Archiv der Kategorie: Allgemein

Katalogsuchmaschine

Eine neue sogenannte Katalogsuchmaschine hat sich auf den Weg gemacht, den geneigten Benutzer mit allerhand Katalogen, die per PDF-Datei heruntergeladen werden können, näher bekannt zu machen.

In der Rubrik Kataloge für Fahrzeuge finden sich Kataloge von diversen Wohnmobil und Wohnwagenherstellern wie zum Beispiel Knaus, Eura oder auch Dometic (vormals Elektrolux Kühlschränke u.a.).

Die Kataloge können sowohl heruntergeladen werden, als auch online in sogenannten virtuellen Flash-Katalogen angeschaut werden. Man kann natürlich auch direkt beim Hersteller fündig werden, aber bei dem Angebot des Katalogdienstes finden sich die Kataloge ggf. schneller, da gebündelt.

Umweltplakette

Neues für Wohnmobilbesitzer, die für ihr älteres Wohnmobil keine Umweltplakette bekommen können, weil es einfach keine Nachrüstsätze für das Wohnmobil gibt.

Der Deutsche Städtetag empfiehlt Ausnahmegenehmigungen für solche Fahrzeuge zu erteilen, damit diese freie Fahrt nach Hause haben können.

Allerdings ist das nur eine Empfehlung. Die Entscheidung über solcherlei liegt bei den Städten bzw. Kommunen, aber solche Empfehlungen sind doch möglicherweise ein mehr oder weniger sanfter Hinweis für die Entscheider.

Eine generelle Freigabe sieht die Empfehlung allerdings nicht vor. In heimatfremden Umweltzonen würde es also eng. Etwa um eine Werkstatt anzufahren oder Stellplätze in Umweltzonen zu nutzen.

Quelle: ADAC Magazin 02/2008

Ökobilanz Wohnmobilurlaub

Der Caravaning Industrie Verband hat letzes Jahr das Öko-Institut in Darmstadt beauftragt, die Klimaauswirkungen von wohnmobilem Urlaub und anderen Arten zu verreisen ins Verhältnis zu setzen.

Herausgekommen ist eine 50seitige Studie, deren Knackpunkt ist, daß bei einem Urlaub mit dem Wohnmobil etwa 0,61 Tonnen Treibhausgas per Reise erzeugt werden, alle übrigen Urlaubsarten einen Wert von um die 0,95 Tonnen produzieren.

Fazit: Der Wohnmobilist braucht sich aus umwelttechnischen Gründen jedenfalls nicht zu verstecken.

Quelle: ADAC Magazin 02/2008

Warnwesten

Neues von der Warnwestenfront. In einigen Ländern ist sie ja bereits Pflicht, die Mitnahme von Warnwesten im Auto.

In Ungarn mußten bisher schon sowohl Autofahrer samt weitere Insassen als auch Radfahrer eine Warnweste mitführen. Neu ist in Ungarn nun die Erweiterung auf Fußgänger, sofern sie nachts oder bei schlechter Sicht außerhalb von geschlossenen Ortschaften unterwegs sind.

Wer keine bei hat, riskiert bis zu 120 Euro.

Warnwestenpflicht gilt zur Zeit in folgenden Ländern: Italien, Spanien, Portugal und Österreich.

Quelle: ADAC Magazin 2/2008

14.05.2008 Nachtrag: Ab April 2008 Warnwestenpflicht auch in Luxemburg

Rückruf Fiat Ducato

Fiat ruft etwa 25.000 Fiat Ducato zurück, beliebtes Fahrgestell für Wohnmobile.

Betroffen sind Ducato mit der Bauzeit von 2006 bis einschließlich 10/2007.

Im Lenkgetriebe ist anscheinend zu wenig Fett enthalten, welches bei dem Rückruf dann nachgefüllt wird. Weniger spannend dürfte die zweite Sache sein, die wohl nicht alle Modelle betrifft, nämlich eine zusätzliche Abdeckung für den Scheibenwischermotor.

Quelle: ADAC Motorwelt 01/2008

In Österreich Winterreifenpflicht

In Deutschland muß man seit einiger Zeit im Winter wetterangepaßte Reifen haben, will heißen, das Profil muß der jeweiligen Witterung angepaßt sein, sonst drohen Strafen ud bei einem Unfall riskiert man u.U. seinen Versicherungsschutz. Was bei uns so schwammig formuliert ist, packt man in Österreich nun anders an.

Ab 1.01.2008, da tritt das Gesetz in Kraft, gilt eine generelle Winterreifenpflicht in Österreich jeweils in der Zeit vom 1.11. bis 15.04.

Bei winterlichen Verhältnissen wie Schnee und Eis müssen dann alle Fahrzeuge mit Winterreifen ausgerüstet sein bzw. es tun wohl auch Schneeketten. Da man damit aber auf schneefreien Strecken eher schlecht unterwegs ist, sollte man, um ein ständiges an- und abschnallen der Ketten zu vermeiden, lieber gleich einen Satz Winterreifen ordern.

Wer im Winter mit seinem Wohnmobil unterwegs ist, sollte das schon auch überlegen. Wir haben bisher schon immer Ketten mitgehabt und eigentlich auch jedes mal im Einsatz gehabt. Schließlich gibt es Strecken, da war schon immer Kettenpflicht.

Quelle ADACmotorwelt 12/2007

Böse Falle Navigationsgeräte

Mittlerweile haben ja viele ein Navigationsgerät in ihrem Auto. Mobil, schnell eingebaut und leider oft ebensoschnell gestohlen.

Und was haben die meisten der ehemals stolzen Besitzer gemacht? Ihre eigene Anschrift unter dem Vermerk zuhause (Schreiberling eingeschlossen) oder ähnlichem abgelegt.

Wie praktisch für den Dieb, weiß er doch ziemlich wahrscheinlich, daß niemand zuhause ist während einer Urlaubsreise und der Navi zeigt schnell den Weg ins traute Heim.

Deshalb der Tipp: entweder nur den Heimatort abspeichern oder am besten gar nicht speichern oder etwas unverfängliches als Stichwort nehmen.

Der Tipp kommt übrigens von der englischen Polizei und zu lesen war er in der TEST 12/2007

Ich werde meinen Navi jedenfalls umprogrammieren und sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt! 😉

Umweltplakette

Wenn man mit seinem Auto durch den TÜV geht, wird man seit einiger Zeit auch gefragt, ob man die Umweltplakette auch haben möchte. Umweltplakette? Richtig, das war doch was.

Ab Januar 2008 werden in den Städten Umweltzonen eingerichtet und wer dann mit seinem Fahrzeug in so eine Zone fahren möchte, der benötigt eine solche Umweltplakette.

An dieser Umweltplakette kann man nämlich die Schadstoffklasse ablesen, der das Fahrzeug zugewiesen wurde. Wer keine hat oder keine bekommt, der bleibt draußen.

Anhand bestimmter Kennziffern in den Schlüsselnummern im Fahrzeugschein kann man erkennen, was für ein Fahrzeug man denn nun hat. Einen Saubermann oder doch eher eine Schadstoffschleuder.

Der TÜV-Nord hat eine Datenbank ins Internet gestellt, wo man relativ schnell seine Schadstoffklasse und damit die passende Umweltplakette erfahren kann.

Für Diesel – und hier sind wir dann beim Wohnmobil – gibt es Vorschläge für die Partikelfilter-Nachrüstung. Aber Vorsicht, manchmal muß bzw. kann man sein Wohnmobil auch umschlüsseln, damit es mit der Umweltplakette klappt.

Übrigens: Wohnmobile bis 2,8t zulässigem Gesamtgewicht werden wie PKWs behandelt, alles was darüber ist, gilt als LKW.

Klick

Rutschige Dusche

Daß es in Duschen schon mal rutschig sein kann und man deshalb stürzen kann, diese Erfahrung mußte kürzlich ein Pauschalurlauber auf einer Rundreise durch Thailand machen.

Er forderte daraufhin Schadenerstaz und Schmerzensgeld in nicht geringer Höhe vom Veranstalter, der sich weigerte und somit die Angelegenheit vor Gericht landete.

Das Landgericht Koblenz belehrte ihn nun allerdings dahingehend, daß das ausrutschen in einer tropfnassen Dusche zum allgemeinen Lebensrisiko gehört.

Recht gesprochen!

Quelle: KSTA v. 24.10.2007

SFI Pleite

Der Kölner Reiseveranstalter SFI Sporttouristik hat letzten Donnerstag Insolvenz angemeldet. Wer einen Sicherungsschein hat, ist aber auf der sicheren Seite, da dann die Insolvenzversicherung, von der der Sicherungsschein stammt, für die Hotelrechnung aufkommt.

Quelle: KSTA v. 25.07.2007