Monatsarchiv für Mai 2010

Die Höchstgeschwindigkeiten in Ungarn wurden für Fahrzeuge mit einem zuläßigen Gesamtgewicht von über 2.5 t bis 3,5 t geändert.

Auf Autobahnen gilt 130 km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h, Landstraßen dürfen mit max. 90 km/h befahren werden und innerorts gelten 50 km/h.

Quelle ADAC Freizeit Mobil 05/2010

womo

Top-Camping-Platz Moosbauer

Der ADAC hat heuer fünf Campingplätze ausgezeichnet, für besondere Innovationen.

Unter anderem den relativ kleinen Campingplatz Moosbauer in Bozen. Die Besonderheit:

Die Moosbauer nennen es LernCamping. Während man duscht oder spült, kann man in Schautafeln und Kästen informatives über die Bergwelt Südtirol erfahren, wenn man denn gewillt ist, zu lesen… So sind die Türen in den Santärgebäuden dreisprachig in Form von Sprechblasen beschriftet.

Am Schwimmbad sind Ferngläser angebracht, mit denen man vom Becken aus in die Ferne schweifen kann. Aber auch im Wasser findet man eine Besonderheit, nämlich Salz, das Wasser ist zum Zwecke der Sauberkeit schwach salzhaltig, womit kein Chlor mehr zugesetzt werden muß.

Der Platz selbst ist auch recht gut ausgestattet, Abwasser und Frischwasser ist an jedem Stellplatz vorhanden und im Preis inbegriffen ist WLAN, ebenfalls an jedem Stellplatz.

Ich glaub, ich bestell da man ein Prospekt.

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Bilder: Moosbauer

womo

Vorsicht in der Türkei

Der ADAC warnt in seinem Beiheft zur Motorwelt (05/2010) vor einem neuen Trick, der derzeit wohl vermehrt in der Türkei zur Anwendung kommt.

Wer sich zum Beispiel beim Volleyballspiel den Knöchel verstaucht, oder einem Seestern zu nahe gekommen ist, der ist wohl auf die Hilfe eines Arztes angewiesen. In Frankreich gibt es da ja die in Strandnähe angesiedelten Badeärzte, die dann mit rostigen Scheren (ach, nein, das ist eine andere Geschichte), wer sich in der Türkei hilfesuchend an den nächsten Taxifahrer wendet, oder an der Hotelrezeption nach einem Arzt fragt, der wird mit ein wenig bösem Willen nicht an den nächsten Dorfarzt verwiesen, sondern an eine teure Privatklinik, die sich über die ausländischen Patienten besonders freut.

Wer im ADAC ist, der sollte sich, so der Rat, direkt an den Club wenden, dort würden dann seriöse Ärzte und Kliniken empfohlen.

Scharfer Ruckzuck Campersalat

Zucchinisalat

Zwei zarte Zucchinis – ungeschält – auf der Gurkenreibe kleinreiben.

Zwei EL Sonnenblumenkerne dazugeben.

Ein EL Olivenöl mit
2 bis 3 EL Balsamico-Essig
Kräutersalz und ggf Salz dazugeben.

Eine Knoblauchzehe zerdrücken in der Knoblauchpresse und

alle Zutaten in einer Schüssel gut verrühren.

Dazu leckeres, frisches Brot servieren.

womo

romantische Straße wird 60

Die romantische Straße feiert Geburtstag. 60 Jahre wird die 400 Kilometer lange Ferienstraße und das wird gefeiert!

In Rothenburg ob der Tauber, der Stadt mit dem mehr oder weniger vollständig begehbaren Festungsring, kann man ab sofort bis zum Herbst dabei sein, bei den Feierlichkeiten.

Am 8.05.2010 war der offizielle Auftakt.

Einen Stellplatz gibt es auf dem P2, Bensenstraße/Nördlinger Straße in 91541 Rothenburg.

Weiterführende Links
rothenburg-bilder.de
romantischestrasse.de

Quelle promobil 05/2010

womo

Gerissene Duschtasse

Bestimmt so mancher hat das Problem einer gerissenen Duschwanne. Bevorzugt am Auslauf, weil da die Unterfütterung nicht sorgfältig ausgeführt ist und durch das ständige drauftreten das Material irgendwann mürbe wird.

Eine Methode, dem Problem Herr zu werden ist die Rundrum-Kunstofftechnik. Eine weitere Firma, die sich dem Problem angenommen hat, ist die Gade Bootsbau und Kunststofftechnik in Aachen. Dort geht man einen etwas anderen Weg.

Die Duschtasse wird nicht ausgebaut und neu angefertigt, sondern auf das alte Material wird in dünnen Schichten wechselweise Epoxidharz und Glasfaservlies aufgebracht. Das Verfahren ist günstiger als die Methode der Rundrum-Kunststofftechnik, ab etwa 300 Euro ist man dabei.

Was man überlegen sollte, vorher ggf. PU-Schaum oder ähnliches in die (verbreiterten Löcher) einbringen, damit wäre eine bessere Unterfütterung gegeben und das ganze hält dann hoffentlich länger.

In Unna gibt es noch eine Firma, die ebenfalls die Neuanfertigung im Programm hat, die DL Kunststofftechnik.

Weiterführende Links

gade-boote.de
dlkunststofftechnik.de
rundrum-kunststofftechnik.de

Nachtrag 03.02.2015:
fromm-design-modelle.de
wagner-kunststofftechnik.de, die haben auch Waschbecken im Angebot. Besonderheit der Duschtassen: Nach Womo-Marken vorrätig, werden scheints einfach auf die alte Tasse aufgeklebt oder so ähnlich

womo

Tipps für sicheren Urlaub

Tipps für sicheren Urlaub mit dem Wohnmobil

Wer wie ich schon das eine oder andere mal unerwünschten Besuch im Wohnmobil hatte, der hat sozusagen seine Unschuld verloren und reist meist mit einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Unsicherheitsgefühl durch die Gegend.

Darum nachfolgend einige Tipps, damit es erst gar nicht soweit kommt.

Grundsätzlich gilt, was man nicht mit hat, kann auch nicht gestohlen werden (wohl natürlich zuhause, aber das ist eine andere Geschichte), also überlegen, ob man das ganze technische Spielzeug wirklich braucht.

Bargeld lacht zwar, aber wenn es weg ist, dann tut es weh. Daraus folgt auch hierbei, nicht mehr als nötig mitnehmen und verteilt auf mehrere Stellen bzw. Personen, so ist wenigstens ein Totalverlust eher unwahrscheinlich.

Die Rast über Nacht auf der Autobahnraststätte ist in manchen Ländern eine ganz schlechte Idee. Frankreich mischt da leider ganz vorne mit. Lieber auf einen Campingplatz oder offiziellen Stellplatz ausweichen oder mitten in ein Wohngebiet. Aber eher nicht zum Beispiel in Arles auf den großen Parkplatz und wenn da auch noch so viele Womos stehen. Die sind garantiert im Laufe der Nacht alle weg und man selbst ist der Dumme. Manchmal bietet sich auch ein Restaurant an, in dem man (hoffentlich) lecker zu Abend ißt. Danach ist die Frage nach der Übernachtung oft nur noch Formsache.

Ein guter Tipp ist es sicherlich, bei der Suche nach einem guten Schlafplatz nicht bis zur letzten Minute zu fahren um dann irgendwo im dunkeln herumzugurken. Rechtzeitig auf die Suche machen, erspart viel Streß und ein nettes Gespräch mit dem Nachbarn kann nicht schaden, so erfährt man auch, ob man nicht doch plötzlich wieder allein da steht. Zum Beispiel habe ich einmal auf einem Stellplatz im Schnee übernachten wollen, war mir aber nicht sicher, ob das so eine gute Idee war. Also kurz ans Fenster eines anderen Womos geklopft und nachgefragt und schon näherte sich der dritte im Bunde, der offensichtlich gleichfalls Bedenken hatte. Nun war sichergestellt, daß drei Fahrzeuge in unmittelbarer Rufweite übernachten würden und man war gleich (subjektiv) beruhigt.

Ist der Schlafplatz dann gefunden, gehört alles, was Begehrlichkeiten verursachen könnte, aus dem Fahrerhaus verbannt, dazu zählt das Navi, aber manch einer hat auch vom letzten Tanken das Portemonnaie in der Ablage liegen lassen. Vielleicht weil er einfach müde war. Ebenso natürlich das Mobiltelefon.

Für alle Fälle sollte alles so eingerichtet sein, daß man einen Blitzstart hinlegen kann. Also den Durchgang nicht verbauen und Türsperren mit Ketten oder ähnlichem so montieren, daß man trotzdem losfahren kann. Dazu gehört auch, den Schlüssel – nicht sichtbar – aber griffbereit zu haben. Unter dem Kopfkissen o.ä.

Von einem Wohnmobilnachbarn habe ich einmal eine schicke Fanfare demonstriert bekommen, sowas gehört neben das Bett. Besser aber keine (scharfen) Waffen, das kann ins Auge gehen.

Während der Fahrt auch bei noch so kurzen Zwischenstopps (Tanken, WC, etc.) nichts sichtbar liegen lassen und immer abschließen. Wenn möglich, in Sichtweite bleiben.

Für den Fall der Fälle ist eine Kopie der Papiere keine schlechte Idee. Ich habe alles auf einem DIN-A4-Blatt und sowohl diese Kopie(n) als auch die Sperrnummern für Kreditkarten und ähnliches gehören nicht ins Portemonnaie.

Schon vor Jahrzehnten gab es den Taschentrick auf Sizilien, Schnipp durch die Gurte und weg ist die Tasche. Besser sind Brustbeutel, vordere(!) Hosentasche oder ein Gürtel mit Reißverschlußtasche.

Und mehrere Speicherkarten für den Fotoapparat können auch nicht schaden. Früher war das kein Problem bei 36 Bildern. Heute wären im schlimmsten Fall hunderte, wenn nicht mehr Bilder weg. Oder wie es mir passiert ist, mitten auf einer spannenden Tour sagte der Apparat plötzlich, daß keine Bilder mehr auf der Karte währen. Nach der ersten Panik dann einfach die nächste Karte eingelegt und das Problem auf später vertagt (es gibt Programme, um so ein Problem in den Griff zu bekommen). Also öfter mal eine neue Karte einlegen kann nicht schaden.

quelle/inspiration promobil 05/2010

Bleibt nur noch zu wünschen: Allzeit gute Fahrt!

Da sitze ich eines Tages in Italien mit Einheimischen zusammen und es steht auch Bier auf dem Tisch. Da ich an dem Tag noch fahren muß, stelle ich die Frage, wie das denn mit dem Alkohol am Steuer aussehe.

Großes Schweigen bzw. Stirnrunzeln in der Runde. Irgendwie weiß keiner der Anwesenden so recht Bescheid. Aber bestimmt könne man ein Bier trinken. Mache ich dann auch…

Aber da Vorsicht ja bekanntlich besser ist, an dieser Stelle die Aufklärung für Italien: Italien hält es wie Deutschland; 0,5 Promille sind erlaubt.

Da in der Mai-Promobilausgabe gerade passend eine Tabelle ist, nachfolgend für einige Länder die Promillegrenzen.

Folgende Länder haben die gleiche Promillegrenze wie Deutschland:

Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweiz, Spanien

Die frühere Grenze von 0,8 (in Deutschland) gilt noch für Großbritannien und Irland.

In Norwegen, Schweden und Polen gilt 0,2 Promille.

Länder mit Null Alkohol am Steuer sind u.a. Estland, Rumänien, die Slowakei, Tschechien und Ungarn. Bevorzugt also (ehemalige) Ostblockländer.

Dann gibt es noch ein paar Länder mit Grenzwerten von 0,3 bzw. 0,4 Promille.

Diese Auflistung ist natürlich nicht vollständig und ohne Gewähr!

Quelle promobil 05/2010

womo

Vignetten in Tschechien

Vignetten in Tschechien gibt es für 10 Tage gleich zehn Euro, eine Monatsvignette kostet 14 Euro (zuvor 12 Euro) und eine Jahresvignette für Tschechien beläuft sich auf 46 Euro (vorher 39 Euro).

An dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf Alkohol im Straßenverkehr in Tschechien

Quelle test 05/2010

Wie die Stiftung Warentest in ihrer Mai-Ausgabe schreibt, bleibt Slowenien in Sachen Kurzvignette hart. 30 Euro für einen Monat werden demzufolge nach wie vor für den Zeitraum von einem Monat verlangt.

2012 soll dann wohl auf ein kilometerbasiertes Mautsystem umgestellt werden.

Quelle test 05/2010

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