahre für einen Obulus.

Eine Website gibts auch dazu: http://www.fiatcamper.com, da finden sich auch Rückrufe und andere Informationen rund um das eigene Fahrgestell. Registrierung dafür ist natürlich erforderlich. Ohne Registrierung kann man mittels der Fahrgestellnummer nach “Qualitäts Aktionen” forschen, wie Fiat das nennt, wenn was falsch gelaufen ist.

Nächsten Sommer

Buchtipp: Edgar Rai Nächsten Sommer

Neulich in der Buchhandlung fiel mein Blick auf den schönen Einband besagten Buches.

Worum gehts?

Lassen wir amazon sprechen:

Und am Ende der Straße steht ein Haus am Meer Was ist das Leben? Eine Wundertüte? Eine Losbude mit zu vielen Nieten? Kleines Drama oder großes Kino? – Ein wunderbar sehnsuchtsvolles und witziges Roadmovie, das den Sommer, die Freiheit und die Liebe atmet. »Ein Buch, das nach Aufbruch schmeckt. Planen Sie es gleich für den Sommerurlaub ein.« Hans Rath »Fraglos das lässigste Reisebuch der Saison!« Bücher »Voller Sehnsucht und Versprechen, glitzernd wie ein Tag am Meer.« Neon

Nächsten Sommer, Edgar Rai, im Aufbau Verlag. zweite Auflage Mai 2011, ISBN:978-3746627328, ansehen und bestellen

Melamin-Geschirr

Als Wohnmobilist ist man ja immer bestrebt (oder sollte es sein), möglichst wenig Gewicht mit sich herumzuschleppen.

Hatte man früher noch richtiges Porzellan an Bord, so ist heute meist Melamin im Schrank, wegen des Gewichts, aber natürlich auch, weil es mehr oder weniger unzerbrechlich ist.

Soweit so gut, aber so ganz ohne scheint der Stoff, aus dem die Träume Teller sind, nicht zu sein. Zumindest gilt es ein paar Dinge zu beachten. Dazu gehört zuallererst, nicht über 70 Grad erhitzen, also keinesfalls damit kochen, zum Beispiel. Der Tee oder der Kaffee dagegen soll risikolos sein, weil er wohl schneller abkühlt, als die giftigen Stoffe herausgelöst werden können. Vermute ich mal.

Mehr bei der Stiftung Warentest: Klick.

Ich werde nun wohl mal wieder mehr die „richtigen“ Tassen für heiße Getränke nutzen.

engländerin bekleidet

Der Monat ist tot, es lebe der Monat.

Aus dem Anlaß ein kurzes stöbern in den Statistiken und was fällt mir da auf?

Da sucht doch tatsächlich jemand nach

engländerin bekleidet

und landet irgendwo hier. Was zum Henker kann denn jemand veranlaßen, nach bekleideten Engländerinnen zu suchen? Unbekleidet könnte ich mir ja noch vorstellen, aber bekleidet?

Schon seltsam. Und nun muß ich mal schauen, was der (oder die?) jenige denn nun zu lesen bekommen hat…

Aha, es geht um diesen Beitrag: Barcelona – und die bekleideten Engländerinnen. Stark davon auszugehen, daß nach irgendwie was anderem gesucht wurde. Vielleicht ein typischer Trend, was Engländerinnen so anziehen?

Besser ohne Handy am Lenkrad

Wer ohne Freisprechanlage telefonierend am Ohr im Ausland erwischt wird, für den kann das mitunter recht teuer werden, je nach Land. Gilt auch fürs Surfen oder Nachrichten schreiben…

Nachfolgend eine Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit bzw. Korrektheit

Belgien ab 100 Euro
Dänemark 70 Euro
England 75-1000 Euro (oder Pfund?), je nach Gutdünken des Polizisten.
Frankreich ab 35 Euro
Griechenland 100 Euro
Irland 60 Euro
Italien ab 155 Euro
Luxemburg 75 Euro
Niederlande ab180 Euro
Norwegen 165 Euro
Österreich ab 50 Euro
Portugal ab 120 Euro
Spanien ab 200 Euro

In Schweden darf man scheinbar straflos telefonieren.

Quelle: KSTA 29.06.2011

Mit Hund, Katze oder Frettchen in Urlaub

Hier hatte ich soeben etwas zu den neuen Regeln zum Reisen mit Haustieren über EU-Landesgrenzen hinweg geschrieben und auch die ungewisse Quelle genannt.

Nun lag gestern just ein Brief von Tasso in der Post, der Tierschutzorganisation, die sich das wiederauffinden von verlorengegangenen Stubentigern und anderen Haustieren auf die Fahnen geschrieben hat.

Darin heißt es nun etwas genauer, daß wohl im Gesetzestext steht, daß neugeborene Tiere gechipt sein müssen, gültig zum 3.07.2011, wenn sie ins Ausland verreisen wollen sollen.

Im Umkehrschluß, Tiere, die (lesbar?) tätowiert sind, müssen nicht gechipt sein. Zumindest ergab das eine Anfrage der Bundestierärztekammer bei der EU-Kommission. Die Antwort war wie üblich schwammig, aber darauf hinauslaufend.

Problematisch, so Tasso, könnte es aber an den Grenzen werden, wenn die Grenzbeamten die Spitzfindigkeiten der Gesetzgebung und dadurch gegebenen Interpretationsmöglichkeiten anders sehen würden.

Ärger sei damit vorprogrammiert und im schlimmsten Fall die Einreise unmöglich gemacht.

Daraus folgt, besser erst chippen, dann einreisen. Wenn da nicht der Preis wäre und das Recht auf der Seite des tätowierten Tieres.

Kreuzfahrt virtuell

Wer keine Lust mehr auf sein Wohnmobil hat (gibt es da etwa wen?!), der kann ja mal bei marinetraffic.com schauen, wo grad ein passendes unterwegs ist.

In Echtzeit werden dort auf einer Weltkarte die Schiffe mit ihren jeweilig aktuellen Positionen (bis zu einer Stunde veraltet, oder auch ganz falsch) angezeigt.

Man kann selektieren nach allem möglichen, wie Kreuzfahrtschiff, Schnellboot, Tankschiff, etc. Aktuell waren gut 30.000 Schiffe im Bereich und 14 auf der Karte, nur gefunden hab ich sie nicht, auf der Karte.

Wie auch immer viel Spaß auf den weiten des Meeres, rein virtuell!

Mit der Katze in Urlaub

Wer mit Hund oder Katze über die Landesgrenze reisen möchte, der mußte bisher schon einen EU-Impfausweis für sein Haustier haben, in dem die eine oder andere Impfung tierärztlicherseits bestätigt sein mußte.

Neu scheint nun zu sein, daß eine Tätowierung nicht mehr ausreicht, sondern das Tier gechipt sein muß. Was bedeutet, daß ein Microchip unter die Haut implantiert wird.

Mit einem Lesegerät kann dann berührungslos (jedenfalls ohne dem Tier weh zu tun) die eindeutige Identifikationsnummer ausgelesen werden (sofern die Batterie im Lesegerät noch funktioniert).

Wer sein Tier noch nicht gechipt hat, und ins Ausland möchte, für den ist wohl nun der richtige Zeitpunkt, das nachzuholen. Und dann auch gleich noch die Daten zu Tasso schicken. Für den Fall der Fälle. Des Verschwindens des Tieres nämlich.

Gelesen habe ich das in irgendeinem bunten Blättchen, von daher, keine Garantie auf Korrektheit, was sowieso natürlich für jeden im Rahmen dieses Blogs veröffentlichten Beitrag gilt…

vorteil pickup gegenüber wohnwagen

Habe gerade mal in den Statistiken gestöbert und dabei ist mir folgende Suchkombination aufgefallen:

vorteil pickup gegenüber wohnwagen

Hier habe ich schon was dazu geschrieben: Pickup.

Eigentlich ist es ja so: Der große Unterschied zwischen Wohnmobil und Wohnwagen ist die Zugmaschine, richtig?

In dem einen Fall zockele ich mit 80 oder 100 (oder auch mal schneller, was mir immer ein leichtes Kopfschütteln entlockt) über die Autobahn, an Steigungen je nach PS-Leistung auch mal gerne langsamer, muß beim Rückwärts fahren immer auch den Anhänger beachten, bei kurzen Pausen kann man nicht mal eben die Toilette besuchen oder was aus dem laufenden Kühlschrank nehmen. usw. usw.

Mit dem Wohnmobil habe ich je nach Gewichtsklasse keine solche Maximalgeschwindigkeit zu beachten, es gibt Fahrzeuge, die fahren 170 (auch wenn mir da um den Aufbau Angst und Bange würde), das rückwärtige fahren ist keine große Kunst, solange immer jemand hinten steht und auf Hindernisse (gerne in Form von Kindern) achtet (alternativ gibts auch die Rückfahrkamera).

Dafür habe ich dann am Zielort mit dem Gespann aus PKW und Wohnwagen den großen Vorteil, ein motorisiertes Fahrzeug mitzuhaben, um auch mal weiter entfernt einkaufen zu können (besonders, wenn es vor Ort nichts gibt) oder Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

Allerdings muß ich den Wohnwagen erst mal an Ort und Stelle rangieren, was schon ein mittlerer Kraftakt sein kann. Dafür gibt es nun zwar auch technisches Spielzeug (Rangiersysteme für Wohnwagen), aber das hat noch längst nicht jeder Wohnwagen an Board.

Das Wohnmobil stelle ich ab, packe u.U. noch die Alumatten vor die Fahrerhausscheiben, koppele Strom an (oder auch nicht) und gut ist. Wenn man von Stützen absieht und die Markise drin läßt. 😉

Aber dann liegen immer Sachen herum, und man hat die Markise doch ausgefahren und abgespannt und so hat man eher keine Lust, mal eben für eine Shopping-Tour alles wieder einzuräumen.

Für die ganz armen gibts natürlich die Lösung, Smart oder (für die noch ärmeren) den Porsche in der Garage, aber solche Wohnmobile lassen wir bei dieser Betrachtung mal außen vor.

Egal, was man nun sein Eigen nennt, entweder ist die Fahrt entspannter oder der Aufenthalt. Grundsätzlich kann man wohl sagen, je länger der Aufenthalt an einem Ort, desto eher überwiegen die Vorzüge des Wohnwagens.

Und nun kommen wir wieder zur Ausgangsfrage:

vorteil pickup gegenüber wohnwagen

Nun, beim Pickup hat man eine Zugmaschine, und dort aufgesattelt ist eine Wohnkabine, die mehr oder weniger groß ausfallen kann. Entweder hat sie gar keine eigenen Räder, dann fährt sich das Teil fast wie ein ganz normaler PKW oder sie schaut größer aus, dann ist sie aber immer noch handlicher zu fahren, als das Gespann aus Wohnwagen und PKW (wobei letzteres eine Vermutung ist, keine gesicherte Erkenntnis).

Und am Zielort setzt man die Kabine ab, hat einen PKW zum herumfahren und eine Art Wohnwagen zum wohnen. Ist doch praktisch, oder?

Wenn man bei der Zugmaschine auf Geländegängigkeit achtet (Vier-Radantrieb etc.) und auch die Kabine entsprechend ausgerüstet ist, zum Beispiel mit abgeschrägtem Heckteil, dann kann man sogar Wüstentouren oder ähnliches unternehmen, ohne Angst haben zu müssen, am nächsten Loch im Straßenbelag stecken zu bleiben.

Meinungen dazu?