Archiv für das Tag 'wintercamping'

Wer Wintercamping macht, der weiß, daß Gasflaschen grundsätzlich mitten in der Nacht zuende gehen. Ein mitunter bedrohlicher Zustand, wenn es zweistellige Minusgrade gibt, nicht nur für die wasserführenden Leitungen.

Wohl dem, der eine automatische Wechselanlage auf die zweite (hoffentlich volle) Flasche hat.

Für alle anderen gibt es bekanntlich mehr oder weniger funktionelle Anzeigetechniken, die den Überblick über die verbleibende Füllung bieten.

Eine drahtlose Technik, ganz ohne Anzeigeeinheit im Inneren der guten Stube bietet Brunner an. Eine Waage, auf der die Flasche steht, gibt ihre Meßwerte via Bluetooth an das Smartphone weiter.

Leider ist das Teil wohl noch so neu, daß ich keine Bezugsmöglichkeit finden konnte.

Eine weitere Möglichkeit, ebenfalls mit Waage und einer funkangesteuerten Fernanzeige gibt es von Cara-Control. Man muß im Menü den Flaschentypen angeben, dann reicht die Lebensdauer der Batterien angeblich zwei Jahre. Mir würde auch eine Saison reichen…

Auch hier habe ich noch keine Bezugsquelle, außer beim Anbieter selber, der in Tschechien sitzt: Klick.
Laut Distributorenliste gibt es die Waage auch bei Reimo, aber da habe ich sie nicht entdecken können.

Siehe auch: Test Gasflaschen-Füllstandsanzeigen.

womo

Winter – Heizungszeit

Für alle, die auch in der kalten Jahreszeit nicht auf ihr Wohnmobil verzichten wollen, hier mal wieder die Nummer der Truma und Alde Hotlines: Truma, Alde Winterdienst (Achtung, Nummern teilweise aktualisiert)

womo

Winter – Heizungszeit

Für alle, die auch in der kalten Jahreszeit nicht auf ihr Wohnmobil verzichten, hier mal wieder die Nummer der Truma und Alde Hotlines: Truma, Alde Winterdienst

ist oftmals ein Problem, es zieht, weil der Vorhang nicht groß genug ist oder zu dünn, oder, oder oder.

Ich selbst nutze eine Kamelhaardecke als Wintervorhang, nicht das Gelbe von Ei sicherlich, aber schon effektiv.

Wers stilvoller mag, der greift vielleicht zum beheizten Vorhang von Campco. Für den Dukato gibts das von der Stange und für alle anderen auf Maß geschneidert.

Der Trick sind eingelassene dünne Fäden, die Wärme erzeugen mit 220 Volt, wobei der Vorhang beweglich bleibt.

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Quelle: promobil 4/2014

womo

Gratulation an

Bawemo, einen Reisemöbilhersteller aus dem fränkischen.

Gefeiert werden 40 Jahre Bawemo Wohnmobile und der siebzigste Geburtstag des Gründers Theo Barnickel.

Im Fordergrund der Fahrzeuge standen und stehen vermutlich noch u.a. hochgradige (oder vielleicht eher niedergradige) Wintertauglichkeit.

Die Firma hat sich mittlerweile auf Einzelanfertigungen auf Kundenwunsch spezialisiert.

Quelle: promobil 4/2014

Streifen bzw. Eiszapfen am Kamin der Heizung kennen wahrscheinlich alle Wintercamper.

Von alfred-weih.de gibt es für knapp 20 Euro eine Lösung auf Aluminiumbasis.

Wir nehmen dafür eine Klammer. Aber nicht vergessen bei der Abfahrt. Und keine Plastikklammer, die wird krumm.

Klappe die zweite, ab in den Winter mit einem Alkoven.

Wer im Winter gerne unterwegs ist, je kälter, desto besser, für den gibt es nun den nochmals optimierten Mujaro 520ABG von Wochner.

Das Fahrerhaus läßt sich vom Wohnraum mehr oder hermetisch abkoppeln. Im Alkoven warten Einzelbetten (wers braucht), dahinter schließen sich Naßzelle mit separater Dusche an, gefolgt von der Küche und dahinter gibt es die gemütliche Rundsitzgruppe im Heck. Ab gut 120.000 Euronen ist man dabei.

Etwas kürzer ist der ebenfalls erhältliche 470 ABG.

Unnötig zu erwähnen, daß die Fahrzeuge einen doppelten Boden haben. Interessanter das 4×4-Zusatz-Paket.

Siehe auch: Wintergeeignete Wohnmobile I

womo

Winterhart – Winterfest

Winterhart und Winterfest bedeutet ja nicht das gleiche.

Das eine zeigt nur, daß man im Winter im Wohnmobil überleben kann, der andere Begriff weist darauf hin, daß man den Winter im Inneren seines Mobils auch genießt – oder so ähnlich.

Dann gibt es noch den Begriff Wintertauglich.

Im Beiheft der promobil 9/2012 von Truma steht nun erklärt, was winterfest und wintertauglich bei Truma bedeutet:

Ein Fahrzeug wird ordentlich auskühlt, über Stunden bei -15 Grad in der Kältekammer, dann wird mit der (vorzugsweise natürlich Truma)-Heizung aufgeheizt. Wer dann nach 4 Stunden an fünf Meßpunkten (von 15 bis 25) plus 20 Grad schafft, ist winterfest, wer das schon nach zwei Stunden schafft, ist wintertauglich.

Ganz schön, aber ich ziehe da meine Definition vor: Einen Pullover kann ich mir im Winter anziehen, aber das Wasser darf weder im Frischwasserbereich einfrieren noch im Abwasserbereich. Sprich, es muß immer brav aus beiden Hähnen (oder mehr) in Spüle und Naßzelle Wasser plätschern und jederzeit muß ein Ablassen des Brauchwassers möglich sein. Dann ist ein Fahrzeug für mich wintertauglich, oder winterhart, oder winterfest…

Nicht jedes Wohnmobil ist bekanntlich wintertauglich bzw. winterfest.

Schon die Begriffe sind ja irgendwie seltsam, sagen sie doch eigentlich das gleiche aus. Eigentlich, denn in dem einen Fall ist gemeint, jawohl, man kann damit im Winter unbesorgt fahren und campen, alles ohne echte Einbußen, das andere meint, ja, ich kann damit fahren, muß aber mehr oder weniger große Einschränkungen in Kauf nehmen. Zum Beispiel den Abwassertank auflassen, weil sonst der Abfluß einfriert, etc.

Wir können da auch ein Lied von singen, hatten wir doch schon einige Fahrzeuge und so manches war eher in der Rubrik solala einzusortieren, manche andere paßten perfekt, auch bei minus 20 Grad auf 2000 Meter Höhe.

Wie auch immer, die Promobil hat in ihrer aktuellen Ausgabe ein paar Wintertypen kredenzt. Allen gemein ist, daß es Alkoven sind.

Zugegeben ist die Auswahl nichts für Kleinverdiener, aber Winterurlaub war ja schon immer etwas teurer, oder?

Aus der Promobilauswahl präsentieren wir nun wiederum eine kleine Auswahl.

Also, zuerst kommt ein Fahrzeug vom Ausbauspezialisten Bimobil, nämlich das (oder der, die?) Bimobil LBX 365, ob 365 für alle Tage im Jahr steht?

Leider kommt er (wie wohl auch alle anderen) nicht mit den magischen 3,5 Tonnen aus, aber man gönnt sich ja sonst nix.

Auf 6,60 Meter bietet das Fahrzeug beste Wendemöglichkeiten und Fahrtauglichkeit, hat es doch Allradantrieb. Da kann man dann schon mal eher auf die Schneeketten verzichten, die ansonsten, wo nochmal montiert werden? An den Antriebsrädern, schon klar, aber bei Allradantrieb? Ich würde sie dann an der Lenkachse aufziehen.

200 Liter Frischwasser reichen auch mal für etwas länger, 100 Liter Abwasser ist dann wieder Standard. Als Heizung dient eine unserer Meinung nach ausreichende Gas-Gebläseheizung. Hecksitzgruppe.

Der Grundpreis liegt bei gut über 100.000 Euro.

Bimobil LBX 365

Das Bimobil mit Vierradantrieb bestens geeignet für die Wintertour

Bimobil LBX 365

Vermutlich der Alkoven

Bimobil LBX 365

Die Rundsitzgruppe im Heck

bimobil LBX 365

die linke Seite

bimobil LBX 365

Jede Menge Platz für Kanister. Ob der Stauraum beheizt ist?

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Zweiundeinhalb mal so teuer im Grundpreis (und knapp drei Meter länger, nämlich 9,40 m)ist dann der Alkoven von Vario Mobil, dessen Name Programm ist: Alkoven. 10 Tonnen Gesamtgewicht, Warmwasserheizung, 400 Liter Frischwasser, 200 Abwasser und 100 Liter Fäkaltank, da kann man schon mal was länger stehen. Dazu passend die größere Gasladung, als da wären die üblichen 2×11 Kilo, aber zusätzlich ein 85 Liter stationärer Gastank. Nachteil ist sicherlich das hohe Gewicht, da reicht vermutlich ein normaler Führerschein nicht aus. Vor dem Kauf also schlau machen!

Alkoven 950 MAN TGM Front+FS in Winterlandschaft

Edles Teil, kann man wohl sagen.

Alkoven 950 MAN TGM Salon+Alkoven

Da ist schon eine Menge Platz im Angebot

Alkoven 950 MAN TGM BMW Motorradrampe

Das dürfte allerdings nur was für die ganz harten sein.

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Vom Preis her liegt der nächste Alkoven beim bimobil, ein Phoenix, Gesamtgewicht 6 Tonnen, knapp 8 Meter lang, bis 7.5 Tonnen kann man mit dem alten Führerschein Klasse drei fahren, wenn mich nicht alles täuscht.

Das gewählte Modell Phoenix A 7500 RSL hat getrennte Alkovenbetten, wozu man sowas braucht, weiß ich nicht. Allerdings soll es ja auch Paare geben, die in getrennten Zimmern schlafen, was ja noch eine Ecke stärker wiegt. Da schiebt man es dann gewöhnlich aufs Schnarchen. Frischwasser und Abwasser gleichermaßen 230 Liter. Warmwasserheizung. Hecksitzgruppe. Mehr, siehe Pressemitteilung: Phoenix A7500 RSL von 2007

Als nächstes im Bunde ein netter Concorde, der Cruiser C1, er bietet bei einem Grundpreis von gut 180.000 Euronen 8.8 Tonnen (dürfte wieder schwierig werden mit dem Führerschein) auf 9,33 Meter verteilt, Warmwasserheizung, 320 Liter Frischwasser und 230 Liter Abwasser.

Soweit nicht anders angegeben haben alle Fahrzeuge 2 x 11 Kilo an Board und sowieso alle Angaben wie immer ohne Gewähr.

Cruiser C1 Aussen 01

Cruiser C1 940 MR

Cruiser C1 Sitzgruppe 01

Die ziemlich geräumig wirkende Sitzgruppe

Cruiser C1 Schlafraum 01

der Alkoven des C1

Cruiser C1 Schlafraum 02

das Heckbett

Cruiser C1 Bad 01

Das Bad, separate Dusche nicht im Bild

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Bildnachweis: bimobil, Vario (Pressebox), Phoenix, Concorde

Quelle: promobil 3/2012

womo

Eifel Camp Freilinger See

Allseits ein frohes neues Jahr allen Lesern und ein kurzer Bericht über den Campingplatz Eifel-Camp am Freilinger See bei Blankenheim.

Ich war ja bereits letztes Jahr dort und was als negatives aufgefallen war, nämlich die kurzen Öffnungszeiten des platzeigenen Kiosks, besteht noch immer. Aber der Brötchenservice hat sich um einhundert Prozent gebessert.

Soviel zu den Negativa. Auf der Positivliste stehen dieses Jahr enorm viel Schnee (wie ja auch fast überall in Deutschland und darüber hinaus) und ein zumindest bei der Anreise sehr freundliches Team an der Rezeption.

Die Gegend hat sich nicht groß geändert, die sanitären Anlagen sind immer noch top und das Essen und der Glühwein im Waldläufer (dem platzeigenen Restaurant) schmecken nach wie vor.

Demnächst an dieser Stelle natürlich auch wieder ein paar Bilder vom Freilinger See.

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