Monatsarchiv für Mai 2011

womo

Garmin Outdoor Challenge

Gewinnspiel

Wer das ultimative Outdoor Foto geschossen hat (es darf vermutlich auch ein Video sein), für den ist vielleicht die Garmin Outdoor Challenge etwas.

Das Foto oder Video zur Veröffentlichung zur Verfügung stellen und dann hoffen, daß die anderen User (die entscheiden nämlich über Wohl oder Wehe) genau dieses Outdoor-Foto am besten finden.

Natürlich gibt es auch was zu gewinnen. Unter anderem Garmin-Navigationsgeräte und eine Reise zur SportScheck Berg- und Skischule in Garmisch-Partenkirchen. Es lohnt sich also.

Alle Informationen zur Outdoor Challenge von Garmin hier.

Teilnahmeschluss ist der 29. August 2011 um 12 Uhr.

Wer Kinder hat und diese reiten oder sollen bzw. wollen reiten lernen, dann folgt hier der ultimative Campingplatztipp.

Zielgruppe Kinder: von 3 Jahren an aufwärts bis ca. 14 oder 15 Jahren, dann wirds wohl (leider) langsam uninteressant, es sei denn, der Freund mag ebenfalls Pferde 😉

Der Campingplatz, um denn es hier geht, liegt in der Nähe von Kassel in Liebenau-Zwergen und es gibt dort an die einhundert(!) Ponys und auch ein paar Großpferde, für die Erwachsenen, falls die auch mal das Glück der Erde suchen und vielleicht finden wollen.

Da Sattel auf den Pferde- bzw. Ponyrücken individuell angepaßt werden müssen und es somit ziemlich viele Sättel geben müßte, reitet man auf dem Ponyhof ohne Sattel. Für die Großpferde gibt es Sattel, aber man kann wohl auch da (teilweise) ohne Sattel reiten.

Morgens um 10 Uhr gibts das Ponyreiten, wobei sich je nach Anzahl Mädels (und meist einige wenige Jungs) zwei bis vier Kinder ein Pony teilen. Aufgeteilt auf die verschiedenen Reitplätze und die Halle (da sind die kleinsten), kann dann jedes Kind je drei Runden a 10 Minuten reiten, eine Runde gibts auch Trab, mit Zügelführung. Gegen Mittag ist das Spektakel dann zuende.

Parallel dazu hat man sich hoffentlich schon für die Reitstunde eingetragen. Die findet dann am Nachmittag statt, kostet zur Zeit 11 Euro (seit Jahren konstant) und dauert eine Dreiviertelstunde. Man muß sich bzw. das Kind dabei selbst einstufen in Anfänger, Mittel oder Forti. Zwischenstufen setzen ist möglich.

Erfahrungsgemäß wird das Kind dabei gerne zu hoch eingeschätzt, glücklich wird es dabei nicht, wenn es nicht mithalten kann, also lieber erst mal eine Stufe niedriger ankreuzen, als man es denn gerne hätte. Denn ohne Sattel reiten ist was anderes.

So wundert es auch nicht weiter, daß so manches Kind mindestens einmal vom Pony rutscht, aber in der Regel geht es mit einem kleinen Weinanfall glimpflich ab.

Ist das Kind dann schon weiter, kann traben und galoppieren ohne sich an der Mähne festzuhalten, ist es langsam reif für den Schrittausritt.

Will heißen, kein Ponyreiten um 10 Uhr mehr, sondern in einer Gruppe von vielleicht zehn Kindern Mittags einen Schrittausritt in die nähere Umgebung.

Aber bevor es soweit ist, muß man vor den gestrengen Augen eines Betreuers vom Campingplatz vorreiten. Das ist immer wieder spannend und findet unter Auschluß der Öffentlichkeit statt. Wer es beim ersten mal nicht schafft, dem sei verraten: Kaum jemand schafft es auf Anhieb und so mancher braucht 10 und mehr Anläufe, aber ist es geschafft, sind Kind und Eltern (letztere hoffentlich auch!) stolz wie Oskar.

Die nächste Stufe sind dann die Fortis, die Fortgeschrittenen. Da gibts auch einen Ausritt, aber da wird dann nicht mehr nur geschreitet 😉

Wer den Test für Schrittausritt bzw. Fortis geschafft hat, bekommt einen Eintrag ins Klassenbuch Vermerk im Computer und braucht beim nächsten mal nicht mehr für die jeweilige Qualifizierung vorzureiten.

Beim Schrittausritt muß man eine Runde galoppieren können ohne sich festzuhalten und beim Fortitest muß man auf dem Zirkel galoppieren können. So ungefähr jedenfalls.

Derweil die Erwachsenen sich entspannt zurücklehnen können – schön wärs, denn das Kind ist immer unterwegs und man muß schon gut planen, damit das mit der Essensversorgung auch klappt.

Abends wird es gemütlich, mit Feuerkörben, leckerem Radler in mehreren Strandkörben und im Kerzenschein der Kronleuchter im ehemaligen Kuhstall(?), der nun ein rustikales Restaurant ist. Kuhstall deswegen, weil der gesamte Hof ein ehemaliger Bauernhof ist. Betrieben wird der Campingplatz-Hof vom Ehepaar Fülling. Mit dabei ist eine/die(?) Tochter.

Eine Besonderheit für Buchungswillige: Man muß den gesamten Betrag für die geplante Aufenthaltsdauer bei Ankunft bar zahlen.

Bei schlechtem Wetter können sich die Kinder in der ehemaligen Scheune austoben, mit Rutsche und Rollschuhbahn. Macht auch älteren noch Spaß: Abends, wenn die Kleinen im Bett sind, rutschen die Großen.

Außerdem vorhanden eine Tischtennisplatte, allerdings ist die so geschickt aufgebaut, daß schon mehr als ein Ball auf nimmerwiedersehen unter einer angrenzenden Treppe verschwunden ist.

Dann gibts noch den Mühlbach, bei jedem schönem Wetter dient er als Planschbecken und Klettergarten.

Der Campingplatz selbst bietet den üblichen Comfort, es gibt massiv gebaute Einzelkabinen mit Toilette und Waschbecken, die Duschen sind mit einer Plastikkarte zu bedienen, eine Minute kosten (hab ich vergessen) Cents. Dreht man das Wasser während der Zeit ab,tickt die Uhr trotzdem und man muß sein Toilettenpapier immer mitnehmen, denn es gibt keins bei den Toiletten. Man bekommt aber eine Rolle bei der Anmeldung, wenn man danach fragt, oder sie sich einfach nimmt, genau wie einen Kaffee zur Begrüßung. Für die kleinsten gibt es einen süß gemachten gemeinsamen Waschraum.

Der Empfang ist übrigens in einer echten Wassermühle, die heute der Stromversorgung dient. Früher? K.A. Im gleichen Gebäude ist ein Aufenthaltsraum mit Kamin und diversen Zeitschriften. Die liegen übrigens überall herum und als Nichtlandwirt ist man schon erstaunt, wieviele Landwirtschaftszeitungen es so gibt.

Für den Frühsport ist durch das dafür passend in Szene gesetzte Waschhaus gesorgt, wieso, weshalb, laßt Euch überraschen!

Was fällt mir noch ein?

In der Mühle kann man bis abends seine Brötchenbestellung für den nächsten Morgen aufgeben, Nummer merken! Außerdem liegt dort eine Liste aus für Massagen vor Ort. Berichten zufolge durchaus lohnenswert.

Animation gibt es, gerne mit Pferden, Kutschreiten (eher für jüngere Kinder zu empfehlen, Ponyausritte mit anschließendem Picknick – Geld mitnehmen nicht vergessen, sonst gibt es lange Nasen, aber auch Bogenschießen für Kinder und Erwachsene, so mancher bringt auch seinen eigenen Bogen mit. Jeweils ab 15 Uhr kommt ein gestrenger Dragoner, der die Aufsicht hat. Muß wohl so sein, denn es ist ja nicht ganz ungefährlich.

Bei soviel Licht muß es auch Schatten geben. Mal sind die Waschgelegenheiten nicht mehr zu benutzen, weil offenbar der Hauptablauf dicht ist, da geht dann über Stunden nichts mehr, der eine nimmts gelassen, der andere mault herum. Dann fällt schon mal der Strom auf den Stellplätzen aus, weil die Anschlüsse teilweise nicht besonders hoch abgesichert sind (das wird aber auch deutlich erwähnt). Ostern diesen Jahres gab es auch irgendetwas nicht so tolles, aber ist schon wieder vergessen, fällt vielleicht wieder ein, kann so schlimm jedenfalls nicht gewesen sein 😉

Ein Nachteil der ländlichen Umgebung rund um das Reiterparadies sei nicht verschwiegen: Es gibt im Dorf nur einen kleinen Hofladen, sinnigerweise wird der ebenfalls von einem Familienzweig betrieben (vielleicht ein Bruder?). Anfangs war das ein Erdbeer- und Spargelverkauf, zwischenzeitlich hat er sich deutlich vergrößert. Man bekommt nun doch einiges.

Auf dem Campingplatz selbst gibt es auch einen Laden, der anfänglich irgendwie nie aufhatte trotz erklärter Öffnungszeiten (man konnte ihn aber auf Nachfrage betreten, wenn sich denn der Schlüssel fand) bzw. Milch und Wein gab es auch im Restaurant für angemessenes Geld.

Wer einen Tante-Emma-Laden sucht, der findet ihn im nächsten Ort, zu erreichen nach halbstündigem Fußmarsch durchs Feld und vorbei an einem kleinen See, der aber nicht zu betreten ist. Wenn man vom Campingplatz kommt, wendet man sich halb links und läßt zur Rechten die Reitplätze liegen (Schnitzelplatz?), man erreicht dann irgendwann (bei Sonne unbedingt Kappe und Sonnencreme mitnehmen, es gibt keine Bäume, die Hitze steht buchstäblich) das Nachbardorf, wendet sich rechts, da kommt dann auch eine Sparkasse mit Geldautomat, anschließend an der großen Kreuzung noch mal links, ein, zwei Straßenzüge weiter liegt dann der Laden rechts. Viel gibt es da aber auch nicht, vor allem, wenn man auf den letzten Drücker kommt.

Bunkern ist also auf jeden Fall empfehlenswert.

Im letzten Jahr wurde ein Pavillon neu aufgestellt, die Elternlounge, sehr schön, mit Bücherregal und bequemen Sofas. Dieses Jahr ist er nun für alle erlaubt und oft von den Jugendlichen belagert. Schade eigentlich, war eine klasse Idee, diese Elternlounge.

So nun mal genug vom Reiterparadies Liebenau-Zwergen. Bilder werden bei Gelegenheit nachgereicht.

Die Adresse: Reiterparadies-Campingplatz, 34396 Liebenau-Zwergen, zur Homepage, auf selbiger gibt es übrigens auch ein paar Spiele.

womo

promobil Stellplatzführer

Schon lange auf der ToDo-Liste steht der aktuelle Stellplatzführer 2011 von promobil. Nun also:

Bisher gab es die Stellplatzführer von Promobil, die die gleichnamige monatliche Wohnmobilzeitschrift herausgibt, in einem Band für ganz Deutschland. Scheinbar hält man es nun wie der ADAC (die Konkurrenz) und liefert zwei Stellplatzführer aus, nämlich einen für Norddeutschland und einen für Süddeutschland.

Warum überhaupt Stellplätze? Und nicht gleich einen Campingplatz? Stellplätze empfehlen sich zum Beispiel, wenn man eine längere Tour von A nach B macht und nicht in einem durch brettern möchte. Man hat ja schließlich ein Wohnmobil und keinen Rennwagen, oder?

Da das Risiko von unerwartetem Besuch zum Beispiel auf Autobahnraststätten immer mitfährt, empfehlen sich zur Übernachtung ebensolche Stellplätze. Nicht zuletzt auch wegen der meist vorhanden Ver- und Entsorgungsstationen, wo man seine Toilette und den Abwassertank entleeren kann, denn Wohnmobilisten sind ja keine Umweltferkel, und auch Frischwasser gebunkert werden kann. Auch ein Stromanschluß für den Fall der Fälle ist in der Regel vorhanden.

Alles Dinge, die es auf normalen Parkplätzen bzw. Raststätten eher weniger zu finden gibt.

Aber auch, wer sich eine Stadt oder sonstige Sehenswürdigkeit länger als nur fünf Minuten anschauen möchte, liegt mit einem in der Nähe liegenden Stellplatz richtig.

Darauf abgestimmt, ist die Maximalaufenthaltsdauer oft begrenzt, zum Beispiel drei Tage, so kommen auch andere in den Genuß.

Und damit man weiß, wie man sich zu benehmen hat, Leser natürlich ausgenommen 😉 , gibts, um auf das Thema Stellplatzführer zurückzukommen, dort auch einen Stellplatzknigge nachzulesen.

Nachfolgend die Kurzbeschreibung:

Die besten Reisemobil-Stellplätze: Lage, Ausstattung, Freizeitwert
Große Straßenkarte in 1 : 800 000
Mit Report „Stellplatz-Knigge“, sowie einem übersichtlichen Ortsregister
Auf eine kurze Ortsbeschreibung folgen die Koordinaten sowie Informationen über Gebührenpflichtigkeit, Kosten, Ausstattung und Kontaktdaten des Stellplatzes
Teilweise mit Fotos und Einstufung für Lage, Ausstattung und Freizeitwert

promobil Stellplatz-Atlas Deutschland Nord 2011/2012, ansehen und bestellen

promobil Deutschland Süd Stellplatz Atlas 2011/2012, ansehen und bestellen

womo

Tschechien gefährlich

Diesmal nicht Spanien sondern Tschechien im Fokus der Sicherheit.

Wie der ADAC in seiner Ausgabe 5/2011 schreibt, macht man auch in Tschechien gezielt Jagd auf deutsche Fahrzeuge auf Tschechiens Autobahnen.

Die Fahrzeuge werden gestoppt und dann erbittet man Geld für wer weiß was und auch der Verkauf von SuperDuperSchmuck wird versucht.

Hat man die Brieftasche erst zur Hand und wechselt kein oder zu wenig Geld den Besitzer, ist die Geldbörse weg…

Also auch hier wieder: Nie anhalten und im Zweifelsfalle die Polizei rufen. 112 scheint hier die Nummer der Wahl zu sein.

Soeben drüber gestolpert:

Ein Reiseführer, den man sich selbst zusammenstellen kann.

Ein wenig Zeit sollte man schon mitbringen, da man wirklich jede Stadt und jede Sehenswürdigkeit einzeln auswählen kann und in den Reiseführer übernehmen.

Hab es gerade mal kurz probiert, scheint nicht schlecht zu sein. Aber bei Gelegenheit (jetzt ist es eindeutig zu spät) werde ich das noch mal genauer testen und dann berichten.

Könnte ich mir auch gut als Geschenkidee vorstellen. Gibts aber wohl leider nicht für Deutschland.

Wers selbst mal probieren möchte: klick.

Nachtrag 1: Es gibt auch vorgefertigte Reiseführer und da ist auch Deutschland dabei. Mittels Vorschau kann man sich alle Seiten ansehen, aber lesen konnte ich nichts, dafür war die Schrift zu verschwommen. Die Bilder kamen gut rüber, vielleicht liegt es am zu kleinen Monitor?!

womo

Pickup mit Bimobil-Aufbau

Volkswagen hat einen neuen Pickup ins Leben gerufen, den Amarok, der ähnlich wie heutige Jeeps&Cie zwar auch tauglich fürs Gelände ist, sich aber auch auf der normalen Straße gut anfühlt.

Der Amarok hat eine Doppelkabine mit viel Platz im Innenraum, die Geräusche während der Fahrt halten sich in Grenzen und sparsam ist er, eine gute Nachricht in der benzinpreisgeschüttelten Wohnmobil-Outdoorwelt.

Bimobil hat für den Amarok die Aufbaukabine husky 220 (gibts für diverse Pickups in verschiedenen Varianten und Größen) geschneidert, mit beheiztem Alkoven, Tisch für vier Personen (umbaubar zum Bett), 50 Liter Frischwasser und 30 Liter Abwasser, zweimal 5 Kilo Gas und moderne Led-Beleuchtung. Toilette mit Dusche (naja, wer holt das Wasser dafür?), Zweiflammenherd, 60 Liter Kühler und ein Kleiderschrank sind ebenfalls an Board.

Einsteigen erleichtert die elektrisch bediente Stufe.

Zielgruppe ist das Pärchen, vielleicht noch mit einem kleineren Kind.

Ab gut 64.000 Euro ist man dabei.

Der große Vorteil von Pickups: Er vereint Wohnwagen/PKW und Wohnmobil, nämlich man fährt mit einem Teil los und kann, wo man will abkoppeln sozusagen, und fährt dann mit dem PKW vulgo Pickup weiter.

Bimobil Husky 220

Bimobil Husky 220 auf VW Amarok Basis

Bimobil Husky 220

linke Seite

Bimobil Husky 220

Doppelkabine mit zwei Türen und Aufbautüre

Bimobil Husky 220

Der Aufbau und Abbau ist mit zwei Mann in 15 Minuten bewältigt, wenn man es oft genug geübt hat...

Bimobil Husky 220

Sitzgruppe und Alkoven, wobei die Farbgebung sicherlich Geschmacksache ist.

Bimobil Husky 220

Rechts die Aufbautür, die Sitzgruppe kann zum Bett umgebaut werden, mit Zusatzteilen auch mit größerer Liegefläche.

Bimobil Husky 220

Die Miniküche mit Zweiflammkocher, für zwei Personen ausreichend. Und leider wieder einmal der Billighahn, wie es ausschaut.

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alle Bilder Bimobil

Im ersten Quartal 2011 wurden 4879 Wohnmbobile neu zugelassen, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 9,4 Prozent.

Quelle: promobil 6/2011

womo

Campingplatzpreise 2011

Statistisch gesehen werden Übernachtungen auf Europas Campingplätzen um etwa 2,5 Prozent teurer. Wenn man aber auf einzelne Länder schaut, dann legen die Italiener um 8 Prozent zu, in Polen auf der anderen Seite fallen die Preise leicht.

Deutschland legt moderat zu mit 2 Prozent.

Quelle: promobil 6/2011

wasserhahn im wohnmobil oder wohnwagen tauschen

Vor einiger Zeit schrieb ich vom Problem tropfender Wasserhahn im Wohnmobil und vor der nächsten Fahrt Ostern hat mich irgendwie der Ergeiz gepackt und ich wollte das Problem lösen.

Also der Reihe nach die Tipps ausprobiert, als da wären heißes Wasser drüber kippen und eine Nacht drüber schlafen mit Essiglappen.

Wie befürchet, keins der Dinger war erfolgreich.

Also mußte ich dem Problem tropfender Wasserhahn im Wohnmobil notgedrungen anders auf die Spur kommen. Natürlich mit heißer Sonne obendrauf, so war für Wasser in Form von Schweiß von der Stirn schon mal gesorgt.

Auf die Spur also von unten, sprich, bekommt man die Ventile nicht vor Ort ab, muß der ganze Hahn halt ab. Also als erstes mal die Wasserzuleitungen, ausgeführt in Schlauch und Eisenrohren, abmontieren, leichte Übung.

Als nächstes dann den Ring, der den Hahn am Becken festhält lösen, ebenfalls noch kein Problem. Aber dann mußte der Ring irgendwie runter, weil man sonst den Hahn nicht nach oben abziehen kann und das gestaltete sich als äußerst schwierig, weil die Zuleitungen am Hahn einfach zu breit waren und es sowieso ziemlich eng unter dem Becken war, was die Sache nun wirklich nicht erleichterte.

Aber mit verbiegen der Zuleitungen und viel hin- und her ging es irgendwann und Hurra, der Hahn war ab.

Ab zum Schraubstock und zack, mit etwas Kraft sind die Ventile auch ab.

Und nun zum nächsten Baumarkt und die Qual der Wahl geht los. Welches Ventil paßt denn nun?

Ein paar ausgepackt und probehalber verglichen, natürlich hatte ich nur die alten Ventile mitgenommen und nicht den ganzen Hahn, und letztlich für eine Sorte entschieden. Übrigens, warum es neue Ventile sein mußten? Weiß ich nicht mehr so genau, vermute aber, die Dinger waren so billig, daß man keine Dichtung tauschen konnte.

Wieder zuhause, die neuen Ventile eingebaut und den Hahn wieder am Becken montiert, was sich als leichte Übung erwies, abgesehen davon, daß irgendwie nun die Zuleitungen zu kurz waren. Wie kann das sein? Egal, wird der Schlauch halt passend gebogen.

Zum Schluß noch die Drehknöpfe montieren, aber …

natürlich kam, was kommen mußte, die Ventile paßten wunderbar, aber die Schrauben, mit denen die Drehknöpfe an den Ventilen festgeschraubt waren, präsentierten sich nun als viel zu lang fürs neue Gewinde und darüber hinaus hätten sie sowieso nicht gepaßt wegen unterschiedlicher Dicke des Gewindes.

Also hurtig auf die Suche begeben nach anderen Schrauben, ich wußte, ich hatte welche, aber die waren wohl auf Wanderschaft.

Also erst mal ohne festsitzende Wasserhahnköpfe losfahren.

Ab und an hatte man nun einen Hahn in der Hand, wenn man etwas zu fest drehte oder zog oder so, aber das Problem war eigentlich keins.

Wieder zuhause fand sich dann schon mal eine der vermißten Schrauben, fehlt nur noch eine.

womo

Barcelona rüstet auf

Wer sich ab nächster Woche in Barcelona im Stadtbild im Bikini, Badehose oder noch weniger bekleidet zeigt, der muß mit einem saftigen Bußgeld rechnen, bis zu 500 Euro können fällig werden.

Zwar müssen die Hüter über Moral und Anstand erst eine Verwarnung aussprechen, aber ein Schal oder ähnliches sollte dann nicht vom fliegenden Händler um die Ecke erstanden werden, das scheint nämlich ebenfalls verboten zu sein.

Also obacht. Besonders an die Engländerinnen, die sich in der Kunst des knapp bekleidet sein wohl besonders (un)rühmlich hervorgetan haben.

Ich kann mich nicht erinnern, wie in Barcelona die vorherrschende Kleiderordnung war, als ich dort weilte, aber im allgemeinen bin ich auch kein Verfechter von offen Holland als Tourist.

Tipp am Rande, irgendwo in Barcelona gibt es eine Galerie, die hat im Untergeschoß ziemlich gruselige Skulpturen zu bieten und der Kellerboden ist teilweise durchsichtig. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

Leider weiß ich nicht mehr, wie die Galerie heißt, geschweige denn, wo sie zu finden ist.

Es gibt auch Bilder davon, weiß aber nicht, ob es schon digitale sind, wenn ja, dann reiche ich sie irgendwann einmal nach.

Weiß jemand mehr dazu?

Quelle: ksta 11.05.2011