Schlagwortarchiv: Nachrichten

Viele Mängel erlauben keine Rückgabe

Es gibt ja die Begriffe Montagsauto und auch manchmal Freitagsauto.

Gemeint sind damit besonders fehlerbehaftete Neufahrzeuge.

PKWs eigentlich, aber nun mußte sich auch ein Wohnmobileigner mit dem Begriff auseinandersetzen.

Er hatte sich ein Wohnmobil zum Preis von knapp 135.000 Euro geleistet und dann wohl etwas Ärger mit der Qualität:

Denn innerhalb von zwei Jahren bemängelte er 35 Fehler und wollte vom Kauf zurücktreten, wohl eben, weil er ein Montagsauto respektive Montagswohnmobil erstanden habe.

Der Prozeß vor dem Bundesgerichtshof bescheinigte ihm nun, von wegen. Denn die Kosten für die 35 Mängel beliefen sich wohl nur auf 5.500 Euro. Damit lägen die Kosten „im Bereich der Unerheblichkeit“.

Aha, so ist das also. Ich vermute mal, mitten im Urlaub ging zum Beispiel die Toilette kaputt, im letzten Winter versagte die Heizung, alles Kleinigkeiten, aber höchst ärgerlich im jeweiligen Fall.

Vielleicht hätte das hohe Gericht selbst mal testweise dergestalt Urlaub machen sollen. Oder sehe ich das falsch?!

Az. VIII ZR 140/12

Quelle: Finaztest 3/2013

Hymer beschließt Squeeze-out

Squeeze-out? Was ist das denn?

Den Begriff kennt wahrscheinlich jeder, der sich mit der Börse beschäftigt, für alle anderen hier die Erklärung:

Hymer hat auf einer Hauptversammlung beschlossen, seine Minderheitsaktionäre (Kleinaktionäre) zwangsweise abzuspeisen, will heißen, sie müssen ihre Hymeraktien zurückgeben und erhalten dafür eine Abfindung.

historische Reisemobile (oder Wohnwagen?) treffen sich…

… bei Schloß Dyck zum achten Klassik- und Motor-Festival.

Vom zweiten bis zum vierten August wird es nostalgisch rund um das Wasserschloß.

Mehr als 20 bewohnte Ausstellungsstücke sind angekündigt und zu bewundern. Wer mitmachen möchte – mit seinem eigenen historischen Mobil – bitte gerne.

Zu sehen gibt es aber noch weit mehr: Automobile, Clubtreffen, „Sammlerfahrzeuge, Einzelstücke und Prototypen“. Es dürfte sich lohnen, mal vorbei zuschauen.

Informationen unter –>

Knaus Tabbert wieder auf Kurs

Die Knaus-Tabbert Gruppe war ja bekanntlich vor ein paar Jahren in die Insolvenz gegangen und konnte dank Staatsgarantie für einen Kredit überleben.

Die Garantie wurde nun vorzeitig zurückgegeben, die Sanierung ist abgeschlossen, das ganz normale Alltagsgeschäft hat Knaus-Tabbert wieder.

Von Helmut Knaus wurde das Unternehmen Knaus 1961 gegründet und 2008 kam man dann ins straucheln, in Folge der Turbulenzen um das amerikanische Bankhaus Lehmann. Am 8.10.2008 wurde der Insolvenzantrag gestellt, ein paar Monate später kaufte HTP, eine holländische Investmentgesellschaft, das Unternehmen aus der Insolvenz heraus auf. Dazu wurde eine Bürgschaft über 22,4 Millionen von Bayern und Hessen gegeben.

2011 wurden 12.800 Wohnwagen und Wohnmobile produziert, eine Steigerung um 2000 Stück gegenüber dem Vorjahr bei einem Umsatz von knapp 239 Millionen.

Quelle: FAZ 5.09.2012

Übernachten an der Autobahn

Und wieder ist es passiert, wer an einer Autobahnraststätte schläft, der geht immer das Risiko ein, ausgeraubt zu werden. Nicht nur in Frankreich, auch in Österreich.

Ganz schlecht natürlich, die Handtasche mit allem wichtigen im Fahrerhaus zu lassen.

Passiert, wenn man völlig übermüdet irgendwo landet, kenne ich aus eigener Anschauung. Von daher, wer ohne Schuld, der werfe…

–>.

Wohnmobil und Schönheit

Kann man ein Wohnmobil auf einer Messe für Schönheit und Wohlbefinden zeigen? Klar, Wohnmobile sind natürlich von Natur aus schön, aber damit gleich so hausieren zu gehen…

…kann sich das Spa-Mobil von Eura ab sofort leisten. In Düsseldorf auf der Beauty-Messe, keine Ahnung, wann die ist oder war, aber schon doll, wo die Reise hingeht, in Sachen rollender Unterkunft.

Quelle: promobil 6/2012

ADAC hat wieder Campingpreise ermittelt

Deutschland steht dabei gut da, in Sachen Campingpreise.

Im Schnitt kostet eine Nacht in Deutschland für eine Kleinfamilie gut 26 Euro. Inbegriffen Strom, Dusche und die oft übliche Kurtaxe. Das ganze für die Hauptsaison ermittelt.

Der Mittelwert für Europa liegt bei gut 34 Euro, somit lohnt es sich, in Deutschland zu bleiben. Gut auch für die Benzinkosten natürlich.

Billiger wird es in Polen mit knapp 20 Euro und Ungarn, leicht teurer mit gut 23 Euro. Italien ist der Spitzenreiter mit gut 44 Euro.

Quelle: KSTA 31.03.2012

Obacht bei der Einfuhr von Lebensmitteln

aus Nicht-EU-Ländern. Dazu zählt auch die Türkei.

Wer an der Grenze zur EU mit Fleisch, Milch(produkten) oder Käsereien erwischt wird, dem droht zwar wohl keine Strafe, aber er muß mit der Vernichtung der Lebensmitteln rechnen und für die Kosten dafür aufkommen.

Als besser keinen Schafskäse aus der Türkei mitbringen.

Quelle: ksta v. 21.03.2012