Nach den Weinsbergern, die man mit gemischten Gefühlen verließ, ging es erst mal ziellos weiter auf der Suche nach anderen bekannten Namen wie McLouis, die man aber schnell wieder verließ, irgendwie sind die Zeiten der guten alten Gasheizung vor dem Schrank doch vorbei (gibt wohl als Aufpreis modernere Heizungen, wußte ich da aber noch nicht), dafür geht es aber auch ab gut 34.000 Euro los für den Glamys 11 mit der 2.2 Liter Maschine. Die Steel-Alkoven gibts ab knapp 36.000 Euro.
Wie ich gerade im Prospekt sehe, ist die Truma SL3002 nur in den beiden kleinen Glamys verbaut. Dann wäre das ja doch noch eine Alternative. mal schauen.
Die Knaus, insbesondere die Sport Traveller wurden auch kurz betrachtet, sind aber dann doch wieder zu teuer. Los geht es ab 40.000 Euro für 570 cm und ab 654 cm ist man mit gut 48.000 Euro dabei. Der kleine ist zu klein und die größeren sind zu teuer für meinen Bedarf.
[catablog category=sun ti]
alle Bilder: KnausTabbert, obwohl das Bildpaket über 300 MB hat, gab es irgendwie keine Bilder vom Sport Traveller, deswegen nur Bilder vom Teilintegrierten Sun TI 600 bzw. 650.
tbc.
Caravan Salon 2010 Düsseldorf die dritte
Das war eine Nacht. Alles andere als erholsam, denn sowohl bis spät abends als auch bereits früh morgens flogen die dicken Jumbos eine Handbreit über dem Wohnmobil hinweg, vermutlich hatte ich genau in der Haupteinflugschneise zum Düsseldorfer Flughafen geparkt.
Morgens dann, nach Katzenwäsche mit wenig Wasser und ohne Kaffee, ging es zum Caravan Center, wo ein Frühstückservice wartete. Endlich Kaffee.
Die Toiletten waren übrigens nur für geruchsunempfindliche Menschen zumutbar, alle anderen naja.
Anschließend die Frage, wie kommt man denn nun zur Messe? Ach, besser den Bus nehmen, alle Busse führen zur Messe. In dem Fall wohl zum Nordeingang, wenn ich mich recht erinner.
Karten kaufen und dann noch zwanzig Minuten warten, in einer großen Wartehalle vor dem eigentlichen Eingang.
09.50. Es kann losgehen. Caravan Salon, ich komme.
Die erste Halle, voller Hymer, einer schöner, größer, teurer als der andere. Natürlich auch die neue B-Klasse. Aber reinschauen nur mit Standpersonal, also weiterziehen.
Eine der Stationen, die geplant waren, sind die neuen Weinsberg Alkoven Billigmobile, die auf den Namen AL getauft wurden und dem Slogan Simply you folgen. Vom Preis her sind sie eine echte Alternative. Jedoch ist die Zulassung im Fahrbetrieb für das kleine Modell mit vier Personen etwas knapp bemessen. Die anderen beiden Modelle chauffieren wie üblich sechs Personen, sind aber mit 743 cm schon ziemlich groß. Meine 620 cm-Klasse vermisse ich irgendwie.
Im Innenraum sind wie integrierttypisch die Vordersitze als Drehsitze ausgeführt. Dreht man sie, landet man an einem recht klein gehaltenen Tisch, den man einklappen kann, um mit den gegenübersitzenden Sitzen eine Schlafgelegenheit zu bauen. Durch den Wegfall der feststehenden, rückwärts gerichteten beiden Sitze, ist das Fahrzeug auf knapp sechs Meter geschrumpft.
Im besichtigten Modell (AL 600 MG?) irgendwie ganz übel ist jedoch, daß bei ausgeklapptem Tisch die Leiter für den Alkoven nicht mehr anzubringen ist. Der Platz reicht nicht. Auf Nachfrage wurde das auch bestätigt.
Das würde also bedeuten, jeden Abend den Tisch leerräumen, abbauen und dann kann man erst schlafen gehen. Ziemlich unpraktisch.
Jedoch ist im Prospekt zu sehen, daß es scheinbar doch geht, der Tisch scheint etwas kürzer zu sein im Bild. Seltsam, seltsam.
Weiteres Problem ist die Fahrbereitschaft im Notfalle. Entweder muß man abends wenigstens den Fahrersitz wieder in die Fahrposition drehen, oder man verliert möglicherweise kostbare Zeit. Sicherlich ein Kriterium für den sicherheitsbewußten Wohnmobilisten, aber im Normalfalle wohl eher kein Thema.
In dem kleinen Modell und in einer Variante des größeren gibt es hinten keine Stockbetten mehr, sondern ein 130 cm bzw. 140 cm. breites Einzelbett. Das freut das größere Kind, aber dafür entfällt die praktische Staufläche im zweiten Bett über der Garage.
Das Äußere in Orange mit Grau wirkt gefällig und vor allem wird auf die unsäglichen Plastikteile rund um Alkoven und Rückseite verzichtet.
An Paketen gibt es wie bei vielen anderen Herstellern auch, das Fiat (Basisfahrzeug) Paket mit manueller Klimaanlage, Tempomat und anderen Kleinigkeiten, die das Leben erleichtern bzw. sichern im Ernstfall (z.B. Beifahrerairbag). (Interessant nur die unterschiedliche Preisung des Basispakets bei den verschiedenen Herstellern.)
Dann gibt es noch das Weinsberg Smartpaket, das für den eingefleischten Wintercamper unbedingt erforderlich ist, nicht zuletzt wegen des dann isolierten und beheizten Abwassertanks.
Im Inneren kann man zwischen zwei Stoffen wählen, zum einen Bliss, ein Braune-Streifenmotiv und Luck, so eine Art stilisiertes Blümchenmuster. Im Bild ist die Variante Bliss zu sehen.
Natürlich gibt es noch diverse Sonderausstattungen. Ab 36.990 Euro ist man dabei (Preisliste 2010/2011).
Das relativ geräumige Bad mit drehbarem Toilettensitz, ich finde ja die festeingebaute Toilettenbank besser, wer weiß, wie lange die Dichtungen halten…Aber das ist letztlich Geschmackssache.
Das war nun ein kurzer Bericht zur neuen Weinsberg AL-Klasse. SIMPL(IF)Y YOU!. In der Tat.
Alle Bilder Weinsberg
tbc.
Pakistan – Bergsteigerland
Pakistan, Heimat von Hindukusch, Karakorum und einem kleinen Teil des Himalaya, mit bekannten Gipfeln wie K2, Nanga Parbat, aber auch unbekannteren wie dem Tirich Mir.
Dieser Gegend, Traumziel vieler Bergsteiger, ist ein Special von Discover-Outdoor gewidmet unter dem Motto Outdoor-Erlebnis Pakistan.
Nachtrag (14.02.2011): Special beendet.
Caravan Salon 2010 Düsseldorf die zweite
Vor einiger Zeit fiel uns der Achziger Jahre Wettbewerb, der im Rahmen der Messe Caravan Salon 2010 ausgerichtet wurde, ins Auge und nach und nach reifte der Entschluß, auch mal wieder DIE Campingmesse zu besuchen.
Die letzte besuchte war irgendwann in Essen, in den Neunzigern.
Und so beschloß man, auch gleich mal eine Übernachtung auf dem Parkplatz P1 ins Auge zu fassen.
Am Freitag dann ging es gegen 18 Uhr etwa los Richtung Düsseldorf (bei Insidern auch gerne die verbotene Stadt genannt). Alles easy, bald war man da und stand erst einmal in einer kleinen Schlange, die zusehends länger wurde und man staunte eigentlich nur noch Bauklötze, ob der Massen an verschiedensten Wohnmobilen und ab und an auch mal ein Wohnwagen.
Erstmal also anhalten und dem Mann am Parkplatzeingang zuhören, der einem Wohnwagenfahrer freundlich lächelnd mitteilte, Stromplätze gäbe es weit und breit keine mehr. Mir war das ja klar, hatte ich doch die ProMobil gelesen. Da stand was von 30.000 erwarteten Übernachtungen und 2.000 Stellplätzen. Paßt irgendwie nicht so ganz, aber vielleicht stimmte die 30.000 auch nicht. Wie auch immer, wer einen Stromplatz haben wollte, der hätte früh aufstehen müssen.
Dann ließ ich den Wohnwagenfahrer stehen und folgte immer dem Schild „ohne Stromanschluß“. So ging es eine riesen Runde um den gesamten Platz und man staunte noch immer. So viele Wohnmobile! Darunter auch die Truckvariante, Bimobil, Vario und wie sie alle heißen.
Wir waren dann schon fast wieder am Ausgang angelangt, quasi einmal rund, da wurden wir endlich reingebeten, in eine Stichstraße, aber nur, um dann eine halbe Stunde dumm rumzustehen. Einen ersichtlichen Grund gab es nicht, aber ich war auch zu faul, auszusteigen und mal nachzusehen.
Dann endlich ging es weiter und wir wurden in ein neues Feld oder einen Streifen eingewiesen und landeten als zweite an der nächsten Absperrung.
Eine nette Dame kam auch direkt und kassierte ab. Dummerweise fiel mir kurz vorher ein, daß irgendwie kaum noch Wasser im Tank war und ich fragte, ob denn ein Wasserhahn in der Nähe sei. Klar, ungefähr einen Kilometer 😉 weiter am Caravancenter. Eigentlich immer geradeaus, wenn da nicht die Busspur durchginge, die mit einem Wendehammer versehen war. Egal. War halt wassersparen angesagt. Und kein Kaffee! Und kein Fotoapparat, man was hätte das Bilder gegeben!
Anschließend ging es wie beschrieben zum Center, erst einmal ein altes Bier trinken und sich umschauen. Überall noch Leute draußen an ihren Sitzgarnituren und im Festzelt irgendeine dröhnende Musik. Wie auf dem Oktoberfest für Arme.
Also zieht man sich zurück ins Auto, trinkt noch einen Roten oder derer auch Zwei und Gute Nacht. Vorher aber noch die gesammelten Besichtigungswünsche notiert mit zugehörigen Standnummern. Als da wären u.a. Weinsberg, Knaus, Dormetic, und andere. Natürlich auch die 80er Jahre Halle.
tbc.
Caravan Salon 2010
So, der Caravan Salon 2010 in Düsseldorf ist Geschichte und nach Meinung der Macher auch eine Erfolgsgeschichte. Gut 170.000 Besucher gab es und damit ist der Salon 2010 einer der drei erfolgreichten der bisherigen Geschichte. Wobei mir jetzt nicht klar ist, ob Essen dazuzählt. Wie auch immer, die Branche scheint wieder im Aufwind.
Bußgelder in Italien
Ich weiß im Moment nicht, ob ich es schon geschrieben habe, aber die Regierung in Italien hat zum August hin den Bußgeldkatalog angezogen.
Will heißen, daß zum Beispiel ein Laufen lassen des Motors im Stehen (auch vor der Ampel?) ab 200 Euro für den Staat einbringt.
Daß Alkohol am Steuer ziemlich hart bestraft wird, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben, aber für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Alkohol und das Wohnmobil in Italien. Ab 0,5 Promille drohen bis zu 2000 Euro. Ab 1,5 Promille …siehe oben…
In Italien war es seit je her üblich, daß man an Zebrastreifen als Fußgänger nur rüberkommt, wenn man einfach beherzt geht (immer bereit zum rettenden Rücksprung ans sichere Ufer), die Autofahrer halten dann stehts brav an. Aber das war halt eine freiwillige Leistung. Nun muß man anhalten, andernfalls gibts eine Spende an den Staat nicht unter 150 Euro.
An Tempolimits sollte man sich auch besser halten, ab 41 km/h zu schnell macht 500 bis 2000 Euro, ab 61 km/h sinds dann schon 779 bis 3119 Euro. Was für krumme Beträge?!
Quelle: Adac Motorwelt 9/2010
Caravan-Salon Düsseldorf
Zur Erinnerung: Der Caravansalon in Düsseldorf 2010 ist vom 28.08.2010 bis zum 5.09.2010
Brennstoffzelle für das Wohnmobil
Die Efoy Brennstoffzellen der Firma SFC werden auf dem Caravan-Salon 2010 in Düsseldorf vorgestellt, in der Halle 13.
Übrigens, wer eine Efoy-Brennstoffzelle bis zum 15.12.2010 ersteht, bekommt eine Garantieverlängerung von zwei Jahren auf dann insgesamt fünf Jahre dabei (die Aktion startet zur Messe).
Anlaß ist das zehnjährige Jubiläum der Firma.
Pleitegänger Westfalia
Wie berichtet, mußte Westfalia Anfang diesen Jahres Insolvenz anmelden, aber die Produktion geht offensichtlich weiter und auf dem Caravan-Salon wird sogar ein neues Fahrzeug präsentiert, der Columbus – auf Fiat Ducato.
Zu sehen in Halle 12.
Gasflaschenklau in Langenfeld
In Langenfeld hinter Leverkusen haben es am gestrigen Montag scheinbar Gauner auf die Gasflaschen in mehreren auf einem Wohnwagenplatz abgestellten Wohnwagen abgesehen.
Es wurden die Deichselkästen der Wohnwagen aufgebrochen und anschließend fehlten einige Gasflaschen. Vieleicht waren aber auch einfach nur keine in dem jeweiligen Kasten.
Wie auch immer, hier gehts zur Meldung mit Telefonnummer für sachdienliche Hinweise: presseportal.de/polizeipresse/pm/43777/1665772/polizei_mettmann (link nicht mehr gültig, 26.03.2013)
