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Kaltenberg

Spektakulum - ColoniaKaltenberg, schon mal gehört? Ich nicht, aber Mittelalterfans vermutlich schon.

Wie auch immer, vom 13.07.2012 bis zum 29.07.2012 geht es mittelalterlich zu in Kaltenberg, Oberbayern.

Ein Blick ins Impressum der zugehörigen Website (kommt gleich…) zeigt die hochwohlgeborene Herkunft der Betreiber:

Ritterturnier Kaltenberg Veranstaltungs-GmbH
Geschäftsführung: Luitpold Prinz von Bayern, Beatrix Prinzessin von Bayern
Schloss Straße 8, 82269 Kaltenberg

Wenn das mal nicht für höchsten Genuß sorgt! 😉

Wie bei allen diesen Veranstaltungen, gibt es Gaukler, Musik, Lagerleben und natürlich die Turnierkämpfe mit der Lanze. Möge der beste gewinnen!

Mehr unter Ritterturnier.

Angeblich gibt es beim Staudenwirt (klick) einen Stellplatz, genau weiß ich das aber nicht.

Zitat: ritterturnier.de
Bild: Privat

Urlaub an der Mosel?

Nachfolgend eine Pressemitteilung der Tourist-Information Ferienland Cochem:
Camping an der Mosel

Wer im Caravan, Wohnmobil oder Zelt seinen Urlaub auf einem der 22 Plätze im Ferienland Cochem verbringt, kann die Flusslandschaft der Mosel aktiv kennen lernen.

Von der klassischen Fahrradtour oder einer Wanderung durch die Seitentäler, einem Spaziergang durch die sonnigen Weinberge, über Schwimmen, Tauchen, Angeln, Bootsverleih – jeder kommt auf seine Kosten.

Die 16 (Winzer-)Orte zwischen Bremm am Calmont und Klotten sowie die Moselstadt Cochem haben eine neue Zusammenstellung ihres Campingangebotes herausgebracht.

Die Übersicht bietet eine ausführliche Darstellung der Einrichtung der einzelnen Plätze und geht ins Detail: Wichtige Sonderausstattungsmerkmale wie z.B. Sanitäranlagen auch für Rollstuhlfahrer oder Erste Hilfe-Stationen werden aufgelistet, platzspezifische Merkmale werden auf den Punkt gebracht. Besonderheiten, wie campingplatzeigene Hallenbäder oder Bungalowvermietungen, gehören ebenso dazu, wie ein Querschnitt über die weiteren Freizeitangebote der Region.

Die kostenlose Übersicht ist ab sofort erhältlich bei der Tourist-Information Ferienland Cochem, Endertplatz 1, 56812 Cochem, Tel.: ++49(0)2671/60040, Fax: 600444, E-Mail:info@ferienland-cochem.de; www.ferienland-cochem.de

www.cochem.de

Köhlerhandwerk

Kennt das noch wer, einen Holzmeiler, in dem Kohle produziert wird?

Wer bei der Maus nicht aufgepaßt hat oder die entsprechende Sendung nicht sehen konnte, der hat nun eine weitere Chance, zu sehen, wie es qualmt und stinkt, wenn das Holz zu Kohle schwelt (oder was immer da drin passiert).

In Baiersbronn gibt es vom 29.05.2012 bis zum 14.06.2012 Kunst am Meiler.

Man kann beim Aufbau des Meilers zusehen und natürlich auch beim Abbrand.

Am 3.06.2012 ist großer Familientag angesagt.

Wer übrigens nicht weiß, wo Baiersbronn liegt (ich wußte es jedenfalls nicht), zu finden ist der Ort im Schwarzwald.

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Und es gibt auch einen Wohnmobilstellplatz, hört, hört: Parkplatz Schelklewiesen, Baiersbronn, 72270 Baiersbronn

Bergwerk in der Eifel

In der Eifel gibt es eine neue Attraktion, unter der Erde, die Grube-Bendisberg.

Ein vermutlich schon von den Kelten beackerter Boden wurde um 1900 auf fünf Ebenen mit Stollen versehen und bis 1957 wurden in dem Bergwerk diverse Rohstoffe, wie Mangan, Zinn, Blei und auch Silber abgebaut. Danach waren die Vorräte erschöpft und das Bergwerk wurde stillgelegt.

Vor einigen Jahren hat sich eine rührige Truppe um die Instandsetzung bemüht und das Ergebnis kann ab sofort besichtigt werden.

Ganzjährig geöffnet, Führungen am Wochenende und an Feiertagen um 10 Uhr, 13 Uhr und 16 Uhr.

Wer sich vorher anmeldet, für den öffnen sich die Türen auch von Dienstag bis Freitag. Gruppen jederzeit.

St. Jost, 56729 Langenfeld, Tel.: 02655 96 29 96

Mehr unter www.grube-bendisberg.de

ADAC hat wieder Campingpreise ermittelt

Deutschland steht dabei gut da, in Sachen Campingpreise.

Im Schnitt kostet eine Nacht in Deutschland für eine Kleinfamilie gut 26 Euro. Inbegriffen Strom, Dusche und die oft übliche Kurtaxe. Das ganze für die Hauptsaison ermittelt.

Der Mittelwert für Europa liegt bei gut 34 Euro, somit lohnt es sich, in Deutschland zu bleiben. Gut auch für die Benzinkosten natürlich.

Billiger wird es in Polen mit knapp 20 Euro und Ungarn, leicht teurer mit gut 23 Euro. Italien ist der Spitzenreiter mit gut 44 Euro.

Quelle: KSTA 31.03.2012

Rüdesheim am Rhein

Rüdesheim am Rhein, nicht nur wegen des berühmten Rüdesheimer Kaffees immer einen Besuch wert, bietet für Grusel- und Mittelalterfans ein Gruselmuseum der besonderen Art an.

Pranger, noch die harmlosestes Foltermethode, Streckleitern, Knieschrauben, klingt dann schon nach mehr, bei Schädelschrauben hört es noch nicht auf…

Die Rede ist vom Foltermuseum Rüdesheim.

Hexenverbrennungen und Rechtsgeschichte des Mittelalters werden auf gut eintausend Quadratmetern wach in dem Museum. Nur für Hartgesottene 😉

Öffnungszeiten im Sommer bis November täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr, im Winter, bis Karfreitag, Samstags und Sonntags.

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Im Ort gibt es einen Campingplatz, geöffnet etwa von Ende April bis Anfang Oktober.

Ponyhof Zwergen

Wir haben ja schon einmal über den Ponyhof in Zwergen berichtet, aber anläßlich einer Aufräumaktion fand sich noch ein Zettel mit einigen Kurzbemerkungen zum Ponyhof, Stand von schon was älter.

Damit der jetzt endlich weg kann, nachfolgend die Liste unkommentiert und unsortiert:

Minuspunkte:

• auf der Wohnmobilterrasse gibt es nur eine Wasserstelle, man tankt also am besten bei der Anfahrt und dann ist eine Gießkanne oder ähnliches hilfreich

• auf dem Weg gibt es keinerlei Beleuchtung, gut, wenn die Wohnmobile leuchten…

• es gibt in den Toiletten kein Toilettenpapier, begründet wird das mit verstopften Rohren, kann sein, auf jeden Fall gibt es an der Anmeldung eine Rolle. Einen Vorteil hat die Sache, man lernt Disziplin und es gibt kaum herumfliegendes Papier, immerhin

• Sanitäranlagen sind nur auf der Höhe zu finden, will heißen, Frühgymnastik ist angesagt, aber immerhin gibt es ein kleines Toilettenhäuschen zentral am Hof

• die Warmwasseranlage ist oftmals überfordert, was bedeutet, daß Duschen kalt angesagt ist, aber das soll ja gesund sein

• Die Stromanschlüsse sind je nach Alter (es gibt auch neuere und höher abgesicherte) und vielleicht auch abhängig vom Mühlenstrom(?) leicht überfordert, stellenweise wohl unter 200 Volt fällt die Spannung und das Ladegerät läuft dann schon mal Amok

und nun die positiven Dinge:

• das Personal ist supernett, auch wenn es schon mal zu Krampfanfällen kommt, wenn eins der Mädels (scheinbar) total überfordert ist

• Die Sanitäranlagen sind schön aufgebaut, mit eigenem Kinderbereich, es gibt Einzelwaschkabinen mit Toilette, Duschen leider seit einiger Zeit mit Kartenzahlung, was nicht ganz so prickelnd ist

• viele Spielmöglichkeiten für die kleineren, für die größeren gibt es einen Bauwagen, aber der ist mittlerweile total verfallen

• Bogenschießen zu bestimmten Zeiten für Groß und Klein, da finden sich dann auch schon mal Leute mit ihrem eigenen Bogen ein

Nachtrag 06.2014: In der Anmeldung gab es kein Toilettenpapier (mehr?),

der Strom scheint nun stabiler zu laufen, keine Amokfahrten des Ladegerätes mehr,

die Duschen sind weiterhin oft kalt, daran wird sich sobald wohl auch nichtz ändern, scheint es doch eine aufwändige (teure) Angelegenheit zu sein, daß in den Griff zu bekommen,

der Bauwagen ist abgeräumt, dafür steht jetzt eine Hütte außerhalb des Gebäudes, da wo die Grillplätze sind, zur Verfügung (nach Hörensagen)

Neue Pavillons und gefällige Bepflanzung geben dem Platz ein frisches Ambiente

Mit dem Wohnmobil aufs Wasser

Wir hatten ja schon von dieser verrückten Idee berichtet: Freecamper macht es möglich, das Wohnmobil auf den schwimmbaren Untersatz schnallen und schon kann es losgehen (nach einer Einweisung).

Der ursprüngliche Prototyp wurde leicht verändert, so wanderte das Steuerrad nach vorne, damit können auch höhere Womos die Sicht nicht versperren, die 3.5 Tonnengrenze bleibt aber. Obwohl ein Gutachten prüfen soll, ob es eventuell auf ein paar Hundert Kilo mehr sein dürfen.

Die Preise für ein langes Wochenende belaufen sich auf 425 Euro (mindestens), ab Hafen Ziegeleipark Mildenberg (bei Berlin). Einen Bootsführerschein braucht es übrigens nicht.

Im Tipi auf der Schwäbischen Alb

Wer schon immer mal rustikal auf indianisch oder nomadisch machen wollte, der hat nun die Möglichkeit, auf der schwäbschen Alb im Indianertipi oder einer Noadenjurte hoffentlich schöne Tage zu verbringen.

Auf dem Gut Hopfenburg im Naturreservat Schwäbsche Alb zu Füßen des Beutenlay werden solche Träume seit Mitte Mai letzten Jahres wahr.

Wer gerne wissen möchte, wie es sich in einem Schäferwagen lebt bzw. liegt, auch dem kann geholfen werden, ebenso wie dem Zirkusfan. Echte Zirkuswagen machen es möglich.

Und weil der Hof ein echter Hof ist, genauer ein Archehof, gibt es dort auch seltene Tiere zu sehen (der Sinn eines Archehofes ist es, vom Aussterben bedrohten Tieren bzw. massentierhaltungsuntauglichem Vieh eine Heimat zu geben).

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Schneekirche

In Bayern ticken die Uhren ja bekanntlich etwas anders und so gibts in der Gemeinde Philippsreut noch bis zur Schneeschmelze eine Kirche aus Eis zu bewundern.

Sie ist sechsundzwanzig Meter lang und hat einen Turm, der fast neunzehn Meter hoch ist.

Der Anlaß für den Schneebau ist der hundertste Jahrestag der ersten Schneekirche im Ort Mitterfirmiansreut. Diese erste Kirche wurde gebaut, weil es im Ort bis dahin keine Kirche gab. Um auf ihre Not aufmerksam zu machen, kamen sie auf die Idee, eine Schneekirche zu bauen, danach flossen dann Spenden und Mitterfirmiansreut konnte endlich eine eigene Kirche bauen.

Ein Besuch lohnt sich bestimmt, vor allem, wenn man sowieso schon dort ist. Wir empfehlen als Basis den Campingplatz Lackenhäuser.

Mehr Informationen zur Schneekirche gibt es hier: klick